Beiträge von TBT

    Ein Tip für die Suche:

    Du kannst auch für jeden beliebigen DynIP Dienst, der Dir einen DNS Eintrag wie meinhome.dyndns.org oder tolleszuhause.no-ip.com bietet und mit Deiner FB out of the box funktioniert einfach einen CNAME Record Deiner Domain auf diesen Eintrag anlegen.

    Also home.meinedomain.de CNAME meinhome.dyndns.org mit einer TTL (Time to Live) von 5 Minuten (bzw. so kurz wie möglich). Und schon ist die FB auch via eigene Subdomain erreichbar.

    TBT dein Vorschlag mit Unifi Produkten war auch valide und wollte ich mit meiner Antwort nicht herunter machen.

    Sollte das so angekommen sein tut es mir leid.

    Nö, bei Dir war und ist doch alles super.

    TBT

    Einerseits suche ich aber explizit was für OPNsense womit Unifi rausfällt.

    OPNsense aus dem Grund da ich das seit Jahren selber und für einige Kunden betreibe, damit alles was ich an Anforderungen habe abbilden kann, es OpenSource ist, ich mittlerweile immer wieder Dinge selber contribute und vielen anderen Gründen.

    Verstehe. Sehr löblich und cool, dass Du da contributest.

    Danke für Deine Erläuterungen zu Unifi. Habe den Eindruck, dass sie den Linux / Mac / Windows Controller nicht mehr wirklich supporten wollen. Die stehen unter "Legacy Products".

    Du wirkst immer so unentspannt und deine Beiträge so passiv aggressiv.

    Ich habe einen Vorschlag gemacht, der von vielen Personen sowieso verwendet wird. sla hat auf Basis von Hörensagen und veralteten Infos diesen Vorschlag abgebügelt. Daraufhin habe ich die Sachlage dargestellt. Das hat sla aber offensichtlich nicht interessiert.

    Daraus "immer so unentspannt" und "passiv aggressiv" zu machen ist doch ein wenig unfair.

    "Read the fine print. “Opting out” of the analytics just “anonymizes” and “sanitizes” the data the UI is collecting."

    Darauf bist du wiederum nicht eingegangen.

    Wenn ein Anbieter manche Komfortfunktionen anbieten will, muss er manche Daten erfassen.

    Unifi Geräte versuchen Enterprise für geringes Geld zu sein, aber oftmals nicht ganz so ausgereift sind. Schön anzusehen sind die Dashboards auf jeden Fall und gut Leistung hatten sie schon.

    Unifi ist eher KMU / SME denn Enterprise. Ein kostenfreier Softwarecontroller ist schon eine Sache, die fein und relativ selten ist (TP Link Omada wäre noch eine Option). Bei Cisco zahlt man alleine für einen Controller mehrere tausend Euros. "Ausgereift". Hm. Wer nicht gerade Early Access kauft ist eigentlich schon recht stabil dabei.

    Anscheinend passt der Vorschlag aber in diesen Selbstbastel-Thread nicht rein.

    Ich weiß nicht wie aktuell dein Stand ist aber vor 5 Monaten sieht es noch so aus: https://www.reddit.com/r/Ubiquiti/com…web2x&context=3. Selbst wenn es aktuell abschaltbar ist kannst du das nach jedem Update kontrollieren ob ohne Changelog-Eintrag mehr dazukam, der Schalter wieder auf ON steht uvm.

    Genau kann man es nur sagen wenn du mal ein Wireshark mitlaufen lässt. Es gab mal einen Weg in irgendeiner config.json zu fummeln, kann ich mangels HW nicht testen. Mit der Ankündigung Telemetrie einzuführen ohne Button es abzuschalten (Coming soon) sind sie bei mir rausgeflogen.

    Fassen wir zusammen: Du hast die Hardware nicht, hast keine Erfahrung damit, Dein "Beweis" ist ein Redditthread von vor 5 Monaten von irgendwelchen Randoms und obwohl ich Dir die Schalter per Screenshot gezeigt habe, hältst Du nach wie vor an Deiner irrigen Meinung fest. Joa. Fakten stören da ja nur.

    Ich wollte UI als Option zu diesem Thread beisteuern (mit den Vorzügen, die es bietet). Nehmt es oder lasst es.

    Ich hatte bei einen Kunden (auf seinen Wunsch) vor Jahren Unifi Hardware also APs, FW, Switches, CloudKey, etc... und es wurde alles bis auf die APs nach nicht mal 12 Monaten gegen andere Hardware getauscht, aus eben einen bzw. mehrerer dieser oben genannten Punkte.

    Unverständlich. Aber ergo auch hier keine aktuelle Erfahrung damit.

    Wie gesagt: nehmt was Ihr wollt, strickt Euch Euere Router gerne selbst, PFSense finde ich cool. Mich hat mein Unifi Netzwerk jedenfalls sehr gut durch Homeworking und Pandemie gebracht. Und ich habe garantiert keinen Bock auf Dutzende von Konfigurationsinterfaces.

    Damit ist hier für mich Schluß.

    Es sollte noch erwähnt werden das Unifi nicht abschaltbar nach Hause telefoniert.

    Dein Informationsstand ist sauberst veraltet:

    UnifiAnalytics.png

    Eine Komfortoption ist das Controllerbackup in der Cloud bei Unifi, aber auch das ist abschaltbar:

    UnifiCloudBackup.png

    Ansonsten kommt man auch über https://unifi.ui.com/dashboard aus der Ferne auf das eigene System (ohne Portfreigabe). Sehr praktisch, wenn man von unterwegs und/oder von der App aus was konfigurieren will. Aber natürlich ist das auch abschaltbar:

    UnifiRemoteAccess.png

    You were saying?

    Ich weiß, hier werden ja eher Selbstbau Sachen erwähnt, allerdings ist das Setting des Threaderstellers:

    Ahoi ⛵,

    hier gibt es ja bestimmt Personen die etwas mehr als ein 0815 Modem/Router vom $ISP verwenden,

    sondern eben eine Firewall mit zum Beispiel OPNsense betreiben.

    Auf welcher Hardware betreibt ihr das?

    ja auch ziemlich offen.

    Ich verwende schon seit vielen Jahren Unifi, sowohl als Router (ohne Modem), als auch insgesamt im Netzwerk (mit Switches, Accesspoints, etc.). Das System ist auch noch mit Zugangstechnik oder Videoüberwachungstechnik erweiterbar.

    Die Unifi Dream Machine Pro ( https://eu.store.ui.com/collections/un…roducts/udm-pro ) ist ein Routing Beast mit 10Gbit WAN interface und 3,5 Gbit Routing Fähigkeit bei eingeschaltetem Traffic Shaping und IDS/IPS.

    Und das Unifi System bietet halt die Verwaltung aller Bestandteile auf EINER Oberfläche. Wenn man sich selbst nen Router baut, hat man da ne Oberfläche, dann noch eine beim ersten AP, dann noch eine beim zweiten AP und so weiter. Bei Unifi definiert man eine (von mehreren) WLAN SSIDs und der Controller provisioniert die Geräte entsprechend. Kein Webinterface-Gehoppe.

    Ich kanns sehr empfehlen und möchte es definitiv nicht mehr anders, mein kompletter Haushalt ist unifi-ed, was dann auch noch VLANs, Gästeportale und vieles mehr bietet.

    OK - Dann hab ich mich bei Docker geirrt. Dachte tatsächlich das man bei Docker Vorsicht walten lassen sollte und es nicht so leicht ist, die Container abzusichern.

    Man sollte, wie immer, bei ALLEM was man macht Vorsicht walten lassen. Sofern ein Container keine Ports nach außen legt (muss man explizit im run Befehl oder docker-compose File angeben), ist er erst einmal überhaupt nicht von außen erreichbar. Ich leite alle Anwendungen, bei denen dies geht, d.h. die i.d.R. Webinterfaces verwenden, durch einen Nginx Proxy Manager Container, nur dieser ist auf Port 80 und 443 von außen erreichbar.

    Das Problem ist, dass sich viele Menschen wahllos Container aus dem Internet ziehen und betreiben (ala "docker pull nginx:latest && docker run ......."), ohne zu verifizieren, dass der Binärcode in dem Container tatsächlich auf dem Quellcode der Softwareherausgeber basiert.

    Genau dafür gibts ja auf dem Docker Hub die Anzahl an Downloads und die Stars. Im Prinzip eine Art "eBay" Vertrauenssystem.

    Zudem gibt es dort die Markierung

    pasted-from-clipboard.png

    ...übrigens auch bei Nginx:

    pasted-from-clipboard.png

    Auf all diese Dinge sollte man achten, bei komplexeren Setups kann man sich ja auch meistens auf Github ansehen, was das Image macht.

    Und fernhalten von Docker, auch wenn es auf den ersten Blick verfüherisch wirkt. So scheint es ja kaum möglich für einen Anfänger zu sein, die Conatiner vernünftig abzusichern bzw. man muss da auch noch den Creator vertrauen, wenn ich es richtig verstehe ? Da würde ich mich als Anfänger erstmal nicht rantrauen.

    Obwohl ich gerne Invidious oder Piped hosten möchte und hier als Installationsmethode eben Docker empfohlen wird.

    Naja, finde ich jetzt nicht, dass man sich von Docker fernhalten sollte. Es ist halt wie mit jedem Werkzeug: man muss wissen was man tut. Es ist sicherlich sinnvoll, ja eigentlich nötig, sich mit Linux, Networking und einigen anderen Dingen auszukennen, bevor man eine neue Kiste aufmacht.

    Imho ist es einfacher und ggfalls sicherer, Anwendungen per Docker zu installieren, denn wenn man hochwertige Container nimmt (viele Millionen Pulls, starred, etc.) haben Expert*innen diese erstellt. Das ist allemal besser als sich an Howto Installationsanleitungen entlang zu hangeln.

    Ich betreibe alle meine Services als Docker Container und kann das sehr empfehlen. Aber ja: erst mal laufen lernen, bevor Du fliegen möchtest.