Beiträge von frank_m

    Ich denke, da sollten wir schon ein wenig mehr Substanz reinbringen. Um welche Berichte geht es da? Bitte verlinke die mal. Wenn das wirklich ein Unterschied ist, dann hätten wir einen massiven Bug im gesamten Wireguard Routing Framework aufgedeckt, der das Konzept der Allowed IPs komplett infrage stellt. Die Folgen wären immens. Das sollte man dann schon tiefer legen.

    Du kennst aber AdGuard anscheinend nicht.

    Doch ich kenne adguard und bin u.a. wegen der besseren Unterstützung fürs Heimnetz auf Pi-Hole gewechselt. Adguard unterstützt Conditional Forwarding nicht explizit. Mag sein, dass man es über die Upstream Einträge hinbekommt, aber das ist nicht einfach. Vor allem den Fall, dass man "fritz.box" als FQDN und nicht als Domain nutzen möchte, wüsste ich nicht, wie man das erreicht, wenn Adguard nicht exakt für diesen Sonderfall eine Unterstützung drin hat.

    Lies nochmal meinen Beitrag, dann siehst du, dass AdGuard das können muss.

    Wo in deinen Beiträgen soll ich das finden? Das Adguard das "können muss", dazu sehe ich gar nichts.

    Es passiert nichts wenn ich sie korrigiere.

    Wie sehen die Einträge denn jetzt aus?

    Entweder man muss noch eine IPv6 Einstellung hinzufügen,

    Wenn du IPv6 nutzt, muss da natürlich ein entsprechender Eintrag sein. Wie man IPv6 arpa Einträge baut, findet man im Internet, das Prinzip ist das gleiche, wie bei IPv4. Allerdings wird es problematisch, wenn es wechselnde Prefixes gibt. Aber die link-lokalen und ggf. ULA Einträge kannst du auf jeden Fall erzeugen.

    Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Um einen Linux Server direkt am Internet zu betreiben, braucht es viel Erfahrung (Jahre!), und die sammelt man am besten zu Hause mit virtuellen Maschinen. Noch schlimmer ist es bei Windows Servern, da braucht man definitiv eine fachspezifische Ausbildung und jahrelange Schulungen, bevor man selber einen Windows Server ins Netz hängen kann. Die sind enorm komplex zu konfigurieren, und das Absichern schaffen nur Vollprofis, die beruflich nichts anderes machen. Das ist kein Hobby Projekt!

    Grundsätzlich ist der beste Rat: Hänge niemals einen Windows Server direkt ins Netz, sondern nur hinter einer gut konfigurierbaren Firewall. Im Falle eines Netcup VPS bedeutet das, dass man einen zweiten VPS mit Linux davor hängen muss, da es keinerlei Systemfirewall gibt. Beispiele gibt es einige hier im Forum.

    Leider kann ich mich nicht per Remote Desktop mit Windows Server 2022 verbinden.

    Sei froh, denn sonst wäre der Server wohl schon gehackt worden.

    Wenn du Remote Desktop nutzen willst, hänge einen kleinen Linux Server als Firewall mit VPN davor. Remote Desktop hat zahlreiche ungepatchte Sicherheitslücken, die eine sofortige Übernahme des Servers erlauben.

    Aber da steht kein "Listening" dabei, könnte das das Problem sein?

    Das sind UDP Ports, da steht generell kein "Listening".

    Die Firewall auf dem Root ist nicht aktiviert.

    Das solltest du schnellstens ändern. Bedenke, dass auf öffentlichen IPs im Mittel ein Angriff pro Sekunde einprasselt. Kannst du sicherstellen, dass da nichts auf deinem Server lauscht, was angreifbar ist? Also: Firewall einrichten, als allererstes! Nur die Ports freigegeben, die man auch wirklich braucht und kontrollieren kann.

    Mit welchem Command kann ich die Pakete genau überprüfen?

    Mit tcpdump. Damit kannst du ggf. auch gezielt auf bestimmte Interfaces klemmen (z.B. der Bridge zu Docker) und dann schauen, welche Daten wo ankommen und wieder zurückgehen: Vom Internet, in den Docker, vom Docker, in das Internet.

    In der "docker-compose.yml" habe ich drei Ports definiert:

    Und die anderen beiden Ports?

    Ja das ist ein Problem. Es gibt scheinbar keine funktionierende Anleitung dafür.

    Die Anleitungen sehen komplex aus. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das in einem schlecht gewarteten Docker Container laufen lassen will, schon aus Sicherheitsgründen.

    Naja ich habe wie gesagt auch schon diverse Images versucht, aber bei denen wo die Installation funktioniert hat und ich den Server starten konnte, erscheint der Server zwar ingame aber halt immer mit einem Ping von 9999.

    Das deutet eben auf Netzwerkprobleme hin. Ausgehend funktioniert die Kommunikation, der Container kann sich bei der Liste registrieren. Aber eingehend geht es nicht, die Ports sind nicht vom Spiel aus erreichbar.

    Andere Gameserver (ARk - Survival Ascended, ARK - Survival Evolved, 7 Days To Die,...) laufen problemlos.

    Auf dem gleichen Root Server?

    Nach einigen Versuchen, das Ding manuell zu installieren, habe ich ihn jetzt über ein Docker-Image installiert.

    Alles, was ich in Zusammenhang von Conan Exiles und Docker gefunden habe, ist steinalt. Bist du sicher, dass dir das weiterhilft?

    Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der das gleiche Problem auch schon hatte und eine Lösung kennt... :/

    Denkst du, dass es ein spezifisches Problem des Containers oder des Conan Exiles Servers ist, oder ist es vielleicht eher ein generelles Problem des Netzwerksetups? Mein Gefühl sagt mir, es ist eher das Letztere.