Beiträge von tuxproject.de

    Von dem Funktionieren auf Linux mal ganz zu schweigen.

    Gut, das ist ja jetzt ein Problem, dessen Lösung offensichtlich wäre. (Linux auf dem Desktop ist m.M.n. Zeitverschwendung und auf dem Server ist es auch bei Weitem nicht alternativlos.) Mein Mitleid mit Menschen, die freiwillig ein System nutzen, das vieles komplizierter macht als nötig, ist überschaubar. ;)

    Um jedenfalls beim Thema zu bleiben: So lange legal erworbene Filme und Serien einen mit Trailern und Werbung und sonstigem Scheiß nerven, habe ich volles Verständnis dafür, dass BitTorrent existiert. Ich möchte ja auch, dass Kreative von ihrer Arbeit leben können, aber dann sollen doch die, die bereit sind, dafür zu bezahlen, nicht unnötig genervt werden.

    Einen Mailserver kann man nicht mal eben so aufsetzen.

    Doch. Allerdings braucht man zwei bis drei Versuche, bis man ihn so eingerichtet hat, dass er vor Spam (rein und raus) sicher ist und nicht in den ersten fünf Minuten auf sämtlichen Blacklisten landet.

    Essenziell IMO:

    • Finger weg von Rundum-sorglos-Paketen, bei denen man nur ein Dockerimage runterladen muss und dann "läuft es schon irgendwie". Wer einen Server betreibt, der haftet. Für "in dieser verschlossenen Kiste läuft irgendwas" würde ich nicht haften wollen. (Darum nutze ich allgemein kein Docker; das auf den von mir genutzten Serversystemen allerdings auch nicht lauffähig ist.)
    • DNS anständig einrichten: DMARC, DKIM und SPF sind zwar beim Einrichten lästig (wie alles, was mit Zertifikaten zu tun hat), aber sorgen für "ganz guten" Grundschutz gegen Versuche der Übernahme per Fakeabsender.
    • Keinen offenen Proxy betreiben. Authentifizierung jedes Absenders ist Voraussetzung, am besten natürlich per gesicherter Verbindung. Klar, "akzeptiere automatisch alle Mails von folgendem Absender" geht schnell, aber geht auch übel in die Hose.
    • Jede Spammail, die reinkommt, ist eine potenzielle Sicherheitslücke. OpenSMTPD, Dovecot und ein optimal eingestelltes rspamd sind die Grundausstattung, nicht nur Mails rein und Mails raus. (Natürlich geht stattdessen auch Postfix, Cyrus und SpamAssassin, aber ich persönlich setze genannte Kombination ein.)

    Mein erster Mailserver hatte nichts davon. Der war binnen dreier Tage fast überall blockiert.

    (Außerdem ist natürlich eine abuse@-Mailadresse von Vorteil. Aber im Bestfall braucht man die nur für's Gewissen und erhält dort nie Post.)

    ... Nachtrag: Und natürlich hat man danach die Hoffnung, dass man das alles nie wieder machen muss. Und schreit diese Hoffnung ins Kissen ... ;)

    Ahoi,

    nach 14 Jahren AMD64-Servern bei Netcup habe ich jetzt endlich :) mal einen Anwendungsfall für ARM gefunden. Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, wie man externe ISOs zum Booten bekommt.

    NetBSD 10 aarch64: ISO hochgeladen und eingelegt, bootet aber nicht.

    OpenBSD 7.5 ARM64: ISO hochgeladen und eingelegt, bootet aber nicht.

    Und ja, die Bootreihenfolge ist natürlich gesetzt. ;)

    Auf den alten Servern gab es da nie Probleme, daher nehme ich an, es gibt noch irgendwelche Unterschiede, an die ich so nicht gedacht hatte. Hat jemand einen Tipp für mich?

    Beim Update von OpenBSD 7.1 auf OpenBSD 7.2 ging bei mir irgendwo die IPv4-Konfiguration hops - lustigerweise nur auf einem meiner Server, der andere tut mit derselben Netzwerkkonfiguration auch weiterhin problemlos seinen Dienst. Das äußert sich dann darin, dass ifconfig aussieht, als würde alles gehen, aber der Server komplett vom Netz abgeschnitten ist. Schön.

    Der Beitrag von AutoYaST löst auch dieses Problem bei mir. Ändern musste ich, dass die IPs hartkodiert sind, statt mich auf autoconf zu verlassen, und die ICMP-Freigabe war bis dato auch nicht vorgesehen (ging ja auch ohne). Ohne slaacd habe ich es nicht getestet, aber das ist mein Mailserver, den lasse ich nicht länger instabil als nötig.

    Jedenfalls: Danke!

    Wenn ich jetzt sage "ich weiß, wie rsync geht" (habe das schon mal gemacht), klingt das wahrscheinlich undankbar... ist auch wirklich nicht so gemeint. :)

    Meine Frage zielte aber ja extra auf die "offizielle" Updatemöglichkeit ab. Muss ich wohl mal warten, bis hier ein Offizieller reinguckt.

    Memo an mich (quasi): Ich werde bei Domaindingen nach dem Umzug voraussichtlich eine striktere Trennung zwischen Subdomains vornehmen, der aktuelle Zustand ist wirklich nicht rsync-freundlich. Grundsätzlich ist dein Konzept für mich so aber nutzbar (obwohl ich Idiot auf dem alten Server das mit den Keys ein bisschen versäumt habe und deswegen wahrscheinlich Schritt 5 ganz weglassen könnte...).

    Vorerst gute Nacht.

    Moin,

    der älteste meiner Server bei Netcup ist ein vServer Neptun von 2010. Erfahrene Administratoren wissen, was ich vorhabe: Ich würde den Server, dessen Ressourcenknappheit (2 GB RAM :rolleyes:) sich doch langsam bemerkbar macht, gern auf neue Hardware umziehen.

    Der Aufbau ist wie folgt:

    • FreeBSD 12 (UFS, nicht ZFS, sonst wäre manches leichter)
    • ein ZNC
    • eine MariaDB-Datenbank
    • diverse Domains mit überwiegend Webkrempel drin, allerdings laufen auf einer einzigen der Domains mehrere Dienste zusammen, die ich ungern allesamt tagelang "verlieren" würde.
    • ein Mailserver

    Um sowohl Downtime als auch Konfigurationszeit nicht unnötig in die Länge zu ziehen, wüsste ich gern, ob es irgendwie möglich ist, einen aktuellen "Snapshot" meines Servers auf einen neuen Server zu transferieren. Oder muss ich doch alles händisch machen? Vor ein paar Jahren war die empfohlene Vorgehensweise noch letztere - hat sich da was getan?

    Viele Grüße.