Beiträge von TBT

    Was meinen die mit "Smart-Host"?

    Ein Smarthost ist ein SMTP Server unter Deiner Kontrolle / bei dem Du einen Account hast, über den Du dann Mails von Deinem lokalen Mailserver verschickst. D.h. die Mail kommt nicht aus einer DialUp Range, sondern von einem Anbieter mit fixer IP. Sowas kann man selbst bauen, ein Webspacepaket oder einen eigenen Mailserver auf einem Server mit fester IP (z.B. hier bei Netcup) oder einen kommerziellen Anbieter wie https://www.brevo.com/de/products/transactional-email/ nehmen.

    Hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt, aber sehe ich das richtig, das ein Client auf meinem Server dann (über API) vollen Zugriff auf die DNS der domain hat?

    Würde ich eigentlich ungern haben. :/

    Bei Cloudflare hat man die folgenden Möglichkeiten das Token zu konfigurieren:

    pasted-from-clipboard.png

    Insbesondere das Einschränken auf eine IP von der der Zugriff kommen kann ist da schon hilfreich.

    Wenn Du jemanden auf dem Server hast, die/der den Token lesen und verwenden kann, hast Du ganz andere Probleme...

    Ich verwende die Funktion übrigens so gut wie nicht direkt, sondern eigentlich nur im https://nginxproxymanager.com/ für Container.

    Oh spannend. Was war das für ein Modell und welche ältere Firmware hat es gelöst?

    Das war ein HP PageWide Pro 477dw (Profi Tinte, ansonsten sehr zu empfehlen).

    War eine Version vom Vorjahr. Ich kann leider wenig dazu sagen, weil ichs nicht gemacht habe, sondern der Kollege. Auf jeden Fall war die Situation: Scan2eMail geht -> Update auf die aktuellste Version gemacht -> Scan2eMail geht nicht mehr -> Downgrade Scan2eMail geht wieder

    Es kracht so oder so ins backup egal ob du per pull oder push deine Backups machst.

    Wenn eine verseuchte Quelle (z.B. Verschlüsselungstrojaner) Schreibrechte auf einem Backup(server) hat, wird die Malware bei Push auch dieses Backup finden und zerstören. Die Malware kommt jedoch nicht auf einen Backupserver (außer ins Backup, aber dort halt passiv), wenn nur gepulled wird.

    Tape ist aber auch recht teuer. Wo so ein Laufwerk bekommst du bereits einen Gebrauchtwagen - von einer ganzen Tape Library mal zu schweigen.

    Das stimmt schon. Wenn man nur die Bänder sieht, ist aber der Preis von 5,80€ / TB unschlagbar und bei mehr als einem halben PB das Relevanteste. Und das Ding ist 30 Jahre haltbar und gut mehr als 100x überschreibbar. Ein LTO9 Laufwerk kostet in der Tat rund 5-7.000€, bei den Libraries haben wir einen günstigen Anbieter gefunden, der nur die Hälfte des nächsten Herstellers (Tandberg) haben will. Mal sehen ob das was taugt.

    Ich würde mal sagen: die "last line of defense" sollte beim Backup ausschließlich Pull sein. Sonst "pusht" sich ein Angreifer womöglich bis zum letzten Backup durch.

    Aus diesem Grund kommt bei mir in der Arbeit nächste Woche ein Bandsystem, das ausschließlich pullen wird und nach dem ersten Vollbackup dieses geairgapped wird.

    Es ist jeder Stick verwendbar, der eine GUID hat. Das tun die meisten, aber nicht alle. Es ist nicht möglich (und auch nicht nötig), eine M2 SSD statt dessen zu verwenden.

    Unraid lädt das OS vom Stick, danach läuft es weitestgehend aus dem RAM, so dass kaum Lese/Schreibvorgänge auf dem Stick passieren und dieser somit kaum „verbraucht“ wird (anders als zB Debian auf einem Raspi).

    Es ist sehr leicht möglich, aus dem GUI ein Stick Backup zu ziehen und wegzusichern. Damit kann ein anderer Stick wiederhergestellt werden.

    Der Stick mit GUID ist der „Hardwaredongle“ für die Lizenz. Damit diese auf einem anderen Stick verwendet werden kann, muss man sie über die Unraid Website transferieren.

    Es ist absolut nicht nötig, besonders große oder schnelle Sticks einzusetzen. Schon 4-8 GByte reichen locker aus.

