Beiträge von [netcup] Felix P.

    yourvserver.net trägt mittlerweile mehrere tausend Hostnames. Täglich ändern sich hier DNS-Einträge. Wir haben den Verdacht, dass einige Nameserver diese Änderungen nicht mehr zeitnah übernehmen, da sie eventuell zu häufig stattfinden.

    Daher empfehlen wir entweder direkt unsere Nameserver zu nutzen, oder eine eigene Domain / IP für den vServer zu verwenden.

    yourvserver.net ist eigentlich nur dafür gedacht, Neukunden einen ersten Zugriff auf den vServer zu ermöglichen. Sie wird nicht für den produktiven Betrieb von uns empfohlen.

    Die Rechnung ist relativ einfach:

    Nehmen wir mal eine speicherhungrige Software wie z.B. Wordpress. Ein Aufruf benötigt ca. 24 MB Ram. Bei 4 gleichzeitigen Besuchern ist man dann schon bei 96 MB.

    Es gibt natürlich Unterschiede zwischen mod_php und CGI.

    Wir haben für reines Webhosting Server mit 16 GB Ram da PHP Scripte heutzutage nicht mehr speicherschonend sind.

    Ich mache jetzt diesen Beitrag dicht.

    Hierfür gibt es zwei Gründe:

    1.) Hier wird fälschlicher Weise behauptet, dass ein Kunde die Auslastung eines Wirtssystem direkt sehen kann und das dieses "am Limit" wäre. Dieses kann ein Kunde nicht direkt feststellen. Laut unserem Monitoring war zum besagten Zeitpunkt kein Wirtssystem am Limit. Trotz mehrfacher Erklärungen von technisch begabten Forenmitgliedern und den Betreibern der Wirtssysteme, wird an der falschen Behauptung festgehalten.

    Es ist kein sinnvolles Ende dieser Diskussion zu sehen.

    2.) Hier entsteht langsam ein Umgangston, der uns nicht gefällt. Wir bitten jeden freundlich zu bleiben, auch wenn jemand anderes vielleicht nicht die eigene Meinung teilt.

    Bitte beim Thema bleiben, sonst gibts hier von uns keine Antworten mehr!

    Zitat

    DNS gegen 127.0.0.1 routen könnt meistens nur Ihr, solange die Domains bei Euch liegen -> da kann der Kunde nichts machen

    Nein, wir haben keinen Zugriff auf den vServer. Die Domain muss uns schon der Kunde mitteilen.

    Zitat

    ? Was macht da den Unterschied, eben sagtest Du noch, dass selbst IPTables-Regeln da nichts helfen - der Traffic besteht sowohl bei einem VServer als auch bei einen Dedicated. Letztlich bringt es nichts den betroffenen Dienst nicht antworten zu lassen, Anfragen trudeln trotzdem rein.

    Ein System mit 10 GBit und mehr Upload ist einem DDoS weitaus besser gewachsen.

    Zitat

    hr seid doch Großkunde bei Hetzner?! Das Hetzner RZ bietet doch sicherlich Möglichkeiten für mittelständische Unternehmen diesem entgegenzutreten. Ich denke auch Hetzner ist in der Lage, Traffic von IP's gen /dev/null laufen zu lassen, oder irre ich mich hier ?

    Genau das wurde hier ja auch gemacht. Deswegen ist der Thread hier entstanden.

    Zitat

    Wenn die IP das Ziel ist, wäre er wieder bei Null ;)

    Aus Erfahrung kann ich sagen meist immer eine Domain direkt aufgerufen wird. Wenn die IP betroffen ist, bleibt nichts anderes übrig als zu warten oder entsprechend zu investieren.

    Zitat

    Vielleicht sollte NetCup mal ernsthaft darüber nachdenken die Virtualiserungssoftware zu wechseln. Ohne IP-Tables/SynCookies kann man nichts machen.

    iptables kann nicht wirklich vor einem DDoS helfen. Wir setzen bewusst auf Linux-VServer, da dieses mehr Performance bietet als andere Virtualisierungs-Möglichkeiten wie z.B. XEN.

    Einen DDoS kann man nur sehr schlecht von gewöhnlichen Angriffen unterscheiden, schließlich sind es in der Regel ganz normale Seiten-Aufrufe, die aber das Ziel haben, den Server oder noch schlimmer das davor liegende Netzwerk lahm zu legen. Router können keine richtigen DDoS-Attacken erkennen, genauso wie Firewalls hier nur beschränkte Möglichkeiten für haben. Einem DDoS kann man nur mit entsprechend großen Kapazitäten begegnen. Kostenpunkt beträgt hier mehrere 10 000 Euro pro Monat (je nach größe der Kapazitäten). Ein gewöhnlicher vServer hält nur sehr kleinen DDoS-Angriffen stand.

