ZitatDas finde ich ja sehr interessant, Erfahrungen aus dem Field, warum zeigt ihr eure Kunden an? Was machen die Kunden denn?
Naja, dass ist ein eher unschönes Kapitel.Die meisten Anzeigen werden wegen Eingehungsbetrug gestellt.
ZitatDas finde ich ja sehr interessant, Erfahrungen aus dem Field, warum zeigt ihr eure Kunden an? Was machen die Kunden denn?
Naja, dass ist ein eher unschönes Kapitel.Die meisten Anzeigen werden wegen Eingehungsbetrug gestellt.
Bei einer nicht ausgeführten Bestellung ist der Schaden kleiner wie bei gelöschten Daten oder gar einer gelöschten Domain die dann ein sog. Domaingrabber verkaufen will. Daher müssen die Kündigungen in der per AGB vereinbarten Form erfolgen.
Wenn ein Kunde behauptet nicht bestellt zu haben, kann über einen gewissen Zeitraum Anzeige gegen den Nutzer der IP-Adresse bei der Polizei aufgegeben werden. Die Polizei kann dann feststellen, wer die Bestellung getätigt hat. Wird eine Rechnung bezahlt, ist dieses zudem eine Bestätigung der Bestellung vor Gericht.
Wenn eine Domain gelöscht ist und der Inhaber nach 6 Monaten meint nie gekündigt zu haben, stehen wir vor einem teuren Gerichtsverfahren. Bei einer Kündigung per eMail, würden wir dieses vermutlich verlieren. Die Kosten wollen wir nicht auf unsere Kunden abwälzen, schließlich sind wir immer bemüht, mit die günstigsten Preise auf dem Markt unseren Kunden zu bieten.
Das ist alles komplexer, als manch einer auf dem ersten Blick meint. Nicht ohne Grund verschwinden viele Mitbewerber in der Branche von heut' auf morgen vom Markt und lassen damit ihre Kunden im Stich.
Hinter der Führung von netcup stehen zwei studierte Geschäftsführer (dazu zählt meine Wenigkeit), ein gutes Unternehmens-Berater-Institut und zwei beratende Fachanwälte. Letztere haben das Vertragswerk unseres Unternehmens ausgearbeitet. Bislang wurden wir von diesen nicht enttäuscht.
Wir haben leider nicht immer so nette und verständnisvolle Kunden wie Sie es sind. Leider haben wir jeden Freitag einen festen Termin bei der Polizei um Anzeigen zu unterschreiben. Die Rechtsanwälte und Gerichte verdienen, meiner ideologischen Einstellung nach, an manchen unserer Kunden und an uns bereits jetzt schon zu viel Geld. Daher ist ein festes Vertragswerk erforderlich um diese Kosten zu minimieren.
Ich bitte hier um Ihr Verständnis.
Wir werden wie gesagt den Rechtsanwalt beauftragen zu prüfen, in wie weit eine Kündigung per Webinterface möglich ist, bzw. was passiert wenn jemand die Kündigung im nach hinein abstreitet (heute hatten wir den Fall).
Wir hätten auch deutlich weniger Arbeit, wenn die Kündigungen automatisiert ablaufen würden. (In dem Fall würde auch kein Kunde mehr aus Kulanz erwarten können, dass wir bei einer verpassten Kündigungsfrist ein Auge zudrücken. Das macht dann ja der Computer und der hat keine Augen) ![]()
Vielen Dank für Ihren Ratschlag.
Eine Kündigung muss immer nachweisbar sein.
Wir wären auch dafür, dass eMails einwandfrei per Gericht anerkannt werden. Dieses wird ja eventuell mit de-mail möglich.
Wir könnten natürlich auch umgedreht dem Kunden eine Kündigung aussprechen und einen Nachweis führen. Sprich der Kunde klickt im Webinterface auf "Produkt kündigen" und wir verfassen ein Einschreiben was dem Kunden zugestellt wird. Dieses ist bei den Angeboten die wir zu günstigen Preisen vertreiben, jedoch nicht bezahlbar.
Wenn Interesse besteht, können wir gern per höherer Einrichtungsgebühr die einmaligen Kosten aufbringen lassen. Wer ist bereit hierfür ca. 8 Euro im Voraus zu zahlen?
Eine Kündigung muss, wie bei Vertragsabschluss vereinbart, schriftlich eingereicht werden. Dieses wusste man ja bereits bei Vertragsabschluss.
Unsere vertraglichen Angelegenheiten wurden von einem Fachanwalt ausgearbeitet. Wir bestehen auf eine schriftliche Kündigung, da viele deutsche Richter eine eMail nicht als rechtskräftiges Dokument anerkennen.
In wie weit eine Kündigung automatisch per Webinterface durchgeführt werden kann, werden wir unseren Rechtsanwalt recherchieren lassen. Nur weil ein Anbieter etwas macht, muss es nicht gleich richtig sein.
Bitte bedenken Sie, dass Kündigungen immer eine kritische Angelegenheit sind. Es müssen Daten und Domains unwiderruflich gelöscht werden. Wir wollen nicht für den Schaden aufkommen, wenn ein Kunde nachträglich behauptet, nicht gekündigt zu haben. Derartiges könnte uns zu schnell ruinieren. Daher bestehen wir auf eine eindeutige, und auch von konservativen Richtern anerkannte, Kündigung.
Dann müssen wir aber langsam auch den 1 Cent-vServer realisieren. Wie könnte der aussehen?
- 10 GHz-CPU
- 72 GB RAM
- 500 GB SSD
- 0 IP-Adressen
- Traffic "unbegrenzt"
![]()
Die Software Virtuozzo arbeitet leider bislang nicht so, wie wir uns dieses wünschen. Wir planen jetzt eher dahin, dass das neue vServercontrolpanel auch vServer mit KVM bedienen kann. Auf diese vServer kann dann auch eine eigene Windows-Lizenz installiert werden.
Wir rechnen allerdings erst frühestens Mitte nächsten Jahres mit KVM.
Die Angebote sind nicht besser. Bitte genau gucken ![]()
Wir haben eine Aktion für .it-Domains gestartet:
http://news.netcup.de/2010/10/25/akt…ains-gestartet/
Damit sich das stetige Lesen dieses Beitrags auch mal lohnt, gibt es für Mitglieder aus dem Forum die IT-Domains sogar für nur 10 Euro (inkl. MwSt.) / Jahr. Voraussetzung ist, dass man mindestens 25 Beiträge im Forum gepostet hat.
Bei Interesse, senden Sie bitte Ihren Nickname, Ihre Kundennummer und die gewünschten Domainnamen an mail at netcup de.
Dieses aber bitte nicht weitererzählen. ![]()
Alex: Ich kann das schon seit meinem Türkei-Urlaub nicht mehr hören.
....
Mensch, ich ärgere mich gerade über den Internetshop von Druckerzubehoer.de. Packe ich einen Artikel in den Warenkorb, fliegt ein anderer (oder auch mehr) ohne erkennbaren Grund wieder raus.
....
Ab dem 2.11.2010 begrüßen wir übrigens zwei neue Mitarbeiter bei netcup. Mehr dazu demnächst im Hostblog.
Wir haben heute ein Wildcard-Zertifikat für *.netcup.net erhalten.
Alle Webhosting-Server werden die kommenden Tage für SMTP, IMAP und POP3 komplett SSL-Fähig.
Die Server können dann wie folgt angesprochen werden:
SERVERNAME.netcup.net
Als erster Server unterstützt dieses der w5196.
Leider entwickeln die Dockstars zu viel Hitze die nicht sinnvoll in einem Rack abgeführt werden kann.
Wäre zumindest ein netter Werbegeck. Wenn wir unsere Mitarbeiterkosten und die Gewinnausschüttung der Gesellschafter mit als EK rechnen, können wir unsere Domains auch als EK verkaufen. ![]()
Da wir gute Konditionen für Domains haben, kann ich sagen das die beworbenen EK-Preise einiger Mitbewerber nicht die echten EK-Preise sind. Alleine daher schon, weil sie sonst .pro-Domains für weniger als 18 Euro / Jahr anbieten müssten.
Zitatich bin zu verwöhnt.:o
beziehe domains zum einkaufspreis.
Bei dem Anbieter der regelmäßig für Schlagzeilen sorgt? ![]()
Oder sind Sie selber direkt Registrar?
Vermutlich zahlen Sie eine Grundgebühr oder müssen ein zweites Produkt für teures Geld beziehen.
...
Ich habe die Domainsuche auf der netcup-Startseite erweitert. Es können nun alle von uns beworbenen TLDs auf einmal nach einem freien Domainnamen geprüft werden.
Zitat von chitypo;26259die sind aber teuer.:(
Das hängt von der Art der TLD ab. Verglichen mit anderen Providern sind unsere Domainpreise günstig. Sicher mag es Provider geben die mit der einen oder anderen TLD günstiger sind als wir, dafür sind wir aber auch mit einer anderen dann vermutlich günstiger.
Für .pro-Domains sollten wir z.B. der günstigste Anbieter aus Deutschland zur Zeit sein.
Das sind Festplatten von DELL. Hergestellt werden diese in der Regel von Seagate und WD, wobei die Firmware auf die RAID-Controller optimiert ist.
Mittlerweile haben die v(olks)Server sogar ein RAID10 (noch schneller als ein RAID5). Das müssen wir unbedingt in der Produktbeschreibung aktualisieren *auf die Liste setz*.
Habe unsere Preisliste für TLDs inkl. automatischer Abfrage erweitert:
http://www.netcup.de/bestellen/domainangebote.php
Fehlt noch eine wichtige TLD?
PS.: Schade das ich nicht steve.jobs registrieren darf ![]()
Das wäre ein reines Housing. Die Dockstars und Festplatten müsste man selber zusammenstellen.
Unsere ersten Tests verliefen aber nicht zu unserer Zufriedenheit.
Danke für den Hinweis!
Die aktuelle Sicherheitslücke im Linux-Kernel ist aufgrund des vServer-Patch nach unserem Wissen (und Tests), bei den vServern nicht vorhanden.
Aktuell arbeiten wir an einem neuen Kernel. Dieser wird bereits schon in der Testumgebung genutzt. Wenn dieser stabil ist, werden wir ihn global ausrollen.
Mit .pro-Domains sollten wir preislich marktführend sein. .pro-Domains werden allerdings nur an lizenzierte Freiberufler und Gesellschaften vergeben.
Wir konnten uns z.B. webhoster.pro oder vServer.pro sichern ![]()