Das klingt zwar schön, aber jemand kann trotzdem noch einen Link zu einer Phishing-Seite erstellen und sofort an Netcup als Abuse melden. Dein Server wird sofort gesperrt trotz all deinen Maßnahmen:
Cloudflare (evtl.) (kein Nutzen, wenn IP bekannt, z.B. beim Mailserver)
Netz- bzw. Ländersperren (kein Nutzen, wenn Melder aus DE)
Generelle Zugriffsrichtlinien (Registrierung vorher? Bei gezielten Angriffen kein Problem, also auch kein Nutzen)
ReCAPTCHA (kein Nutzen, da echte Person)
Viren/Spam - Scanner (kein Nutzen, da man sicherlich irgendeinen Phishing-Link finden wird, der nicht erkannt wird)
DNS & IP Sperrlisten (kein Nutzen, wie bei Viren/Spam)
Vorgeschaltete Seite mit Abbruchmöglichkeiten und Abuse Formular alternativ Daten (E-Mail), welche evtl. noch nach X Meldungen den Link automatisch für eine Zeit bis zur Review deaktiviert. (kein Nutzen, da der Angreifer/Melder lediglich deinen Server sperren möchte und dir den Link überhaupt nicht melden möchte)
Fazit: Trotz all deinen Maßnahmen, würde netcup deinen Server vermutlich trotzdem sperren (sehe keinen Unterschied zu diesem und dem vorherigen Fall). Denn es ist unmöglich, eine Seite mit Funktionen zum Erstellen von Nutzerinhalten (Shortener, Forum, etc.) so zu betreiben, dass nichts Verbotenes hochgeladen werden könnte. Die meisten hier im Forum halten von Privatsphäre sowieso gar nichts und finden, dass anonyme Dienste oder Dienste, die jeder Nutzen könnte, generell verboten gehören, weil es ja der IT-Sicherheit schade. Es sei denn man hat das Recht dazu, weil man schon groß geworden ist (Bitly, Heise, etc.).
Bevor das jemand falsch versteht: Deine Maßnahmen sind sehr gut dafür geeignet, missbräuchliche Nutzung auszuschließen, aber ein Konkurrent oder sonstiger Angreifer würde trotzdem immer einen leichten Weg finden, deinen Server von netcup durch das Erstellen von Nutzerinhalten (wie z.B. die Weiterleitung zu einem Phishing-Link) sperren zu lassen, wenn du nicht 24/7 alle paar Minuten alle neuen Nutzerinhalte kontrollierst.