Beiträge von TBT

    Da solltest Du auch das Thema https://forum.netcup.de/sonstiges/smal…okonvertierung/ im Auge behalten. Nachdem die Videos digitalisiert sind gelten im Prinzip die gleichen Konditionen, daher ist die Diskussion auch hierfür relevant. Das Digitalisieren läuft natürlich anders.

    Im Prinzip kann man sich überlegen, ob man die Videos selbst digitalisieren will (dann brauchts solche Grabber Hardware) - wenn man denn noch einen Videorekorder hat. Oder man kann die Medien auch zu einem Digitalisierungsservice geben. Ich würde mal vermuten, dass die Endergebnisse eines Service besser werden könnten, da hier (hoffentlich) bessere Hardware verwendet wird.

    Bei 2-3 VHS Kassetten und keinem Abspieler wäre wohl ein solcher Service die stressfreieste und schnellste Lösung.

    Handbrake ist immer eine gute Wahl für Videoencoding, es gibt HB für quasi jede Plattform, inklusive Docker Container für Linux, die per VNC im Browser eine grafische Oberfläche ermöglichen.

    Eine Option, die deutlich besser für Automatisierung geeignet ist und sogar MEHRERE CPUs / Grafikkarten von verschiedenen Rechnern parallel integrieren kann - dafür aber auch aufwändiger und komplexer einzurichten ist, ist https://tdarr.io/ . Eine Videoanleitung ist z.B. unter

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    verfügbar, es gibt da aber auch noch mehrere andere Videos dazu. Eine möglichst automatisierte Verarbeitung würde voraussetzen, dass gleich mal alle BRs erst mal gerippt auf der Platte liegen und dann damit gearbeitet wird. Mit einem solchen Vorgehen wird man auch eher sein BR Laufwerk schonen, da dieses mit Höchstgeschwindigkeit lesen kann und dann raus aus der Verarbeitung ist.

    Weiter oben wurden Codecs diskutiert. Hier muss man mehrere Dinge bedenken:

    - GPU Encoding: wie man auf https://developer.nvidia.com/video-encode-a…port-matrix-new sieht, unterstützt nahezu jede (Nvidia) Grafikkarte H264 Encoding. Für eine full featured H265 Encoding Unterstützung muss man schon aktuellere Grafikkarten haben (1000 und neuer). Und AV-1 unterstützen nur mehr Nvidia Grafikkarten aus der RTX 4000er Generation oder neuer, die wohl noch nicht sehr verbreitet und sehr teuer sind. Hier wäre H265 also ein guter Kompromiss.

    - Video Decoding: es kommt nicht nur aufs Encoding an, sondern auch aufs Decoding. Welche Endgeräte werden verwendet und welche Codecs unterstützen diese? Insbesondere bei Smart TVs und mobilen Endgeräten (Smartphones / Tablets) ist es wichtig, Hardware Decoding verwenden zu können, sonst kann das Video nicht ruckelfrei oder gar nicht abgespielt werden. Die meisten Endgeräte können (noch) nicht mit AV1 umgehen, daher müssten Videos in diesem Format live transcodiert werden, statt einfach direkt abgespielt, was natürlich die Qualität deutlich reduziert und dem Server mehr Last abverlangt, insbesondere bei H265.

    Sicherlich praktisch alle Endgeräte können H264 selbst, "viele" können immerhin noch H265 und sehr wenige AV1. Daher sollte man sich ansehen, welche Codecs die eigenen Abspielgeräte unterstützen und dann eine passende Wahl treffen.

    - Live Transcoding: Es geht auf der einen Seite ums Encoding, aber später ggfalls auch ums Live Transcoding, wenn das Zielgerät das File Format nicht unterstützt. Hierfür gibt es "andere" Nvidia Karten, die besonders viele Decodings parallel unterstützen: Siehe auf https://developer.nvidia.com/video-encode-a…port-matrix-new -> "Max # of concurrent sessions". Hier haben die Consumer Grafikkarten nur max 3 parallele Transcodings (egal wie neu), während die Quadros (nächstes Tab) hier "unrestricted" sind. Die BESTE Karte für Live Transcoding, aber auch GPU Encoding (s.o.) ist immer noch die Nvidia Quadro P2000/P2200, da sie die "erste" Karte in der Liste ist, die 1. unlimitierte parallele Encodings mitbringt und 2. eine vollwertige H265 Unterstützung hat. Obwohl sie schon älter ist, ist sie daher bei eBay nicht gerade günstig und liegt bei 230-250€, ist aber halt für H264/H265 En- und Decoding auch ein absolutes Beast und perfekt für einen (live transcoding) Plex Server geeignet - der auch das Encoding, das Lexxa vorhat, erledigen kann. Test haben gezeigt, dass bis zu 12 (!) parallele 1080p Videos aus einem 4k Video live transcodiert werden können, die CPU ist dabei nahezu irrelevant.

    Wie man aus dieser Liste auch ablesen kann, ist die RTX 6000 die EINZIGE Karte, die AV1 unlimited Encoding kann, allerdings liegt deren Preisspiegel bei 2700-7000€ (nein, nicht verschrieben). Daher noch ein Grund mehr GEGEN AV1.

    Einen Rechner nur für diese Aufgabe würde ich mir nicht zusammenstellen, denn irgendwann ist die Umwandlung abgeschlossen. Ich würde mir eher dauerhaft einen Plex bzw. Homeserver einrichten, z.B. basierend auf https://unraid.net/ , um diverse Aufgaben zu Hause erledigen zu können. Ein solcher Server kann mit Unraid noch SO VIEL MEHR, aber kann eben fürs erste als Tdarr Node und Plex Server fungieren. Parallel zu diesem Server kann dann auch noch der Desktop beim Encoding als weiterer Node helfen.

    EDIT und Ergänzung: 4k BlueRays würde ich NICHT auf 1080p einreduzieren, ich würde sie auf 4k belassen. Platz in Form von Festplatten kann man sich jederzeit dazu kaufen, die einmal verlorene Qualität, die sich durch die Reduktion der Auflösung ergibt, nicht.

    Um die SSD Frage aufzugreifen: von der Quell-/Ziel Geschwindigkeit her sind Encodierungen / Transcodierungen absolut unproblematisch, sogar 2,5" Festplatten würden das hinbekommen, wobei diese wiederum nicht fürs dauerlaufen geeignet sind.

    In der Tat, von welchem Format zu welchem Format ist die Frage. Und wieso soll konvertiert werden? Evtl gibts da dann (neben den Hardwarefragen) auch noch Softwareempfehlungen für manche Bedarfe.

    Will mir daheim einen PC für Videokonvertierung aufbauen. Welche integrierte Grafikkarte ist da besser? AMD oder Intel? Oder wäre eine externe Nvidia besser?

    Magst Du dafür nicht lieber einen eigenen Thread aufmachen? Hier geht die Diskussion dazu irgendwann unter. Ich würde gerne dazu beitragen, aber lieber in einem eigenen Thread.

    Zu Passwortmanagern noch mal: Bin gerade über https://www.passbolt.com/ gestolpert. Die self-hosted Community Edition unterstützt unbegrenzt viele Nutzer und Gruppen: https://signup.passbolt.com/pricing/pro#features . Docker Installation und Demo:

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    wie gesagt: jede Form an Bequemlichkeit welche gewonnen wird, bedeutet automatisch eine Abnahme an Sicherheit;

    Egal was man macht, darauf läuft es immer hinaus. True. Insofern kann und wird jede(r) selbst entscheiden, wieviel Sicherheit gewünscht ist und wie viel weniger Bequemlichkeit man damit hat.

    Ich denke da sind wir uns auch einig: alles, wirklich alles, ist besser als überall die gleiche Mailadresse / den gleichen Benutzernamen und das gleiche Passwort zu verwenden. Ob das nun Passwortmanager mit/ohne Cloud Sync, eigene Passwortschemata oder etwas anderes ist, ist persönlicher Geschmack.

    Für Laien wäre zumindest schon mal irgendein Passwortmanager besser als gar nichts (= gleiche Mailadresse / gleichen Benutzernamen und gleiches Passwort), einen Account kann man sich in Minuten holen und die eigene Situation verbessern. Trotzdem machen das viel zu wenig Leute. Laut Statista nutzen nur 31% Passwortmanager.

    darum ist der Gedanke von aRaphael z.B. bei allen im Passwortsafe gesicherten Passworten eine geheime Zeichenfolge hinzuzufügen, fast schon ein Muss;

    Für mich läuft das dem Sinn eines Passwortmanagers zuwider und überschreitet meinen "Bequemlichkeitsthreshold".

