Beiträge von julian-w

    Da musste ich auch mal mein Mail Archiv durchforsten. Bei mir begann alles im April 2008 mit einem "vServer Starter", also feiere ich bald 10 jähriges netcup-Jubiläum ;) Und meine erste Supportanfrage war harmlos, da wollte ich nur das die Firewall-Funktion des VCP aktiviert wird :saint:

    Ich komme aber auf ähnlich "schlechte" Werte bei meinen Hostings, wobei ich die Zyklen-Zahl herunter drehen musste damit überhaupt das Script läuft. Und bitte nicht den Test me Button missbrauchen ;)

    Expert Special 2018 (a2f27): Test me

    Code
    Laufzeit gesamt: 4619ms pro Zyklus(Schnitt): 3.079333ms (1500 Zyklen) 
    
    genutzt PHP-Version: 7.0.28

    Webhosting EiWoMiSau (a2f1b): Test me

    Code
    Laufzeit gesamt: 3176ms pro Zyklus(Schnitt): 2.117333ms (1500 Zyklen) 
    
    genutzt PHP-Version: 7.2.3

    Im Vergleich dazu das "alte" Webhosting von netcup, was deutlich schneller war und auch schneller wie das alte System des Threadstarters ist:(:

    Expert Light (af945): Test me

    Code
    Laufzeit gesamt: 459ms pro Zyklus(Schnitt): 0.306000ms (1500 Zyklen) 
    
    genutzt PHP-Version: 7.2.1

    Und wenn jemand schon auf meinem System sein sollte (wobei ich hier primär an Windows denke) und an die Mailpasswörter gelangt, dann ist die Person nicht mehr wirklich weit vom CCP Passwort entfernt.

    Was wieso das =O

    Dank 2-Faktor-Anmeldung ist der bei mir noch ganz weit von CCP und Co entfernt. Und die paar Anbieter die wirklich kritisch sind, laufen auf eine extra E-Mail Adresse die nirgendwo automatisiert abgerufen wird, folglich kann nirgendwo das Passwort ausgelesen werden. Dazu müsste ich auf einem infiziertem System meine E-Mails abrufen damit mein (kritisches) Mail Passwort geklaut werden kann ;)

    Hat sich daran mittlerweile etwas geändert? Wird es in Zukunft "Notfallcodes" geben?

    Da die Zugriffe öfter ein ähnliches Ziel haben und oftmals auch wiederkehrende Besucher auf die Seite kommen, kann man schon in etwa einen Tagesverlauf mit einem anderen Tagesverlauf vergleichen, sofern es keinen Sonderfall gibt. In der Praxis sieht man so sogar, wenn das aktuelle Webhosting Probleme hat und die Zeiten dadurch insgesamt hochgehen.

    Dann müsstest du uns so einen Verlauf mal zeigen oder etwas mehr Informationen rausrücken, was genau jetzt langsamer ist. Weil mit der Informationslage kann dir keiner helfen. Die Aussage, dass die Seite min, 1,4 Sekunden zum generieren braucht kann ich bei mir z.B. nicht nachvollziehen (bei deinem Tracking tauche ich auch nicht auf, da ich sowas generell blocke ;)).

    Ansonsten schau wirklich mal mit Analyse Tools wie dem oben verlinkten was wie lange dauert zum generieren. Ich meine es gibt für Wordpress auch spezielle Caching Plugins, hab mich damit aber nie näher beschäftigt kann dir also nicht sagen ob und welche was taugen. Google spuckt z.B. folgende Übersichten aus:

    https://www.designbombs.com/top-wordpress-…ugins-compared/

    https://www.cyon.ch/blog/Die-belie…-fuer-WordPress

    Bei meinem alten Hoster hatte ich laut PIWIK oft Seitengenerierungszeiten

    Da fällt mir noch was dazu ein: Mit PIWIK misst du sicherlich nicht (!) die Seitengenerierungszeit (also die Zeit die der Server braucht die Seite zu generieren), sondern die Zeit die es dauert bis die Seite beim Nutzer vollständig geladen ist. Da spielen so Dinge wie Cache oder auch Verbindungsgeschwindigkeit ganz deutlich rein.

