Beiträge von TBT

    Ich hatte bisher noch keinen Usecase für Overlay Networks, aber meine Auffassung ist, dass man Docker Container unterschiedlicher Hosts in die gleichen Docker Netzwerke packen und damit alle Vorteile der internen Docker Kommunikation nutzen kann (z.B. Webserver auf einem und Datenbank auf einem anderen Host im gleichen Overlay Netzwerk).

    Damit das funktioniert, müsste man einige Ports auf beiden Kisten freigeben:

    Zitat
    • TCP port 2377 for cluster management communications
    • TCP and UDP port 7946 for communication among nodes
    • UDP port 4789 for overlay network traffic

    und ein Overlay Netzwerk erstellen.

    Kann die ARM-Architektur was, falls ja, was? Und wofür kann man die garnicht brauchen

    Kann absolut was, sieht man Performance vs Leistung sehr gut an den M1/M2 Prozessoren von Apple. Bei Serveranwendungen unter Linux (davon gehe ich hier mal aus) ist die Kardinalsfrage halt, obs die gewünschte Anwendung auf ARM gibt. Quasi alle Standardpakete (diverse Webserver, Datenbanken, Proxies, etc.) gibts da absolut, manche Spezialsachen evtl nicht, am ehesten hardwarenähere Sachen oder welche mit Audio/Video gibts ggfalls nicht (Teamspeak 3 nur über Umwege, BigBlueButton).

    Ich habe einen beruflichen Laptop, einen privaten Desktop, ein Smartphone, ein Tablet sowie mehrere Remote Desktops auf denen die Accounts synchron sein sollen/müssen. Zudem gibt es beruflich geteilte Tresore zwischen mehreren Personen.

    absolut keinen Sinn darin nicht auf wirklich sichere open source Lösungen zu setzten - ein valides Argument dies nicht zu tun ist mir noch nie über den Weg gelaufen.

    Ich setze gerne und oft auf OSS. In diesem Fall kann man das auch machen und das eine schließt das andere ja auch nicht aus. Allerdings benötigt man in diesem Fall eine Synchronisationslösung. Und diese ist dann halt jemandes anderen Cloud.

    Vor- und Nachteile sind überall. Ich nutze Bitwarden, gehostet in deren Cloud. Was genau die machen weiß ich natürlich nicht. Ich traue mir aber auch nicht zu das sicher selbst zu hosten. Von daher muss ich halt vertrauen. Da ich davon ausgehe das dort Leute arbeiten die Ahnung von ihren Sachen haben, wird das besser sein als wenn das einer ohne Ahnung (Ich) macht.

    Das ist auch genau meine Ansicht, mit allen Vor- und Nachteilen. Hinzu kommt, dass ich die Passwort Cloud gar nicht in meiner Infrastruktur haben möchte, da sie sonst bei Problemen mit dieser auch mit ausfallen würde - wenn man sie ggfalls gerade besonders dringend benötigen würde.

    Beide Herangehensweisen sind fein, jede:r setzt da andere Maßstäbe an.

    Macht keinen Sinn mit dir zu diskutieren, weil du nur versuchst zu diskreditieren und nicht zu argumentieren und auch tatsächlich einfach nicht verstehst von was du eigentlich redest - passt exakt in das Bild welches du von dir vermittelt hast in der gender Diskussion - dort hast du genau das gleiche Spiel getrieben.

    Wo diskreditiere ich denn bitte? Ich habe ne andere Ansicht. Müssen wir jetzt wirklich auf eine ad hominem Ebene gehen?

    Bei Cloud Passwort Managern sind die Datenbanken nicht lokal - was damit geschieht wirst du niemals wissen.

    Doch, sie sind auch lokal (offline verfügbar) und werden mit dem Passwort und dem Secret Key entsperrt und verschlüsselt. Wenn die App / Browsererweiterung online ist, wird die Datenbank verschlüsselt synchronisiert.

    Der Kernpunkt der Diskussion ist doch: ich (also Cloud PW Manager Benutzer) muss dem Anbieter vertrauen, dass er seine Implementation richtig gemacht hat, weil sowohl Verschlüsselung/Passworttresor als auch Sync/Onlinedatenbank vom gleichen Anbieter kommen und nicht zwei unterschiedliche Einrichtungen sind. Das sehe ich und dazu bin ich bei 1Password bereit, da die Firma einen tadellosen Track Record und eine für mich vernünftige Herangehensweise hat. Ich war sogar auch mal bei LastPass, habe mich dort aber schon vor vielen Jahren verabschiedet, von der Firma LogMeIn halte ich allgemein nichts.

    dann kannst dir das 2FA und den Secret Key gleich sparen.

