Beiträge von [netcup] Felix P.

    Wir finden es auch nicht schön das Linux-VServer keine Zukunft mehr hat. Als netcup GmbH haben wir lange die Entwicklung von Linux-VServer unterstützt. Die Technik bleibt allerdings nie stehen und entwickelt sich stetig weiter.

    Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit können Verträge sowohl vom Kunden wie auch von uns beendet werden. Hier gilt das gleiche Recht für beide Parteien.

    Zitat


    Allerdings: Der vServer Uranus (nicht KVM) entspricht bei Ihren KVM-Angeboten eher vServer Neptun, oder?

    Nein.

    Es hängt davon ab auf welchen Tarif der Wechsel empfohlen wird. Wir haben immer Tarife empfohlen, die von den Hardwareressourcen (RAM + CPU + HDDs) das enthalten, was auch der alte Tarif enthält. Es kommt auch vor, das KVM günstiger ist, besonders bei alten Tarifen.

    KVM ist teurer wie Linux-VServer, da ein KVM System uns mehr kostet wie ein alter Linux-VServer. Dafür bietet KVM Ihnen aber mehr Funktionen und deutlich stabilere Ressourcen.

    Linux-VServer wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr lange genutzt werden können, da gängige Distributionen die Unterstützung dafür einstellen. Bekannteste Ursache dafür ist systemd. Immer mehr Distributionen wechseln von reinen init-Scripten auf systemd, was die Distributionen dann für Linux-VServer unbrauchbar macht. Das ist nur das bekannteste Beispiel.

    Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben schon Vorzeitig auf KVM zu wechseln.

    Guten Tag,

    von neuen Kunden werden Bestellungen zwischen Montag und Freitag von 8 bis ca. 19 Uhr bearbeitet, ausgenommen sind Feiertage. Die Wartezeit bis zur Verifizierung dauert hier nur wenige Minuten, vorausgesetzt der Kunde ist telefonisch erreichbar.

    Von Bestandskunden werden Bestellungen in der Regel auch am Wochenende oder Feiertags ausgeführt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    In so einem Fall bitte ins Rettungssystem booten und dann einen MTR bzw. Ping ausführen. Durch das Rettungssystem können dann fehlerhafte Konfigurationen seitens des vServer ausgeschlossen werden.

    In Notfällen können Sie Nachts oder am Wochenende die bereits genannte Notfallrufnummer wählen. Die 40 Euro Bearbeitungsgebühren fallen nur an, wenn das Problem nicht auf der Seite von uns (netcup) gelegen hat.

    Vielen Dank!

    Liebe Kundinnen und Kunden,

    nochmals vielen Dank für Ihre Meinungen und Ihre geäußerte konstruktive Kritik.

    Ich habe durchaus mit einiger Kritik gerechnet, dass nun aber so viel Kritik aufkommt hätte ich nicht gedacht. Wie einige von Ihnen angemerkt haben, liegt letzteres sicherlich an einer nicht optimalen Kommunikation durch uns als Firma. Wir waren bislang der Meinung das wir ausreichend kommuniziert hätten, dass wir KVM mittlerweile als Nachfolge für Linux-VServer ansehen. Wir sahen uns darin bestätigt das Sie als Kunde dieses auch so sehen, da sehr viele Kunden bereits ihre vServer zu KVM migriert haben. Es tut mir Leid, dass hier die Kommunikation nicht optimal verlaufen ist. Wir nehmen dieses als Anlass und versuchen uns im Punkt Kommunikation zu verbessern, da uns eine offene Kommunikation sehr wichtig ist. Aus diesem Grund betreiben wird beispielsweise auch dieses Forum, unsere Facebook-Seite, Google+-Seite, Twitter oder netcup-status.de.