    Entsprechend unserer AGB müssen wir bei einem größeren DDoS im Interesse aller anderen Kunden Maßnahmen ergreifen, um die Infrastruktur lauffähig zu erhalten, wie es hier geschehen ist.

    Das wir Kunden nicht beratend zur Seite stehen, stimmt nicht. Selbstverständlich helfen wir so weit wir es können. Wenn kein 24 Stunden Support gebucht wurde, stehen wir aber nur zu den Zeiten zur Verfügung, zu denen wir auch bezahlt werden.

    Zitat

    Entschuldigung Felix, aber das klingt jetzt irgendwie unlogisch. Vielleicht übersehe ich hier gerade etwas, aber in htop z.B. sehe ich doch die CPU Auslastung vom ganzen Node, oder? Und in Munin müssten alle CPU spezifischen Werte doch auch vom Node sein? Oder bezog sich die Auslastung rein aufs IO-Wait?

    Jedem vServer stehen, je nach Paket, bestimmte garantierte Hardware-Ressourcen zur Verfügung. Jeder vServer hat eine garantierte Anzahl von Festplattenzugriffen im Verhältnis zu anderen vServern.

    Ein vServer kann nur seine eigenen IO-Werte sehen.

    Über die garantierten Werte hinaus, kann ein vServer zusätzliche Ressourcen nutzen, sollte ein anderer vServer diese gerade nicht benötigen. Daher kann das eigene IO-Wait durchaus mehrere Prozente betragen, sollten die zusätzlichen, nicht garantierten Ressourcen belegt sein. Die zusätzlichen Ressourcen fließen in den eigenen IO-Wait mit ein. Das angezeigte Wait-IO ist aber nicht das Wait-IO des Wirtssystems.

    Beispiele:

    IO-Wait von 10%: Der eigene vServer kann noch seine kompletten garantierten Ressourcen nutzen. Allerdings arbeiten auch andere vServer auf dem System, wodurch ihm nicht alle flexiblen Ressourcen zur Verfügung stehen.

    IO-Wait von 70%: Der eigene vServer ist gut beschäftigt. Vermutlich arbeiten auch andere vServer auf dem Node mäßig.

    Zitat von chitypo;7346

    Danke,

    Bestellung ist weg und Feedback/Systemmail ist bei mir eingegangen.

    grüße
    Sven

    Nun sitze ich aber zu Hause. Ich hatte doch extra darum gebeten, dass Sie danach kurz anrufen...

    Einfach dann morgen in der Früh anrufen. Von zu Hause kann ich keine Bestellungen ausführen.

    Zitat von chitypo;7342

    danke für deine antwort.

    die frage war eher für felix und alex gedacht. weil sie grad hier rum schwirren.

    Wir sind viel hier eingeloggt, haben aber leider nicht die Zeit stets auf neue Beiträge zu warten und sie gleich zu lesen. Am besten in so einem dringenden Fall anrufen. Bis 18 Uhr ist die normale Supporthotline geschaltet.

    Wenn der Server bis 20 Uhr bestellt wird und Sie anschließend 072175407551 anrufen, dann wird das heute ausnahmsweise noch was mit der Einrichtung. Danach sind alle im Feierabend.

    Ein direkt vergleichbares Angebot gibt es in der VP-Reihe nicht. Ob wir dort noch einmal vServer mit Ram < 1 GB anbieten werden, ist unwahrscheinlich.

    Solange es den Tarif vServer BRONZE noch regulär zu bestellen gibt, wird die VP-Serie nicht in Konkurrenz mit dem vServer BRONZE treten. Zwei Mal das selbe Produkt anzubieten, ist in unseren Augen nicht sinnvoll.

    Bei der alten vServer-Generation können die Backups, gerade bei der Datenmenge, mehrere Stunden dauern. Hierauf wird extra vor dem Start des Backup-Vorgangs hingewiesen.

    Bei der VP-Line dauern Backups nur noch Minuten, da die Storages mit mehreren GBit/s an die Nodes angebunden sind. Wem der Backupvorgang zu lange dauert, empfehlen wir einen Wechsel auf einen aktuellen vServer.