Es gibt sehr viele User, die genau diese Zeilen brauchen um ihr System zu verstehen.
Da stimme ich H6G zu. Die Konfiguration eines anderen Systems hilft nicht weiter. Die typischen Howtos aus dem Internet funktionieren auch immer nur für den einen spezifischen Fall. Sobald man was anpassen muss, hat man ohne Grundlagenkenntnisse verloren. Deshalb schrieb ich oben, beschäftige dich mit IP Routing. Dann kommt die Frage nicht auf, wie das zusätzliche Subnetz von eth0 ins System kommt. Und für die Beantwortung dieser Frage helfen dir meine Konfig Auszüge nicht im Geringsten.
UFW ist aber ein einfacheres Werkzeug für die Console.
Das sehe ich komplett anders. Meines Erachtens ist UFW eine Katastrophe, und vor allem im Zusammenspiel mit Docker für Anfänger absolut ungeeignet. Dann hat man schon 2 Tools, die unkontrolliert in den iptables Chains rumfurwerken, was am Ende dazu führt, dass sämtliche Container komplett ungeschützt im Internet hängen. Pakete wie "ufw-docker" sollen helfen, machen es nicht besser, da hatten wir erst kürzlich einen Fall (wo es am Ende auch an den Routing Grundlagen gescheitert ist). Bei mir laufen Docker Container nur innerhalb eines lxd Containers, da kann Docker sich in den Firewalls austoben, wie es will. Den lxd Container erreicht nur das, was ich vorher dahin durchlasse. Und bei mir ist die iptables Liste komplett manuell gepflegt, ohne Zusatztools.
Es nützt nichts, man muss verstehen, was man tut. Da helfen fertige Konfig Dateien nicht weiter. Anleitungen lesen, verstehen, auf die eigene Situation adaptieren und dann umsetzen, das empfehle ich bei jeder Gelegenheit. Ja, ist nicht bequem und kostet Zeit, aber ist der einzige Weg, wenn man nicht 5-stellige Summen als Schadensersatz für gehackte Server riskieren will.