Beiträge von [netcup] Felix P.

    Guten Morgen,


    vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Root-Server Angeboten.

    Diese Root-Server sind auf Wirtssystemen beheimatet, die eine feste Ausstattung von RAM, CPU-Kernen und Festplattenspeicherplatz haben. In kleinen Tarifen stehen von diesen drei Komponenten weniger Ressourcen zur Verfügung als in großen Tarifen. Dabei ist das Verhältnis zwischen den drei Ressourcen fast immer gleich, egal ob ein kleiner Root-Server oder großer Root-Server genutzt wird. Das rührt daher, da wir die Wirtssysteme optimal auslasten müssen, um so günstige Preise anbieten zu können wie wir es tun.

    Wenn Sie jetzt nur mehr Festplattenspeicherplatz buchen möchten, können wir die dazu gehörenden und eingeplanten CPU- und RAM-Ressourcen nicht mehr nutzen. Trotzdem haben wir diese Ressourcen eingekauft und müssen dafür auch Miete berechnen oder wir müssten unsere Preise insgesamt massiv erhöhen. Aus diesem Grund ist es nicht möglich nur reinen Festplattenspeicherplatz dazu zu buchen, ohne das wir enorm viel Geld dafür verlangen müssten.

    Es gibt Marktbegleiter die flexibel alle Ressourcen auswählbar machen. Wenn Sie sich dann aber die Kosten dafür einmal anschauen, könnten Sie zu diesen direkt unseren größten Tarif buchen und würden sogar weniger Geld ausgeben.

    Wenn Sie möglichst großen sehr schnellen SSD-Speicherplatz bei uns buchen müssten, ist es am günstigsten für Sie direkt unseren größten Root-Server zu buchen. Für die meisten Anwendungszwecke reicht unser flexibel dazu buchbarer Storagespace jedoch aus. Dieser verfügt auch über Caches die einen guten IO-Durchsatz ermöglichen.

    Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende


    Felix Preuß

    Zander : Alles dauert seine Zeit. Rechnungen werden von uns dann ausgestellt wenn es Sinn macht. Ist nur ein kleiner Betrag vorhanden, wird gewartet oder spätestens zum Monatsende abgerechnet.

    Domainregistrierungen dauern auch eine Weile. Nicht alles ist so schnell wie diese Antwort hier ;)

    Ja, da hat Colt, einen Carrier dem wir bislang vertraut haben, falsche Prefixe zu Vodafone announced.

    Es gibt viele Carrier von denen wir genau aus diesem Grund keine Prefixe mehr beziehen. Colt hatten wir bislang nicht dazu gezählt.


    VG Felix

    oliver.g : Wir prüfen natürlich nicht rein den Netzwerkverkehr. Ein normaler Betrieb von Wallets ist möglich. Ich nutze privat selber ein Wallet auf einem VPS von netcup und das arbeitet noch. Es ist jetzt allerdings zum Glück leer, bei dem derzeitigem Kursverfall. ;)

    Mining habe ich allerdings nur ganz zu Beginn einmal gemacht. Damals hat sich das nicht gelohnt. Heute lohnt es sich wohl noch weniger, es sei denn man nutzt die Zufriedenheitsgarantie aus, hofft auf weitere (vermutlich unrealistische) Kurssteigerungen oder hat andere Tricks auf Lager (die ich auch nicht alle verstehe). Wer eben auf diese Kurssteigerungen hofft und kein dickes finanzielles Polster hat, riskiert eine Zahlungsunfähigkeit. Jetzt im Januar 2018 scheinen diese Zahlungsunfähigkeiten rasant zuzunehmen. Unser Inkasso hat hier immer mehr zu tun. :(

    Guten Morgen,


    vielen Dank für das viele Feedback! Auch hier bestätigt es sich, Mining bewegt die Gemüter. Ich kann dieses absolut nachvollziehen.

    Das unser IDS Server auf denen Mining betrieben wurde und deren Mieter den aktuellen AGB bereits zugestimmt hatten automatisch, ohne Rückfrage, gesperrt hat, ist in der Tat sehr suboptimal. Dieses hätten wir besser machen können, da von diesen Servern ja in der Regel keine direkte Gefahr für den Betrieb unserer Infrastruktur ausging. Ich habe diese Kritik direkt zum Anlass genommen, damit unser Prozess diesbezüglich optimiert wird. Bislang wurde hier der gleiche Prozess genutzt der abläuft, wenn Server Teil eines Botnetzes sind. Ich bedauere es sehr, dass wir diesen Optimierungsbedarf nicht früher erkannt haben.

