Beiträge von TBT

    Ich meine, wirklich ALLE Clients. Auch die anderer Tailscale Nutzer, mit denen du gar nichts zu tun hast. Das ist das große Risiko bei dieser Art der Adressverteilung, denn du wirst kaum Interesse daran haben, dass wildfremde Leute auf dein NAS zugreifen können. Ist aber bei dieser Adressverteilung nicht ausgeschlossen

    Was ist denn das für ein Quatsch! Natürlich "sehen" sich in einem Tailscale (oder ZT oder Netbird) Netzwerk nur entsprechend konfigurierte und "approved" Geräte ( Device approval · Tailscale ), nicht die aller Kunden.

    Mit

    Zitat

    Ich kann auf jedem via Tailscale registrierten Gerät jedes andere unter seiner 100er IP adressieren.

    meinte er natürlich NUR SEINE EIGENEN Geräte.

    Fürs sowas gibt es ja Lasten Management (eine der Gründe warum die Boxen ja steuerbar sein soll)

    Des Weiteren 11kw pro Auto 22k müssen genehmigt werden - und so viel sind 11kw auch nicht - ne normale Haus Sicherung 32A (22kw) - 50A.

    Yep. So ist das.

    Als Antwort auf die o.g. Posts: was übrigens auch 11kW braucht ist so ein exotisches, neumodisches Gerät wie ein Herd. Und da schaltet ganz Deutschland gegen Mittag das 11kW Gerät gleichzeitig ein. Stehen wir deswegen im Dunkeln? Nein.

    Ich schätze ZT sehr, es macht so vieles so einfach, den Client kann man überall mit reinpacken, auch in Docker Container etc.

    Wenn Du den Controller selbst hosten willst gibt es 2 Lösungen:

    GitHub - key-networks/ztncui: ZeroTier network controller UI

    GitHub - dec0dOS/zero-ui: ZeroUI - ZeroTier Controller Web UI - is a web user interface for a self-hosted ZeroTier network controller.

    Ich kann nur empfehlen, Dir auch Netbird anzusehen, ich finde es eigentlich cooler und performanter. Da fehlt noch ein bisschen Schliff, aber das Konzept ist in vielen Bereichen sehr gut. Klar, iOS und Android Clients müssen her.

    Cool, danke. ZT schaue ich mir mal an.

    Da geht DNS übrigens auch, ist aber nicht integriert und durchaus etwas kompliziert. Da musst Du also eher mit IPs arbeiten, wenn Du Dir die Arbeit nicht machen willst, oder Du machst es wie ich und verwendest schlicht eine öffentliche Domain mit DNS Server für private ZT IPs (also meinserver.meineztdomain.de -> private ZT IP). Der DNS Name geht dann halt nur bei Mitgliedern im ZT Netz, aber er geht.

    Bevor Du Verrenkungen unternimmst um Dich mit den Limits von Tailscale zu arrangieren, schau Dir doch lieber ZeroTier – Global Area Networking oder NetBird - Zero configuration VPN for fast-moving teams an. Beide haben auch Node Limits, die aber für Deinen Einsatzzweck mehr als ausreichen sollten, da kannst Du noch viel mehr Geräte aufnehmen.

    Bei ZT kannst Du diesen Limits auch komplett entkommen, wenn Du Deinen eigenen Controller hostest, dann gibts gar keine Nodelimits mehr. Bei Netbird ist das auch möglich, aber noch deutlich aufwändiger als den ZT Controller zu hosten (dafür aber auch flexibler).

    Netbird ist neuer und noch heftig in Entwicklung, aber imho etwas performanter als ZT (da auf Wireguard basierend) und hat einige sehr sehr feine Funktionen, die das Leben erleichtern, wie DNS Namen für die VPN Partner, Zugriffsrechte, mehrere Nutzer für das Controller Webinterface u.v.m.

    Zerotier hat bereits mobile Clients für Android und iOS, bei Netbird existieren diese noch nicht, sollen aber in wenigen Monaten kommen.

    Ich werde beide Server auf Raid 6 migrieren. Das Argument mit der Wiederherstellung nach Plattenausfall hat mich überzeigt, ist ja eigentlich aus sinnfrei ein Raid 5 zu konfigurieren und eine globale Ersatzplatte zu deklarieren

    Jep, Raid6 ist definitiv sinnvoller als Raid5 mit Ersatz. Du bist sicherer, wenn eine Platte ausfällt und Du noch eine Platte Redundanz hast als keine Redundanz bei einer sofortigen Raid 5 Wiederherstellung. Wenn Du die Platte eh schon im System hast, umso besser.

    Ich sehe den Vorteil von LTO noch nicht so richtig, denn es dürfte ja egal sein, ob ich auf Festplatte oder auf Band sichere. Ich muss das Backup sowieso auf mehrere Platten und LTOs splitten.

    ...

    Wie sieht es aus, wenn ich eine Datei benötige, kann ich das dann von dem Band runter ziehen oder muss ich das komplette Band erst auf ne Festplatte laden?

    Sinnvollerweise nimmt man sich eine Bandlibrary, d.h. ein Gehäuse, in dem 4,8, ..., 40,80 Slot Module verwendet werden, upgradebar bis 540 pro 19" Rack. Darin sind dann eines oder mehrere Laufwerke (eines reicht auch erstmal) und eben so viele 18TB LTO-9 Bänder wie man braucht, sinnvollerweise ein Mehrfaches der Nutzdaten für Versionierung.

    Zum Sichern holt der Bandroboter ein Band und legt es ins Laufwerk ein, dann das nächste und so weiter. Da muss man nichts manuell machen, bis man 50, 500, 1.400, 14.000TB gesichert hat. Für den Restore hält die Bandbackupsoftware eine Datenbank aller Bänder und deren Inhalte vor, d.h. wenn ein Restore einer bestimmten Datei / Ordner etc. angefordert wird, wird zielgenau das Band eingelegt und die Stelle angefahren. Eine solche Herangehensweise ist deutlich praktischer als mehrere einzelne Festplatten handhaben zu müssen.

    Festplatten und Bandbackups decken unterschiedliche Ausfalls- und Problemszenarien ab. Ein Backupserver ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung bei versehentlichen Löschungen, Ausfällen des Hauptsystems etc. Ein Bandbackup kann die "last line of defense" gegen einen Verschlüsselungstrojaner sein. Auf dem Hauptsystem wären hierfür übrigens auch noch Snapshots eine Sache, die man unbedingt aktivieren sollte.

    Da gehört ja auch noch eine ganze Latte an Parametern wie Cache, parallele Worker u.v.m. konfiguriert. Wenn das alles passt, ist manchmal der Anfangsconnect etwas lange, aber dann läufts sehr flott durch.

    Vorab: Du brauchst ein rclone.conf File am richtigen Platz, welche die Verbindung mit dem Remote Target konfiguriert. Ohne dieses File kannst Du den Mount nicht machen.

    Generell gilt:

    Code
    rclone mount remote:path /path/to/mountpoint

    Das "remote" definierst Du in der rclone.conf

    MINDESTENS wäre hier die folgenden Änderung nötig, vorausgesetzt Du hast 111111.your-storagebox.de in Deiner rclone.conf so genannt. Sinnvoller wäre ein einfacherer Name wie "hbox", die Adresse und Zugangsdaten sowie zahlreiche weiteren Daten stehen in der rclone.conf.

    Zwei Optionen:

    • Ein weiteres Backup NAS System mit ebenfalls einem einzigen (Raid)Volume, das (wegen Versionierung und Snapshots) eigentlich größer als das QuellNAS sein muss, dafür aber weniger performant sein kann.
    • Eine LTO Bandlibrary mit 4-8 Slots (18TB unkomprimiert pro Band) und passender Software, z.B. Veeam, Archiware P5 und andere, die mit diesen Wechseldatenträgern umgehen können.

    Wenn die Daten businesscritical sind, macht man am Besten beides, denn die beiden Herangehensweisen sichern verschiedene Dinge ab, zudem gilt die 3-2-1 Regel.

    Winrar hat mir einen herzlichen Lacher beschert. Danke dafür.

    Tar wurde übrigens explizit für Backups auf Band gemacht, daher ist es eine Abkürzung für "Tape Archiver".

    Wenn Du die H Box transparent nutzen und lokal sicher mounten möchtest, wäre rclone mount das Mittel der Wahl. So habe ich mein Google Drive Enterprise (im Prinzip unlimitierter Platz) auf meinem Linux und Windows Server gemountet. Supereasy, wenn man einfach die entfernte Ressource in einem lokalen Ordner gemountet hat, da kann man Videos (mitunter mit ein bisschen Zeitverzug beim Start) auch direkt davon starten.