Beiträge von janxb

    CAA limitiert, welche CAs Zertifikate ausstellen sollen, nicht welche Zertifikate gültig sind.

    Nein, ich meinte CAA ;) Aufgrund der kurzen Gültigkeiten von LE Zertifikaten hatte ich weiter oben ja schon vorgeschlagen, nur auf einzelne CAs, und nicht auf spezifische Zertifikate zu limitieren. Diese Limitierung lässt sich dann sowohl mittels HPKP als auch über einen CAA-Record realisieren.

    die Probleme die man damit hat, sind dem Umstand geschuldet, daß CAs wie LE meist die Verursacher dieser Misere auf Grund der nur 90 tägigen Gültigkeit von SSL Zertitikaten sind;

    Ich zitiere dazu Wikipedia. Du kannst auch das LE-Zertifikat pinnen, dann sind alle von LE ausgestellten Zertifikate gültig. Nicht immer die Probleme von fehlender Automatisierung auf LE schieben.. Alternativ zu HPKP würde ich einen CAA-Record im DNS empfehlen, erfüllt meines Wissens nach den gleichen Zweck, Limitierung der gültigen Zertifikate auf bestimmte CAs.

    Die Liste gültiger Zertifikate kann dabei jedes Zertifikat der Schlüsselhierarchie enthalten. Es ist somit möglich, sowohl End-Zertifikate für die spezifische Domains als auch Zertifikate von Zertifizierungsstellen als gültig zu definieren. Durch letzteres wird jedes von dieser Zertifizierungsstelle signierte Zertifikat akzeptiert

    Achtung: Wenn HSTS konfiguriert bzw. der entsprechende Header gesendet wird, cachen das die Browser für die max-age Zeitspanne. Im oberen Beispiel war das ein Jahr. Du bist dann gezwungen, für das nächste Jahr HTTPS anzubieten, ansonsten ist deine Seite nicht aufrufbar. Der HSTS-Cache ist auch meines Wissens nach nicht über die normale UI löschbar.

    Die hier getroffene Entscheidung finde ich absolut ausreichend. Ein großes Danke an netcup und insbesondere Felix, der wieder einmal nicht einfach abgeblockt hat, sondern offen für Vorschläge und Verbesserungen ist!

    Außerdem finde ich es richtig, sich hier nicht auf die Vorgehensweise der nic.at einzulassen. Eine Person ist nun mal keine Organisation, auch wenn man die DSGVO bei denen nicht anders abbilden kann.

    Der Storage bei netcup ist meiner Meinung nach vollkommen empfehlenswert. Preislich absolut in Ordnung und die Geschwindigkeit ist ausreichend. Wir haben dort jede Nacht ca 80GB LXD-Container drauf geschrieben (und leider auch ein mal restored.. :) ). Was zu beachten ist: Meines Wissens nach werden Hardlinks nicht korrekt berechnet. Jeder Link belegt den vollen Speicherplatz. Je nach Backup-Lösung könnte das für Überraschungen sorgen ;) Außerdem macht es Sinn, die maximale Volume-Größe im CCP zu beschränken, um nicht über den Inklusiv-Speicherplatz zu kommen.

    Aktuell hab ich noch alles selbst gebaut, überlege aber auf IRedMail umzusteigen.

    Welche Funktionen fehlen dir denn in der kostenlosen?

    Nach meinen ersten Tests reicht mir die kostenlose..

    Habe mir in den letzten paar Stunden auch die kostenlose Version angeschaut und bin bis jetzt absolut überzeugt!

    Man kann in SOGo sogar das User-Passwort ändern, das ging in mailcow nicht.

    Einzige Einschränkung im Free Webinterface ist für mich die fehlende Verwaltung von Verteilern. Aber wenn man MySQL als Backend nimmt, kann man das wahrscheinlich auch relativ einfach direkt in der Datenbank konfigurieren. Oder man nimmt eine separate Newsletter-Anwendung dafür. Sieht auf jeden Fall sehr vielversprechend aus.

    Halt soetwas wie mailcow, aber ohne docker.

    Dass die auf Docker umgestiegen sind, finde ich auch extrem schade. Wir haben LXD-Container, darin ist Docker ein echter Krampf. Und IPv6 läuft auch nicht richtig.. Aktuell nutzen wir noch die Standalone-Version von früher, ohne Docker (und leider auch ohne Updates). Aber betrifft ja nur das Webinterface, SOGo und die anderen Dienste bekommen ja noch die normalen Paketupdates.

    Ich habe schon längere Zeit sehr gute Erfahrungen mit Chrome Remote Desktop gemacht.

    Einfach Google Chrome auf Client und Server installieren und dann am Server den Remote-Zugriff aktivieren.

    Läuft bei mir auf einer headless Ubuntu-Installation. Dann noch einen Desktop nachinstallieren und dann in Chrome Remote Desktop konfigurieren.


    Hier ein Copy-Paste meines StackScripts von Linode:

    [netcup] Felix P.

    Das klingt jetzt aber doch sehr negativ, bzw. vergeht einem da schon die Lust am TOR-Hosting. Bei anderen Hostern sehe ich außerdem. dass die Maschinen bei Abuse-Meldungen oder Netscans nicht sofort gesperrt werden, sondern zuerst eine Stellungnahme mit relativ kurzer Frist (2-24 Std.) gefordert wird. In dieser Stellungnahme muss dann auch nicht beteuert werden, dass diese Aktivitäten nicht mehr stattfinden, sondern ein Hinweis auf das TOR-Hosting ist vollkommen ausreichend.

    Also entweder ist der andere Hoster hier nicht besonders umsichtig, oder bei netcup wird das ganze Thema doch sehr übervorsichtig behandelt.

    Endlich mal ein vernünftiges Netz (nach o2 und Congstar (ohne LTE)).

    Ich habe einen Wechsel von Telefonica (AldiTalk/E-Plus) nach Vodafone hinter mir.

    Das Netz ist deutlich SCHLECHTER bei Vodafone. Der LTE Empfang ist in Gebäuden teilweise so schlecht, dass das Gerät auf 3G zurück springt. Zumindest in meiner Gegend ist also Telefonica meine primäre Empfehlung, was das Netz und Preis/Leistung angeht. Die Vorurteile des schlechten Empfangs waren vielleicht früher korrekt, aktuell kann ich das allerdings nicht bestätigen.

    Seit März haben außerdem alle Telefonica-Kunden inklusive Prepaid und Drittanbietern VoLTE und Wifi Calling bekommen, was ich auch nutze. Diese Features sind bei allen anderen Providern aktuell nur für Vertragskunden zu haben.

    [..] Erst nach einer manuellen Defragmentierung (egal ob über des Interface oder den fstrim Befehl) werden die wieder freigegeben. [..]

    Wo genau ist hier dann das Problem? Im netcup Ubuntu Image ist ein wöchentlicher fstrim-Cronjob eingerichtet. Ansonsten kannst du auch automatisiert nach deiner Sicherung ein fstrim ausführen. Dauert doch nur höchstens ein paar Minuten und erzeugt so gut wie keine Last auf dem System. Was genau "nervt" dich daran?