    Wenn du die Seitengenerierungszeit wissen willst, gibt es dafür Plugins für Wordpress, z.B. dieses hier:

    https://wordpress.org/plugins/query-monitor/

    Dieses Plugin erzeugt viele statische Informationen zum auswerten und debuggen, unter anderem auch die "page generation time"

    Bei netcup habe ich nun Seitengenerierungszeiten von mind. 1,4 Sekunden bis 4 Sekunden. Selten habe ich nun hier Seitengenerierungszeiten unter 1 Sekunde.

    Also ich kann das jetzt nicht nachvollziehen, ich habe i.d.R. die generierte Hauptseite in etwa 500ms vollständig bei mir (also Anfrage + Generierung + Download), hab das jetzt ein paar mal getestet:

    Bis alles geladen ist also inkl. aller Bilder (ohne Cache) brauch ich durchschnittlich immer etwas über eine Sekunde:

    Man muss dazu sagen das auch einiges an Bildmaterial geladen wird, die Startseite hat 2,8MB die erst einmal geladen werden müssen wenn nichts im Cache ist. Je nach Anschluss kann das schon einige Sekunden dauern:

    Von daher kann ich deine oben geschilderte Probleme nicht nachvollziehen, eventuell stimmt einfach deine Messung nicht:/

    und das mit dem Forum ist so eine Sache, mit dem gleichen Recht, mit dem die E-mail-Adresse vom Empfänger geschützt ist, sollte diese auch vom Absender geschützt sein, und f. Dich jetzt das AHA-Erlebnis - was im Mail Header von so einem Forums-Mail drin steht - wenn man es richtig macht:


    Sender: forum

    From: Benutzer-Sender

    To: Benutzer-Recipient

    Und was ist dazu der Unterschied zu reply-to :/ Ob ich jetzt das from verändere oder das explizit ins reply-to schreibe, der Effekt ist der gleiche: Antworten kommen bei der angegebene E-Mail Adresse an. Nur finde ich das reply-to etwas "ehrlicher" in Sinne von der sendende Server wird brav angezeigt, man weiß woher die Mail kommt (im konkreten Fall ein Forum) und wohin die Antwort soll (in diesem Fall den kontaktierenden User). Und Verweis auf den Kollegen geht auch nur übe reply-to, da immer das From zu ändern wäre sehr aufwendig, reply-to ist ein Klick in Thunderbird.

    Wobei ich nicht weiß wie es sich verhält wenn sich Sender und From komplett unterscheiden. Davon ab könnten SPAM-Versender diesen Trick doch auch einfach nutzen, warum ist das also "gut" aber das reply-to "böse"?

    Aber prinzipiell hast du ja dann doch kein Problem damit das "a@b.de" eine E-Mail schickt und die Antwort an "x@y.com" soll, sondern nur mit reply-to.

    und ich glaub in Punkto SPAM, haste eventuell was anders verstanden; nicht 99,9% der SPAM-Mails verwenden Reply-To, sondern

    99,9% der Mails mit Reply-To sind SPAM zumindest bei mir;

    Hab ich schon richtig verstanden, ich erhalte wohl mehr E-Mails mit reply-to die kein SPAM sonder erwünscht sind und ich konnte bei mir keine SPAM Mail mit reply-to finden, aber die werden auch täglich gelöscht von daher ist das nicht sonderlich aussagekräftig.

    auf die Art bekommt ein "legaler" Absender die Chance seinen Pfusch zu korrigieren;

    Du bezeichnest es als Pfusch, anderen bezeichnen es als "Internet-Standard", das ist halt das was ich als problematisch ansehe. Von daher hätte ich da eher bedenken auf diese Art und Weiße z.B. große Unternehmen dazu zu "zwingen" dieses Verhalten (reply-to zu nutzen) zu ändern, eher wird dein Postfach dann ignoriert. Aber wenn man bereit ist E-Mails zu verpassen und im Gegenzug besseren SPAM Schutz hat ist das wohl so, muss jeder selbst für sich abwägen.

