Beiträge von frank_m

    ich hab übrigens gerade noch mal nur einer Verbindung gegengetestet:

    Parellele Streams macht doch ganz gut was aus.

    iperf3 über Wireguard von einem VPS PICO auf einen RS 2000.

    RS2000: Ubuntu 22.04

    VPS PICO: Debian 12

    Client war der Pico, also der erste Block ist Upload, der 2. Download (aus Sicht des Pico).

    Den Test habe ich vom Server aus gestartet. Vom Client aus sind die Werte ähnlich.

    Was heißt "ähnlich"? Der gezeigte Test hat langsamen Upload und schnellen Download. D.h., der Server sendet langsam, der Client schnell. Ist das noch genau so, wenn der Client den Test startet? Oder ist es dann anders herum? Der Sender hat die "Arbeit" mit der Verschlüsselung, der Empfänger muss nur entschlüsseln. Die entsprechenden Wireguard Kernel Module sind auf beiden Seiten aktiv?

    Mehrere parallele Verbindungen müsste ich noch testen. Vermutlich werden die Werte aber nicht besser :)

    Dann lass dich überraschen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das signifikant Einfluss hat.

    Mach parallel mal einen iperf3 UDP Test zwischen beiden Systemen ohne VPN Tunnel. Ich hab schon Anbindungen gesehen, da gab es unerklärliche Paketverluste bei UDP Verbindungen.

    Server: 1500 - 20 Bytes (IPv4) - 8 Byte (UDP) - 32Byte (WG) = 1440

    Client: 1492 - 20 Bytes (IPv4) - 8 Byte (UDP) - 32Byte (WG) = 1432

    Sind in den 32 Byte schon die zusätzlichen IP Header drin? IP und UDP muss man ja doppelt übertragen. Und bei IPv6 werden die Header entsprechend größer.

    Den Speedtest hast du auf dem Client gestartet? Was passiert bei mehreren parallelen Verbindungen?

    wir wollen ja auch eine IP und keinen Domainnamen. So viele Zugriffe wirds ja nicht geben, den müsstest du an der Zeit und dem nicht erfolgreichen Aufbau ja erkennen können.

    Ok, also doch Inkonsistenzen auf den Interfaces. Und wir hatten noch danach gefragt ... Was machen denn VLAN1 und VLAN2? Das wäre in den Zug wichtig gewesen, um beurteilen zu können, was da abgeht.

    Ob IPv4 oder IPv6 bevorzugt wird, kann man in Windows einstellen. https://learn.microsoft.com/de-de/troubles…ipv6-in-windows

    Das sollte auch gelten, wenn die Namensauflösung über IPv4 erfolgt. Ich hatte bei mir zu Hause aufgrund eines Konfiiguratiionsfehlers eine Zeitlang die Situation, dass mein Nameserver nur per IPv4 und nicht per IPv6 erreichbar war. Gesehen hab ich das auch erst in einem Wireshark Log, weil auf die v6 Anfragen keine Antwort kam. Aber es hat Windows nicht davon abgehalten, weiterhin IPv6 für die Kommunikation nach Außen zu bevorzugen.

    Der Windows Server hängt nicht direkt im Internet, sondern geht per vlan über eine Linux VM als Gateway ins Internet bzw ist darüber von aussen z.B. RDP nur erreichbar.

    Ich hoffe, RDP hängt nicht direkt über eine Portfreigabe im Internet, sondern da ist ein VPN oder sowas dazwischen. Weil sonst rettet einen auch das Linux Gateway nicht.