    Der o.g. Link sagt einiges zur Technik.

    PS: Nein, ich bin nicht der Meinung dass irgendein PW Manager besser ist als kein PW Manager - ganz im Gegenteil. Wenn dort alle meine Passwörter, Notizen etc. gespeichert werden sollte es meine einzigste und höchste Priorität sein diese Datenbank best möglich zu schützen und bevor ich das irgendeinen x beliebigen Cloud Provider mit proprietärer Software übergebe, schreib ich die Passwörter etc. lieber in ein Notizbuch oder speichere dort nur unwichtige Dinge, die mein Leben leichter machen aber nicht arg viel schwerer wenn es mit dem Anbieter in die Hose geht.

    Sehe ich halt anders, wenn ich mir angucke, wie viele Leute für tausend verschiedene Accounts das gleiche Passwort (und die gleiche Mailadresse) verwenden und über cross account hacking schon z.B. bei Facebook oder anderen kompromittiert wurden.

    Wenn der PW Manager kein Sicherheitsproblem hat (und da sind Open Source und Cloud Anbieter gleichermaßen gemeint) sollte es zu nichts führen, wenn eine angreifende Partei die verschlüsselte Datenbank hat. Das kann bei Cloud PW Manager Providern passieren (siehe LastPass), aber genauso können auch Google oder Dropboxkonten gehackt werden und der Tresor von dort entwendet. Der einzige Unterschied ist (s.o.), ob Tresorhersteller und Syncdienst die gleichen sind oder nicht.

    Wenn halt das DNS von vorne bis hinten falsch ist, braucht man sich nicht wundern. Diese doppelten Einträge sind offensichtlich falsch, der Threadersteller will garantiert kein Round Robin nutzen.

    TBT du scheinst nicht begriffen zu haben worum es mir ging. Vollkommen egal in welcher cloud deine - eigens und lokal verschlüsselte Datei - gespeichert wird. Sie ist nunmal geschützt

    Bei einem cloud Passwort Manager weist du rein garnichts darüber wie und ob eine Datenbank geschützt, gesichert, verschlüsselt etc wird.

    Bei eigentlich allen "Cloud" Passwort Managern, die ich kenne, funktioniert die Ver- und Entschlüsselung ausschließlich lokal, nur verschlüsselte Daten werden synchronisiert. Von daher absolut gleich wie die umständliche lokale PW Manager und irgendwas als Sync Lösung.

    Ob eine - durch mich selbst auf eigener Hardware - sicher verschlüsselte Datei nun auf meiner eigenen Festplatte, auf meiner eigenen Nextcloud oder auf einen beliebigen Cloud Provider liegt, ist relativ egal da niemand an die klar Daten kommt.

    Und genau das gilt auch für Cloud PW Provider.

    Und nein, das ist wohl keine bekannte Seite, aber sie liefern Belege für Behauptungen

    "Belege für Behauptungen" findet man für so ziemlich alles, inklusive dass die Erde flach sei.

    PS: Eben mal gesucht nach iOS, gibt genügend (kostenlose) Open Source Programme, insofern...

    Z. B.? Und es reicht nicht, dass diese irgendwie den Tresor aufbekommen, die müssen sich natürlich auch in den iOS Systempasswortdialog einklinken, sonst gibts Copy&Paste und das ist mobil extrem lästig.

    Hey, btw: ich will niemanden bekehren oder sonstwas. Ich möchte nur sagen, dass Cloud Passwortmanager nicht so schlecht sind wie behauptet. Und ich denke wir können uns alle darauf einigen, dass "überhaupt ein Manager" besser ist als keiner.

    PS: Wenn man sich mal hier die Einträge mit Quellen so ansieht, schaut das nicht so unglaublich Sicher aus rundum 1Password

    https://password-managers.bestreviews.net/faq/which-pass…ve-been-hacked/

    Und das sind nur Sachen die dort gelistet sind, fraglich ob das wirklich vollständig ist ;D

    Naja, das ist jetzt nicht gerade eine Network Security Website... Trotzdem landet da 1Password übrigens auf Rang 3 der besten PW Manager. Und wenn man hinschaut, heißen die meisten Einträge dort nicht, dass die Passwortmanager "gehackt" und Daten abgezogen wurden, sondern nur, dass man mit einer lokalen eingeloggten Installation was anstellen kann. Das ist aber nicht, was ich unter "gehackt" im Sinne von "jemand anderes kann übers Internet auf meinen Tresor zugreifen" verstehen würde.