    Zitat

    hier unterliegst Du einem Irrtum; gerade dort gibt es was besseres: kein Reply-to sondern List-Post, von daher hast Du eine treffsichere Handhabe;

    Mails die nicht von einer Mailingliste kommen, aber typische Elemente von Mailinglisten im Header haben, sind automatisch SPAM

    und schau Dir die Mailingliste von Postfix an, die machen es richtig; ein S/MIME signiertes Mail kommt auch als solches bei den List-Members an;

    Das mag sein das es für Mailingliste spezielle Befehle gibt, dafür kenne ich mich nicht gut genug aus was das angeht, aber hier zeigt es ja schon deutlich das besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen und notwendig sind.

    nein, wie gesagt, in der Briefpost landen Briefe von Absendern von den Du nichts erwartest ungeöffnet im Müll; so auch hier;

    man muß nicht die E-mail Adressen verlinken, aber man kann es so verlinken, daß Bots nichts anfangen können, und dennoch Person A direkt an Person B schickt, ohne Umweg, und damit auch keine Notwendigkeit f. Reply-to;


    aus Designfehlern sollte man nicht auf die Notwendigkeit von Krücken od. Workarounds schließen;

    Dann kann aber eine bösartige reale Person alle E-Mail Adressen aus dem Forum auslesen ohne das man sich dagegen wehren kann, das will man ja nicht. Von daher wüsste ich keine "einfache" Alternative in diesem Use-Case zu dem reply-to, bei dem die E-Mail Adresse des Empfänger gewahrt bleibt, außer er wünscht den Kontakt. Außer man implementiert ein komplettes PN-System...

    Und was heißt nicht erwarte, ich erwarte ja auch nicht jeden Tag Post von der Polizei, Versicherung, Gericht oder was auch immer, trotzdem kann sie kommen und ist deswegen nicht gleich SPAM, wenn du so gerne vergleiche mit der Briefpost ziehst. Auch bei z.B. Schadensregulierung schickt auch mal ein Anwalt im Namen des Mandates ein Schreiben und man wendet sich hinterher direkt an den Mandanten. Oder eine Privatperson schickt mir einen Brief mit dem Hinweis jetzt nur noch mit seinem Anwalt zu korrespondieren (reply-to: Anwalt). Oder eine Werbeagentur verteil Bonus-Bestellkarten für ein Produkt, dann schicke ich die Bestellung an den Hersteller des Produktes (reply-to: Hersteller) und nicht an die Werbeagentur. Ich glaube Vergleiche mit der Briefpost sind in Sachen E-Mail nicht immer zielführend.

    leider falsch; lt. RFC 5322, Kapitel 3.6 gilt f. To das selbe wie f. Reply-To, es ist optional, und wenn es vorkommt dann exakt 1 mal;

    Da hast du recht, es ist tatsächlich erlaubt beliebig viele Adressen in das Feld zu schreiben, aber naja Schabernack kann man mit vielen Dingen treiben, etwas gesunder Menschenverstand gehört halt immer dazu.

    Zitat

    nein nur 99,9% wie ja bereits erwähnt, wieso also diese nicht blockieren?

    Ich muss mal etwas SPAM sammeln und durchsuchen wie viele da reply-to setzten, irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen das die Quote so hoch ist:/ Und viele größerer Unternehmen nutzen das eben, mach ich selbst auch wenn ich z.B. an einen Kollege verweisen dann muss die Gegenseite nur auf Antworten klicken und die Mail kommt beim Kollegen an. Ich würde mit einer solchen Einstellung mein E-Mail Postfach nicht sinnvoll nutzen können, da würde viel zu viel rausgefiltert werden.

    nebenbei: es gibt nur einen einzigen Fall, bei dem Reply-To zu tolerieren ist, genau dann wenn auch Sender im Header vorkommt;

    dies tritt aber nur auf, wenn "Send-on-Behalf" angewendet wurde; sprich mehr als 1 Absender;

    Na immerhin ;)

    Ich empfinde reply-to auch eher als "Luxus"-Feature das es mir erlaubt stumpf auf "Antworten" zu klicken und die Mail landet dort wo sie soll, ohne das ich viel nachdenken muss oder Adressen kopieren und einfügen muss...

    E-mail mag zwar fortschrittlicher sein, falls man Massenmails f. lau als Fortschritt betrachten kann, aber der wahre Absender ist grundsätzlich weder bei E-mail noch bei der Briefpost wirklich bekannt;

    Naja wenn sie DKIM signiert ist kann ich zumindest auf die Domain/Server schließen, wenn sie dann noch S/MIME unterschrieben ist sollte sogar der Versender bekannt sein, sofern er nicht kompromittiert wurde ;) Und ja damit haben Mailinglisten oft ein gigantisches Problem mit, was eben zeigt das der sendende Server nicht unbedingt der des Absender ist (oder explizit berechtigt ist im Namen des Absenders zu senden) obwohl die Nachricht vom Absender kommt und man aufgrund der vielen Sicherheitsfunktionen dafür zusätzliche Konstrukte wie eben reply-to braucht.

    entweder man hat in einem Forum die Geschichte mit den Private Messages implementiert, oder verlinkt einfach billig mit Code
    <A HREF="mailto:....">...</A>

    was mittlerweile gegen diese Art spricht ist auch das selbe was gegen das direkte Versenden mit Reply-To spricht; da es nicht erwüscht ist, daß Bots auf die Art Mail-Adressen "ernten" können, ist es genausowenig erwüscht, daß jemand, dessen Mailadresse man gar nicht kennt, auf die Art zu "meiner" Mailadresse kommt;

    Gerade da ist doch die Methode mit reply-to am besten, wenn Person A nun Person B kontaktieren will, so erfährt Person B davon und erhält die E-Mail Adresse von A, aber es werden keinerlei Informationen von Person B geleaked. Nun kann Person B entscheiden ob sie Kontakt aufnehmen will oder nicht. Person A ist sich aber die ganze Zeit bewusst, das Person B dadurch in Kenntnis der E-Mail Adresse von A kommt. Das verlinken aller E-Mail Adressen im Kontrast dazu wäre ja fatal. Natürlich statt reply-to könnte man auch einfach die E-Mail Adresse von A in die Mail schreiben und müsste sie dann per copy&paste einfügen.

    von proprietär hat eh niemand was gesagt, und genutzt wird es, ja; da aber 99,9% aller Mails welches ein Reply-To hatten SPAM waren

    nehm ich mir die Freiheit, Mails mit Reply-to zurückzuwerfen, der verbleibende Rest ist damit Kollateralschaden;

    Ich muss mal meine SPAM Mails genauer beobachten, aber ich bin mir ziemlich sicher das bei mir die Quote weit weit unter 99,9% ist, wenn ich das überhaupt schon mal gesehen habe bei SPAM Mails, schaue mir die aber auch nicht sonderlich oft an :/

    von den bösen Jungs ist ja noch keiner auf die Idee gekommen, im Reply-to eine Sammlung an E-mail-Adressen mitzuliefern, und jemand der des irrtümlich beantwortet, verschickt so ein richtiges Massenmail

    Das ist meine ich auch gar nicht möglich, im Reply-To darf nur exakt eine E-Mail Adresse stehen, alles andere ist nicht erlaubt, somit kann dies schon mal nicht passieren.

    ich neutralisier auch die entsprechenden E-mail Header f. Lesebestätigungen;

    egal wie mein Mail-Cient auch eingestellt ist, er kann gar keine Lesebestätigung versenden ...