    An unserer Entscheidung das unsere Infrastruktur nicht mehr für Mining genutzt werden darf, können und werden wir nicht ändern. Prinzipiell ist es uns egal was auf unserer Cloud-Infrastruktur betrieben wird, daher hatten wir zunächst auch nichts dagegen das diese vereinzelnd für Mining genutzt wird. Dadurch wurden wir allerdings zu einem Anbieter der sehr kostengünstig, virtuelle Ressourcen mit dedizierten CPU-Garantien angeboten hat. Andere Mitbewerber hatten zu dem Zeitpunkt schon längst Mining auf virtuellen Servern verboten gehabt. Dieser Vorteil, hat sich wie ein Lauffeuer in der Mining-Community verbreitet. Interessenten haben uns regelrecht leer gekauft mit hunderten von Bestellungen. Dieses hat sogar zum Teil richtig dreiste Züge angenommen, da einige Miner 3 Wochen lang unsere Infrastruktur genutzt haben und dann die Server im Rahmen der Zufriedenheitsgarantie zurück gegeben haben. Anschließend wurden wieder neue Root-Server in großen Mengen bestellt und nach 3 Wochen wieder zurück gegeben. Andere Miner hatten gestohlene Paypal-Accounts, wo durch Zahlungen geplatzt sind. Darüber hinaus können wir Mining nicht mit unserer Einstellung zum Schutzt unserer Umwelt vereinbaren. Wir haben daher schnell gehandelt um zumindest bei neuen Bestellungen sicher zu stellen, dass wir keine weiteren Root-Server mehr für Mining vermieten.

    Wir haben ein sehr optimiertes Preismodell. Wir sind ein Anbieter der als erstes auf neue Technologien setzt und Wege geht, die andere, große Mitbewerber, noch nicht gegangen sind. Wir wissen das wir Entscheidungen treffen müssen und das Entscheidungen leider nicht für alle unsere Kundinnen und Kunden immer die richtigen Entscheidungen sind. Die erste Grundlage für unsere Entscheidungen ist die Zufriedenheit von möglichst allen Kundinnen und Kunden. Wir tun uns sehr schwer damit Dienste explizit bei uns zu verbieten. Mining zu verbieten ist uns sehr schwer gefallen, war aber erforderlich, da wir sonst unser derzeitiges Geschäftsmodell anders aufbauen müssten. Wir hätten z.B. die Zufriedenheitsgarantie abschaffen müssen, wie im zweiten Absatz beschrieben.

    Mining führt dazu, dass erste Staaten um die Stabilität ihrer Stromnetze fürchten und daher Mining verbieten. Viele Menschen haben die letzten Tage ihr Erspartes verloren, da die Kurse im freien Fall sind. Die ersten unserer Kunden die hunderte von Servern im letzten Jahr bestellt haben, bitten um Zahlungsaufschub oder sind zahlungsunfähig. Mining ist ein gefährlicher Hype der den Wohlstand einiger Menschen und besonders unserer Umwelt gefährdet. Die netcup GmbH wird sich nicht dem Mining-Trend anpassen, sondern Ressourcen für sinnvolle Serveranwendungen bereitstellen, so wie wir es bislang getan haben. Das schulden wir den meisten unserer Kundinnen und Kunden, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unserem Image, sprich allen Menschen.

    Kundinnen und Kunden die unsere Server bislang zum Minen genutzt haben, wollen wir einen vernünftigen Prozess bieten, damit sie im Einklang unserer AGB weiterhin ihre Server bei uns betreiben können oder wir die Verträge im beiderseitigem Einverständnis auflösen. Unser Support steht hier bereits mit vielen Betroffenen im Kontakt. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie hier eine Lösung benötigen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Zitat

    Also wenn man Anwendungen zu laufen hat, welche viel Strom fressen, wird anscheinend der Server einer genauen Analyse unterzogen -> blacklisted.

    Mining erkennen wir in erster Linie über die Verbindungen im Netzwerk. So erkennen wir z.B. auch Botnetze, die sich bei uns eingenistet haben. Über die Stromaufnahme geschieht dieses nicht.

    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

    Guten Abend,


    ich habe den Fall aufgegriffen und nochmal an die Techniker weiter gegeben. Unser Anspruch ist es natürlich, dass auch https-Requests erfasst werden. Da muss der zuständige Mitarbeiter nochmal prüfen was da los ist. Ich bitte für den Umstand um Entschuldigung.

    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß