Beiträge von TBT

    Schon interessant und v.a. die Latenz ist ja wirklich recht gut. Ich würde vermuten, dass die regelmäßigen Wellen beim DL entweder die verschiedenen Satelliten sind, die da durchfahren und dann im nächsten Tal geswitcht werden, oder ein Mechanismus von Starlink, der Dich immer mal wieder einbremst. Oder sind das mehrere Tage und die Kurve schwankt im Tagesrhythmus?

    Da hält mich ja (noch) der Preis ab, aber scheint ein durchdachtes "Ökosystem" zu sein..

    Der Preis ist ein Schnäppchen bei den meisten Produkten. Und selbst die teueren Switche sind im Vergleich zum Mitbewerb und bei den Features günstig. Vergleichbare Produkte (Access Points mit zentralem Controller) kosten rund 700€ oder mehr, die (Hardware) Controller (bei Unifi Software und kostenfrei, oder in günstigen "Cloud Keys" oder den Dream Gateways enthalten) rund 2.000€.

    Kombi:

    - Cloud Gateway Ultra (Router, Controller) 108€

    - Kleiner 8 Port Switch, ca 100€

    - U7 Pro Accesspoint, 196€ (davon so viele wie man braucht)

    - ein Modem für die gewünschte Anschlussart (DSL, Kabel, Glasfaser)

    Und es kann los gehen. Konfiguration aller Geräte auf EINER Oberfläche.

    Mal kurz was anderes, habe Pihole sowie Technitium als Unbound Alternative auf einem Pi 3B installiert, auch als DHCP Server. Ist das egal, wo der im Netzwerk angeschlossen ist? An irgendeinem Switch,Hauptsache Kabel und statische IP, oder sollte der nahe dem Router sein, LAN 1 oder so? Oder noch vor dem Router, also direkt am Starlink (der auf Bypass steht, also eigener Router und WLAN aus).

    Ja, das ist völlig egal.

    Ich würde eher den Router DHCP machen lassen und einen Pi nur als DNS Server verwenden, mit externen DNS Servern, sollte der Pi mal weg sein. Mit Deiner Konfiguration steht das gesamte Netzwerk, wenn der Pi die Grätsche macht (Single Point of Failure).

    Bei Pi nur als DNS Server wird der Pi als DNS Server übersprungen, wenn er defekt ist und z.B. Cloudflare automatisch von den Clients verwendet. Das einzige was dabei passiert, ist dass Du mehr Werbung siehst.

    Ich verwende seit wenigen Tagen als DNS Server https://controld.com/ , der mehreres vereint: Ad- / Trackerblocking mit DNS Geounlock (d.h. man kann Angebote, die geogeblockt sind verwenden). Zudem kann man damit zu quasi 100% auf HTTPS oder anderweitig transportverschlüsseltes DNS umsteigen, so dass die "Men in the Middle" nicht mitbekommen, welche DNS Records man haben will.

    Absoluter Gamechanger: ist auch auf der Unifi Dream Machine Pro als DNS Proxy installierbar und findet dann alle Geräte im lokalen Netz. JEDES davon kann man dann mit anderen Profilen versehen. So kann man z.B. "Erwachsenenprofile" und "Kinderprofile" einzelnen Geräten zuordnen.

    Und das Ding funktioniert mit Adblocking auch auf mobilen Endgeräten unterwegs, da man hier DNS Server permanent konfigurieren kann. Das kann PiHole nur mit VPN und ist damit sehr eingeschränkt.

    Starlink will "später" (TM) auch via Laser direkt von Satellit zu Satellit funken. Laut Starlink könnte eine solche Verbindung im Vakuum bei Langstrecken (z.B. in die USA) weniger Latenz haben als eine bodengebundene Verbindung, da die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ( 300.000 Kilometern pro Sekunde) höher als in Glasfasern (200.000 Kilometern pro Sekunde) ist.

    Ich halte eher wenig von alter Serverhardware, weil man hier hinsichtlich Leistung pro Watt sehr wenig bekommt. Und sind wir ehrlich: die Einkaufskosten sind das eine, die Stromkosten das viel größere andere. Wenn man sich einen 24/7 Server bauen will, ist das das wichtigste auf das man schaut.

    Daher ist man mit modernerer Hardware wegen kleinerer Strukturbreiten deutlich besser beraten.

    Wenn Du ein NAS bauen willst, würde ich mir mal https://unraid.net/ ansehen, das speichert redundant und ist trotzdem darauf ausgerichtet, dass die Festplatten möglichst wenig laufen und dabei Strom verbrauchen. Zudem ist es ein recht guter Docker Host mit eigenem Unraid App Store und zudem auch ein sehr guter KVM Host.

    https://anythingllm.com/ gibt es z.B. auch im Unraid App Store. Fehlt nur noch eine GPU und "AI" kann los gehen.

    Feine 4HE Gehäusebasis für alle möglichen Sachen und vieeeel Platz für Festplatten: https://geizhals.de/fantec-src-4240x07-1873-a1620796.html

    - Neues Netzwerk "NPM-Network" eingerichtet und sowohl den NPM als auch Heimdall da hinzugefügt. Aus den Netzen, in denen die beiden Container vorher waren, habe ich sie entfertn. Sind jetzt jeweils nur noch in "NPM-Network". => So korrekt?

    Jep. Kann man so machen.

    - UNter "Access Lists" einen User samt PW vergeben und auf beiden Proxy Hosts aktiviert => Funktioniert 1a für Heimdall, wenn ich die NPM Domain aufrufe kann ich die Zugangsdaten gemäß Access List eingeben, komme auf die Loginseite von NPM, kann mich aber nicht einloggen (Zugangsdaten korrekt, eingesetzt aus Keepass, selbe wie für Heimdall) => Ideen woran das liegen kann?

    Access Lists würde ich nur verwenden, wenn der Container keine eigene Benutzerverwaltung hat, d.h. keinen eigenen Login. Sonst ist das m.E. doppelt gemoppelt. Also einfach weglassen, wenn die Anwendung eine eigene Benutzerverwaltung hat. Wofür man diesen Teil gut verwenden kann: man kann z.B. nur lokale Netze drauf zugreifen lassen (mit DNS Name), nicht von außerhalb des LANs aus (wenn das gewünscht ist).

    - Die NPM Login Seite ist aber nach wie vor unter IP:81 zu erreichen. => Sollte doch durch u.g. Maßnahmen nicht mehr sein, oder?

    Sobald NPM sicher unter https://npm.domain.de erreichbar ist, kannst Du den Port 81 aus dem Docker Compose File nehmen (mit # auskommentieren) und den Container neu starten. Er wird dann nicht mehr rausgelegt und ein http://1.2.3.4:81 (wobei 1.2.3.4 die lokale IP des Docker Hosts ist) wird nicht mehr funktionieren, wohl aber weiterhin https://npm.domain.de .

    Beim Reverse Proxy MÜSSEN Port 80 und 443 IMMER herausgelegt (exposed) sein (sonst können sie ihre Funktion nicht erfüllen, der 81er Verwaltungsport muss aber nicht rausgelegt werden.

    Bei allen anderen Containern kann auf das Herauslegen von Ports die auf Weboberflächen gehen, z.B. auf irgendwelchen höheren Ports (3000, 9000, 8080, etc.) verzichtet werden, wenn die Weboberflächen erfolgreich geproxied werden können (zuerst den Proxy einrichten, testen, dann die betreffenden exposed Ports auskommentieren).

    Wenn ein Container andere Ports benötigt, die von außen ansprechbar sein müssen, die keine Website hinter sich haben (z.B. Port 21 bei einem FTP Server, oder die diversen Ports für IMAP(S), SMTP(S) etc., dann MÜSSEN diese exposed bleiben. Aber auch bei solchen Containern können die Web(admin)interfaces über den Proxy laufen. Z.B. Webadminoberfläche eines FTP Servers über Proxy und nicht exposed, Port 21 dazu exposed.

    - Auf dem Server läuft kein Webserver. D.h. es würde reichen, wenn ich dort in er UFW Port 80 & 443 TCP für den NPM Container und das NPM-Network freigebe. Generelle Freigabe von 80 & 443 ist nciht mehr nötig => Hab ich das so richtig verstanden?

    Auf dem Server läuft absolut ein Webserver. Nämlich NPM. Auf einem Port kann nur ein Service laufen, daher läuft auch nur NPM auf diesem Port. Imho ist es kein Unterschied, ob Du das so oder so machst.

    - Ihr schreibt, man braucht keine Ports mehr exposen. Aktuell sieht das so aus. D.h. ich würde Portainer interne und externe Ports löschen, so dass da gar nix mehr steht?

    Screenshot 2024-07-20 200606.jpg

    - Wenn ich nun die Ports entferne und ein anderer Container lauscht auch intern auf z.B. Port 80? Wird da dann doch die Einstellung im NPM http => Containername => Port 80 geregelt, oder gibt es dann Fehler.

