Beiträge von TBT

    Ansonsten würde ich Dir empfehlen sehr schnell UFW zu installieren und erstmal nur das zu erlaube was Du wirklich benötigst. ist nicht sonderlich kompliziert aber sehr wirksam.

    Das ist aber imho auch so eine Philosophiesache. Eine Firewall ist dafür da, um Ports nach außen hin abzuschirmen, die aktiv sind. Wenn auf einem Port nichts läuft, braucht auch nichts abgeschirmt werden. Auf Servern sollte a) nichts laufen, was nicht verwendet wird und b) quasi alles was darauf läuft muss von außen erreichbar sein.

    Eine Firewall bei den ersten Gehversuchen kann manches verkomplizieren.

    Diese drei Befehle durchlaufen lassen, um Debian auf den neuesten Stand zu bringen. Wie oft macht man das? Also macht man das einmal am Anfang oder einmal die Woche...?

    Regelmäßig, wenn wichtige Updates durch die Newsticker gehen (Siehe z.B. Heise Online). Das sind die OS und Pakete Updates, die muss man natürlich immer wieder einspielen. Weiter oben wurde auch ein Automatismus zum Installieren von Updates genannt, das kann vorteilhaft sein, ich schau lieber zu was passiert.

    sudo apt install mc Anscheinend eine Alternative zu nano. Am Anfang egal oder unbedingt empfehlenswert? Ja / Nein? Und wenn ja, muss ich keine Quelle angeben von wo aus mc geladen wird?

    Der Midnight Commander (mc) ist durchaus hilfreich und hat quasi ein "semi-GUI" auf der Kommandozeile, das auch mit der Maus bedienbar ist. Er ist nicht wirklich eine Alternative zu Nano, sondern mehr: MC ist ein Dateimanager, Nano ist ein reiner Editor. Ungefähr Windows Explorer vs. Notepad.

    Der Apt Befehl schaut in der SourcesList - Debian Wiki , wo das Programm zu finden ist und lädt es von dort. Quasi der "App Store" von Linux.

    5. [tt]sudo mc /etc/ssh/sshd_config[tt]

    Port ändern, root verbieten

    Nein. sudo nano /etc/ssh/sshd_config ;)


    Klingt ganz gut. Achja, vielleicht mal kurz lernen wie man den vi beendet und was schreibt und sucht…

    Zu spät, wir haben ihn auf die "nano" Seite der Macht gezogen. :evil:

    Das klappt beides. Mit 8.8.8.8 und 1.1.1.1 meinte ich die DNS Server geändert. Das hab ich mal eingetragen, bringt aber keine Änderung. Außerdem wird es ständig überschrieben. Und bei der Lösung des Problems, was jetzt dazu geführt hat den Snapshot einzuspielen, wurde wohl der ein oder andere Tipp gegeben bezgl. DNS Server ersetzen, der dem System den rest gegeben hat:(

    WIE hast Du die DNS Server geändert? Wies korrekt geht, steht auf How to Set DNS Nameserver on Ubuntu 20.04 (phoenixnap.com) .

    Bei der Umfrage verblüfft es mich jetzt doch ein wenig, dass debian so großes Übergewicht hat. Ich hätte das knapper eingeschätzt.

    Wir sind halt old-school. Zudem ist es nicht unbedingt immer besser, auf einem Server "das neueste" drauf zu haben, Debian ist bei den Paketen häufig älter, aber halt dadurch auch ein stabiles Workhorse. Und das ist bei einem Server nunmal wichtiger.

    danach mache ich erst mal apt-get upgrade und apt-get update sowie apt-get dist-upgrade

    Das apt-get update sollte aber schon vor dem upgrade kommen, denn mit dem update schaut apt ja bei den Quellen nach, ob es Upgrades gibt. Ohne das kommt bei apt-get upgrade halt einfach nix.

    Ja willkommen in der Crew der Serveradmins! ^^:thumbup: Let's goooo!

    Fangen wir evtl mit dem "welches Linux ist das richtige für mich" an, denn das ist die erste Entscheidung, die Du treffen musst. Und wenn Du sie mal getroffen hast, wirst Du dauerhaft dabei bleiben. "Das erste Mal" prägt. :love:

    Es gibt viele verschiedene Distributionen, die alle "Linux" sind, aber manche Dinge jeweils anders machen und andere Tools verwenden. Es gibt zwar anscheinend sehr viele Distris, jedoch sind die allermeisten davon lediglich Derivate von sehr wenigen Grundsystemen: Liste von Linux-Distributionen – Wikipedia , einem Umstand den man sich mal durchsehen sollte, damit man weiß, welcher "Familie" seine Distri angehört.

    Wenngleich in dem Artikel alle Distris einfach nur alphabetisch angeordnet sind, gibt es Stämme, die deutlich mehr als andere verbreitet sind: m.E. sind das Debian und Debian Derivate (Ubuntu ist übrigens selbst ein Debian Derivat), Ubuntu und dessen Derivate (die im Endeffekte "Enkelkinder" von Debian sind), Redhat und seine Derivate, Suse und seine Derivate. Ferner evtl noch Slackware. Zudem gibt es noch einige Spezialanwendungs-Distris, die für General Purpose Server eher wenig relevant sind, sondern meist eher für Router oder andere embedded Zwecke eingesetzt werden.

