Beiträge von NaN

    RAM-Belegung während des Downloads und danach in kurzen Abständen beobachten, ggf. auf einen externen Logserver loggen. Der nächste Verdächtige wäre ein vollgelaufenes Dateisystem. Sieht jedenfalls nach irgendeiner Form von Ressourcenerschöpfung aus.

    Einem Tool, das Code produziert oder Business Zeuch macht, werden kaum Fallen gestellt, schlicht weil sie gar nicht öffentlich arbeiten.

    Ich halte das für unüberlegt optimistisch auf dem Level von: "Wer kann schon in Binärprogrammen angreifbare Fehler finden. Ohne Source sind wir sicherer." (Und wie zu erwarten kam das Argument letztens wieder auf, und zwar beim Thema "Claude Mythos".)

    Mehr als über die praktischen Aspekte von verschiedenen Arten von IP-Adressen würde ich mir an deiner Stelle über die rechtlichen Risiken Gedanken machen. Lass deine Kunden lieber ihren eigenen Anschluss benutzen. Wenn ich "zentral alles im Blick" lese, bekomme ich nervöse Zuckungen. Das erweckt bei mir nicht den Eindruck, als wäre dir die Bedeutung dessen, was du vorhast, bewusst.

    Auch ich habe keine Erfahrungen mit dem Szenario. Ich nutze eine Netcup-IP als Inbound-Kontaktpunkt für NAT-Geräte, aber nicht ausgehend. Es gibt aber DNSBLs, die den "zu Hause" Status von IP-Adressen abbilden. Die werden normalerweise verwendet, um das direkte Einliefern von Mail über solche Adressen zu stoppen. SORBS DUHL war so eine Liste. Aber natürlich kann man das auch umdrehen und typischen Endbenutzer-Datenverkehr von Rechenzentrumsadressen unterbinden. Heutzutage trifft es hauptsächlich VPN-Exitnodes (mit TOR als Spezialfall). Da viele kommerzielle Dienste nicht über VPNs genutzt werden möchten, ist das ein reges Katz und Maus Spiel. Besonders bei Streaminganbietern würde ich deshalb mit Problemen rechnen. Aber auch normale Webseiten haben über VPNs aufgerufen je nach Exitnode öfter mal ein Captcha, das man sonst nicht zu sehen bekommt. Je nach Erfolg deines Konstrukts müsstest du dich auf sowas einstellen.

    Es ist ohne Zweifel attraktiver, von einer als Endbenutzeradresse erkennbaren IP ins Internet zu gehen, schon alleine, weil die i.d.R. nicht statisch ist. Dynamische Adressen, auch überladene NAT-Adressen, haben für Konsumenten fast nur Vorteile und sind einfach "authentischer". Der wesentliche Nachteil bei NAT ist, dass man mit anderen Kunden in einen Korb geworfen wird, aber genau den Nachteil fängst du dir ja bei deiner Anwendung auch ein.

    Ich wundere mich über die Blauäugigkeit, mit der gerade an Agentensysteme herangegangen wird. Da war jetzt noch ein realer Adversary am Werk, aber die Hoffnungen auf Agentensysteme lassen völlig außer Acht, dass die schon in einer Umgebung, die nicht ständig versucht, die Dinger über's Ohr zu hauen, kaum zuverlässig funktionieren. Aber wenn alle Welt diesen Kram einsetzt, glaubt dann wirklich jemand, dass diesen Systemen nicht an jeder Ecke ausgeklügelte Fallen gestellt werden? Da werden intelligente Concierges erwartet, aber tatsächlich laufen dann Systeme mit Kreditkarte und der Selbstkontrolle eines unerzogenen Kindes durch die No-Go Zonen des Internets. Hier geht das Geld an den Betreiber von "AI", der den Vorfall natürlich imageschonend handhabt. Wenn der Agent an anderen Stellen Kosten verursacht, fliegt das Geld nicht wie von selbst zurück. Das wird ein absolutes Fest für Scammer.

    Cloudflare verwaltet die Domain erst, wenn die Nameserver eingetragen wurden, die Nameserver kann ich aber erst eintragen, wenn die Domain von Cloudflare verwaltet wird.