    TBT dann kannste genauso einfach nen offline Passwortmanager verwenden wie KeepassXC und z.b. via syncthing syncron halten oder die verschlüsselte datei via nextcloud/gdrive/dropbox/onedrive/box whatever synchronisieren.

    - viel sicherer

    - immer erreichbar, selbst wenn es nur eine lokale cache kopie ist - 1password braucht ja auch internet

    - genauso bequem und bessere software :D

    Was ist denn an dieser oft propagierten, aber dennoch sauber umständlichen Geschichte "viel sicherer"? Dann liegt der Tresor halt nicht bei 1Password sondern auf einer anderen Cloud, die nicht speziell für Passworttresore konzipiert ist.

    Ich brauche keine "lokale Kopie", wenn die Daten, die ich auf einem anderen Gerät gesichert habe, nicht in der lokalen Kopie sind, weil der Sync nicht tut. Und bei "gdrive/dropbox/onedrive/box" speichert man den Tresor auch in den USA, was ist da besser als LastPass? Bei 1Password kann man immerhin einen europäischen Server wählen. Bei 1Password ist in der Tat der Secret Key noch nötig um ein neues Gerät hinzuzufügen. D.h. selbst mit den kompletten Zugangsdaten kann ein Angreifer nichts anfangen.

    Bequem? Ist eine solche Sache ja wohl mal gar nicht. Auf mobilen Endgeräten ist KeepassXC gar nicht vertreten. Irgendwelche Non-Open Source Drittanbieterapps für KeePass auf mobilen Endgeräten disqualifizieren sich aus Sicherheitsgründen von selbst. Damit ist ein solcher Passwortmanager nur auf Computern einsetzbar. Und wo ist das dann "die bessere Software"? Ein Passwortmanager muss eine Software sein, die überall verfügbar ist: Windows, Mac, Linux, iOS, Android und Plugins für alle verbreiteten Browser hat. Der Sync muss reibungslos und quasi in Real Time funktionieren.

    Ich nutze 1Password auf den Servern des Anbieters, allerdings den EU Ableger davon.

    Argumente gegen Self Hosting einer Passwortlösung:

    - Sicherheit: Ich habe nicht die Zeit, mich asap 24/7 um die Sicherheit des Servers / Docker Containers zu kümmern. Ich mache absolut "normale Serversicherheit", gehe aber davon aus, dass 1 Password da vieeeeel mehr Aufwand betreibt und Maßnahmen ergreift

    - Erreichbarkeit: Wenn meine Umgebungen down / nicht erreichbar sein sollten, brauche ich vielleicht gerade genau dann das Passwortmanagement, um die Umgebungen wiederherzustellen (z.B. Zugang zum Netcup Interface wenn die Lösung auf einem NC Server gehostet wäre. Daher soll meine Passwortmanagementlösung unabhängig von jeglicher meiner Infrastrukturen sein.

    - Bequemlichkeit: Ich brauche mich nicht um das Hosting, etc. kümmern, der Sync auch mobil funktioniert immer und überall reibungslos.

    Sollte mit Zerotier (läuft als Windows Service) klappen.

    Hier wirds diskutiert was alles nötig ist: https://discuss.zerotier.com/t/login-to-win…c-remotely/1904

    Als Controller für Zerotier kann entweder der vom Anbieter verwendet werden oder selbstgehostete Controller, die nicht alle Features bieten (die relevanten aber sehr wohl), dafür aber auch nicht in der Zahl der Netzwerkteilnehmer begrenzt sind: ZTNCUI oder Zero-UI . Added Bonus: man hat ein ständig aktives, privates Netzwerk zwischen den teilnehmenden Geräten und kann so auch SICHER "Windowsfreigaben übers Internet" realisieren.

    Kostenpunkt: 0€.

    Würde empfehlen - Erfahrung und Zeit/Geld vorausgesetzt - einen kleinen v-Server zu mieten und darauf Plesk zu installieren. Ist mMn. nicht besonders schwer und ist vor allem einfach zu pflegen. Kostet zwar mehr Geld, bringt aber vor allem mehr Freiheit.

    Nah. Einfach einen vernünftigen Webspace Hoster mit cPanel und vernünftigen Grenzen. Alles fein. Plesk braucht dann niemand.

    Netcup Webhosting ist auch aufgrund der lächerlichen "externen Domain"limits nicht zu gebrauchen. Es gibt Alternativen mit unbegrenzt externen Domains für weniger Geld. Nebenbei machen dort auch die Mailpostfächer keine solchen Probleme.