Beiträge von frank_m

    JEDER der zwischen den Zeilen lesen kann (und das tun ja Leute, die sich auf spitzfindige Formulierungen berufen ganz besonders) sieht,

    dass die betreffenden Posts ganz genau diese Aussage haben.

    Also, das hab ich da überhaupt nicht reininterpretiert. Das war eine sachlich nüchterne Feststellung. Sorry, nein. Das ist wirklich ganz weit weg von einer Unterstellung.

    Dieses "es liegt nicht an uns, beweise mir erstmal das Gegenteil" Verhalten durch Unternehmen und Support ist doch bereits in allen Bereichen schlimm genug.

    Aber rein juristisch der Weg, der zu gehen ist. Wo kämen wir hin, wenn rein auf Basis eines Verdachts schon Urteile gefällt werden? Das steht einem auch im Forum nicht zu.

    Du musst eigentlich gar nix an IPTables machen, damit Docker funktioniert und sicher ist.

    Eigentlich sollte das so sein. Docker erstellt selber die nötigen Einträge für die Portweiterleitungen, wenn man das in der Dockerkonfiguration angibt.

    Bzw. andersrum: wenn man was macht ist die Chance groß, etwas zu verbaseln.

    Auch da stimme ich zu. Aber kontrollieren, ob alle Einträge stimmen, kann man ja mal.

    Was mir aber fehlt: Auch auf dem Host laufen Services, die vermutlich nicht von außen erreichbar sein sollen. Dafür gibt es keine Firewall-Einträge. Für die ist man selber verantwortlich, und diesbezüglich gibt es nichts in den iptables Listen von oben.

    Theoretisch sollte ja Docker selbst die iptables regeln erstellen oder?

    Theoretisch. Aber Port 9000 taucht auch nicht auf, und den wolltest du ja eigentlich auch haben.

    Schalte die Firewall aus und versuche den Zugriff nochmal.

    Die Firewall ist ja aus, darauf hab ich ja hingewiesen. Außerdem braucht man ja einige iptables Regeln für Forwarding und NAT.

    Du versuchst den Zugriff über die IP und nicht über einen Hostnamen? Der Server ist dafür eingerichtet, auf die IP zu lauschen?

    Setze dir eine VM zu Hause auf und fange an zu experimentieren. Da kannst du wenig kaputt machen. Dann fange Schritt für Schritt an, dich in die Materie einzuarbeiten, und zwar in dieser Reihenfolge:

    - System aufsetzen, einrichten und konfigurieren

    - Firewall abdichten

    - Erste Server konfigurieren (SSH, Web, VPN). Weitere Dienste hab ich nie extern konfiguriert, sondern immer nur über VPN genutzt

    Tutorials gibt es für all diese Schritte haufenweise im Internet, sowohl als Text als auch als Video. Wichtig ist: Ticker die Tutorials nicht einfach nur durch und übernehme die jeweiligen Konfigurationen. Spiele damit herum, verändere sie, passe sie auf deine Bedürfnisse an. Nur so verstehst du, was dahinter steckt. Wenn du nur die Tutorials abliest, bist du nicht in der Lage, auf Probleme oder Änderungswünsche zu reagieren.

    Wenn zu Hause dann alles so läuft, wie du dir vorstellst, dann kannst du mit einem VPS anfangen. Wichtig ist, dass du das Thema Firewall verstanden hast und aus dem Stand blind nachts um halb 3 die Schotten dicht machen kannst, wenn es gewünscht wird. Dann kannst du dich ins Internet wagen.

    Zu nmap auf dem Localhost: Die Server lauschen ja nicht auf dem lo Interface (127.0.0.1), folglich scheitert ein lokaler Portscan.

    Ansonsten würde ich zur weiteren Analyse tcpdump empfehlen, am besten auf Server und Client, damit man sieht, was auf den jeweiligen Interfaces auf den entsprechenden Ports ankommt.

    Sind die RS mit den "normalen" Specs? Oder haben sie mehr RAM/CPU/SSD? Wie sind die Specs des RS 3000?

    Letztes Jahr gabs eine detaillierte Übersicht schon kurz nach Start der Aktion. Dieses Jahr scheint die Community ein wenig faul. 8o

    Z.B. MongoDB 5, das benötigt das AVX-Flag

    Ich könnte mir vorstellen, das hängt von der Distri und der Zielarchitektur ab. Vielleicht solltet ihr auf gentoo umsteigen, da könnt ihr es selber bestimmen. :P

    Scherz beiseite, gibt es irgendwo eine Übersicht, bei welchen Distris welche Compiler-Optionen aktiv sind und damit welche CPU Flags im Binary am Ende benötigt werden?

    Das Problem wird halt schön deutlich. Du öffnest zig verschiedene Ports und kannst nicht nachvollziehen, warum du die Server trotzdem nicht erreichen kannst. Umgekehrt hast du vermutlich hunderte Ports offen, die eigentlich geschlossen sein sollten - ggf. sogar solche Katastrophen wie Remote Desktop. Das sind dann die Server, die gehackt werden und Schadsoftware verteilen, und anschließend sind dann die Netcup IPs auf den Blacklisten. Das Forum ist voll von solchen Fällen.

    Deshalb die Frage: Bist du dir absolut sicher, deinen Server wasserdicht abgesichert zu haben? Bedenke: Du bist haftbar für den Unfug, den man mit deinem Server anstellt, und da kann schnell mal ein neues Auto an Schadensersatz zusammenkommen.

    Der Weg von LebakaasSemme ist der richtige. Eine Linux Firewall davor, die man einfach konfigurieren kann.