Beiträge von [netcup] Felix P.

    Preis/Laufzeit bedeutet: Preis pro Laufzeit oder auch Kosten je Laufzeit.

    Der Punkt mit den Domains wird ähnlich wie der Punkt Produkte neu gestaltet werden. Unter anderem sollen hier DNS-Einträge direkt gesetzt werden können. Zur Zeit liegen unsere Prioritäten aber an anderen stellen, weshalb diese Umsetzung noch einige Zeit dauern wird.

    Das Verschieben auf einen anderen Node ist in der Regel möglich. Dieses wird vermutlich auch zum Ende eine Notlösung sein.

    Zitat

    Da meine Zeit im Moment doch recht knapp ist, würde ich eine Migration gerne noch ca. 2 Monate schieben.

    Innerhalb von zwei Monaten wird es mit großer Wahrscheinlichkeit bei Ihrem Produkt zu keiner Preiserhöhung kommen. Alles hängt hier davon ab, wie schnell die meisten Kunden migrieren.

    Die Höhe der Preissteigerung hängt davon ab, wie viele vServer am Ende noch auf dem Node sind. Wenn am Ende nur noch ein vServer auf einem Node ist, wäre rein theoretisch eine Preissteigerung von ca. 1000% erforderlich, damit sich der Betrieb des Nodes noch für uns rentiert. In diesem Fall werden wir vermutlich den Vertrag kündigen müssen, da dieses in keinem Verhältnis steht.

    Bei der bereits erfolgten Preiserhöhung mussten wir den Preis um fast 300% erhöhen.

    Zitat

    Wenn die alten Server scheinbar nicht mehr gewünscht sind, warum werden dann noch Restposten angeboten?

    Grund dafür ist das einige wenige Kunden explizit Linux-VServer nutzen möchten. Die Restposten kommen auf Nodes die wir speziell für Linux-VServer vorgesehen haben.

    Zitat

    Wie lang ist die Reaktionszeit, falls man die Nachricht zu einer Erhöhung bekommt?

    Dieses ist in den AGB ja genau vorgeschrieben wie so etwas abläuft. Es gibt mindestens 6 Wochen Vorlaufzeit. Zudem gilt die Preiserhöhung frühestens ab der nächsten Abrechnungsperiode. Von heute auf morgen werden wir keine Preise erhöhen.

    Zitat

    Reicht die Zeit für eine Migration mit Bedingungen wie eine freiwillige Migration (30 Tage)?

    Davon ist auszugehen. Allerdings wird die Migrationszeit mit großer Wahrscheinlichkeit bald auf 7 Tage verringert. Dieses ist erforderlich, da aufgrund der immer großer werdenden Lücken auf den alten Nodes deren Betrieb sich aufgrund der Stromkosten für uns nicht mehr rentiert. Wer jetzt die Migration startet, kann die 30 Tage aber noch garantiert nutzen.

    Sobald systemd zum Einsatz kommt, funktioniert Linux-VServer nicht mehr. Es gibt auch andere Dienste die diverse Hardwaredevices nach einem Update zwingend erwarten, sonst arbeiten sie nicht mehr. Diese Devices liefert Linux-VServer nicht. Derzeit scheint es hier bei Ubuntu auch Probleme zu geben.

    Da immer mehr Kunden zu KVM migriert sind, die alten Nodes sich daher leeren, muss leider auch mit einer Preiserhöhung für Linux-VServer-Tarife gerechnet werden, sollten nur noch wenige Linux-VServer auf einem großen alten Node sein. Zum Teil sind alte Linux-VServer-Nodes schon jetzt nur noch zu 10% belegt. Für einige alten Tarife haben wir ab der kommenden Abrechnungsperiode bereits Preiserhöhungen ankündigen müssen. Betroffene Kunden wurden darüber gezielt informiert.

    Bei den KVM-Nodes kommt zudem ein deutlich schnelleres Festplattenstorage zum Einsatz was KVM-Server deutlich stabiler laufen lässt als Linux-VServer.

    Sollte sich Ihnen folglich die Gelegenheit bieten zu KVM zu wechseln, z.B. weil generell ein System neu aufgesetzt werden muss, empfehlen wir Ihnen die Chance für den Wechsel zu nutzen.

    Für die Tarife vServer BRONZE, SILBER und GOLD gibt es seit gestern auch ein Angebot für eine Migration im CCP.

    Einen Vergleich zwischen Linux-VServer und KVM haben wir auch auf unserer Website veröffentlicht:

    netcup.de - Vergleich Linux-vServer und KVM

    Wir raten generell dazu so schnell wie möglich auf KVM zu wechseln, da gängige Linux-Distributionen Linux-VServer nicht mehr unterstützen werden.