    Lesebestätigung darf man auch ignorieren, aber du kämst ja auch nicht auf die Idee nur wegen der Lesebestätigung die E-Mail als Spam zu klassifizieren und zu löschen.

    wennst es so willst ist ja auch das blockieren von SPAM durch keinen Standard gedeckt; weil diese ja auch dem Standard entsprechen;

    wodurch unterscheiden sich denn SPAM-Mails von nicht SPAM-Mails?

    Zum einen gibt es für SPAM offizielle Empfehlungen für Gegenmaßnahmen, zum anderen kann eine SPAM Mail reply-to enthalten, aber nicht jede Mail die reply-to enthält ist eine SPAM Mail ;) Und SPAM definiert wohl jeder für sich selbst ein wenig anders, für den einen sind es nur unerwünschte Mails in mangelhaftem deutsch, für den anderen ist schon z.B. der Otto Newsletter Spam.

    kann denn jemand so ein Fehlermail zeigen, ich denke ja nicht, daß die des Hardcore auf der Firewall gemacht haben, oder?


    irgendwas steht ja in diesen Fehlermails drinnen, was Aufschluß darüber gibt;

    Gibt es doch im anderen Thread einige dazu bzw ist das Forum hier und anderswo voll, aber das ist eine ganz andere Problematik und sollte nur zeigen das, zumindest wenn man ein Global Player ist, man sich besser an Standards hält die allgemein anerkannt sind ;)

    Aber ich sehe schon das führt zu nichts, ich werde weiterhin reply-to E-Mails nicht abstrafen und diese kleine nette Feature weiterhin selbst nutzen, mal hoffen das so eine E-Mail nie bei dir aufschlagen muss 8)

    und genau das macht doch niemand ..., jeder schreibt seine eigene Adresse als Absender d'rauf; wobei Postkarte nur als Beispiel dient, kann ja auch ein richtiger Breif mit Kuvert sein; und jetzt überleg Dir, "wie" sowas dann beim Empfänger ankommt; daß Du der Absender bist, sieht er in dem Moment, in dem er den Brief in der Hand hält nämlich gar nicht; ungeöffnet in den Shredder, weil SPAM;

    Und genau das geht ja dank SPF etc. nicht, ich kann nicht "einfach" einen X-beliebigen Absender angeben, daher braucht man diese alternative mit Reply-To ;) Im Grunde ist es hier ja besser wie bei der Briefpost, der wahre Absender ist immer bekannt, ich kann im echten Leben Person X einen Brief schreiben und angeben er kam von dir, der Brief würde ohne Probleme zugestellt werden. Das geht bei korrektem SPF, DKIM,... aber nicht. Also sehe ich hier die E-Mail eigentlich als Fortschrittlicher an :/ Und Reply-To ist nur ein Hilfsmittel, damit der Empfänger nicht "von Hand" die E-Mail Adresse eintragen muss, aus dem Kontext geht ja meist hervor wer Absender ist bzw. an wen die Antwort soll.

    dieser Use Case ist aber genau einer, welcher nur auf Grund eines Fehlers by Design entstanden ist;

    Und was ist der Fehler by Design? Das man SPF etc. hat und nicht einfach vorgaukeln darf, von jeder x-beliebigen Domain zu senden (wie es bei der Briefpost möglich ist, der Absender wird nicht verifiziert)? Oder soll man immer "Workarounds" finden wie generische E-Mail Adressen, Tags im Betreff etc., die zusätzlichen Aufwand und Fehlerquellen bedeuten?

    mittlerweile ist es ohnehin fraglich ob Dein Beispiel des Reply-To eines Forums überhaupt DSGVO-konform ist ..., sprich es gibt die E-mail-Adresse im Hintergrund preis ..., ohne explizit dafür bevollmächtigt zu sein; die feine englische Art ist nebenbei auch nicht;

    Soviel ich weiß wird darauf hingewiesen, ob das gesetzeskonform ist weiß ich aber nicht, bin kein Anwalt und als Normalbürger steigt man da ja kaum noch durch.

    was innerhalb einer Systemgrenze z.B. Firmenumgebungen, womöglich sogar proprietäre Systeme, MS-Exchange oder Lotus Notes um Beispiele zu nennen, veranstaltet wird, ist nicht weiter Thema; die Systemgrenze verlassen sollte sowas halt nicht; wie bei vielen anderen gilt auch hier: nur weil man es kann, heißt es noch lange nicht, daß man es muss;

    Reply-To ist aber alles andere als proprietär und ich hab es schon öfters in "freier Wildbahn" gesehen. Es wird wohl genutzt.

