rgendwie muss die ja jemand installiert haben.
Dazu musst ja zumindest irgendwelche rechte als Benutzer haben.
Ja, natürlich, aber auf einem nicht hinreichend gesicherten Server ist das trivial für einen Hacker.
Mein Laravel Entwickler, hat diese Option bei Netcup vorgeschlagen. Ich habe meinen managed Server gekündigt und bin mit dem ganzen Kram zu netcup gekommen.
Ist ja nett von ihm, dass er sich um Laravel kümmert, aber all die anderen Aufgaben, die bei einem managed Server inklusive sind, die hat er nicht angesprochen? Zum Server administrieren gehört mehr, als lediglich die Anwendung oben drauf zu schreiben. Aufwending sind die Grundlagen: Einrichtung, Konfiguration und vor allem die Absicherung. Habt ihr euch nie gefragt, warum ein Managed Server so teuer ist im Vergleich zu einem normalen Server?
Ich weiß, ich werde wieder Prügel dafür bekommen, weil ich hier permanent predige, dass Anfänger bitte nicht mit einem eigenen Server bei Netcup anfangen sollen. Der hängt vollkommen ungeschützt im Internet, nicht mal ne Systemfirewall ist davor. Man muss sich um alles selber kümmern, die komplette Absicherung. Man glaubt mir das ja nie, aber was dann passiert, sieht man hier. Du kannst von Glück reden, wenn nicht noch Schadensersatzansprüche auf dich zukommen. Wer weiß, was die sonst noch alles auf dem Server angestellt haben.
Fangt zu Hause auf einer VM an. Dort könnt ihr euch mit Linux und mit der Einrichtung einer Firewall befassen und das ausführlich testen. Wenn ihr euch wirklich sicher seit und hinreichend Erfahrung aufgebaut habt (und das dauert Monate, wenn nicht Jahre!), dann könnt ihr auf einen echten Server im Internet umziehen. Und immer dran denken: Bevor man die Applikation einrichtet, macht man Firewall, Absicherung, WAF usw.
Die jetzige Installation würde ich abschreiben. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man die Einfallstore im Nachhinein beseitigt bekommt. Wenn sie clever waren, haben sie vorgesorgt, so dass sie immer wieder auf das System kommen können, selbst wenn du es jetzt absicherst.