Wie gesagt, gehe systematisch vor. Analysiere die Logfiles, schau dir an, was passiert ist. Vielleicht gibt es eine harmlose Erklärung, warum der Apache nicht mehr erreichbar ist.
Und lass dir den Schreck als Warnung dienen, und nutze die Gelegenheit, dein System ordentlich abzusichern. Wie gesagt, eigentlich müsste da in etwa eine UFW Meldung pro Sekunde aufploppen, wenn alle Meldungen gefiltert werden.
Ich hab mir eine Auswertung gebastelt, die meine Firewall-Regeln überwacht. Zur Info: Die angegeben Zahlenwerte repräsentieren die Anzahl der Attacken in einem 5-Minuten Fenster (Update-Intervall von Munin). 5 Minuten sind 300 Sekunden, und wenn ich die Anzahl der geblockten Pakete in der AVG Spalte zusammenzähle, komme ich auf mehr als 300. Also eine geblockte Attacke pro Sekunde, die meisten auf IPv4.
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"INPUT REJECTED" bzw. "FORWARD REJECTED" sind Pakete von erlaubten Adressen, die aber von der Firewall geblockt wurden, entweder direkt auf den Host (bei "INPUT") oder auf ein Netz dahinter (bei FORWARD).
"DROPPED" sind Pakete, die von IPs auf der Blacklist kommen und direkt weggeblockt werden. Die Blacklist generiere ich mit aus den Listen einiger freier Dienste, auf denen "böse" IPs gesammelt werden.
Das Ganze ist dann noch für IPv4 und IPv6 getrennt.
Man erkennt, dass die Blacklisten das meiste rausfiltern. Aber ab und zu sieht man grüne Peaks, dann kommen Attacken von IPs, die nicht geblacklistet sind, aber trotzdem wild auf meine Firewall einprügeln.
Interessant, das ganze auch mal über einen längeren Zeitraum zu betrachten:
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Im März war ich offensichtlich mal das Ziel einer IPv6 Attacke.