    Zitat

    wie ich ja im anderen Thread geschrieben habe, die Regeln gibt der Empfänger bzw. der Admin der Empfänger-Domain vor; ;)

    Das stimmt, aber damit nicht jeder seine ganz eigenen Regeln macht und man eine einigermaßen homogene Landschaft im Internet hat, hat man sich auf einige Standards geeinigt, wäre ja dumm wenn jeder seinen eigenen Dialekt von SMTP, IMAP, HTTP etc. sprechen würde, dann würde das ganze Internet nicht mehr funktionieren ;) Unter anderem hat man sich auch entschieden, Reply-To einzuführen und daher würde ich es überhaupt nicht erwarten, das meine Gegenseite die E-Mail sofort ablehnt und als SPAM deklassiert nur weil dieses Feld präsent ist, weil dieses Verhalten durch keinen Standard gedeckt ist, im Gegenteil solch eine E-Mail ist explizit Standard konform.

    Edit: bestes Beispiel ist ja Microsoft/Hotmail aus dem alten Thread, die haben was das Sperren von IPs angeht wohl ihre ganz eigenen, undurchsichtigen Regeln, was immer wieder für Ärger sorgt...

    Irgendwie glaub ich du unterstellst dem Reply-To das es den "Absender" verschleiern oder vertuschen will. Dabei ist es ja eher eine "Empfehlung" wem man Antworten soll. Und zu deiner Postkarte, genau genommen wäre da das Hotel der Absender und im Reply-To würde meine richtige Adresse stehen ;)

    der Anti-SPAM-Mechanismen wie SPF und Co. sei Dank, daß solche Mails wie in Deinem 1ten Beispiel nicht gleich direkt mit der Absenderadresse abgeschickt werden können;

    Und genau für diesen Use Case existiert doch Reply-To, damit Antworten dann beim richtigen ankommen, da wo sie hingehören falls über jemand Drittes (in diesem Fall das Forum) vermittelt wird, eben weil (zu Recht) SPF und Co das direkte senden unter "falscher Domain" verbieten. Im Grunde hab ich ja immer noch die Hochheit darüber, mich zwingt ja keiner an die Reply-To Adresse zu antworten. Oder wie sollte man es sonst implementieren? Alternativ müsste man jedem Nutzer eine individuelle E-Mail Adresse anlegen und weiterleiten... um das ganze irgendwie automatisiert zuordnen zu können...

    Zitat

    man betrachte nur die reale Welt, ich darf meinen Brief in jedem Postkasten der Welt einwerfen, und er kommt an; Du würdest einen Aufschrei machen, wenn Du plötzlich keine Ansichtskarten mehr vom Urlaubsort abschicken kannst ..., denke ja nicht, daß Du hier als Absender die Adresse des Hotels angibst ...

    Genau das macht doch Reply-To: ich kann von jedem Server aus eine E-Mail an Person X schicken und ihr sagen, sie soll auf meine "private", "geschäftliche" oder was auch immer für eine E-Mail Adresse antworten. Ob Person X das dann macht ist ja was ganz anderes.

    Wenn jemand "Rückfragen" zur Postkarte hat oder einfach nur nett Antworten will wendet er sich auch privat an mich (vermutlich per WhatsApp und Co.) und nicht an das Hotel wo ich die Karte abgesendet habe (quasi ein indirektes Reply-To, weil meine Freunde wissen wie sie mich erreichen ;)).

    gerade was Dein 2tes Beispiel von Deinem Arbeitsort betrifft, wieso nicht einfach "Monitoring" oder so als Absender, und Antworten werden von dem gelesen der halt zu dem Zeitpunkt dahintersitzt ...