    Das stimmt so nicht. NPM braucht essentiell 80/443 exposed (81 nicht, s.o.), sonst kann er nicht funktionieren. Aber wenn man nen Reverse Proxy hat, braucht kein anderer Container ein exponiertes Webinterface. Wohl aber andere Ports, die für die jeweilige Applikation relevant sind.

    Ein Container, der "in seinem Container" auf Port 80 lauscht ist isoliert von einem anderen Port, der auch auf Port 80 lauscht. Das ist ein bisschen wie eine VM neben einer anderen VM. Dass hier gleiche Ports verwendet werden ist also kein Problem, da im Docker Netzwerk beide Container separate Einheiten sind, die jede für sich alle Ports haben können.

    Bei einem Reverse Proxy musst Du ja neben dem Port (80) auch den Namen (oder die IP) des Zielcontainers angeben. Damit stellst Du dann ein, wohin eine Anfrage gehen soll.

    Hallo TBT,

    sach ma wie kann ich denn die Invasion auf dem Server Abschalten, ist das in der "GameXishu.json" ?

    Ich habe dazu nur das gefunden: https://steamcommunity.com/app/2646460/di…853446694751411 . Ich nehme an, dass

    Code
    "RuQinKaiGuan": 1, // Invasion Switch

    Evtl die Einstellung sein könnte. Ansonsten keine Ahnung.

    Was ist das denn?

    https://github.com/containrrr/watchtower

    Ein Container, der andere Container automatisch aktualisiert. Wenn man noch einen Notifier verwendet wie https://github.com/containrrr/shoutrrr , kann man sich darüber auch noch automatisch benachrichtigen lassen. Das macht Docker so praktisch. Updates und man muss nix dafür tun.

    Ich habe ein Docker Netzwerk "proxy_network", in das ich Nginx Proxy Manager und alle Container packe, die geproxied werden sollen. Dann kann ich in NPM für Portainer einfach nur http - "portainer" (statt IP, Name geht nur, wenn die Container im gleichen Netzwerk sind) - 9000 (http Port) setzen und es muss gar kein Port (9443) nach außen rausgelegt werden.

    Hast Du auch ein NPM SSL Zertifikat angegeben? Dann musst Du https://portainer.example.com ansteuern.

    Naja, hier bei mir ist die Glasfaser schon in der Wohnung, ich sehe nur bisher keinen Vorteil für mich darin. Für einige Monate sehr günstig, aber danach eben teurer bei vergleichbarer Leistung. Bei uns hat vor zwei Monaten etwa schon mindestens der zweite Anbieter Glasfaser verlegt, aber bisher habe ich jedenfalls nur die Glasfaser der Telekom bei mir in der Wohnung

    Du Glücklicher. Ich hätte gerne Glasfaser (insbesondere mit den neuen Tarifen), aber bekomms nicht, von nichtmal einem Anbieter. Die neuen Telekom Tarife mit 1/2 DL Speed als Upload (500Mbit Upload bei 1 Gbit Download) sind schon extrem lecker.

    Wie gesagt, Dein Wording im zitierten Absatz ist hier unklar was da was ist. Ja. Das Ding das Du mit dem angegebenen Befehl startest muss hier verwendet werden. Bitte die Befehle testen, bevor Du sie in Cron einbaust.

    Die Sachen stehen im docker-compose File, das beim Starten ja benutzt wird, daher müssen sie nirgendwo eingebaut werden.

    Der Container sieht gut aus. Ich habe den Telnet Port 18888 auskommentiert (# am Anfang jeder Zeile des zugehörigen Blocks), da nicht benötigt. Zudem könnte auch der RCON Port 1900 auskommentiert werden, wenn keine Fernadministration durchgeführt wird. https://cubecoders.com/AMP hätte anscheinend auch Soulmask Unterstützung. Wenn man sowas verwendet, dann muss der RCON Port drin sein.

    Mein Soulmask Server läuft auch seit einigen Wochen schon, nettes Spiel. Watchtower aktualisiert den Container auch brav, da kommen ja öfter mal Updates.

    Deine Aussage

    Also der Container Soulmask Beispiel. liegt in der "/opt/stacks/soulmask" drinne, sowie auch die compose dazu.

    und in der /docker/data liegt die soulmask-compose.yml (das ist das image dazu)

    ist irritierend. Wo ist hier nun was. Das ist nicht klar. Wir wollen hier das Docker Compose File.

    Zuerst mal auf der Konsole probieren, ob das so funktioniert:

    Code
    docker-compose -f /docker/data/soulmask-compose.yml up -d

    (wenn das wirklich der richtige Pfad ist) zum starten als Daemon.

    oder "docker compose" (Erläuterung siehe unten).

    und

    Code
    docker-compose -f /docker/data/soulmask-compose.yml down

    zum Stoppen.

    Und wenn beides so funktioniert wie gewünscht, dann

    Code
    crontab -e

    ...als root.

    Dann eine Crontab Zeitangabe eingeben, zum einfachen Erstellen z.B. Crontab Generator: https://it-tools.tech/crontab-generator (übrigens auch mit nem Container selbst hostbar).

    Code
    0 17 * * *

    Bedeutet z.B. "jeden Tag um 17:00 Uhr".

    Und dann den Befehl, den Du ausführen willst.

    Code
    0 17 * * * docker compose -f /docker/data/soulmask-compose.yml up -d

    alternativ auch

    Code
    0 17 * * * docker-compose -f /docker/data/soulmask-compose.yml up -d

    je nachdem ob Du docker-compose (eigene Executable) oder docker mit dem compose Plugin am Laufen hast.

    Und wenn Dus wieder stoppen willst, halt

    Code
    0 23 * * * docker-compose -f /docker/data/soulmask-compose.yml down

    um den Server jeden Tag um 23 Uhr zu stoppen.

    Ist die dann aus einem speziellen Pool? Wird sie speziell behandelt, bzw delistet wenn sie irgendwo drauf ist?

    Oder wird sie dann sogar öfter gesperrt als sonstige, weil alle Spammer diese Premiumrange benutzen? :)

    Und was kostet sie extra?

    den Provider wechseln, weil er dann ja alles mit umziehen müsste :P

    24€ für 12 Monate für eine eigene IP. Der Punkt ist dann lediglich, dass das gesamte Paket eine eigene IP hat (Webspace, DBs und eMailpostfächer laufen alle auf dem / über den gleichen Server / die gleiche IP). D.h. man ist für seine eigene Reputation dann nur selbst verantwortlich und wird nicht durch einen Webspace-Spammer auf dem gleichen Server beeinträchtigt. Gegen Spamfilter, die ganze Ranges sperren, ist man auch da nicht gefeit. Allerdings hatte ich hier noch nie ein Problem.

    Ich würde es erst einmal ohne IP versuchen und bei Problemen ordern.

    Man kann auch für 2,29 € Monatlich für bis zu 1.000 Postfächer PRO DOMAIN einen Spamfilter von SpamExperts buchen. Mehrere Domains, mehrere monatliche Kosten. Kann günstig sein, oder auch nicht.

    Den aktuellen Hoster habe ich Bud empfohlen und würde das auch gerne hier weiter tun. Anscheinend passts bisher. ^^

    Die dortigen Webspacepakete bringen (je nach Paket) für günstig Geld unbegrenzte Mail Accounts (Zahl und Größe, bis gesamt GB Limit), haben cPanel als Verwaltungsoberfläche (damit geht auch DNS basiertes Let's Encypt SSL, Wildcard), welches zudem auch CalDAV and CardDAV SSL/TLS für Windows, Mac, iOS für Kalender und Kontakte sowie ActiveSync SSL/TLS für Android mitbringt. Damit ist das für wenige Euros eher ein Groupware Setup denn ein reiner Mailserver. Wer einmal seine Kontakte und Termine auch auf dem Server gespeichert hat wird nie wieder was anderes wollen. Da gibts dann auch kein "ich habe alle meine Kontakte verloren, weil mein Handy in den Teich gefallen ist" mehr.

    Zudem - und das ist FÜR MICH das Knock-Out Kriterium für Netcup Webspace - erlauben ALLE Pakete UNBEGRENZT externe Domains (d.h. man kann seine Domains extern kaufen (z.B. bei einem reinen Domainprovider) und sie dann durch Angabe des DNS Servers zu SP delegrieren. So kann man Webspace wechseln, ohne die Laufzeit der Domains zu unterbrechen oder überhaupt einen Transfer machen zu müssen. Mache ich seit 20 Jahren so - geht aber bei Netcup quasi nicht da die Zahl der externen Domains UNNÖTIGERWEISE limitiert ist.

    Die meisten Gameserver laufen einfach nur auf einer Textkonsole... Kein Bedarf an DirectX.

    Wenn Du uns sagst, was Du damit vor hast, können wir Dir vermutlich mehr helfen.