    Das ist bei .de Domains aber so. Die Domain wird nur an Nameserver delegiert, die für diese Domain autoritativ mit den korrekten Zonendaten antworten, also insbesondere die gleichen NS Records liefern, die auch in der .de Zone eingetragen werden sollen. Wenn du die Nameserver (die außerdem bestimmten Anforderungen an ihre IP-Adressen genügen müssen) nicht so konfigurieren kannst, bevor du sie eingetragen hast, kannst du sie nicht für .de Domains verwenden. Daran kann der Netcup Support nichts ändern. Die Anforderungen kommen von DENIC, sind hier dokumentiert und können hier getestet werden.

    Mal schauen, wer schneller ist

    Gute Nachrichten: Der Support war schneller dran als das Forum. Das Problem wird bearbeitet.

    Edit: Das Problem wurde durch manuellen Eingriff gelöst und die Entwicklungsabteilung informiert. [insert meme ;)]

    Habt Ihr mir bitte einen seriösen ddns (free) Provider?

    deSEC? Wenn du da regelmäßig was änderst, bekommst du auch keine Nervmails, ob du das noch nutzt. Und auch wenn es da ein Limit auf eine Domain gibt, kannst du dir Subdomains anlegen, wie du lustig bist, und separat updaten.

    Während ich in der Warteschlange auf den Support warte, frage ich hier. Mal schauen, wer schneller ist: Hat jemand in den letzten Tagen die Nameserver einer .de Domain geändert? Gab es dabei irgendwelche Auffälligkeiten oder Probleme oder hat es gar nicht geklappt? Das Wartungsfenster bei DENIC ist vorbei und dort wird alles als "operational" angezeigt, aber ich bekomme weder hier noch bei einem anderen Provider eine Änderung der zuständigen Nameserver für .de Domains durch. Beim anderen Provider versuche ich, die auf die vom Provider zurückzustellen: geht auch nicht. Der DENIC NAST Predelegation Check sagt in allen Fällen, dass alles in Ordnung ist.

    Was Du evtl. meinst ist wohl eher Mikrotik.

    Wobei das auch da Vergangenheit ist. Die Software gibt es inzwischen auch für Linux und MacOS. Außerdem haben die Geräte wie eh und je ein Webinterface und ein CLI. Mikrotik stellt allerdings schon eine ganz andere Kategorie von Anspruch an den Benutzer als Unifi: Nichts für Leute mit Angst vor technischen Details.

    Dead Internet Theory: Ich bekomme auf die Frage, warum ich keine Nameserver setzen kann, von einem Berliner Mitbewerber die Antwort, dass die Domain nicht mehr von diesem Mitbewerber verwaltet wird. Auf den Hinweis, dass die Domain keineswegs umgezogen ist, bekomme ich von einem weiteren Mitarbeiter die Antwort, dass die Domain in meinem Account unauffindbar ist. Kurz angemeldet: Domain noch da. Ist überall nur noch künstliche Dummheit am Werk? Ist irgendwas im Wasser? Your floor is now clean. Your floor is now clean.

    Da hatte ich schon nachgeschaut, aber wenn mir ein Computer sagt, alles in Ordnung, dann glaube ich das halt nicht so ohne weiteres, vor allem nicht, wenn es bei zwei Providern nicht funktioniert, und heute ist nicht morgen, jedenfalls noch nicht.

    Kurze Frage: Ist bei DENIC im Moment der Wurm drin? Ich versuche Nameserver von .de Domains umzustellen, aber nichts funktioniert, obwohl der Pre-Delegation-Check erfolgreich ist.

    Der Flaschenhals ist die Verschluesselung von IPsec, weniger die Hardware. Der realistische Durchsatz liegt bei etwa -- oder besser gesagt, "nur" 75 MBit.

    Verschlüsselung muss keine Bremse sein. Realistisch ist "wirespeed", wenn man die Hardware geeignet auswählt. Die Verschlüsselung wird allerdings oft im Software-Pfad von der CPU erledigt, und die ist immer noch meist nur gerade schnell genug zum Pakete schubsen, nicht um die Daten irgendwie zu verarbeiten. Viele nicht mehr ganz frische CPUs scheitern ohne Hardware-Offloading sogar schon am reinen Durchleiten der Pakete, wenn es in Richtung Gigabit geht.