Beiträge von frank_m

    Auf der Fritzbox direkt kannst du die netcup API nicht nutzen. Aber vom NAS aus wäre es vermutlich möglich.

    Generell ist es natürlich heikel, im eigenen Heimnetz Serverdienste anzubieten, zumal du das Netz mit einer Fritzbox nicht vernünftig trennen kannst (in einen privaten und einen öffentlichen Teil).

    Ich bin mir nicht sicher, ob du einen Windows Server am Internet betreiben solltest. Weißt du, wie du ihn gegen Angriffe richtig absicherst? Bedenke, dass eine Attacke pro Sekunde (!) auf deinen Server ausgeführt wird, sobald du die öffentliche IP eingegeben hast, und dass es allein im Remote Dektop 300 ungepatchte Sicherheitslücken gibt, die eine sofortige Übernahme des Servers durch Hacker erlauben.

    Wenn du einen Windows-Server betreibst, häng einen kleinen Linux Server als Firewall davor. Zugriff auf sensible Windows Dienste dann nur per VPN vom Linux Host aus.

    Die IP steht übrigens im SCP.

    Ist dieses Verhalten so "korrekt", dass der ACME-Client probiert Einträge für die DynDNS-Domain zu ändern, statt für meine?

    Ja, ich denke, das ist richtig. Die Zertifikatsprüfung wird später auch auf der dyndns Domain erfolgen, nicht auf der netcup Domain. Wenn du willst, dass die netcup Domain die Basis fürs Zertifikat ist, solltest du da mit A bzw. AAAA Einträgen arbeiten und die IP direkt eintragen. Da du ja die netcup API im Griff hast, sollte das ja möglich sein.

    Du musst den SSH Server installieren und entsprechend konfigurieren (zertifikatsbasierte Anmeldung, Portnummer, kein Root Login etc). Dazu brauchst du einen standard Nutzer für den SSH Zugang, um den Root Account zu schützen.

    Dann noch fail2ban und die Firewall einrichten. Das musst du bei netcup alles selber machen, da es keine Systemfirewall gibt.

    Du kannst bei SSH Servern konfigurieren, auf welchen Schnittstellen oder IPs sie lauschen sollen. Genau da, wo man auch den Port einstellt. Überprüfe mit netstat -tulpen, auf welchen IPs der SSH Server lauscht und korrigiere es bei Bedarf.

    Zitat

    da auf meinem 3ten vServer das Problem nicht exisitert; habe ich dort mal den tcpdump f. einige Minuten laufen lassen;

    4891 Einträge in 6¼ Minuten => rd 13 Einträge pro Sekunde

    beim Piko mit diesem Problem 21875 Einträge in 4¼ Minuten => rd. 85 Einträge pro Sekunde

    beim RS mit diesem Problem waren es gewaltige 596781 Einträge in 96¾ Minuten => rd. 103 Einträge pro Sekunde

    Ich denke, die Anzahl pro Sekunde ergibt sich einfach aus der Anzahl der Maschinen, die in dem Bereich aktiv sind. Ich hab auf meinen drei Maschinen auch erhebliche Unterschiede in der Anzahl dieser Solicitations festgestellt, aber grundsätzlich sind sie auf allen Maschinen da, aber auf der Maschine mit den wenigsten Solicitations ist die Neighbour Table am längsten.

    Sollten es nicht auch eher die neighbor advertisements, die die Tabelle füllen?

    Ich hab exakt diese neighbor solicitations auch im Dump. Sie kommen von Juniper Hardware, also vielleicht von Switches.

    Aber bei mir führen sie nicht zum Overflow der Neighbour Table. Vor allem auf meinem Piko hab ich da nur ne Handvoll Einträge, obwohl die solicitations tonnenweise vorbeikommen. Ich bin da auf Standard Einstellungen von Ubuntu und Debian unterwegs. Hast du da was verändert?

    Zeig mal mit tcpdump den resultierenden Traffic auf den Systemen (auf allen Interfaces), um exakt nachzuvollziehen, was die clients auf die Reise schicken (und wohin), was beim Server ankommt, was dieser Server als Antwort auf die Reise schickt (und wohin) und was davon beim Client wieder ankommt.

    Das ist das Problem an den Foren in letzter Zeit. Unverständliche, unvorstellbare Broken hinwerfen.

    Sie sind nur so lange unverständlich, wie man sich nicht damit befasst.

    Bei tailscale und zerotier muss man sich darüber klar sein, dass wertvolle Metadaten auf jeden Fall und ggf. auch Nutzdaten für den Betreiber sichtbar sind. Das muss kein Problem sein, aber man sollte es auf dem Schirm haben. Dann doch lieber eine Portfreigabe und alles selber unter Kontrolle.