    Sehr viele Kunden sind bereits zu KVM gewechselt. Wer noch nicht gewechselt ist, wird diesbezüglich die kommenden Tage angeschrieben werden.

    Bei vServern mit extra großen Festplatten besteht das Problem, dass der Speicherplatz für die vServer auf einem Node begrenzt ist. Wenn ein vServer 500 GB belegt, können andere vServer diesen nicht belegen und somit nicht installiert und von uns verkauft werden. Dementsprechend müssen wir für zusätzlichen Speicherplatz so viel berechnen, wie ein zweiter vServer kostet.

    Auf Anfrage kann unser Support zusätzlichen Speicherplatz auf einem externem Storage bereitstellen. Dieser kann per NFS im vServer gemountet werden. Für diesen liegen die Kosten aber ähnlich wie beim Backupspace. Je mehr Speicherplatz abgenommen wird, je günstiger wird allerdings der Preis je GB.

    Wir werden demnächst für die vServer Zusatzfeatures anbieten. Dabei werden unter anderem die NFS-Volumes sein. Zudem arbeiten wir an einer Lösung das Snapshots extern gespeichert werden können. In dem Zusammenhang werden wir die Preise für Backupspace senken.

    Bei CSS darf man zudem nie den Browser oder gar den Cache eines Loadbalancer unterschätzen. So etwas hat mir schon viel Kopfzerbrechen bereitet.

    Eine konkrete URL wäre für eine Fehleranalyse in der Tat hilfreich.

    Hallo Netsurfer,


    vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Ostergrüße. Ich wünsche Ihnen auch nachträglich ein frohes Osterfest!

    Zunächst einmal generell zu Ihrer Aussage es würde keine Backupmöglichkeit geben eine Korrektur: Es gibt Backupspace bei uns im Angebot. Dieser wird direkt auf unserer Website beworben:

    netcup.de - Produktdetails

    Eine Erhöhung des Backupspaces ist auch möglich. Hier fallen je 50 GB pro Monat 7 Euro (inkl. MwSt.) an.

    Aus Ihrem Beitrag lese ich heraus, das Ihnen der Preis nicht gefällt. Das ist zunächst sicherlich eine subjektive Ansicht. Unter dem Gesichtspunkt das bei einem vServer Neptun 80 GB Speicherplatz 8,99 Euro (inkl. MwSt.) / Monat kosten kann ich dieses durchaus nachvollziehen. Allerdings denke ich das man auch folgende Punkte beachten muss:

    1.) Der Preis / GB des Backupspaces ist vergleichbar mit dem Preis der üblicher Weise für Backspace gezahlt wird.
    2.) Der Backupspace wird weit weniger verkauft, wie die vServer. Dadurch ist der imaginäre Stückpreis teurer.
    3.) Der Backupspace kann auf mehrere 100 TB skaliert werden. So etwas ist bei der Festplatte eines vServer nicht möglich.
    4.) Die Daten werden auf zwei redundanten unabhängig voneinander agierenden Clustern gespeichert. Bei solchen Clustern ist der Preis / GB deutlich teurer wie bei einem lokalen Speicher in einem Server.

    Ich denke besonders die letzten Punkte rechtfertigen die Kosten für den Backupspace.

    Die meisten unserer Kunden buchen daher in der Tat reines Webhosting oder mehrere vServer. Wir haben sogar Kunden die die Daten zwischen den vServern in Echtzeit spiegeln.

    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich kann Ihre Kritik durchaus nachvollziehen. Besonders das Verhältnis der Preisrelation ist auf den ersten Blick nachvollziehbar. Allerdings steckt in einem Backupspace weit aus mehr wie reiner FTP-Speicherplatz.

    Wir werden prüfen in wie weit wir reinen Speicherplatz zu den Preisen der Webhostingangebote bereitstellen können. Sicherlich ist hier einiges realisierbar.

    Bei Erstellung eines Zertifikates wird angegeben, welche E-Mail-Adresse zur Verifizierung genutzt werden soll. Bei Domainvalidierten Zertifikaten, ist die Auswahlmöglichkeit der E-Mail-Adressen begrenzt. Gerne kann unser Support dazu detailliertere Beratung geben. Auch kann der Support veranlassen, dass die CA die E-Mail zur Verifizierung erneut raus sendet.

    Ubuntu und auch andere Distributionen stellen nach und nach den Support für Linux-VServer ein. Mit aus diesem Grund bieten wir mittlerweile KVM an. Fast alle Tarife können zu KVM migriert werden. Die Migration kann im CCP unter dem Punkt Produkte -> das entsprechende Produkt bitte auswählen -> Verwaltung gestartet werden.

    Langfristig wird wohl keine Distribution mehr Linux-VServer unterstützen. Daher sollten Sie zeitnah auf KVM wechseln.