Liebe Kundinnen und Kunden,
nochmals vielen Dank für Ihre Meinungen und Ihre geäußerte konstruktive Kritik.
Ich habe durchaus mit einiger Kritik gerechnet, dass nun aber so viel Kritik aufkommt hätte ich nicht gedacht. Wie einige von Ihnen angemerkt haben, liegt letzteres sicherlich an einer nicht optimalen Kommunikation durch uns als Firma. Wir waren bislang der Meinung das wir ausreichend kommuniziert hätten, dass wir KVM mittlerweile als Nachfolge für Linux-VServer ansehen. Wir sahen uns darin bestätigt das Sie als Kunde dieses auch so sehen, da sehr viele Kunden bereits ihre vServer zu KVM migriert haben. Es tut mir Leid, dass hier die Kommunikation nicht optimal verlaufen ist. Wir nehmen dieses als Anlass und versuchen uns im Punkt Kommunikation zu verbessern, da uns eine offene Kommunikation sehr wichtig ist. Aus diesem Grund betreiben wird beispielsweise auch dieses Forum, unsere Facebook-Seite, Google+-Seite, Twitter oder netcup-status.de.
Ich denke es macht jetzt keinen Sinn wenn ich jetzt unsere Sichtweise auf jeden Kritikpunkt äußere. Das führt nicht zu dem Ziel, dass Sie als Kunde zufrieden sind. Unser Ziel ist es Ihnen eine Lösung anzubieten und daran haben wir den letzten Tag gearbeitet. Das was wir Ihnen als Lösung anbieten können, möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:
Neben der Möglichkeit einer Migration zu KVM bieten wir Ihnen im Laufe der nächste Woche auch die Möglichkeit Ihren vServer, der von einer Preiserhöhung betroffen wäre, als gesamten vServer auf Hardware zu migrieren die wir noch bis mindestens Oktober 2013 betreiben werden. Dadurch wird eine deutliche Preiserhöhung vorübergehend verhindert. Da die Migration allerdings auf neuere Hardware stattfindet, müssten wir den gesamten Tarif um 1 Euro teurer machen. Die von der Preiserhöhung betroffenen vServer waren so günstig, da sie auf älterer Hardware liefen. Die Migration an sich kostet einmalig 10 Euro, mit der unser Aufwand der Migration vergütet wird.
Die Migration führen wir komplett für Sie durch. Sprich wir kopieren Ihre Ihren kompletten vServer auf die neue Hardware. Es wird sich hierbei jedoch die IP-Adresse ändern und Sie müssen dadurch gegebenfalls nach der Migration Ihre Software und Konfigurationen anpassen. Die neue IP-Adresse teilen wir Ihnen bereits vorab mit.
Wenn dieses für Sie eine Lösung darstellt und Sie diese wahrnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei unserem Support, sobald wir hier bekannt geben, dass die Migrationen durchgeführt werden können. Zur Zeit entwickeln wir noch eine Automatisierung, die die Migration und die Änderung der IP-Adressen realisiert. Dieses sollte im Laufe der kommende Woche fertig gestellt sein.
Um nicht missverstanden zu werden möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich dieses als Notlösung ansehe. Ich möchte an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit sagen, dass wir keine Zukunft in Linux-VServer sehen. Grund ist die immer schlechtere Unterstützung von Linux-VServer durch die Distributionen. Das rührt daher da die Distributionen vermehrt auf Dienste setzen, die mit Linux-VServer nicht umgehen können. Prominentestes Beispiel ist hier z.B. systemd (Details siehe Wikipedia: systemd – Wikipedia ).
Wir sind sehr bemüht das Sie als Kunde zufrieden sind. Die hier geäußerte Kritik haben wir als Anlass genommen um eine Lösung für Sie zu finden. Wir hoffen sehr das Sie unser bemühen in dieser Sache erkennen und das unser Lösungsvorschlag für Sie auch eine Lösung darstellt.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Preuß