    Ich denke es macht jetzt keinen Sinn wenn ich jetzt unsere Sichtweise auf jeden Kritikpunkt äußere. Das führt nicht zu dem Ziel, dass Sie als Kunde zufrieden sind. Unser Ziel ist es Ihnen eine Lösung anzubieten und daran haben wir den letzten Tag gearbeitet. Das was wir Ihnen als Lösung anbieten können, möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen:

    Neben der Möglichkeit einer Migration zu KVM bieten wir Ihnen im Laufe der nächste Woche auch die Möglichkeit Ihren vServer, der von einer Preiserhöhung betroffen wäre, als gesamten vServer auf Hardware zu migrieren die wir noch bis mindestens Oktober 2013 betreiben werden. Dadurch wird eine deutliche Preiserhöhung vorübergehend verhindert. Da die Migration allerdings auf neuere Hardware stattfindet, müssten wir den gesamten Tarif um 1 Euro teurer machen. Die von der Preiserhöhung betroffenen vServer waren so günstig, da sie auf älterer Hardware liefen. Die Migration an sich kostet einmalig 10 Euro, mit der unser Aufwand der Migration vergütet wird.

    Die Migration führen wir komplett für Sie durch. Sprich wir kopieren Ihre Ihren kompletten vServer auf die neue Hardware. Es wird sich hierbei jedoch die IP-Adresse ändern und Sie müssen dadurch gegebenfalls nach der Migration Ihre Software und Konfigurationen anpassen. Die neue IP-Adresse teilen wir Ihnen bereits vorab mit.

    Wenn dieses für Sie eine Lösung darstellt und Sie diese wahrnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei unserem Support, sobald wir hier bekannt geben, dass die Migrationen durchgeführt werden können. Zur Zeit entwickeln wir noch eine Automatisierung, die die Migration und die Änderung der IP-Adressen realisiert. Dieses sollte im Laufe der kommende Woche fertig gestellt sein.

    Um nicht missverstanden zu werden möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich dieses als Notlösung ansehe. Ich möchte an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit sagen, dass wir keine Zukunft in Linux-VServer sehen. Grund ist die immer schlechtere Unterstützung von Linux-VServer durch die Distributionen. Das rührt daher da die Distributionen vermehrt auf Dienste setzen, die mit Linux-VServer nicht umgehen können. Prominentestes Beispiel ist hier z.B. systemd (Details siehe Wikipedia: systemd – Wikipedia ).

    Wir sind sehr bemüht das Sie als Kunde zufrieden sind. Die hier geäußerte Kritik haben wir als Anlass genommen um eine Lösung für Sie zu finden. Wir hoffen sehr das Sie unser bemühen in dieser Sache erkennen und das unser Lösungsvorschlag für Sie auch eine Lösung darstellt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Vielen Dank für Ihre ausführliche Erklärung. Ich habe mir die von Ihnen genannten Punkte zu Herzen genommen.

    Besonders der Punkt das wir Informationen nicht überlegt übermittelt hätten lässt bei mir natürlich die Frage aufkommen, was wir hier Ihrer Meinung nach besser hätten machen können. Können Sie dazu uns ein paar Worte sagen? Wir versuchen immer eine möglichst offene Firmenpolitik zu führen.

    Die E-Mails welche wir Ihnen bzgl. Linux-VServer und der Empfehlung für KVM zugestellt haben, kann Ihnen gerne der Support noch einmal heraus suchen. Bei Interesse senden Sie diesem doch bitte eine kurze E-Mail.

    Zitat

    So gesehen ist das der logische Schluss: Sie machen Werbung für KVM,
    vermitteln Kunden, wechseln zu müssen, ohne vielleicht wirklich im
    Klaren zu sein, warum man überhaupt wechselt und daraus resultiert, dass
    die Nodes flöten gehen. Actio = Reactio.

    Wir verschicken zur Zeit folgende E-Mail an Kunden:

    Kunden bei denen eine Preiserhöhung ansteht, haben diese E-Mail als erstes erhalten. Die kommenden Wochen werden weitere Kunden diese E-Mail bekommen. Wir versenden diese über einen längeren Zeitraum gestreckt, da unser Support sonst keine zeit-nahen Antworten mehr auf Supportanfragen geben kann.

