Beiträge von [netcup] Felix P.

    Ich denke man muss hier auch für nicht Betroffene für ein besseres Verständnis ein paar Zeilen schreiben. Es geht hier zum einen um ein individuelles Problem und um eine Ankündigung die an Kunden gesendet wird, die noch IP-Adressen außerhalb unseres eigenen Adressbereiches bei der RIPE haben.

    Das individuelle Problem konnte bereits behoben werden. Hier kam es aufgrund der Umstellung zu einer Nicht-Erreichbarkeit eines vServers.

    Nun zu der generellen Ankündigung:

    Kunden die IP-Adressen bei uns nutzen die mit 88.198. oder 78.47. beginnen, bekommen in den nächsten Monaten neue IP-Adressen zugeteilt. Sobald neue IP-Adressen zugeteilt wurden, werden die Kunden per E-Mail darüber informiert. Für jede alte IP-Adresse, stellen wir eine neue aus unserem Netzbereich zur Verfügung. Wir werden die alten und neuen IP-Adressen zunächst parallel bereitstellen, damit betroffene Kunden genügend Zeit haben die IP-Adressen zu wechseln.

    Die "alten" IP-Adressen werden über die Hetzner-Online AG bezogen - einen langjährigen Lieferanten. Lange Zeit haben wir unsere Uplinks von der Hetzner Online AG erhalten. Daher haben wir über diese zunächst auch unsere IP-Adressen bezogen. Wir haben mittlerweile aber auch zu CoreBackbone und zum N-IX Uplinks und sind selber Mitglied der RIPE geworden. Von der RIPE wurden uns eigene IP-Adressebereiche zugeteilt. Diese weiteren Uplinks können nur mit IP-Adressen aus unseren Netzbereichen genutzt werden. Da wir alle Kunden von den weiteren Uplinks und der damit noch besseren Redundanz profitieren lassen wollen, tauschen wir die IP-Adressen aus.

    Insider wissen sicherlich auch das die Hetzner-Online AG mittlerweile einiges an Gebühren für IP-Adressen verlangt. Das ist auch ein Argument für uns die IP-Adressen zu tauschen.

    Wir haben für den Austausch der alten IP-Adressen diesen Monat einen großen IP-Adressbereich von einem anderen RIPE-Mitglied abgekauft, dass diese IP-Adressen nicht benötigt hat. Dieses hat einiges an Verhandlungen erfordert. Da diese sehr viel Zeit gekostet haben, können wir erst jetzt den Austausch der alten IP-Adressen vornehmen.

    Ich hoffe das ich mit diesem Beitrag eventuelles Unverständnis beseitigen konnte. Wenn noch Fragen bestehen, stehen unsere Mitarbeiter gerne mit Antworten zur Verfügung.

    Benjamin: Vielen Dank das Sie unsere Sichtweise verstehen. Ich habe unseren Support nochmal explizit auf Ihren Beitrag hier hingewiesen. Herr Reich wird Ihnen nun noch einmal deutlich schreiben was wir von Ihnen benötigen, damit wir Ihren Account wieder frei schalten können.

    Zitat

    Da wäre natürlich auch ein Hinweis über die positive Prüfung (womit,
    Ergebnis etc. hilfreich). Als ich es heute geprüft hatte (in der
    Zwischenzeit hatte keiner Zugriff darauf), hatte sich nix ergeben.


    Das Schadcode auf Ihrer Website vorhanden war ist eine Tatsache. Sie haben unserem Mitarbeiter Herrn Stenders ja auch mitgeteilt, dass Sie den Schadcode entfernt haben. Der bsi ist zudem eine Quelle, die man ernst nehmen kann.

    Zitat

    Seitens Netcup besteht absolut kein Bedarf, mir irgendwie zu helfen

    Unser Support ist seit dem Wochenende dabei Ihnen zu helfen. Ihre Aussage kann ich daher nicht nachvollziehen...

    Die Sperrung erfolgte nachdem die Abuse von unseren Mitarbeitern als positiv geprüft wurde. Einfach so sperren wir nicht. Sobald wir von einem Verstoß gegen geltendes Recht Kenntnis erlagen, müssen wir eingreifen. Andernfalls machen wir uns strafbar.

    Derzeit warten wir auf Ihre Zusicherung das es zu keinem weiteren Verstoß gegen die AGB und geltendes Recht in Ihrem Verantwortungsbereich kommt. Unsere Mitarbeiter haben Ihnen deutlich geschrieben, was wir von Ihnen benötigen.

    Ich muss Sie darauf hinweisen das wir Ihren Vertrag wegen den Verstoß gegen die AGB auch alternativ fristlos kündigen können. Das machen wir auch, wenn Sie weiter so mit uns umspringen (Details aus dem Support werde ich hier nicht veröffentlichen). Schade das Sie so wenig Verständnis für die Lage zeigen uns unsere Arbeit diesbezüglich wohl nicht zu schätzen wissen.

    Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

    einige unserer heutigen Mitarbeiter waren bereits Kunde bei uns, bevor sie ihren Arbeitsplatz bei uns erhalten haben. Eventuell ist ja jemand auch unter Ihnen, der über uns ein Duales Studium an der DHBW Karlsruhe machen möchte.

    Zusammen mit der DHBW Karlsruhe bieten wir einen Studienplatz für den Studiengang Informationstechnik (IT) an. Das Studium dauert drei Jahre und kann mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) abgeschlossen werden. Aufgrund des Tätigkeitsrahmens der netcup GmbH, können wir optimal die praktischen Themen des Studiums vermitteln.

    Details dazu finden Sie direkt auf unserer Website: netcup.de - Ausbildung bei netcup

    Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen, freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Diese bitte per E-Mail an jobs at netcup de richten.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Preuß

    Impressum

    Wenn die Angriffe andauern bleibt einem in dem Fall nur die Möglichkeit in eine Infrastruktur zu investieren, die mit den Angriffen umgehen kann. Wir bieten dafür Firewalls, Loadbalancer und dedizierte Netzwerkuplinks mit entsprechender Bandbreite an. Besonders Angriffe per UDP-Flood erfordern meist eine hohe dedizierte Bandbreite beim Kunden (um andere Kunden nicht zu beeinträchtigen) und einen entsprechenden Paketfilter.

    Unser Support berät gerne zu entsprechenden Produkten.

    In einem Snapshot der über das VCP erstellt wird ist der Zustand aller Daten der Festplatte gespeichert, ganz gleich ob es eine Datenbank ist oder anderes.

    Gerade geöffnete Datenbanken sollte man aber nicht alleine durch einen Snapshot speichern, da dieser keine Daten enthält die im RAM sind und so ggf. kein Rollback möglich ist.

    Zitat

    Das für mir leid. Das ist ja auch eine allgemeine frage und nicht auf netcup bezogen.

    Ah, Ok, dann verstehe ich das jetzt richtig. Vielen Dank für die Klarstellung :)

    Im privaten Bereich ist die Bandbreite der Uploads begrenzt, um den kommerziellen Angeboten keine Konkurrenz zu machen. Das wir in Deutschland Internet-Flatrates für 20 Euro / Monat bekommen, ist einem ganz harten Wettbewerb zu verdanken. Verdienen kann man daran kaum etwas. Dieses spiegelt sich dann auch schnell im Support der Anbieter wieder, wenn etwas mal nicht so funktioniert wie es soll.

    Hohe Upload-Bandbreiten sind durchaus möglich. Man muss nur den dafür angemessenen Preis bezahlen.

    Die vServer die mit Linux-VServer virtualisiert wurden, hatten neben dem garantiertem RAM noch flexiblen RAM. Dieses haben die KVM Server nicht. Auch belegen Systeme in Linux-VServer weniger RAM wie bei einem KVM-System, da hier auch der gesamte Kernelspace in den RAM geladen wird. Daher empfehlen wir für einen Wechsel immer ein System das den flexiblen RAM von Linux-VServer bei KVM als garantierten RAM beinhaltet.

    Zitat

    Gibt es für mich trotzdem die Möglichkeit, auf vServer (KVM)-Neptun zu wechseln?

    Über die Migration nicht. Sie können den alten vServer aber regulär kündigen und den gewünschten KVM-Server einfach neu bestellen. In dem Fall fällt die kostenlose parallele Bereitstellung weg. Auch müssen Sie die Kündigungsfrist von 31 Tagen beachten.