Posts by Dragon

    wie kann man nur so doof sein, und 2 Rechenzentren so nebeneinander hinstellen, dass der Band von einem das ander mitverheizt?=O

    Es sind aber auch keine komplett unabhängigen Rechenzentren und wurden seitens O V H meines Wissen auch nicht als getrennte Standorte (im Sinne von Redundanz) beworben.

    Die Seite https://dns.he.net/ sieht einfach optisch so aus als würde sie bald abgeschalten werden :D Ich weiß das muss natürlich nicht sein - möchte aber auch nicht in ein paar Monaten wieder alles umstellen.

    Das ist halt das Design der Firma.


    Bei einem kostenlosen Dienst kann es dir aber immer passieren, dass der Dienst die Konditionen verändert oder eingestellt wird.

    verwechselst Du hier Ursache und Wirkung;

    gäbe es keinen doofen Absender, dann bräuchte es diese Blacklisten überhaupt nicht;

    ergo die Menge der Absender ist Schuld an der MIsere, nicht die Menge der Empfänger;

    Ich werfe ja auch nicht alle Briefe aus Berlin ungelesen in den Müll, nur weil einmal ungefragt Werbung aus Berlin kam. ;) Es wird immer Spam geben, auch per Post, Telefon oder Social Media.


    Blacklists sind daher grundsätzlich sinnvoller. Bei seriöse Dienste braucht es aber mehr als einen Hit an einer Trap zu einem Listing, es gibt die Möglichkeit einer kurzfristen Entsperrung, wenn das Problem behoben ist, und größere Bereiche werden nur bei exzessivem Spam gesperrt (meist auch nicht automatisch).


    Daher must ein Nutzer einer Blacklist auf die Seriosität und die Reputation der Dienste achten, die er nutzt. UCEProtect wird seit Jahren kritisiert und ist beispielsweise schon lange bei Rspamd vor der mitgelieferten Konfiguration rausgeflogen.

    Es sind aktuell bei fast 100 000 IP-Adressen gerade einmal 19 Hits von 11 IP-Adressen, von denen einige schon mehrere Tage nicht mehr aktiv sind. Selbst wenn das alles zweifelsfrei Spam wäre (was die Methode von UCEProtect nicht sicherstellt), ist das lächerlich wenig für eine Webhoster, der nur reaktiv handeln kann.

    Ich halte diese Pauschalisierung für kompletten Quark. Nur weil jemand einen (legitimen) Newsletter betreibt und die Empfänger-Liste nicht pflegt, versendet er noch lange keinen Spam. Genauso wenig, wenn jemand eine alten Bekannten per E-Mail erreichen will, oder was es sonst noch für harmlose Möglichkeiten gibt, die bei UCEProtect zum Listing führen.


    Aber das war auch gar nicht mein Punkt. Ein ausgehender Spam-Filter erkennt dies nicht und der Betreiber des Mail-Servers kann nicht feststellen, ob beim Empfänger eine Trap lauert oder nicht.

    SPAM Sender gehen über Leichen, das ist nichts neues; und es wird was das angeht sicher nicht besser ...

    Ich denke nicht, dass man die hier genannten Hoster zu den Spam-Sendern zählen muss. Zumindest solange andere Blacklists überhaupt nicht anschlagen.

    auch wenn ich nicht unbedingt ein Befürworter solcher Praktiken bin, aber eine Blacklist, welche die Grundgesamtheit aller IPs (auch IPv6) beinhaltet, welchen privaten Internetzugängen zugeordnet sind, wäre durchaus Ok, denn da gibts keine Authorisation überhaupt ein Mail unter Umgehung z.B. des ISP eigenen SMTP-Servers zu senden ...