    Fehlen Ihnen hier wesentliche Informationen? Was hätten Sei gerne noch gewusst was aus einer solchen, unserer Meinung nach, doch recht deutlichen E-Mail hervorgeht? Gerne versuchen wir uns hier zu verbessern.

    Hier im Forum wurde unter anderem darüber diskutiert das CentOS unter Linux-VServer keine Updates mehr zulässt. Auch haben einige Kunden über Updateprobleme bei Ubuntu geschrieben. Wir haben auch nicht damit gerechnet das derart schnell Linux-VServer keine Zukunft mehr hat. Leider geht es in der IT-Branche aber manchmal sehr schnell, was Änderungen betrifft.

    Vielen Dank für Ihr reges Feedback. Ich hoffe das ich auch einiges Unverständnis auf Ihrer Seite klären konnte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Auch bei Ihnen kann ich den Unmut verstehen. Leider gibt es aber keine andere Möglichkeit bei den kostengünstigen Tarifen. Bei den PRO-Tarifen haben wir ja zum Glück Lösungen die kundenfreundlicher sind.

    Was ich allerdings nicht ganz verstehen kann ist warum Sie meinen das Sie KVM nicht brauchen werden. Es ist zumindest abzusehen das Linux-VServer bald nicht mehr eingesetzt werden kann. Spätestens dann hätten Sie ein Problem. Haben Sie dieses bedacht?

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    Allerdings sollte man dann auch wahrheitsgemäße, zutreffende
    und nicht verschleierte Informationen nach Außen tragen.

    So etwas ist selbstverständlich. Falls Sie andere Meinung sind würde ich mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung kurz darstellen könnten.

    Vielen Dank!

    Vielen Dank für Ihr Feedback.

    Ich kann es durchaus verstehen das Sie verärgert sind über die 6 Wochen Frist bis zur Preiserhöhung. Leider gibt es hier bei unseren äußerst kostengünstigen Angeboten jedoch keine andere Möglichkeit. Kunden die einen Tarif der teureren PRO-Serie gebucht haben, sind nicht von der Preiserhöhung betroffen.

    Eventuell ist es für Sie ja eine Möglichkeit noch einen Monat die teureren Gebühren zu bezahlen und sich so mehr Zeit für die Migration zu erkaufen. Zuvor haben Sie ja von einem extrem günstigen Preis profitiert, was die Mehrkosten zumindest auf lange Sicht gesehen ausgleichen sollte.

    Wir haben bereits vor bekannt werden der Preiserhöhung Ihnen dazu geraten zu KVM zu wechseln. Hierzu haben Sie eine längere E-Mail vor ca. 10 Tagen erhalten.

    Es tut mir Leid Ihnen keine andere Lösung anbieten zu können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

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    Wenn eine sachliche Diskussion nicht erwünscht ist, dann braucht man solche Threads auch nicht starten.

    Gerade um die sachliche Diskussion geht es mir. Eine Preiserhöhung ist bei netcup schon etwas außergewöhnliches was bisher nie vorgekommen ist. Uns ist es daher wichtig das wir verständlich darstellen warum eine Preiserhöhung im individuellen Fall erforderlich ist und wir wollen die Möglichkeit geben dazu fragen zu stellen und auch angebrachte Kritik zu äußern.

    Ich halte es nicht für sachlich wenn geschrieben wird, dass wir Kunden nur 6 Wochen Zeit geben zu migrieren, obwohl die Vertragslaufzeit länger ist. So etwas tun wir nicht und daher halte ich es für weniger gut das so etwas kritisiert wird. Wie soll hier noch sachlich diskutiert werden. Ich hoffe das Sie mich in dem Punkt verstehen können.

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    Da jetzt alle in einen Topf zu stecken und die Kritik als gefühlten Nonsense abzustempeln kommt bei mir persönlich gerade nicht gut an.

    Ich habe bewusst geschrieben, dass ich von einigen die Kritik nicht verstehen kann, nicht von allen. Es tut mir Leid, wenn Sie dieses falsch verstanden haben. Das war absolut nicht meine Absicht.