    Ich such für meine .de Domains eine Registry die deutsch sein soll.

    Ich habe meine Domains alle seit >20 Jahren bei Schlundt*ch als reinem Domainprovider (kommen aus Regensburg, DE). Aber Vorsicht: bei den Netcup Webhostings gelten solche Domains als "extern" und sind sehr sehr limitiert.

    In der Tat, mit deSEC oder Cloudflare als DNS hat man keine Probleme, egal wo die Domains her kommen.

    Nein und Ja

    Nein, wenn der 2FA davon losgelöst ist, ist es das Optimum;

    dies entspricht bei einer Wohnungstüre mit einem Zusatzschloß¹ der Variante,

    dass der selbe Schlüssel nicht nur den Türzylinder sondern auch den Zylinder des Zusatzschlosses sperrt;

    ¹ hier ein Bild von so einer Tür mit Zusatzschloß

    Ja, mag sein. Trotzdem bleibts dabei: besser als ein Excel File und gar keinem 2FA. Die Frage ist immer, wovor man sich mit welcher Maßnahme schützen will. Ich denke dass es deutlich häufiger vorkommt, dass Dienste gehackt und dann in Form von Massenklaus um ihre Benutzerdatenbank erleichtert werden. Davor schützt auch 2FA, das in einem PW Manager integriert ist. Deutlich seltener wird es vorkommen, dass Angreifer Zugriff auf die Passwortmanager einzelner Nutzer erhalten (passiert aber trotzdem, siehe LastPass). In dem Fall wäre 2FA außerhalb des Passwortmanagers sicherer. Auf der anderen Seite gilt aber auch: wenn ein Dieb in ein biometrisch geschütztes Smartphone eindringen kann (keine geringe Hürde), dann ist auch der Zugriff auf die separate OTP Anwendung da.

    Ein Argument für 2FA im Passwortmanager integriert und von mir bei der Umsetzung auch berücksichtigt: die 2FA ist auf allen angeschlossenen Geräten / Anwendungen etc. verfügbar und es gibt keinen single point of failure (z.B. Smartphone defekt, verloren, geklaut), der eine Wiederherstellung von sehr sehr vielen 2FA Accounts sehr komplex machen würde.

    P.S.: Dein "Tür mit Zusatzschloß" Link geht nicht. Kann mir aber schon vorstellen was gemeint ist.

    Das wird kein Problem, weil Bitwarden alle Passwörter lokal in der App und im Desktop-Programm speichert. So kannst du Bitwarden ohne Probleme offline nutzen. Nur zum Synchronisieren wird eine Internetverbindung benötigt.

    Um ganz sicher zu sein, kannst du auch gelegentlich mal Backups machen/Vault exportieren: https://bitwarden.com/de-DE/help/export-your-data/

    Ah danke. Nutze Bitwarden nicht selbst, daher wusste ich das nicht. Dann kann man sich im Prinzip nicht selbst aussperren. Gut

    stimmt, und glztg. stellt es den Sinn von 2FA in Frage, wenn das der Passwort-Manager/-Safe mitintegriert hat;

    Ja und nein:

    - Ja, denn der zweite Faktor ist im gleichen Programm gespeichert wie Benutzername und Passwort, ist man im Passwortmanager hat man auch den 2. Faktor, dies reduziert durchaus die Sicherheit. Aber wenn ein Angreifer im Passwortmanager ist, hat man ohnehin ein Problem.

    - Nein, denn anders als ohne 2FA reichen Benutzername und Passwort nicht, um sich Zutritt bei einem Dienst zu verschaffen. Benutzernamen, die oft ja auch eMailadressen sind, werden meist unverschlüsselt gespeichert und sind dadurch im Prinzip semi-öffentlich. Passwörter sollten bei den Diensten hoffentlich ausreichend verschlüsselt gespeichert werden - aber oft mal auch nicht (siehe https://haveibeenpwned.com/ ). Aber selbst wenn ein Angreifer BEIDES hat, ist man trotzdem noch immer nicht "drin".