    Dann müsste ja immer einer da sitzen und die E-Mails erste dem Mitarbeiter/der Abteilung zuordnen, was ja nur unnötig Arbeit verursacht. Wenn schon nur 2 Wartungsarbeiten von 2 Abteilungen zeitgleich durchgeführt werden, könnte man die Antworten nicht mehr direkt zuordnen. Klar man könnte jetzt noch zig weitere E-Mail Adressen einführen, pro Wartungsmaßnahme eine eigene E-Mail Adresse, Tags im Betreff einfügen, aber das macht alles doch nur viel komplexer. So hat mein eine zentrale E-Mail Adresse (die man per Filter auf "wichtig" stellt) und bei Rückfragen kann man einfach auf die Mail antworten, der E-Mail Client kümmert sich dank Reply-To darum das alles beim richtigen Mitarbeiter ankommt.

    Klar kann man Reply-To vielleicht auch nutzen um unwissende Nutzer zu tricksen (wobei ich in meinem SPAM-Ordner gerade nichts finden kann), aber dafür gibt es vermutlich deutlich bessere und effektivere Wege. Reply-to zu sperren halte ich für völlig übertrieben, dafür ist es mir ein zu wichtiges Werkzeug, was schon seine Daseinsberechtigung hat und auch im professionellen Umfeld genutzt wird.

    Davon ab zeigt Thunderbird auch ganz deutlich an wenn Reply-To gesetzt wurde bzw an wen man überhaupt antwortet.

    Da fällt mir ein, dass ich sowas tatsächlich auch mal gemacht habe. Eine Forum verschickt Mails an die angemeldeten Nutzer. Eine solche Adresse landet sofort auf Spamlisten, deswegen ist das eine noreply Adresse, die keine Mails empfangen kann. Im Reply-To steht aber eine Adresse, die Mails empfangen kann. Funktionierte bisher ganz gut, wird sogar hin und wieder benutzt.

    Genau daher kenne ich das auch, und das ist auch super sinnvoll so. Im mikrocontroller.net Forum wird das z.B. so gemacht. Wenn ich einem Nutzer eine Private Nachricht schicke, bekommt er eine E-Mail von "noreply@mikrocontroller.net" und im Reply-To Feld steht meine E-Mail Adresse. (Eine eingebaute PN Funktion gibt es im mc.net-Forum nicht, so wie es z.B. hier der Fall ist). Dadurch kann der Nutzer direkt auf die PN/E-Mail Antworten und die Nachricht kommt bei mir an. Warum dieser Fall böse sein soll und unbedingt gefiltert werden muss erschließt sich mir nicht.

    Auch an meinem Arbeitsort verschickt das Monitoring/Wartungsabteilung E-Mails an alle Betroffene mit dem Absender "important-noreply" und im Reply-To Feld steht der aktuelle Ansprechpartner dafür, teils auch generische E-Mail Adressen vom Abteilungen oder ähnliches, falls man z.B. Nachfragen hat. Somit lassen sich auch super leicht Filter dafür anlegen, was ansonsten ja fast unmöglich ist wenn von zig verschiedenen E-Mail Adressen solche Nachrichten kommen könnten.

    Können auch gerne dazu ins längste Thema wechseln ;)

    Netcup will allerdings seine Ideologie anderen aufzwängen?!?

    Findet Netcup Kryptowährungen schlecht, müssen das eben auch die Kunden.