    Jede angebrachte Kritik nehmen wir ernst. Wenn uns Kunden für Preiserhöhungen oder vorschnelles Handeln kritisieren, das es so nicht gibt, ist das keine angebrachte Kritik. So meine persönliche Meinung.

    Wir haben die News aufgrund einiger Missverständnisse die bei nicht betroffenen Kunden aufkamen, um folgenden Absatz ergänzt:

    "[...] Kunden die einen vServer der PRO-Serie oder einen sog. “v(olks)Server” (ausgenommen v(olks)Server 250) müssen bis mindestens Oktober 2013 nicht mit einer Preiserhöhung rechnen (ausgenommen sind unvorhersehbare Umstände wie z.B. eine deutliche Verteuerung der Energiekosten). Die vServer arbeiten auf einer Infrastruktur die es möglich macht Nodes nacheinander abzuschalten, ohne das es zu großen Lücken auf einzelnen Nodes kommt. [...]"

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    Mir ist klar das nich nicht betroffen bin, da ich einen
    Zwölfmonatsvertrag habe, aber wie sieht es am Ende dieser Vertragszeit
    aus?

    Genaue Details beantwortet Ihnen gerne der Support ganz individuell zu Ihrem Produkt.

    Ich hatte heute noch ein Meeting mit den Mitarbeitern aus dem Support. Diese können aktuell unseren Kunden signalisieren, dass alle vServer der PRO Serie und alle vServer der v(olks)Server-Serie (ausgenommen der v(olks)Server 250) noch mindestens 6 Monate (sprich bis Oktober 2013) ohne Preiserhöhung bleiben werden, sofern es nicht technische Gründe gibt die uns dazu zwingen Linux-VServer z.B. komplett aufzugeben. Das genannte Datum ist ein Mindestdatum. Sofern technisch möglich, werden die vServer noch weit aus länger laufen, ohne das es zu einer Preiserhöhung bei den Tarifen kommt.

    Gründe dafür sind das die vServer auf einer neuen Infrastruktur laufen, die eine Verschiebung der vServer auf andere Nodes zulässt, sollte eine Node einmal so leer geworden sein, dass sich deren Betrieb für uns nicht mehr rentiert. Preiserhöhungen führen wir nur bei Tarifen durch die auf einer alten Infrastruktur laufen, die keine Umzüge zwischen den Nodes zulässt (zumindest nicht ohne hohen manuellen Aufwand). Die Preiserhöhung wird dort auch nur angekündigt, wenn der betroffene Node so leer ist, dass er uns deutlich mehr Ausgaben wie Umsatz (nicht Einnahmen) beschert. Einnahmen haben wir schon jetzt bei der alten Hardware keine mehr.

    Was wir in einiger Zeit allerdings einstellen werden, ist unser Angebot für eine Migration. Da hier vServer parallel laufen, kostet uns diese Option einen nicht zu vernachlässigen Betrag pro Monat. Auch wollen wir durch unser Migrations-Angebot anregen, so schnell wie möglich zu migrieren, da wir so Kosten sparen können.

    Es muss zudem damit gerechnet werden, dass Distributionen vor Oktober 2013 Linux-VServer nicht mehr unterstützen werden und Sie dann leider gezwungen sind, noch zeit naher einen vServer aufzugeben.

    Ich hoffe das wir mit der oben gemachten Aussage einiges Unbehagen aufgrund eines vermeintlichen Zeitdrucks Ihnen nehmen können, aber das wir auch offen genug kommunizieren, dass Linux-VServer keine Zukunft mehr hat.

    Vielen Dank!

    Felix Preuß

    Vielen Dank für Ihr Feedback!

    Es wurde kritisiert, dass wir z.B. "nur" 6 Wochen Zeit bis zur Preiserhöhung einräumen, obwohl Tarife 12 Monate Mindestvertragslaufzeit haben. So etwas wäre natürlich unverschämt aber derartiges gibt es bei netcup nicht. Solche Äußerungen kommen vermutlich dadurch zu Stande, da Kunden die gar nicht von der Preiserhöhung derzeit betroffen sind sich betroffen gefühlt haben.