    (das hatte durchaus Sinn, wenn manche ISPs in der Vergangenheit SMTP beschränkten)

    Dafür gibt es z.B. Spamhaus PBL. Die sperrt auch keine kompletten Netzwerke (auch Endkunden-Provider betreiben Mail-Server) und bietet eine kostenlose Möglichkeit zur Entsperrung.

    zuwenig Phantasie?

    es gibt ein einfaches Mittel, all die Mails welche der SPAM-Filter am Incoming ablehnt od. als SPAM kennzeichnet,

    mit den selben Maßstäben auch Mails am Absenden hindern;

    Ausgehende Spam-Filter sind natürlich empfehlenswert. Da UCEProtect hauptsächlich auf Traps setzt und einfach jeden Hit zählt (egal ob es Spam, ein seriöser Newsletter oder ein Tippfehler in der Adresse ist) schützt das halt nicht zuverlässig.

    und wenn UCEPROTECT die Daumenschrauben anzieht, dann sollte das doch den einen od. anderen Versender von Newslettern od. generell Massenmails

    zu denken geben, dass sie evtl. doch etwas zu aggressiv sind/waren ,,,

    Das ganze Thema würde es nicht geben, wenn es nur die Absender von fragwürdigen E-Mails treffen würde. :/ UCEProtect sperrt aber nicht Absender, sondern IP-Adressen und komplette Netzwerke. Zudem bieten sie im Gegensatz zu anderen Blacklisten keine Möglichkeit einer kurzfristigen und kostenlosen Entsperrung.


    Ich persönlich sehe keine Möglichkeit, wie ein Betreiber eines Mail-Servers, ein Listing wirkungsvoll verhindern kann. Und ich meine hier nicht einen kleinen privaten Server, wo du jeden Empfänger persönlich kennst.

    In Wirklichkeit dürften die meisten Kunden diese Möglichkeit aber gar nicht haben, weil es kein realistisches Szenarium ist, nur die Hälfte des gebuchten Speichers zu nutzen. (Wer kalkuliert so?)

    Es kommt stark darauf an, wofür ein Server genutzt wird. Manche brauchen viel RAM, andere viel Rechenleistung und andere eben viel Speicher. Die ganzen Pakete sind für die meisten Kunden ein Kompromiss und das wird von netcup natürlich entsprechend einkalkuliert.

    So hoch kann das Spam-Aufkommen nicht sein, wenn keine andere Blacklist diese IPs listet.


    Ich persönlich verstehe die Aufregung wegen der Level 3-Liste nicht, die hat kaum praktische Relevanz. Der Betreiber sagt offen, dass diese Liste nur mit Vorsicht zu verwenden ist und zur Abweisung von richtigen E-Mails führt.

    Dann frage ich mich warum die von yourmailgateway.de,

    bei UCEProtect gelisteten Server noch erreichbar sind?

    Wieso dieser Anbieter überhaupt noch im Netcup-Netz hängt?

    Warum sollte netcup die Mail-Server, über die Hosting-Kunden Mails versenden, abschalten? Anhand der IPs sieht man ja nicht einmal, welcher Kunde verantwortlich ist.

    das Double-Opt in ist nicht die Narrenfreiheit des Serverbetreibers, ungeschaut jeden Quark ungesehen rausgehen zu lassen ...

    nun klar?

    Naja, du lieferst keinen wirklichen Ansatz, wie man Spam-Traps und anderen Unfug beim Double-Opt-In automatisiert erkennen kann.

    Manche E-Mail-Adressen sehen komisch aus oder haben ungewöhnliche TLDs, sind aber trotzdem gültig. Es gibt sogar Postfächer mit Subdomains. Und hinter ganz normalen Adressen kann sich eine Spam-Trap befinden.

    zuerst einmal sicher nicht viollautomatisch ohne vorher gesehen zu haben wo die E-mails so hingehen;

    tab hats vorgeschlagen; Double Opt-In ...

    Ich schreib doch von Verifizierung bzw. Double-Opt-In, worauf du dieses als "Ursache allen Übels" bezeichnet hast?

    wer schaut denn wenn er einen Newsletter versendet, ob da Mails retour kommen, welche hindeuten, dass da die eine od. ander E-mailadresse den Newsletter sicher nicht empfangen hat, und somit aus der Liste unverzüglich gestrichen werden MUSS ...

    Naja, ein Bounce (wenn überhaupt) kommt halt als nach dem Hit der Trap. Wie sollte man das proaktiv verhindern?