Keine Sorge, hast du nicht. Ich lasse es nur nicht gerne stehen, wenn immer den "Kleinen" etwas aufgezwungen wird. Ist z.B. bei Mail auch so: Große Provider lehnen mehr oder weniger wissentlich legitime Mail ab, und wer soll was ändern? Der Kleine. Am Ende ist immer der Kunde der Dumme, weil die Konsolidierung zu immer größeren Einheiten die Konkurrenz reduziert und die Preise steigen lässt. Wenn die Telekom sich zu fein für eine offene Peering-Policy ist, müssen die Daten für deren Kunden eben durch Transit. Arelion (Twelve99, ehem Telia) ist ein globaler Tier 1 Netzbetreiber, kein kleiner Fisch. Wer schon etwas länger dabei ist, kennt diese Spielchen z.B. noch von Level 3 vs. Cogent, die sich übrigens beide auch schon über die Telekom beschwert haben. Dass die Großen ihre Kräfte messen, ist so alt wie das Internet. Genau wie bei windigen DNSBL gilt: Wer sich erpressen lässt, zahlt und zahlt immer wieder.
Beiträge von NaN
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Uplink zur DTAG
Kann man so sehen, muss man aber nicht. Es heißt nicht umsonst Peering, von Peer: Gleichgestellter, Ebenbürtiger. Aber hast schon recht, die gut versteckte Werbung mit dem privaten Peering muss weg, wenn die Verbindung nicht real existiert. Der Rest kann so bleiben. Dass die Telekom für Premiumpreise ihren "Kunden" keine ordentlichen Verbindungen in große Teile des Internets ermöglicht, sollte man nicht unterstützen. -
Hast du dich schon bei der Telekom beschwert oder nur hier?
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zu verschleiert und "nicht-googlebar"
Der Dienst, der in dem Thema genannt wurde, ist ein Catcher von elitären Domains (das ist googlebar).
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Das Wildcard-Zertifikat aktualisiert Netcup nicht automatisch, weil du dafür händisch DNS-Änderungen machen musst. Das musst du jedesmal machen, wenn das Zertifikat aktualisiert werden muss, also z.Z. noch ungefähr alle drei Monate, aber in absehbarer Zeit jeden Monat. Wenn du das so machst, kannst du dir im Prinzip auch den privaten Schlüssel im CustomerControlPanel herunterladen und das Zertifikat auf deinem eigenen Server zu Hause nutzen. Viel einfacher ist es aber, auf deinem Server zu Hause einen Client für Letsencrypt zu installieren, der die DNS-01 Challenge beherrscht und damit ein Wildcard-Zertifikat zu erstellen und automatisiert aktualisieren zu lassen. Du darfst dir nämlich ohne weiteres mehrere Zertifikate für deine Domain von Letsencrypt holen. Für die Domain bzw. Subdomains, die du mit einem Webhosting bei Netcup verwendest, solltest du kein Wildcard-Zertifikat einstellen, damit Netcup die Zertifikate automatisch aktuell halten kann.
Das im Netcup Webhosting erstellte Zertifikat bringt dir nichts für's Homelab, da du eben besagte Keys benötigst.
Der Key ist abrufbar, aber auch wenn es im Prinzip geht, ist dein Kommentar in der Konsequenz schon richtig.
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Es gibt ja nicht nur DE-Domains.
Seit wann? Bei anderen Domains ist das nicht so klar geregelt, aber grundsätzlich bist du der Inhaber der Domain und kannst dich in der Kette vom Provider über den Registrar zur Registry hochhangeln. Da du i.d.R. nicht der einzige Betroffene sein wirst, sollten die Lösungsvorschläge dort schon bereitliegen. Wenn dabei etwas unsauber abläuft und du plötzlich nicht mehr Inhaber der Domain bist, wird es allerdings ungemütlich und wahrscheinlich teuer.
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Aber was machst du mit deiner Domain? Das ist definitiv ein Risiko, dessen man sich bewusst sein sollte. Du kannst zwar jederzeit rechtliche Schritte einleiten, aber das dauert dann halt.
Da der Provider bzw. Registrar die Domain für dich bei der Denic nur verwaltet, holst du dir erstmal einen AuthInfo2 Code und ziehst die Domain zu einem anderen Provider um. Das geht zwar wegen des Postwegs auch nicht von jetzt auf gleich, aber schneller als "rechtliche Schritte" ist es allemal. Deshalb immer schön die Inhaberdaten aktuell halten und die Kontakt-Email nicht von der Domain selbst abhängig machen (auch nicht von anderen Domains im selben Boot). Wenn du Glück hast, hat Netcup gerade eine Aktion und du kannst die Domains günstig hierher holen.
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Nein, das sind keine Platzhalter. _domainkey ist im Standard festgelegt und key1 ist die Bezeichnung des Keys (legt der Mailserver fest, kannst du dir nicht aussuchen).
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nur einseitig der Endverbraucher
Ist mein Ironiedetektor kaputt? Jetzt darf der Endverbraucher endlich auf beiden Seiten bezahlen? Ich verstehe, wenn ein reiner Konsument, der sich nie Gedanken darüber gemacht hat, wie das Internet funktioniert, solche Kommentare abgibt. In einem Hoster-Forum sollte man es besser wissen. Was wohl mit den Preisen bei Netcup passieren wird, wenn Netcup jetzt plötzlich keinen kostenlosen Internetzugang mehr hat...

