Beiträge von TBT

    Habe ein B450-A-PRO-MAX Mainboard. Oder soll ich lieber onboard bleiben?

    Habe ein bisschen mehr Ports. Habe mir bei eBay nen Adaptec ASR 72405 Single 1GB SAS SATA PCIe Raid Controller 2274900-R für seinerzeit 169,99€ gekauft. Der kann über entsprechende Kabel (6x interne mini SAS HD (SFF-8643)) bis zu 24 Festplatten ansteuern. Es reichen natürlich hier auch Raid Controller mit weniger Ports, die dann günstiger sind. Ich kann nur empfehlen sich solche Dinger gebraucht zu kaufen, neu sind diese sehr teuer (beim Preisvergleich ca 460€), gebraucht gibts diese sehr viel günstiger und denen fehlt definitiv nix.

    Mein Adaptec wird sehr warm und hat ohne eigene Kühlung Hitze lautstark reklamiert. Daher habe ich da einen eigenen Lüfter eingebaut, der direkt auf den passiven Heatspreader lüftet. Seitdem seit langem alles fein.

    Ja, auch LSI wäre ne feine Option.

    Ich nutze das Ding ohne jegliche Raid oder sonstige Konfiguration, einfach nur als dummer Vermittler von Connectivity. Durchaus empfehlenswert wären noch Hot-Swap Bays, damit man mit den LEDs sieht welche Platte zickt und leicht an sie ran kommt, wenn es Defekte gibt. Mein 19" Gehäuse ist dazu passend, das macht aus 1 miniSAS Anschluss 4 SATA Bays.

    Bei der Beschaffung von Raid Controllern muss man logischerweise darauf achten, welche Steckplätze das Board frei hat. Dein Board hat 2xPCIe 16x und 4 mal PCIe 1x. Insofern sollte es möglich sein, in den zweiten PCIe 16x entsprechende Karten mit 4x oder 8x (meist bei den Raid Controllern gebräuchlich) einzustecken. Man kann Karten mit weniger PCIe Lanes immer auch in Slots mit mehr Lanes stecken, aber logischerweise nicht umgekehrt.

    Jetzt gibts ja SCP, rsync, SFTP usw. - ich kann googeln wie ich will, ich kapiere es nicht. Also falls da noch jemand einen idiotensicheren Tip hat :?::!:

    Ich verwende für solche Server zu Servertransfers und auch für andere Fileoperationen als jemand der alt genug ist um Norton Commander auf DOS noch zu kennen gerne Midnight Commander mit dem Befehl für Debian / Ubuntu:

    Code
    apt install mc
    mc

    Da kann man einen entfernten Server in einem Panel via SSH (! nicht FTP) verbinden und Dateien pseudografisch auswählen und kopieren.

    Das Linux ist das beste, mit dem Du Dich am Besten auskennst.

    Manche haben "Verwandschaftsbeziehungen" (z.B. Debian und Ubuntu) und sind daher ansatzweise zwei Seiten einer Münze.

    Man kann die gleichen Sachen mit mehreren Distris erreichen. Mein Favorit, weil ich da schon seit Jahrzehnten damit arbeite, ist Debian (und Ubuntu), aber andere haben andere Vorlieben und andere Distris haben andere Vorteile.

    Es sollte evtl angemerkt werden, dass Linux beileibe nicht so vollständig GUI mäßig konfiguriert werden kann, wenn es um Serverdinge geht, wie Windows. Daher ist die Linux GUI eigentlich der falsche Weg und Du solltest Dich mit der Kommandozeile vertraut machen.

    Das wird nix - der Mailserver verwendet immer die physische IP für den Versand. Oder meinst Du: immer wenn die reputation schlecht wird, wechselst Du halt den Versende-Server (smarthost) und die Failover IP, auf der empfangen wird, wandert gegebenenfalls mit?

    Hm, ok, mal sehen. Dann wären die € evtl in den Sand gesetzt. Ne, eigentlich war der Gedanke, möglichst nie mehr die Mailserver IP wechseln zu müssen, egal welcher Server drunter läuft. Beim letzten Wechsel vor 1 Jahr hatte ich gleich mal wieder T-Online Probleme, da muss die IP whitegelistet werden (gibt dazu Threads hier) und das ist ein ziemliches Gewerg.

    Ich habe nicht irgendeinen Mailserver, sondern Kerio Connect in einem Docker Container. Insofern ist das bei mir eher ein Dockerthema (der Mailserver hat in seinem Container natürlich eine private IP). Hier scheint es beim docker run Befehl mit

    Code
    -p <ip>:<hostPort>:<containerPort>

    eine Möglichkeit zu geben, Container an spezifische IPs zu binden. Mal sehen obs klappt. Wenn nicht, wars Lehrgeld.