    Es freut mich sehr das viele von Ihnen ein soziales Pflichtbewusstsein haben. Allerdings sollte dieses bitte nicht dazu führen, Vergleiche und Mutmaßungen anzustellen, die falsch sind. So etwas ist für uns als Dienstleister einfach ziemlich demotivierend, besonders dann wenn man um Lösungen bemüht ist.

    Wir versuchen mit jedem betroffenen Kunden individuell zu kommunizieren und auch Lösungen zu finden. Ich würde mich freuen wenn Sie dieses berücksichtigen, bevor Sie Kritik äußern.

    Vielen Dank!

    Felix Preuß

    Liebe Forenmitglieder MichaelP08, vmk, Real-DD-2, Elradon, killerbees19, xeon und RHA,

    Sie sind alle von der aktuellen Preiserhöhung nicht betroffen. Von einigen von Ihnen kann ich daher geäußerte Kritik nicht verstehen. Können wir uns darauf einigen, dass Sie uns versuchen lassen zunächst eine Lösung für Sie zu finden, bevor Sie sich derart kritisch äußern wie es teilweise geschehen ist. Ich denke hier an den Begriff "Zwangsräumung".

    Wir sind wirklich sehr bemüht, dass Sie als Kunden zufrieden sind. Dieses ist unser oberstes Ziel. netcup hat noch nie in seiner Geschichte bei Produkten Preise erhöht, wenn sie bereits von Kunden gebucht waren. Dementsprechend fällt uns dieser Schritt auch sehr schwer und es ist wirklich die allerletzte Möglichkeit zu der wir greifen, sollte ein Produkt einmal nicht mehr rentabel angeboten werden können.

    Ich muss hier wirklich um Ihr Verständnis und darum bitten, mit Ihrer Kritik zu warten, sollten Sie noch gar nicht von der Preiserhöhung betroffen sein.

    Vielen Dank!

    Felix Preuß

    Liebe Kundinnen und Kunden,

    ich habe mir mal die Arbeit gemacht zu schauen wer hier schreibt und sich von Ihnen beschwert und wer wirklich von der Preiserhöhung betroffen ist. Dabei musste ich feststellen, dass einige von Ihnen gar keine E-Mail bzgl. der Preisanpassung erhalten haben. Von Preisanpassungen sind derzeit etwas mehr als 420 Kunden betroffen. Für alle anderen Kunden, bleiben die Preise vorerst gleich.

    Bislang sind von der Preisanpassung Tarife betroffen, die bewusst als kostengünstige Variante von uns beworben wurden, nur eine monatliche Laufzeit haben und auf Hardware aus dem Jahren vor 2011 gehostet werden. Hier sind auch nur dann Kunden betroffen, wenn die Hardware so leer ist, dass sie massive Verluste für uns einspielt.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass Tarife die eine längere Mindestvertragslaufzeit als einen Monat hatten selbstverständlich auch eine längere Frist bis zur Preiserhöhung erhalten - sollte diese erforderlich sein. Auch sind wir bemüht gerade bei Tarifen der PRO-Serie eine längere Laufzeit zu ermöglichen, z.B. indem wir vServer von fast leeren Nodes auf volle Nodes verschieben.

    Bevor jetzt unnötige Panik aufkommt, bitte ich Sie zu prüfen ob Sie überhaupt von der aktuellen Preiserhöhung betroffen sind. Falls Sie in Erfahrung bringen möchten ob Sie von einer Preiserhöhung in der Zukunft betroffen sein werden, können Sie gerne den Support anschreiben.

    Was trotz allem nicht von der Hand zu weisen ist, ist das Linux-VServer nicht mehr lange unterstützt werden wird. Jeder Administrator eines alten vServer tut daher gut daran, so bald wie möglich auf KVM zu wechseln. Wenn ich mir eine Schätzung erlauben darf, so wird vermutlich in einem Jahr niemand mehr Linux-VServer nutzen können.

    Vielen Dank für Ihre sehr Rege Teilnahme an dieser Diskussion.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Zitat

    KVM wurde von Anfang an als Feature vermarktet. Da hieß es auch, dass
    die VS-Systeme weiter angeboten werden und weiterhin laufen werden. Tja,
    nur zu welchem Preis...

    Wo haben wir dieses getan? Wir haben nach meinem wissen eher deutlich darauf hingewiesen, dass die Zukunft von Linux-VServer fragwürdig ist.

    Jetzt wird Linux-VServer schneller als erwartet von gängigen Distributionen (CentOS, Ubuntu) nicht mehr unterstützt und viele Kunden migrieren daher zu KVM. Wir hätten uns auch lieber einen langsameren Übergang gewünscht. Unsere KVM-Server haben wir aber, so muss man rückblickend sagen, gerade noch rechtzeitig angeboten.

    Zitat

    Ich behaupte einfach mal das es noch genug Kunden gibt um die Nodes voll
    zu bekommen, wenn man diese zusammen fasst. Und so lange man das im
    selben RZ macht gibt es auch keinen Stress mit den IPs.

    Es sind im Schnitt je Node 80% der Kunden bereits zu KVM migriert. Die Abschaltung der migrierten vServer steht diesen Monat noch an. Wie oben erwähnt, migrieren wir bereits vServer der PRO-Serie von leer werdenden Nodes auf die Nodes die übrig bleiben und gefüllt werden. Viele v(olks)Server werden wir auch für einen langen Zeitraum noch ohne Preiserhöhung bestehen lassen können.

    Generell muss ich darum bitten in diesem Beitrag mehr beim Thema zu bleiben. Warum nicht per E-Mail gekündigt werden kann, wurde bereits an anderer Stelle im Forum begründet. Bitte lesen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, auch die Antworten von mir oder meinen Mitarbeitern durch, bevor Sie Fragen dreifach stellen. So schaffen wir es gemeinsam das in diesem Beitrag die Übersicht gewahrt bleibt.

    Vielen Dank!

    Zitat


    In diesem Thread wird von 6 Wochen bis zur Preiserhöhung gesprochen - Ist diese Information falsch?

    Jeder Kunde wird hier individuell informiert. Bei Tarifen die eine längere Mindestvertragslaufzeit haben, wird selbstverständlich die Mindestvertragslaufzeit abgewartet. Hier dauert es dann weit aus länger wie 6 Wochen bis zur Preiserhöhung. Sollten Sie noch nicht über eine Preiserhöhung informiert worden sein, steht diese für Sie noch nicht an.

    Zitat

    Aus unternehmerischer Sicht kann ich den Schritt gut nachvollziehen.

    Vielen Dank!

    Zitat

    Eine Frage habe ich jedoch: Ihr hättet sicher die VMs umgezogen und auf weniger Nodes zusammengelegt, wenn das sinnvoll wäre.

    Ist das technisch nicht sinnvoll realisierbar oder ist da zuviel menschlicher Aufwand dahinter?

    Das machen wir bereits bei den vServern der PRO-Serie. Diese sind auf neuerer Hardware die wir auch noch so lange nutzen möchten wie möglich. Bei den vServern der kostengünstigeren easyV- und light-Serie ist dieses leider nur mit größerem Aufwand möglich. Der Support prüft hier aber gerne individuell ob so etwas möglich ist und unterbreitet dann gerne ein Angebot.

    Zitat

    Könnte man Kunden nicht auch anbieten auf einen Node mit anderen
    Linux-VServer VMs umzuziehen und über eine
    Mindestvertragslaufzeit+Umzugsgebühr das Ganze für alle eventuell
    ärgerlos(er) zu gestalten?

    Wenn dann wollen wir dieses kostenlos machen. Bei der PRO-Serie machen wir dieses ja bereits bei betroffenen Kunden. Hier weisen wir die Kunden von uns aus darauf hin. Da Linux-VServer insgesamt nicht mehr lange möglich sein wird (hängt von den genutzt Distributionen ab), wollen wir hier allerdings keine Gebühren erheben. Das würde sicherlich für mehr Unverständnis und Ärgernis sorgen.