Aber die UDP Paketverluste sind definitiv nicht normal, völlig unabhängig von den Geschwindigkeitsproblemen.
Beiträge von frank_m
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Aber selbst die Original-Anleitung vom "Hersteller" funktioniert nicht,
Das ist merkwürdig, da wir in den letzten Tagen mehrere Berichte über Mastodon bei netcup hatten, an verschiedenen Stellen. Demnach scheint die Anleitung nicht so schlecht zu sein.
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Was du bei netcup als Image installieren kannst, ist ja deutlich beschrieben, z.B. im SCP. Kannst du die bei deinem alten Anbieter erzeugen? Dann könntest du es
probieren.ABER:
Die App dort stammt aus dem dortigen Marketplace
Die Infrastruktur wird bei netcup fehlen. Von daher ist es denkbar, dass es trotz erfolgreicher Installation nicht funktioniert.
Oder gibt´s da schon wieder Probleme, beispielsweise wegen der neuen IP?
Die IP ist so ziemlich das Letzte, um das ich mir Sorgen machen würde.
Es geht um Mastodon, ich hab schon 5 mal versucht das hier auf einem VPS zu installieren, 4 verschiedene Anleitungen, alles Schritt für Schritt befolgt - klappt irgendwie alles nicht.
Das ist das sicherste Anzeichen, dass du es lassen solltest. Was nützt dir ein vorgefertigtes Basissystem, dass zufällig am Anfang mal so funktioniert, wie du es dir vorstellst? Was ist, wenn was passiert? Wenn du was anpassen musst? Dann hast du nicht den Hauch einer Ahnung, wo du ansetzen musst.
Selbst eine Schritt-für-Schritt-Anleitung ist nichts, womit ich einen produktiven Server in Betrieb nehmen möchte. Ein paar Stichworte müssen genügen, den Rest muss ich selber wissen, damit ich verstehe, was ich da eigentlich tue und einrichte. Wenn das nicht geht, dann lasse ich es, weil ich da gerade eine gigantische Sicherheitslücke baue.
Deshalb: Probiere das gern woanders, aber nicht bei Netcup.
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Mal ne kuze Frage an die Webhosting Nutzer hier: Inwiefern sind die Webhosting Dienste eigentlich seitens netcup abgesichert? Gibt es sowas wie eine WAF, die vorgeschaltet ist? Werden die typischen PHP und RPC Attacken abgefangen?
Ich hoste im Moment Wordpress auf meinem RS noch selber, überlege aber, mir morgen beim Black Friday ein Webhosting Paket dafür zu besorgen. Im Moment hab ich auch direkt in Wordpress noch Plugins wie "Limit Login Attempts" und "Security Ninja" laufen. Die sollte man vermutlich auch zukünfig laufen lassen, richtig?
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Ich glaube ebenfalls nicht, dass es am Port liegt. Die iperf Tests liefen auf komplett anderen Portnummern und sahen ebenfalls katastrophal aus.
Ich denke, du musst eine Störungsmeldung bei deinem Internetprovider aufgeben. Du bekommst ja eh nur den halben Speed, und UDP geht gar nicht. Das kann nicht richtig sein.
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Von dem Access Server halte ich nichts. Ich mach sowas grundätzlich von Hand. Bei einem Access Server weiß ich nicht mal, wie man den gescheit in die Client Rolle bringt.
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Gegen das UDP Problem kann meines Erachtens nur der Provider was tun. Wir könnten nun noch durch ein paar iperf3 Tests die Symptomatik weiter eingrenzen, damit du der Störungshotline ein möglichst präzises Fehlerbild liefern kannst. Aber ab da sind wir machtlos.
Die Alternative ist ein VPN zu nutzen, dass nicht auf UDP setzt, also eben OpenVPN TCP oder auch IPSec. OpenVPN bietet natürlich erheblich mehr Konfigurationsmöglichkeiten, aber es lässt sich genau so gut für eine Site-2-Site Verbindung einsetzen. Vor dem Wechsel auf Wireguard hab ich über 10 Jahre lang OpenVPN eingesetzt, um mein Elternhaus über einen VPS mit meiner Wohnung zu verbinden (Das war der Beginn meiner VPS Nutzung). Das geht vollkommen problemlos: Die beiden Heimnetzwerke waren transparent miteinander verbunden, und man konnte sich zusätzlich als mobiler Client auf dem VPS einwählen und hatte dann auch Zugriff auf beide Heimnetze. Absolut stabil und es gab nie Probleme.
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Wenn ich die CPU Auslastungen von oben so vergleiche, dann laufen wir da ins Limit der OPNSense Instanzen.