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Wenn du nur eine Domain hast, gibt es keinen Mailserver für dich. Mail gibt es nur mit einem Webhostingpaket oder einem Managed Server. Mit der reinen Domain bekommst du nur DNS-Hosting und bei einem normalen VPS oder Rootserver ist auch kein Mailservice dabei.
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Je nach Konstellation musst Du die Domain sogar kurz zu einem anderen Provider übertragen um sie dann zu netcup zurück zu übertragen.
Ich erinnere daran, dass das bei einer .com Domain nicht geht, weil .com Domains nach einem Transfer 60 Tage lang nicht erneut transferiert werden können.
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Hast du mal nen Beispielhostnamen für MX und SMTP?
Ich habe ein Webhostingpaket in Manassas. MX und SMTP haben die gleiche IP-Adresse, die real und datenbankmäßig in den USA geolokalisiert ist (mit Anexia's Looking Glass überprüft).
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Die Konstruktion wird in dem verlinkten Artikel etwas ausführlicher beleuchtet. Heise schreibt einfach: "Vodafone steigt aus dem Peering an öffentlichen Internetknoten aus. Beim privaten Peering müssen Gebühren gezahlt werden. Los geht’s in Deutschland." Die Erfahrungen mit anderen Providern, die ihre Netzzusammenschaltungen für ein Herrscher-Bittsteller Ding halten, lassen keine guten Verbindungen erwarten.
Vodafone glaubt, dass man als großer Eyeball-Netzbetreiber die Hand bei den Content Providern aufhalten kann. Das funktioniert naturgemäß nur, wenn deren Kunden ohne Zahlung unzufriedenstellende Verbindungen in das betreffende Eyeball-Netzwerk haben. Wenn ich als Verhandlungsmasse benutzt werde, um für den Zugang zu mir Geld zu verlangen, fühle ich mich glaube ich zu Recht nicht als Kunde sondern als etwas anderes.
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Da muss man abwarten
Das ist aber schon so, als würde man die Hoffnung nicht aufgeben, dass der Fahrraddieb das Fahrrad zurückbringt, oder?
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Ja, Schwein gehabt. Um ein Haar hätte ich mich bei denen für die nächsten zwei Jahre verpflichtet. Gerade noch lange genug gezögert, um gestern bei Heise diese Nachricht zu lesen.
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Mit der .com Inklusivdomain ist das Webhosting 2000 in der "int" Variante mit Standort Nuernberg für 3,25€ billiger als ein Webhosting 1000 Nue mit .com Zusatzdomain für insgesamt 3,55€. Wenn man keine .de Domain braucht, die bei letzterem noch inklusive wäre, bekommt man so für weniger Geld mehr Platz und Leistung. Das Webhosting 2000 Paket hat auch Features, die es beim 1000er nicht gibt. Ich denke, das könnte für den Fragesteller eine nützliche Information sein.
Es muss für eine .com Inklusivdomain eben nicht Manassas sein.
Der Standort Manassas ist interessant, wenn man die .com Domain mit einem Server verwendet oder wenn man das Webhosting für ein Zielpublikum in den USA haben möchte. Für hier ist die Latenz unangenehm spürbar. Die Lichtgeschwindigkeit begrenzt den Spaß, was man in Zeiten von allgegenwärtigen CDNs zu leicht vergisst. Und dann ist da noch das Datenschutzthema: Mails werden für die Webhostingpakete mit Standort Manassas in den USA verarbeitet.
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Laufen die Mails der Manassas Produkte überhaupt über die USA, oder gehn die eh alle über die europäischen Server?
Die Mails für ein Webhosting-Paket in Manassas werden über Server in den USA abgewickelt.
Wenn Du die .com-Domain beim zukünftigen Pakt inklusive haben willst, wirst Du wohl den Serverstandort Menassas wählen müssen.
Es gibt auch an anderen Standorten Webhosting Pakete mit .com Inklusivdomain, allerdings erst ab Webhosting 2000.
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Man bedenke aber, dass Netcup Accounts bei Speicherüberschreitung sperrt. Das Paket sollte man also recht großzügig wählen, was bei den Preisen ja auch geht. Ein Grund für den Wechsel könnte sein, dass 1GB Speicher dort nicht mehr reicht. Für so viele Mail Accounts ist das auch viel zu wenig, wenn man keine sehr disziplinierte Speicherbereinigung betreibt. (Man kann den Mailaccounts feste Quotas zuweisen, um eine Sperrung wegen überzogener Speicherbenutzung zu vermeiden, aber die Zuweisung gilt für einzelne Accounts, also braucht man genug Platz, um da sinnvolle Postfachgrößen einstellen zu können.)
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Du solltest ja auch die Gateways bei den Failover-Adressen weglassen. Die EUI64-IPv6-Adresse muss auf dem Interface existieren, damit Pakete an die Failoveradresse zu dir geroutet werden. Du kannst dir zusätzlich die ::2 konfigurieren, wenn dir die lieber ist. Ausgehend enthalten die Pakete aber sowieso nur die Absenderadresse und nicht die irgendeines Routers. Deshalb ist es unnötig zu versuchen, die "durch" die Nicht-Failover-Adressen zu schicken.