Beiträge von [netcup] Felix P.

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    Man was waren das noch Zeiten, als ein Handschlag verbindlich war und man nicht 5 Steiten "Kleingedrucktes" hatte wenn man sich etwas gekauft oder beauftragt hat

    Wann gab es die denn? Bei Laufzeitverträgen sicherlich nie. Im Einkaufladen um die Ecke ist so etwas normal, aber da gibt es ja nun auch mal keine Webhostingprodukte zu kaufen. Bei Mobilfunkverträgen sieht das schon wieder anders aus.

    Man muss immer bedenken wo der höhere Schaden entsteht. Wenn eine Bestellung getätigt wird und wir daraufhin Dienste erbringen, ist die Höhe des Schadens maximal das was wir an Kosten in Rechnung stellen. Verträge über Kosten > 1000 Euro schließen wir aus dem Grund z.B. schriftlich ab.

    Wenn wir Daten oder gar Domains ohne Aufforderung löschen, ist der Schaden nach oben nicht pauschal abgrenzbar. Hier steht dann schnell eine Summe von 100.000 Euro oder höher im Raum. Aus diesem Grund müssen Verträge schriftlich gekündigt werden. Das ist im Interesse aller Kunden, denn kein Kunde will sicherlich das wir von heute auf morgen zahlungsunfähig werden.

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    Wie unterscheidet sich das dann aber von bereits möglichen
    Onlinekündigungen bei netcup? Ich denke da z.B. an die KVM Migration und
    SOGo. Beides Angebote oder Aktionen, die ebenfalls online eine
    Kündigung auslösen, inklusive Datenverlust zum Kündigungstermin.

    Bei der KVM-Migration findet keine direkte Kündigung statt. Der Kunde ändert online die Daten seines Produktes. Bei SOGo wurde bei der Buchung vereinbart, dass online gekündigt werden kann. Auch muss bei beiden Produkten der Kunde Backups anlegen. Die Summe des Schadens ist hier folglich begrenzt. Streng genommen ist diese neue Art der Produkt-Migration bzw. Kündigung ein gewisses Risiko für uns, da gebe ich Ihnen recht. Es ist bei weitem aber nicht so groß wie das finanzielle Risiko was besteht, wenn wir unberechtigt eine Domain löschen.

    Wie bereits erwähnt, werden wir eine Möglichkeit schaffen das Verträge online gekündigt werden können, wenn der Kunde uns zuvor einmalig schriftlich von jeden Schadensersatzforderungen aufgrund einer Kündigung freistellt.

    Es gibt diesbezüglich leider keine geänderte Auffassung bei den Gerichten. Wenn wir eine Kündigung durchführen die nicht per Fax oder Post uns zugestellt wird und nachträglich vom Kunden behauptet wird er hätte keine Kündigung geschickt, müssen wir per teurem Gutachter nachweisen das die Kündigung wirklich vom Kunden gewünscht war oder den entstandenen Schaden ersetzen.

    Gerne schauen wir uns Gerichtsbeschlüsse an, in denen dieses anders entschieden wurde, sofern es diese gibt.

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    Eine Kündigung kann nur schriftlich per Brief, Fax oder über den gesicherten Online-Administrationsbereich erfolgen,

    Hier besteht nach wie vor das Problem, dass der Anbieter vermutlich nicht nachweisen kann das der Kunde über den "gesicherten Online-Administratiosbereich" eine Kündigung aufgegeben hat. Als Kunde könnte man immer behaupten, der Anbieter hätte seine Daten manipuliert. Schließlich hat der Anbieter Zugriff auf diese.

    Wir werden es demnächst anbieten das Kunden uns einmalig per schriftlichen Vertrag von sämtlichen Schadensersatzforderungen freistellen können, sollte es zu einem Schaden aufgrund einer Kündigung per E-Mail oder Webinterface gekommen sein. In dem Fall können wir dann den Kunden die dieses unterschrieben haben eine Kündigung per Webinterface und sogar per E-Mail anbieten.

    Wie bereits schon hier im Forum erklärt: Wir verdienen an Domains so gut wie gar nichts. Wir verstehen uns als Anbieter von Webhosting, vServern, Servern etc.. Domains möchten wir unseren Kunden zu günstigen Konditionen als erforderlicher Zusatz anbieten. Dieses wurde bei der Bestellung einer zusätzlichen Domain auch klar vereinbart.

    Wenn Sie nur das Produkt wechseln möchten, wenden Sie sich bitte noch mal an den Support und weisen Sie deutlich darauf hin. Wir finden dann sicherlich eine Regelung aus Kulanz.

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    Bei OpenSource aber mindestens genau schnell.

    Wenn ich so an VHCS und die vielen unbekannten Panel denke die es so in der Vergangenheit gab, wurden kritische Fehler dort nicht schnell genug geschlossen. Bei einer Kommerziellen Software hat man als Nutzer meist einen Haftungsanspruch an den Anbieter. So etwas ist bei kostenloser Software in der Regel ausgeschlossen.

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    Auch kommerzielle Angebote können die Weiterentwicklung nicht im Voraus zusichern ;)

    Das wird zugesichert so lange die abgeschlossenen Verträge laufen. Wenn man sich als Nutzer hier nicht lang genug abgesichert hat, hat man eben das Nachsehen. Bei keinem kostenlosen Panel konnte ich bislang eine Zusicherung finden, wie lange die Software entwickelt wird. ;)

    Gute Software kostet in der Regel Geld. Die Entwickler müssen ja auch leben können. Bei den ganzen freien Controllpanels besteht ja immer die Gefahr das es nicht weiterentwickelt wird oder massive Sicherheitslücken bestehen.

    Confixx hat etliche Jahre auf dem deutschem Webhostingmarkt bestand gehabt. Die meisten unserer Kunden wollen Confixx nutzen da sie es bereits kennen und keine Lust haben, sich in ein anderes Panel einzuarbeiten. Da Confixx nun vom Hersteller eingestellt wird, muss man sich zwangsläufig mit anderen Panels auseinander setzen. Das öffnet für viele andere Entwickler einen großen Markt - zumindest in Deutschland. Warum Parallels Confixx einstellt, kann ich nicht verstehen...

    Guten Tag,

    ich muss hier einmal etwas wesentliches klarstellen, da die Werbung unserer Mitbewerber wohl den Eindruck erweckt sie könnten die neuen TLDs bald anbieten und es hätte einen Vorteil wenn man sich als Interessent in eine Warteliste einträgt.

    Noch niemand kann die neuen TLDs zur Zeit anbieten da noch gar nicht feststeht wer sie vergeben kann. Einige Mitbewerber bewerben zwar das man bei ihnen Vorregistrierungen für die TLDs vornehmen kann, was aber totaler Humbug ist und dem Interessenten nichts bringt, außer das der Anbieter dessen Daten erhält und weiß welche TLDs begehrt sind. Der Anbieter erfährt sogar welche Domain beliebt ist und könnte rein theoretisch diese für sich registrieren und anschließend teuer an den Interessenten verkaufen. Wir machen so etwas nicht!

    Sobald es neue TLDs gibt und feststeht wer der Registrar für diese ist, werden wir die neuen TLDs auch zur Registrierung anbieten, sofern sie frei registriert werden können. Unabhängig von einer Warteliste bei einem Mitbewerber, können wir die TLDs direkt registrieren und vergeben. Da wir viel weniger Domains verwalten wie manch ein großer Mitbewerber, brauchen wir keine Warteliste. Vermutlich sind wir im Preis auch viel günstiger wie die Mitbewerber, die eine fragwürdige Vorregistrierung anbieten.

    Gerne berät sie unser Support auch zu einer speziellen TLD und sagt ihnen, ob und wie eine Domain einer neuen TLD ggf. vor allen anderen registriert werden kann. Das ist durchaus möglich, wenn Sie z.B. ein Markenrecht an dem Namen der Domain nachweisen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Liebe Kundinnen und Kunden,

    wenn Sie einen der folgenden vServer-Tarife besitzen, können Sie ab sofort zu KVM migrieren:

    • vServer Neptun
    • vServer Uranus
    • vServer Saturn
    • vServer Jupiter

    Auch Aktionsangebote dieser Tarife können die Migration nutzen. Es gilt dann allerdings ein neuer Preis. Wenn man bedenkt das die KVM-Server doppelt so viel garantierten RAM und viele andere neue Features haben, sollte der Preis aber denken wir gerechtfertigt sein.
    Älteren Produkten, wie z.B. die v(olks)Server werden wir auch die Migration anbieten. Hierfür werden aber noch neue Tarife gestaltet. Sollten Sie ein solches Produkt migrieren wollen, bitten wir noch um ein wenig Geduld.

    Die Migration kann im CCP unter dem Punkt Produkte -> [gewünschtes vServer-Produkt auswählen] -> Verwaltung gestartet werden.
    Die Vorteile von KVM haben wir hier in einer Übersicht für Sie zusammengestellt:

    netcup.de - Vergleich Linux-vServer und KVM

    Bei Fragen steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung.

    Ist es schon absehbar wann der Umstieg für die "normalen" vServer möglich ist?


    Für die PRO-Server wollen wir noch diese Woche eine Migration ermöglichen. Da die KVM-Server selbst als Betaversion (oder gerade deswegen) enorm viel bestellt werden, ist die Bereitstellung der Migration allerdings noch von einer Hardwarelieferung unseres Lieferanten abhängig.