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Ganz ehrlich: Ich halte das Szenario für reichlich irrelevant. Ich würde nie auf die Idee kommen, bei der Migration auf einen größeren Server ein 1:1 Backup des alten einzuspielen, schon allein aufgrund der Hardware- und Adress-spezifischen Anpassungen. Am Ende frickelt man so viel rum, da kann man auch frisch installieren.
Ich mache es grundsätzlich so, dass es eine frische Installation gibt, die von Ballast befreit, sauber konfiguriert und auf dem neuesten Stand ist. Dann wird die "Payload" migriert und die Services in Betrieb genommen. Da kann auch ein bisschen dauern, denn der alte Server läuft ja noch zu der Zeit. Zu gegebener Zeit werden die Services dann runtergefahren und die DNS Einträge umgebogen. Durch die Vorbereitungszeit hat man auch Gelegenheit, die DNS TTL vorher entsprechend abzusenken, damit die Downtime im Bereich von wenigen Minuten bleibt.
Backups, die ich mit Borg Backup auf einem externen Massenspeicher mache, sind ausschließlich für den Notfall und die Wiederherstellung auf exakt der gleichen HW - wenn es schnell gehen muss.
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22.10 ist keine LTS Version, das ist keine gute Idee.
Ansonsten: Warum installierst du es nicht selbst? In den vorgegebenen Images ist eh nie das drin, was man braucht, aber haufenweise Zeug, dass dann nur Ressourcen klaut und nie benutzt wird. Von daher: Eine eigene Installation ist genau so schnell gemacht und beinhaltet dann nur die Dinge, die man auch wirklich benötigt.
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Nein, ein Image kannst du nicht erstellen. Am Verschieben der Daten übers Netz wird so oder so kein Weg vorbeiführen.
Storage Angebote gibt es viele. Azure, Google, S3 oder die Storage Box beim Roten H. So ein zeitbasiertes Angebot bei den großen Cloud Anbietern könnte für dich interessant sein, da du den Speicher nur kurz benötigst. Quasi rein und wieder raus.
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Alternativ kannst du dir kurzfristig externen Speicherplatz holen.
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Also bleibt mir als letzte Lösung nur auf beiden Servern ein Rettungssytem booten und dann die komplette Festplatte Blockweise rüber zu kopieren.
Blockweise muss ja nicht sein, da gibt es schnellere Möglichkeiten. Einige Anleitungen dazu gibt es hier im Forum, vielleicht auch im Wiki.
Aber der Umstand, dass es diese Anleitungen gibt, zeigt dir: Das ist der Weg, wenn du mehr als 50% deines Speichers belegt hast.
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Ich habe jetzt gerade mal bei mir getestet. Ich habe einen Anschluss der Deutschen Glasfaser mit 200/400 MBit/s. Getestet habe ich UDP Streams zu meinem Netcup RS.
Ich habe absolut keine Probleme mit Paketverlusten oder Out-of-Order Packets. Bis zu 95% der Leitungskapazität kann ich gehen, ohne das was passiert. Bei dir werden teilweise drastische Paketverluste angezeigt. Dort vermute ich das Problem. Es scheint auf den Kabelanbieter hinauszulaufen.
Du könntest alternativ mal ein TCP VPN verwenden, OpenVPN zum Beispiel. Einfach nur als Gegencheck.
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Wie kommst du denn auf die Fritzbox? Die hat nichts damit zu tun. So falsch kann man sie nicht konfigurieren.
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Ja, ok. Also eine Bremse gibt es da nicht.
Dennoch gibts schon einige Übertragungsfehler, Paketverluste und Out-of-Order Pakete. Prinzipiell können die natürlich für solche Probleme, wie du sie siehst, verantwortlich sein. Ich schaue noch mal, ob man Wireguard davon überzeugen kann, Statistiken zur Verbindung auszuspucken.
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Das wird vermutlich keine neuen Erkenntnisse bringen. Höchstens in Downstream Richtung könntest du noch mal testen.
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Ok, also in Senderichtung können wir eine Drosselung von UDP durch den Anbieter ausschließen. Das ist es also auch nicht.
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Setze dich mal mit den Grundlagen von UDP auseinander, dann weißt du auch, warum es in dem Szenario zu Out-of-Order Packets kommt.
Was die Bandbreite angeht: Du solltest doch am besten wissen, was du von deinem Anschluss in Up- und in Downstream Richtung erwartest. Das sind die Werte, die am Ende in Summe übertragen werden sollten.
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Jetzt habe ich mehr als 50 MBit/s Upload?

Was habe ich oben geschrieben?

Teste es mit einem Stream und mit 10 Streams und jeweils mit sinnvollen Angaben für die zu erwartende Bandbreite.