    Ich würde nicht gerade das letzte Werbegeschenk empfehlen, ansonsten tuts fast jeder. Wenn man diesen Teil optimieren will, gibt es industrial grade Sticks (zB von Swissbit), die zwar 70-80€ für 8GB kosten, aber halt auch eine TBW von hunderten von TB oder einigen PB haben und bei sehr vielen Temperaturbereichen arbeiten können.

    Bei weiteren Fragen nur her damit.

    Schon der günstigste AMD auf der aktuellen 7000er Plattform mit 65W ist mehr als 5x schneller als der N100: https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=AM…5+7500F&id=5648 und kostet 170€. Dazu noch ein nettes Board, DDR5 RAM, Netzteil und Gehäuse und Du hast einen um Längen performanteren Server, mit dem Du auch hinsichtlich Connectivity alles machen kannst.

    Der wird im Idle etwas mehr Strom benötigen als der N100, aber hat halt sooo viel mehr Potential und kann so viel mehr VMs oder Container ab.

    Hängt halt davon ab wo Du hin willst, wie viel Budget vorhanden ist etc. Wenn Du jetzt eine aktuelle Plattform nimmst, die flexibel ausbaufähig ist, hast Du locker 5-7 Jahre was davon.

    Mein Adblocker will den Aliexpress Link nicht aufmachen und ich habe keine Lust, dafür eine Ausnahme hinzuzufügen. Ich würde aus Prinzip nichts dort kaufen. Es gibt sie auch in DE: Mainboards Mainboards mit CPU mit CPU-Serie Intel: N Preisvergleich Geizhals Deutschland

    Mit etwas unter 6000CPU Benchmarkpunkten ist die Leistung so meh, dafür ist der Energieverbrauch mit 6W TDP natürlich sehr gut. Auf der anderen Seite ist die TDP nicht wirklich relevant, denn sie gibt ja nur den maximalen Energieverbrauch an. Ein Server idled aber die meiste Zeit vor sich hin und ist daber beim minimalen Verbrauch unterwegs. Und da sind auch leistungsfähige CPUs nicht viel anders als der N100. Allerdings können sie halt auch deutlich mehr als dieser.

    Ich finde auch dass die Connectivity stark zu wünschen übrig lässt. Ein NAS lässt sich damit kaum aufbauen. Wenn man sich ASRock N100M ab € 120,98 (2024) | Preisvergleich Geizhals Deutschland ansieht, hat es 1x PCIe 3.0 x16 (x2, d.h. einen Slot voller Länge aber nur mit 2 Lanes Anbindung), 1x PCIe 3.0 x1. Ergo kann man einen HBA nur unter herben Geschwindigkeitsverlusten (wenn überhaupt) damit betreiben, der einem bei den 2x SATA Ports weiterhelfen könnte. Ein 8x SATA HBA braucht mindestens 4 eher 8 Lanes.

    Ich würde ein ganz normales, günstiges ATX Mainboard mit einem 65W Prozessor nehmen. Das bringt genug Erweiterbarkeit für alle künftigen Pläne mit (inklusive mehr RAM - wichtig bei VMs und Docker Containern) und verbraucht nicht so viel mehr.

    Bei den Idle Werten sollten sich viele x64 Systeme nicht viel nehmen, ganz gleich wie viel sie an TDP haben.

    Ich finde den Ansatz sinnvoll, auf ATX aufzubauen, dann ist man in alle Richtungen flexibel und stößt nicht sofort an Grenzen eines Minisystems. Ein Unraidsystem als Basis für Daten, Docker, VMs finde ich auch passend. Im Vergleich ist Unraid wirklich ein guter Docker Host, wie ich finde.

    Bei den Festplatten würde ich mir Seagate Exos X Platten ansehen, die sind meist deutlich günstiger als WD Reds. Allerdings sind die Exos nicht gerade auf geringe Lautstärke (dafür Performance) optimiert. Wenn die Kiste irgendwo steht, wo Lautstärke relevant ist, sollte man evtl andere Platten nehmen. Ich plädiere aber eher dafür, die Kiste lieber irgendwo zu platzieren, wo man eh nie hin muss.

    Unraid ist darauf hin optimiert, dass die Platten möglichst immer schlafen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie aufwachen müssen, wird reduziert, je größer der Cache ist. Daher würde ich deutlich mehr SSD Cache empfehlen (2-4 TB, mindestens 1TB) und diesen unbedingt im Raid1 betreiben, da darauf die Container und VMs laufen.