    Und besser als gar kein 2FA im Excel Dokument ist 2FA im Passwortmanager alle mal noch. Denn da ist man dann definitiv drin, wenn man die Infos aus dem Excel File hat.

    Aktuell handhabe ich es so, das ich alle meine Passwörter über den Passwortgenerator von Datenschutz.org in der Grundeinstellung generiere, 32 Zeichen lang.

    Ich speichere diese in einer *.xlsx auf einem USB, welche wiederum mit einem Passwort geschützt ist. Diesen stecke ich nur an, wenn ich ein PW brauche.
    Das passiert recht selten, da ich 90% der Passwörter aus Bequemlichkeit in Chrome gespeichert habe (gut oder schlecht)?

    Externer Passwortgenerator auf einer Website: ist umständlich, da man mit mehreren Tabs hantieren muss, geht nur begrenzt oder nicht mobil. Die Website behauptet, die Passwörter nicht zu speichern, aber Beweise hat man nicht.

    .xlsx auf USB: ist umständlich, unsicher und verlustgefährdet. Die Excel Datei muss man immer erst durchsuchen, zudem braucht man auf jedem Rechner / Gerät i.d.R. MS Office oder einen anderen Editor. Die Anzeige mag auch anders gehen, aber wenn man etwas hinzufügen will, brauchts eher Excel. Ein USB Stick kann leicht kaputt oder verloren gehen, oder kann gestohlen werden. Zudem muss man immer ein physisches Token handhaben, auch das ist wiederum umständlich. Auf mobilen Endgeräten meist überhaupt nicht möglich (von USB-C Ausnahmen auf Android Handys mal abgesehen). Der Passwortschutz von Excel kann mit Passwortknackern entfernt werden, sonderlich sicher ist das definitiv nicht. Da das ja das "Masterpasswort" ist, wird es i.d.R. nicht die gleiche 32 Zeichen Sicherheit haben wie die generierten Passwörter, denn es soll ja "merkbar" sein. Dadurch wird es erfolgsversprechender, das Passwort zu knacken.

    Chrome Speicherung: unsicher, nur auf Chrome beschränkt, andere Browser können nicht variabel zum Einsatz kommen, Chrome auf Mobilgeräten unterstützt den Passwortmanager von Chrome Desktop nicht, daher ist mal limitiert auf Desktop.

    Diese XLSX Lösung unterstützt keine integrierte 2FA, eine Methode die aber viele Websites und andere Dienste verwenden und die die Sicherheit deutlich erhöht.

    Daher wäre ein Passwortmanager zu empfehlen, der:

    - cloudbasiert arbeitet, da sonst die Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten (Desktop, mobil, bis hin zur Kommandozeile) nicht funktioniert.

    - in möglichst vielen Browsern und beiden Mobilplattformen als Plugin / App verfügbar ist (dabei werden die Daten nicht lokal gespeichert, sondern das Plugin ist nur eine Durchleitung zum Tresor)

    - einen integrierten Passwortgenerator enthält

    - ggfalls auch als Desktop Client verfügbar ist, um die Pflege zu vereinfachen

    - für das Masterpasswort 2FA erlaubt

    - 2FA für die verwalteten Accounts ermöglicht (ist nicht das gleiche)

    - vom Anbieter permanent sicher gehalten wird (vs Self Hosting, bei dem man selbst für die Sicherheit zuständig ist)

    - seine Daten in der EU cloudbasiert speichert

    - die Synchronisation zwischen den Geräten selbst erledigt

    - Passwortfreigaben und geteilte Tresore zwischen mehreren Benutzern (in der Familie oder Firma) ermöglicht

    - der die Daten nach dem Zero Knowledge Prinzip für den Anbieter speichert, d.h. der Anbieter speichert nur verschlüsselten Kauderwelsch ab, der ohne 2FA und Masterpasswort des Benutzers nicht knackbar ist

    Bei mir fiel die Entscheidung aus diesen Gründen auf 1Password, das (anders als das jüngst übelst geknackte LastPass) seine Daten in der EU speichert, wenn man zum Signup den EU Server verwendet: https://1password.com/sign-up/eu/ .

    Ich verwende keinen Passwortmanager, bei dem man die Synchronisation des Tresors selbst machen muss, wie bei KeePass (manche verwenden Dropbox oder Google Drive), denn da müssen zwei Plattformen reibungslos zusammenspielen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben und ich möchte diesen Diensten meinen (zwar verschlüsselten) Tresor nicht anvertrauen. Zudem ist es quasi unmöglich, so geteilte Tresore unkompliziert zu realisieren.

    Die Open Source Variante von Bitwarden (bzw. das in Rust nachgeschriebene und leichtgewichtigere) Vaultwarden ist durchaus auch interessant, wenngleich die kostenfreie Variante nur limitiert 2FA unterstützt ( https://bitwarden.com/de-DE/pricing/ ).

    Ich bevorzuge es im Hinblick auf Self-Hosting, eine derart wichtige Ressource lieber unabhängig von allen meinen damit verwalteten Ressourcen beim Anbieter zu betreiben.

    Problem: Server auf dem Bitwarden läuft macht die Grätsche / wird gehackt, der Bitwarden Service ist nicht verfügbar, man hat aber die Zugangsdaten zu Netcup im BW Vault gespeichert und kommt daher nicht in seinen Netcup Account um den Server zu fixen (= klassisches Aussperren). Zudem könnten da auch unbemerkt bei gehacktem Server Daten abfließen.

    Bitwarden ist aber auch in den bezahlten und beim Anbieter gehosteten Varianten eine sehr gute Alternative.

    LastPass fällt eher raus... https://www.heise.de/news/Passwortm…en-7441929.html

    Heißt ja dann bei Dedicated theoretisch, System mit 64 Cores kann dann von mir aus 10 Kunden mit 10 Kernen laufen lassen. Und evtl. noch einen mit 4, wobei ich persönlich wahrscheinlich eher diese dann für das System lassen würde und die anderen 60 sind halt "fest" vergeben. Dann kann mir doch eigentlich auch volle CPU Last ohne Probleme zur Verfügung stehen.

    Du meinst (bei einem RS) vermutlich 6 Kunden mit 10 Kernen und einer mit 4 (=64)?

    Meine Vermutung (Vorsicht, ich habe keine Belege, dass es so ist, aber imho spricht die Beschreibung der Server nicht dagegen und die Benchmarks würden auch dazu passen):

    Bei Hosts mit RS werden Cores nicht überprovisioniert sondern direkt via KVM durchgereicht, also z.B. "6 Kunden mit 10 Kernen und einer mit 4" (=64) und bei VServern werden sie in einem von Netcup zu definierenden Verhältnis überprovisioniert. Also z.B. in der Tat "10 Kunden mit 10 vKernen" (=100 virtuelle Kerne auf einem physischen 64 Kern System). Da kann man dann mal mehr oder weniger Performance haben, abhängig davon wie der Host ausgelastet ist und die Benchmark Zahlen sind insgesamt niedriger. Das Overprovisioning Verhältnis ist jedoch nicht bekannt.

    EDIT: Ich habe (bei RSen) die CPUs eigentlich noch nie oberhalb der 2,0Ghz gesehen.

    Da hast du bestimmt recht.
    Dieser Off Topic Post, zusammen mit der irren Argumentation und den lügen der Unwissenheit, hat mich getriggert.
    Habe es raus genommen...

    Die ungerechtfertigte und unnötige ad hominem Beleidigung „bist du kognitiv eingeschränkt?“ steht aber nun im Raum, wurde hier ja auch nach Löschung nochmals zitiert und es hat wohl nicht gereicht, diese im Ursprungsthread zu posten, nein man muss auch noch im Längsten Thread nach Beifall heischen und nachtreten.

    Unter aller Kanone.

    Dein Ad Hominem war unter aller Kanone und ich hätte den Post reported, würde er immer noch da stehen. Das muss nun wirklich nicht sein.

    Das Transferieren und Beschweren im Längsten Thread dann auch noch… Wow:?:

    Aber Achtung! Sind sehr viele Buchstaben und sehr wenig Bilder.... Gibt es aber auch als Hörbuch falls lesen nicht so deins ist.

    Was soll so etwas?

    Du brauchst hier nichts mehr zu kommentieren - ich lege auf deine unreflektierte Meinung keinen Wert und würde es bevorzugen nichts mehr von dir lesen zu müssen. Ich rege mich da immer so leicht auf...

    Dann lies doch drüber. Du regst Dich auf? Puh, nach dem gelöschten Text könnte ich mich wohl eher aufregen.

    Mach doch mit Deinem Geld was Du willst. Meine Aussage war, dass es trotz zahlreichen Ansätzen immer noch keine sinnvolle Blockchainanwendung gibt und dass manche Ausformungen extrem viel Energie verbrauchen und auch schon in den letzten Jahren verbraucht haben, die sinnvoller für andere Dinge oder eben gar nicht eingesetzt gewesen wäre. Blockchain-Geld als Währung (das wäre eine wirkliche Innovation) verfehlt sein Ziel, da der Kurs extrem schwankt und die Transfers viel zu lange dauern. Wie wärs mal mit Sachargumenten statt ad hominems? Aber vermutlich hast Du mich ja eh schon ignoriert…

    Es ist außerdem nicht netcups Aufgabe, die Kunden vor möglichen (in diesem Fall, wenn nach Kenntnis wie nach einer Weiterleitung der Abuse-Meldung durch netcup sofort reagiert wird, nicht einmal existierenden) juristischen Konsequenzen zu schützen. Zumindest ist das hier offensichtlich von den betroffenen Kunden weder gewünscht, noch vertraglich vereinbart

    Wir drehen uns im Kreis. Siehe Hosterhaftung.

    Fazit: Trotz all deinen Maßnahmen, würde netcup deinen Server vermutlich trotzdem sperren (sehe keinen Unterschied zu diesem und dem vorherigen Fall). Denn es ist unmöglich, eine Seite mit Funktionen zum Erstellen von Nutzerinhalten (Shortener, Forum, etc.) so zu betreiben, dass nichts Verbotenes hochgeladen werden könnte.

    Mit einer Benutzerverwaltung beim URL Shortener hat man eine Handhabe und kann zielgenau Missbrauch abstellen.

    Die meisten hier im Forum halten von Privatsphäre sowieso gar nichts und finden, dass anonyme Dienste oder Dienste, die jeder Nutzen könnte, generell verboten gehören, weil es ja der IT-Sicherheit schade. Es sei denn man hat das Recht dazu, weil man schon groß geworden ist (Bitly, Heise, etc.).

    Wenn Du mich damit meinst, dann ist das nicht meine (Haupt)Aussage. Es geht darum, dass Anbieter anonymer Dienste (also z.B. Du) als Diensteanbieter auftreten und daher für Missbrauch zur Verantwortung gezogen werden können, diese Verantwortung jedoch nicht weiter geben können, da ja die Nutzer:innen anonym sind. Eine Absicherung z.B. mit Benutzerverwaltung - und eben nicht der anonyme Betrieb - dient also zum Eigenschutz des Dienstanbieters - also Dir.

    Alle "Großen", im Prinzip nahezu jeder Dienst, haben Benutzerverwaltungen. Bitly hat eine - auch wenn man über eine Maske einen anonymen Link shorten kann (bei der man immer noch diverse Sachen abnicken muss). Auch im Heiseforum muss man einen Benutzeraccount anlegen, der gesperrt werden kann. Bei einer anonymen Yourls Instanz gibt es weder Voraussetzungen, die abgenickt werden, noch eine große Bude dahinter, die sich um die Absicherung kümmern kann, noch sonst eine unumgängliche Sicherungsmaßnahme. Das wäre mir zu jeder Zeit deutlich zu unsicher.

    Zudem sind die "Großen" mit ausreichenden juristischen Ressourcen ausgestattet, sicherlich will kein Privatuser hierfür präventiv juristischen Beistand einstellen.

    Nebenbei wird die IT Sicherheit des Internets durch die schon beschriebenen Umgehungsmaßnahmen für Sperren über Shortener insgesamt herabgesetzt.

    Ungefähr so wie Energiesparlampen mist für die Umwelt sind, aber den Weg freimachten für LED.

    Ich stelle mich sicher nicht gegen neues, ganz im Gegenteil. Einen kausalen Zusammenhang zwischen Energiesparlampen und LEDs gibt es nicht wirklich. Energiesparlampen gab es lediglich früher, als LEDs noch nicht so weit waren / so günstig waren. Dass aber Energiesparlampen den Weg für LEDs bereitet hätten? Wieso sollte das so sein?