    Wo wird dir denn hier was aufgezwungen, keiner zwingt dich bei netcup zu sein. Viele Hoster/Anbieter "verbieten" gewisse Dinge in ihren AGBs, die sie für nicht vertretbar halten. Ganz typisch ist z.B. das Verbot, Seiten mit extremen politischen Ansichten zu hosten (egal ob rechts oder links), welchem die allermeisten wohl zustimmen würden. Ein Verbot von Mining ist da ja im Grunde nichts anderes. Wenn du unbedingt minen willst musst du dir halt einen anderen Hoster suchen. Und ist doch gut das Unternehmen noch ein paar Ideale haben und etwas an die Ressourcen denken.

    Und netcup wird schon dafür Sorgen, das nicht "aus Versehen" gesperrt wird. Nur mich würde es mal interessieren wie es sich Verhält, wenn man seine Geldbörse auf dem Server verwaltet oder z.B. einfach nur Blockchain Infos als Website darstellt: Dann hat man auch eine permanente Verbindung zu einem Coin-Netzwerk, nur eine 100% Auslastung des Servers nicht.

    Mit Verlaub, aber das ist Blödsinn. Wenn Dein System korrekt auf die ACPI Signale hört, ist Deine SSH-Sitzung schneller beendet, als Du es überhaupt lesen könntest…

    Genau: wenn man "standardmäßig" darauf reagiert. Aber das deaktivieren des Standardverhaltens ist z.B. mit einer Zeile in der grub.conf erledigt. Zudem könnte man sich sicherlich auch ein Skript basteln was den Shutdown Prozess anhält/beendet und per E-Mail benachrichtigt. Zudem wen ner nur 10sec braucht reicht ihm vermutlich sowieso ein kleines Skript aus. Aber glaube das wird zu sehr Offtopic.

    Guten Tag,

    ich habe bisher nur gesehen das die Systeme in den nächsten 72 Stunden restarten sollten. Gibt es für die Nutzer eines Server einer Warnung kurz vor den Restart? Also eine Art Brodcast welcher bescheid gibt dass das System in der Nächsten Minute restarten wird? Da dies für mich Sehr wichtig währe kurz vor des Restarts bescheid zu wissen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wie viel "vorher" musst du denn Bescheid wissen? 300 Sekunden vor dem Zwangsneustart kommt per ACPI der Reboot rein, folglich hast du 5 Minuten Zeit dich vorzubereiten und dein System sauber herunterzufahren ;)

    Durch eine Fehlkonfiguration bei einem Carrier o.ä. kann bei mir in der Region aus dem Telekomnetz nicht mehr zu netcup geroutet / gepeert werden.

    Noch interessanter ist es ja, an welcher Stelle im Routing was kaputt gegangen ist. Würde es einen Unterschied machen, wenn der Fehler ausschließlich bei der Telekom Vodafone/EWE Tel/... liegt, oder bei einem direkten Zulieferer von netcup mit dem netcup auch einen Vertrag hat? Im Grunde wäre es ja in beiden Fällen weder die Schuld von netcup noch die des Kunden, der Zulieferer hat aber ein Vertragsverhältnis mit netcup. ;)

    Telekom ein schlechtes Beispiel ist, netcup hat ja einen direkten Draht zu denen. Also nehmen wir einfach mal die Vodafone oder "VSE NET". Müsste ich dann über verschiedene Carrier vorher testen, um das Problem einzugrenzen? Und selbst da ist es ja nicht einfach, theoretisch könnten zwei Carrier die gleiche Route nehmen die gestört ist, aber die Störung nicht im Einflussbereich von netcup liegt... die Frage ist halt auch wie oft sowas überhaupt in der Praxis auftaucht ^^

    Ja dennoch müsste es möglich sein auf diesen zu verbinden über Cloudflare, was nicht möglich war. Trotz des passenden SRV eintrages in den DNS einstellungen.

    Nein MisterQuatsch da redest du Quatsch ;) Cloudflare schützt nur (!) http und https Traffic, aber keinen UPD Traffic für Teamspeak. Daher kann Cloudflare deinen Teamspeak Server nicht schützen und du kannst dich nicht über Cloudflare damit verbinden, sondern musst deine IP öffentlich bekannt machen womit dein Problem nicht gelöst sein dürfte.