Beiträge von [netcup] Felix P.

    Guten Tag,


    das empfehlenswerte Vorgehen ist in so einem Fall folgendes:

    1.) Datenbank auf neuen Server kopieren
    2.) Software auf neuen Datenbankserver umstellen. Dieser kann per IP angesprochen werden.
    3.) Statische Daten und Scripte auf den neuen Server kopieren
    4.) E-Mailpostfächer auf neuem Server einrichten
    5.) Domain per DNS auf den neuen Server schalten

    Sich auf eine TTL von 5 Minuten zu verlassen ist nicht sinnvoll. Viele DNS-Relays großer Internetprovider haben als kleinstmögliche TTL 2 Stunden. Sprich hier würde man dann 2 Stunden lang, ungünstigen Fall sogar 2 Tage lang, Besucher verlieren, was nicht erforderlich ist, wenn man sich nicht von der TTL abhängig macht.

    So ist die Website ohne Ausfall durchgehend erreichbar. E-Mails sollten dann für zwei Tage bei beiden Servern abgerufen werden.

    Ich wünsche viel Erfolg und ein angenehmes Wochenende!


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Guten Morgen,


    ich möchte an dieser Stelle noch ergänzen, dass unser shared Webhosting kein Plesk ist. Der große Vorteil der von uns eingesetzten neuen Lösung für Webhosting ist, dass diese in einer Cloud arbeitet. D.h. die Dienste sind über eine beliebe Anzahl von Servern verteilt. Brauchen wir mehr Ressourcen, können wir neue Server dazu schalten. Hat einer eine höhere Last, werden hier keine Kunden mehr angelegt. Zudem können dank Virtualisierung zu jedem Node Ressourcen dazu geschaltet werden, sollten weitere benötigt werden.

    Ein weiterer Vorteil für uns an unserer neuen Lösung für Webhosting ist, dass wir diese dank umfangreicher Schnittstellen einfach in unsere bestehende Infrastruktur einbinden können. So war es z.B. möglich, dass wir als einer der ersten Webhoster die Unterstützung von Let's Encrypt umgesetzt haben.

    Wir haben bevor wir uns über den Einsatz von OPA / das WCP entschieden haben, vieles getestet. Unter anderem Stand zur Diskussion ein eigenes Panel zu entwickeln. Live-Config hatten wir uns auch angesehen. Letztendlich haben wir uns aber für OPA entschieden. Mit einer eigenen Lösung hätten wir es z.B. niemals geschafft einen umfangreichen Homepagebaukasten oder die gute Integration von Applikationen zu pflegen.

    Für Anwender die Server in Eigenregie administrieren ist das WCP sicherlich auf den ersten Blick unübersichtlich. Schließlich wollen wir Kunden ansprechen, die keine Kenntnisse in der Serveradministration mitbringen, dennoch viele individuelle Konfigurationsmöglichkeiten unter Umständen benötigen.

    Zitat

    Aber dann ist noch die offene Frage ---- wieviel Kunden/Domains/Mysql/Email verträgt so ein managed Server

    Zitat

    wenn es Standard Internetseiten sind - 1 bis 2 mysql Datenbanken für das CMS - ansonsten nix grosses....

    Das hängt wirklich davon ab, wie Ihre Scripte arbeiten. Das kann pauschal keiner beantworten.

    Was halten Sie davon, wenn Sie mit dem kleinsten managed private Server starten und dann ggf. upgraden?


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Guten Tag,


    unser System verschickt nach dem Transfer eine E-Mail in der Informationen zu Ihrer Frage stehen.

    Generell ist es so, dass reine Domaintrarife keiner weiteren Kündigung bedürfen. War die Domain jedoch Bestandteil eines anderes Tarifs, muss dieser ggf. separat gekündigt werden. Es kommt ja durchaus vor, dass der Tarif noch bestehen bleiben soll, trotz ausgehendem Domaintransfer.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Guten Morgen,


    vielen Dank für die ausführlichen Erklärung.

    Um noch die offene Frage zu beantworten:

    Bei unserer neuen Webhosting-Cloud setzen wir auf CentOS6 und CentOS7. Durch RHEL können wir noch längere Zeit PHP > 5.3 anbieten. Sicherheitsupdates wird es selbstverständlich geben.

    Beim alten Confixx-Webhosting setzen wir auf Debian. Hier hier der Support von PHP 5.3 jetzt ausgelaufen und wir bieten dort PHP 5.3 auch nicht mehr an.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Guten Morgen,


    Zitat

    Gibt es schon Pläne, wann netcup die 7. Generation der vServer einführen möchte?

    dazu können wir Stand heute nichts veröffentlichen.

    Generell ist zu beobachten, dass große Mitbewerber Preise für virtuelle Systeme erhöhen. Das bedeutet im Umkehrschluss das die Preisleistung bei der kommenden Generation der netcup Root-Server schlechter sein kann als bei der Generation 6. Hinzu kommt der derzeit schlechte Dollarkurs der in der gesamten europäischen Branche zu schlechteren Einkaufskonditionen führt. Trotzdem werden wir auch bei der Generation 7 den besten Preis garantieren.


    Viele Grüße

    Felix Preuß

    Guten Tag,

    Zitat

    Würde dieser Umweg eigentlich auch bei Domains gehen, die bei netcup
    liegen? Das müsste dem System ja eigentlich egal sein, oder doch nicht?

    das geht hier nicht. So bestünde ja die Gefahr das Kunden Domainhyjacking betreiben.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß