Findest du? Die einzigste Gemeinsamkeit von LXC und Docker ist, dass das beide Container Technologien sind. Aber die Konzepte unterscheiden sich komplett.
K.a., kenne LXC nicht aus eigener Verwendung. Soweit ich weiß, ist LXC halt ein “System Container” und Docker halt ein “Application Container". Der Anwendungscontainer hat für mich da mehr Vorteile, denn wenn ich ein "System in der Box" haben will, kann ich in der Tat auch ne VM nehmen. Ok, ja, im Prinzip sind sie doch nicht so ähnlich...
Braucht man bei LXC auch nicht. Da reicht ein Basisimage vollkommen aus. Die Installation und Konfiguration wird manuell vorgenommen. Ein LXC Container kann man wie eine VM betrachten.
Und genau das manuelle Installieren ist doch unpraktisch bzw. der große Vorteil von Docker. Wenn man einen Container spawned (egal wie oft), hat man immer den gleichen definierten Zustand mit laufähiger und laufender Anwendung, weil man den kompletten Weg bis dahin im Docker "Kochbuch" (Dockerfile) geschrieben hat.
Ein docker-compose File geht ja auch quasi immer von einem Standard-Image aus (kann eine StandardOSinstallation oder was sehr abgespecktes wie Alpine sein) und dann gehts mit den Anweisungen weiter, bis die Anwendung läuft. Man kann jederzeit den Container löschen und neu spawnen, wenn man die Volumes / Ordner rausgelegt hat. Das fand ich erst super umständlich, aber jetzt ist das das beste Feature für mich.
Das verlagert die Arbeit darauf, dieses Kochrezept zu schreiben. Hat mans dann aber, kann man das Ding ohne weiteres veröffentlichen und das funktioniert auf jedem anderen Rechner und auch anderen Linux Distris.
Im Prinzip gibts das Prinzip von LXC seit Jahrzehnten. Docker ist da was neues, was halt weiter geht.