    Stellen wir uns doch mal vor, dass wir CO2 Zertifikate an alle Meschen rausgeben und diese über eine Blockchain frei gehandelt werden dürfen.
    Personen zahlen mit ihren CO2-Punkten, oder CO2 Coins, die Blockchain stellt sicher dass kein Schmu passiert und schon wären wir unseren Umweltzielen viel näher.

    Das mit einer Technologie zu machen, die weltweit so viel Energie verbraucht wie ein ganzes Land ( https://www.zdf.de/nachrichten/di…edlich-100.html ) und dadurch selbst riesige Klimaschäden hervorruft ist aber schon ein Treppenwitz. Stellen wir uns vor das gleiche würde ohne Blockchain mit unnötigem Energieverbrauch und ewig langer Transaktionszeit gelöst. Stellen wir uns vor, alleine schon der Energieverbrauch von Bitcoin wäre weg "und schon wären wir unseren Umweltzielen viel näher."

    Fast so wie digitales Geld, Banken und Kredite zu einer Zeit als wir mit Muscheln und blauen Steinen getauscht haben....

    Das sind Sachen und Vorgänge, die einen realen Gegenwert in der Wirklichkeit haben und wirklich für Zahlungen verwendet werden. Crypto ist doch schon lange keine Währung zum Kauf von Sachen oder Dienstleistungen mehr, sondern einfach nur ein Spekulationsobjekt - ähnlich Glückspiel.

    Don't talk to me, I am just a customer, talk to Netcup. I just cited the T&Cs, which talk about Ethereum in particular.

    I have yet to see a truly useful application which can not be achieved by non-crypto means. Until then my opinion is negative. Too many scams have happened, just have a look at the whole FTX debacle (which has by far not been the only one). Crypto currencies are more or less only means for speculation, that could be done less energy intensive by just going to Las Vegas and at least have a good time there. The "currency to pay for things" aspect, which could have been really something new, is really in the background and crypto currencies fluctuate way too much to be useful as currency which should be more or less stable.

    Somit senken ShortURL Dienste nicht die IT Sicherheit.

    Dienste, die im Internet für die anonyme Nutzung erreichbar sind, dienen aber auch nicht der IT Sicherheit und laden zum Missbrauch ein, sonst gäbe es ja die beiden Threads auch gar nicht.

    Jede(r) kann gerne einen ShortURL Service betreiben. Ich habe sogar selbst auch eine Yourls Installation (s.o.). Allerdings plädiere ich (auch im eigenen Interesse der Diensteanbieter, also Euch) dafür, dass das jede(r) für die Eigennutzung und/oder oder einen bekannten Benutzerkreis macht, dafür eine Benutzerverwaltung davor packt und keine Abkürzungen wegen "ist sonst zu kompliziert zu nutzen" macht. Einfachheit darf nicht auf Kosten von Sicherheit umgesetzt werden. Es schwieriger zu machen, einen Dienst anonym zu nutzen reicht hierfür nicht.

    Das ist alles und imho nicht zu viel verlangt.

    Sich dann hier aber hinzustellen und die Mods zu bitten, das Thema zu schließen, kann ja auch nicht die Lösung sein.

    Sich hinzustellen nach dem Motto: Der nähert sich gar nicht meiner Meinung an, der ist ja total uneinsichtig - halte ich auch nicht für Zielführend.

    Falls Du mich damit meinst? Ich bitte niemanden, das Thema zu schließen, ich habe lediglich resigniert konstatiert, dass hier wohl keine Annäherung zu erwarten ist. Eine Uneinsichtigkeit in beiden Threads, rechtliche Sachverhalte ignorierend, ist imho leider zu beobachten.

    Endlich einer mit Hirn. Die Moralkeulen die hier teilweise geschwungen werden in letzter Zeit sind ja kaum auszuhalten…

    Es geht nicht um Moral, es geht um IT Sicherheit. Und die ist lieber zu scharf als zu lasch. Ansonsten hat das frank_m ja auch schon schön zusammengefasst.

    Auch dieser Thread führt wieder zu absolut nichts. Die Störer haben null Einsicht und pfeifen auf IT Sicherheit und ihre eigene Angreifbarkeit.

    Danke jedenfalls an Netcup, dass sie ihrer Verantwortung hinsichtlich Hosterhaftung zügig und mit Deutlichkeit nachkommen.