    Es gibt tausend gute Gründe für und gegen jede von diesen Distris. Ein mögliches Kriterium für eine Distri ist ggfalls die Menge an Dokumentationen, HowTos, Guides und Software dafür. Vielleicht bin ich mit meiner Wahl von Debian vor >20 Jahren hier evtl voreingenommen, aber ich habe den Eindruck, dass es für Debian/Ubuntu und deren Derivate mit Abstand am meisten Dokus und HowTos gibt. Daher fiel meine Wahl vor vielen Jahren darauf.

    Debian ist häufig hinsichtlich der Paketversionen nicht die aktuellste Distri, was erst mal als Nachteil erscheint, allerdings kann es dadurch auch zuverlässiger sein, da eben nicht die Bugs der "bleeding edge" zuschlagen, sondern erst anderswo erkannt und gefixt werden. Ubuntu Server ist da meist aktueller und definitiv auch keine schlechte Wahl.

    In jedem Fall solltest Du Dir eine Distribution OHNE GUI installieren (z.B. Debian oder Ubuntu minimal) und lernen wie man das OS auf der Konsole administriert. Hierfür wird SSH verwendet (Du bekommst bei der Image Installation auch die Zugangsdaten für "root", den User der alles darf. Du kannst Download PuTTY - a free SSH and telnet client for Windows oder andere SSH Clients verwenden (hierzu gibt es irgendwo hier einige Empfehlungen). Putty ist sehr bare bones, manche Alternativen bringen etwas mehr Komfort.

    Wenn Du Dich informiert hast, welche Distri Du einsetzen willst, diese auf dem Server hast und per SSH eingeloggt bist, kanns weiter gehen.

    Keine sorge im Moment machen wir 10 Klasse Mathe Aufgabe: Sie können zuhause Daten mit 10mbit herunterladen, in der Uni mit 1 Gibt ab wann lohnt sich die 20m Fahrt (hin und zurück) - das im Modul was sich mit Netzwerk Kommunikation befasst :D

    Hat nen Fachbegriff, nennt sich "Sneakernet".

    Das ist die Original erstellt Docker-compose von "Pterodactyl" die er auf Schritt 2 erstellt, nix Fremdes!!

    Nochmal: Du willst Pterodactyl von jemandem installieren, die/der einen Container erstellt hat.

    Original: https://github.com/pterodactyl/panel

    Die im Tutorial verwendete Variante: https://github.com/ccarney16/pterodactyl-containers

    Keine Ahnung wieso der Autor des Tutorial diesen Container verwendet hat, dazu kenne ich mich ggfalls auch zu wenig mit dieser Anwendung aus. Zudem musst Du berücksichtigen, dass die Anleitung von Oktober 2021 ist und sich schon in manchen Punkten geändert haben könnte. Bestes Beispiel: Ubuntu 20.04 ist definitiv nicht mehr die Version auf der man es installieren sollte, sondern 22.04. Schließlich ist die Anleitung für den Betrieb auf einem leeren Server geschrieben, dann macht die Let's Encrypt Behandlung und vieles mehr Sinn. Soll der Ptero Server zusammen mit anderen Webanwendungen laufen (was bei Dir ja offensichtlich der Fall ist), muss man einen anderen Weg wählen, nämlich einen mehrfach erwähnten Reverse Proxy auf Port 80 und 443 konfigurieren, der dann auch LE übernehmen kann. Wenn man das machen muss, kann man aber nicht einfach die Anleitung runtertippen, sondern muss noch einiges anderes machen.

    Mein Tip: hol Dir einen neuen Server und setze es dann da wie in der Anleitung auf.

    Oder lerne - wie nun schon mehrfach angemerkt - die Hintergründe aller verwendeten Techniken (keine Shortcuts!), dann kannst Du auch mit - für Deinen Fall - nötigen Veränderungen in HowTos umgehen und dieses Wissen bei allen anderen Anwendungen auch umsetzen.

    gerade festgestellt, dass ich bei IO Performance nicht nur mit was anderem als virtio besser dran bin (nutzer SCSI), sondern auch bei Netzwerk.

    Mit virtio hab ich ~180MBit/s mit e1000 ~460MBit/s.

    dabei ist virtio als kernelmodul geladen :(

    Ehm. VPS oder RS? Ich hab mit dem RS mitunter die vollen 2,5 Gbit.

    Bei uns im SV kann man außerordentlich Trainingsplätze, Trainingshallen, einen Besprechungsraum und einen Anhänger kostenfrei Anfragen und dann ggf. "Reservieren/Nutzen/Mieten/Buchen/..."

    Welchen E-Mail-Alias würdet ihr für einen solchen Zweck wählen? reservierung@ finde ich irgendwie zu lang.

    Bei unserem Exchange System haben alle Ressourcen eigene Mailadressen, die man dann Terminen auch mit einladen kann, also X201@domain.tld für den imaginären Raum X201 usw. Dann kann man auch deren Terminkalender sharen und z.B. auf der Vereinsintranet oder Website anonymisiert publizieren.

    Mitunter gibt es für einzelne Ressourcen auch Genehmigungszwischenschritte, so dass sich nicht jede:r einen Raum catchen kann.

    1Password mit 2FA aktiviert, synct auch 2FA und ist bei neuen Geräten selbst 2FA abgesichert. Füllt auch die 2FA automatisch aus. Deswegen bei sehr vielen verschiedenen Seiten umgesetzt.

    Um das mal wieder nen Gang runter zu schalten: wir helfen gerne. Aber wir können nicht dabei helfen, Grundwissen anzueignen. Da gibt es einfach keine Shortcuts. Zudem wäre es fein, wenn Du diese "Ihr seid zu doof um mich zu verstehen" Haltung ablegen könntest.