Beiträge von TBT

    Im Allgemeinen kann man sagen: Jitsi hat kleine Serveranforderungen, aber bei vielen gleichzeitigen Videos "hohe" Clientanforderungen, weil es die Streams nur verteilt.

    BBB hat hohe Serveranforderungen, aber kleine Clientanforderungen, weil die Streams vom server zusammengefasst werden und die Clients nur einen Stream erhalten.

    Ich habe BBB eine ganze Weile betrieben, daher kann ich nur dazu sprechen. Ich kenne auch Jitsi, das Prinzip WebRTC ist ja das gleiche.

    BBB fasst Audio über den Server zusammen, bei Video gibt es jedoch keine Zusammenfassung, die laufen von jedem zu jedem Partner. Siehe https://support.bigbluebutton.org/hc/en-us/artic…e-in-a-meeting- zu der schnellen Potenzierung gleichzeitiger Streams. Daher gilt: es ist durchaus möglich, mit moderaten HW Bedarfen eine One-to-Many Veranstaltung zu hosten, z.B. eine Präsentation, eine Konferenz, eine Schulstunde, wo nur ein Videostream / ein Screensharing existiert. Wenn aber alle Teilnehmer ihre Kamera anhaben wollen/sollen, steigt der Aufwand und die Bandbreite (bei den Clients!) bei diesem P2P Prinzip sehr schnell sehr hoch an.

    Ergänzend möchte ich anmerken, dass zumindest mit etwas älteren Versionen von BBB, mehrere Browser außer Chrome Probleme hatten. Jemandem einen Browser vorzuschreiben ist aber ungut und nicht immer machbar.

    Veranstaltungen, bei denen 200 Leute alle ihre Kamera anhaben können sollen, können imho nur die Dienste, die auch Video serverseitig zusammenfassen, ergo z.B. Zoom oder MS Teams. Diese bieten dann häufig auch noch zusätzliche Einstellungen, um eine solche Vielzahl von Leuten überhaupt zu handhaben (z.B. Controls für den Admin, alle Mikros stummzuschalten etc.).

    TLDR: wir sind auch bei sehr großen Veranstaltungen mit Zoom sehr gut gefahren, daher kann ich eigentlich nur das wirklich empfehlen.

    1. Spf muss valide sein sowie ipv4 und ipv6 darin definiert sein.

    2. Dkim valide

    3. Irgendeine Subdomain der Maildomain muss auf die IP verweisen, also a und aaaa record vorhanden sein. Bzw. Reverse IP muss auf die tld auflösen.

    4. Dmarc eintrag

    Dann sollte das klappen.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das natürlich alles gemacht gehört, aber eben >>bei T-Online<< NICHT reicht. Mir wurde die Mailserver IP erst whitegelistet, als ich definitiv das Impressum auf der Domain des Mailservers nachweisen konnte.

    Vorab: Du wirst eine längere Lernphase für und mit Docker haben. Dann ists die Sache aber imho auf jeden Fall wert.

    Imho wäre eine andere Herangehensweise empfehlenswert:

    • Server mit Basisimage (ohne irgendwas drauf) installieren, nicht mal ein Webserver sollte drauf sein

    NPM ist ein feines Paket, das alle möglichen Proxyaufgaben in einer GUI anbietet und als einziger Container auf dem Host Port 80 und 443 laufen sollte. Alle anderen Container lässt Du INTERN (nicht nach aussen gelegt) auf irgendwelchen anderen Ports laufen (z.B. :1234 , :3134 , :1265). Du packst die anderen Container in ein Netzwerk zusammen mit dem NPM (damit die interne Namensauflösung klappt) und richtest Proxyweiterleitungen mit einem eigenen DNS Namen ein (z.B. redash.domain.tld), die dann SSL abgesichert laufen sollen und auf den Container "redash" (z.B.) auf Port :1234 weiterleitet. Dann zieht sich NPM ein Let's Encrypt Zertifikat und bietet Dir unter https://redash.domain.tld die Anwendung an, die im Container redash auf Port 1234 läuft.

    Portainer ist eine feine, grafische Verwaltungsoberfläche, ersetzt jedoch nicht, sich generell mit Docker auszukennen.

    Ein Container, der für mich noch zu meinem Basisstack gehört, ist https://github.com/containrrr/watchtower , ein Container, der andere Container automatisch aktuell hält und https://hub.docker.com/r/poma/docker-telegram-notifier , ein Container, der bei Änderungen (z.B. Autoupdates, Crashes von Containern o.ä.) dies per Telegram Bot mitteilt.

    Ich kann das bestätigen, Vorwärts- und Rückwärtsauflösung müssen passen UND es muss bei Mailserver z.B. auf mail.domain.tld auf domain.tld eine Website mit Impressum geben. Ersteres hatte bei Serverumzug bei mir schon gepasst, trotzdem haben sie mir meinen Mailserver erst freigeschaltet, als die Website mit dem Impressum nachgewiesen war.

    Aber wie gesagt, ohne jegliche Änderungen kann ich rsync auf ein NAS verwenden.

    Schön, dass Du Dein Problem gelöst hast. Heißt das zitierte, dass Du den rsync Port vom Internet im Router freigegeben hast? Wäre imho ein Nogo. Wenn Dus sicherer machen willst, geh ausschließlich über https://zerotier.com/ . Dann ist auch keine Portfreigabe für egal welchen Backupdienst nötig.

    Man beachte in diesem Zusammenhang auch, dass rsync ohne entsprechendes Vehikel (z.B. SSH) keine eigene Verschlüsselung macht.

    Schon klar, dass das evtl nicht herpasst, aber ich bin ein Fan von und nutze ausschließlich https://rclone.org/ . Hidrive wird zwar nicht direkt unterstützt, allerdings bietet HiDrive ja SSH und WebDAV und Rclone unterstützt beides natürlich auch. Die Konfiguration ist verhältnismäßig einfach und wenn man die Verbindung mal hinbekommen hat, läuft das rockstable.

    https://rclone.org/sftp/

    https://rclone.org/webdav/

    Ein Vorteil von Rclone ist auch, dass man noch Verschlüsselung davor hängen kann.

    Ansonsten verwende ich für das Backup von meinem Server aus https://www.duplicati.com/ in einem Docker Container. ( https://hub.docker.com/r/linuxserver/duplicati ) , das bringt dann auch noch weitere Komfortfeatures, eine GUI und ebenfalls Verschlüsselung mit. Duplicati unterstützt als Storage Provider übrigens auch direkt SFTP/SSH, WebDAV und Rclone, sowie SSLFTP.

    ...und Routing / Netzwerkprobleme are back. Hätte ja gerne in https://forum.netcup.de/netcup-intern/…ne-routing-q-a/ gepostet. Ist aber ja zu.

    Siehe Schritt 11 mit deutlich erhöhter Latenz, normal wären um die 15-18ms.

    Das Problem liegt anscheinend bei Netcup, nicht unbedingt Anexia: https://tools.keycdn.com/geo?host=46.38.252.42

    Naja, ich persönlich würde gerne von meinem VPS 200 auf 500 hochgehen, aber der Preissprung ist einfach zu groß. Kann ich auch verstehen angesichts stetig steigender Hardware- und Energiekosten und der schlechten Verfügbarkeit neuer Hardware.

    Joa, 2,60€ mehr pro Monat (bei den regulären, nicht BF Tarifen) treibt einen wirklich in den Ruin. 8o Die G9er sind m.E. übrigens sowieso besser (logisch) als die 8er. Mit nem BF VPS 1000 G9 für 4,99 € / Monat kommt man übrigens noch unter die 2,60€ Mehrpreis und hat statt nem 200er halt nen 1000er auf G9 Plattform. Für 2,30€ mehr im Monat ergo (mehr als) doppelte Cores, 3x so viel RAM, 8x so viel SSD. Den Traffic unterschlag ich mal, den wird man eh nie erreichen.

    Pack doch schon gleich mal Portainer hinter den Nginx Proxy Manager ( https://nginxproxymanager.com/ ), dann ists schonmal nicht mehr Port 9000, sondern eine Subdomain Deiner Wahl. Ohne die Kenntnis dieser Domain kein Zugriff. Zudem kann NPM die Kommunikation per Let's Encrypt Zertifikat absichern. Ich habe alles hinter NPM, sogar den NPM selbst.

    Und in der Tat, den Port 9000 gar nicht erst auf den Host legen, sondern nur im NPM drauf verweisen.

    Damit das funktioniert, müssen NPM und der Container, der geproxied werden soll, im gleichen definierten Netzwerk sein.

    Entweder nutzt man in Filezilla als Protokoll "FTP"und dann auch den Port 21 ODER man nutzt SFTP (auch bekannt als SSH) und dann Port 2222.

    Gerade getestet, funktioniert mit beidem bestens. Der FTP Server akzeptiert übrigens "wenn verfügbar, explizites FTP über TLS verwenden", d.h. auch eine FTP Verbindung ist verschlüsselt.

    Im Servercontrolpanel unter Medien - DVD Laufwerk müssen "Windows Treiber / Driver" eingelegt und installiert werden. Dann sollte Windows auch einen Treiber für die Netzwerkkarte haben.