    Ich möchte sie gar nicht mal als Failover einsetzen, sondern für meinen Mailserver, der dann letztmalig die IP (mit Reputation und Whitelistings) wechseln müsste, egal welcher Server drunter hängt.

    Ich habe mir auch erstmals eine Failover IP geholt und stehe vor ähnlichen Problemen. Ich habe Debian 11 und somit (noch) kein Netplan.

    Wenn Du:

    pasted-from-clipboard.png

    meinst. Das ist für die Failover IP kein Gateway, sondern die FailoverIP wird auf die darüber stehende Server IP geroutet. Zur Nutzung steht auch noch einiges im Wiki.

    Jaja. ^^ Ihr wisst doch wie das ist. Man bringt es nicht übers Herz, einen Aktionsserver „einfach so“ wieder abzugeben, „den kann man doch noch brauchen“. Und man hat durchaus nen Plan dafür. Nur dass dann halt immer was anderes wichtiger ist. Und so hortet man das Ding halt (zeitweilig) unbenutzt. Und seitdem habe ich Docker für mich entdeckt und habe mich eher von mehreren kleinen zu wenigen größeren Servern entwickelt.

    Aber hey, wenn ich da so manche Serversammler hier gelesen habe, glaube ich, dass ich da nicht alleine damit bin, Server „zeitweilig“ nicht benutzt rumliegen zu lassen.

    auch wenn der einzigste wirkliche Vorteil darin besteht dass man den Tarif um 22.22 dann dauerhaft behalten kann, meine Kalkulation waren eh nur für 12 Monate.

    Jo, darum gehts mir. >12 Monate sind absolut geplant, daher ist mir ein lange Zeit stabil niedrigerer Preis wichtiger. Kann sein, dass das nächstes Ostern nicht aufgeht. :D

    Deine Rechnung verstehe ich dennoch nicht wie du auf 2x 10€ kommst, wenn du geschrieben hattest dass du mit dem L anstelle zweier VPS nur 6€ mehr bezahlst und der RS 4000 9.5 nicht mal 2€ mehr kostet [auf 12 Monate gerechnet] wie der RS L.

    Ich rechne mirs nur schön 8o Meine Rechnung ist wohl nur für mich nachvollziehbar.

    Unbenutzter VPS1000G8 Plus für 7,50€/Monat weicht, VPS Funny Bunny für 12,33€/Monat wird ersetzt. Die beiden kosten 19,83€/Monat. Der RS L 22,22€, das ist ein sehr moderater Aufpreis und ich habe in jeder Hinsicht mehr davon als mit einem Funny Bunny und einem nicht benutzten Plus. Der L hat deutlich mehr Performance (single core und v.a. multicore) und deutlich mehr Speicher (480 -> 960GB ist das Doppelte). Das offsettet zwar nicht ganz die 750GB (da hatte ich mal den Plan mir das übers Netzwerk als Speicher in den größeren einzuhängen), dafür ists lokale SSD.

    Das sind dann meine "2€" mehr pro Monat für den RS L statt meinem bisherigen Setup.

    Und ja, ich freu mich auf einen easy Umzug dank Docker. Ich werde nur bei der Gelegenheit gleich noch eine Failover IP einbauen (auch günstiger geholt), da auf dem Funny Bunny ein Mailserver läuft und ich durch den IP Wechsel leider die IP Reputation und wohl mein Whitelisting bei T-Online verliere. Das soll aber das letzte Mal sein, beim nächsten Umzug pointe ich die Failover einfach auf den anderen Server.

    Hm. Und das ist mir halt zu unsicher / aufwändig. Als Linux Docker Host für diverse Anwendungen ist der L wirklich superfein, ich habe mich eh schon 10€/Monat hochgearbeitet, da muss es nicht noch mal 10€ sein - für diesen Zweck.

    TBT Wenn du schon am schön rechnen bist, hättest auch einfach den RS 4000 9.5 nehmen können, siehe 3 Posts über deinem Post (von mir) ;D

    Das sind mir zu viele "wenns" für den günstigen Preis. Und ich will ihn voraussichtlich lange behalten. Für mich passt der "RS 3000 9.5", den der L darstellt für den Zweck und Preis wunderbar.

    Ich habs auch getan! || Herrje, ich brauch doch eigentlich nix!

    RS Ostern L OST22 NUE

    (mit installiertem curl, RAD750 ;) )

    Dafür müssen nach dem Umzug der VPS Funny Bunny OST21 und der VPS 1000 G8 Plus dran glauben. Habs mir schöngerechnet, weil die beiden fast so viel kosten wie der coolere RS L. :saint: