Beiträge von tuxproject.de

    We get it: Du bist der allerbeste.

    Also du gettest es also schon mal nicht, trotzdem danke für den Beitrag.

    BSDs sind das wahre Betriebssystem.

    So einen unglaublich dummen Stuss aus meinem Hinweis, dass Docker bei mir nicht läuft, herauszudestillieren muss man ja auch erst mal schaffen.

    Alle anderen die GNU/Linux (Debian, Ubuntu, Gentoo etc. pp) nutzen haben keine Ahnung/Skill Server zu betreiben.

    Steht wo?

    Ach, steht nirgends. Mein Fehler. Also reines Hirngespinst von dir. Ich hoffe, du erwartest nicht, dass ich auf deine völlig aus der Luft gegriffenen Unterstellungen irgendeine inhaltliche Entgegnung folgen lasse.

    Convience Argumente für Docker Akzeptierst du nicht, sondern machst dich darüber lustig.

    Hast du denn auch nur ein einziges Gegenargument für meine ausführliche Begründung, warum Docker bestenfalls überflüssig ist, aufzubieten oder möchtest du es beim virtuellen Ansabbern meiner Person bewenden lassen? Ich frage für die Einschätzung, wie ernst dich irgendjemand hier nehmen sollte.

    Jeder Software Entwickler der nicht eine riesige Matrix an Betriebssystemen mit jeden Commit über UnitTest und CI testet ist ein schlechter Developer.

    Jeder Softwareentwickler, der seinen eigenen Computer für den Nabel der Welt hält, ist ein schlechter Softwareentwickler. Alles Übrige ist ein weiteres Hirngespinst von dir.

    Aber am wichtigsten ist es natürlich das die Software für dein BSD funktioniert, wenn nicht dann ist es ein schlechter Developer.

    Mir ist es völlig scheißegal, ob irgendwelche Internetdödel ihre Software auf "mein BSD" (soso, denn natürlich benutze ich nur BSD...) portieren oder nicht. Ich finde es nur ein bisschen schade, dass "läuft bei mir" ausgerechnet im Netcupforum dasselbe sein sollte wie "also muss es bei dir auch laufen".

    Bloß keine anderen Herangehensweisen zulassen

    Tu' ich. Ist ja nicht meine Herangehensweise. Irritierenderweise muss ich mich deswegen von einem weiteren Internetdödel ("saremox") beschimpfen lassen, wie etepetete, hochnäsig und sonstwie abgehoben es von mir sei, dass ich die Begeisterung für Docker nicht nur nicht teile, sondern es gar wage, sie argumentativ auseinanderzunehmen.

    Lass es mich so ausdrücken: Mach mal dein Fenster auf kipp, Kollege.

    Installiere Docker auf dem System

    Sobald Docker für die auf meinen Servern laufenden Betriebssysteme zur Verfügung steht, haben wir da vielleicht eine andere Diskussionsgrundlage. Tut es halt nicht. ;) Also die Kurzfassung ist: Immich will nicht, dass Menschen, die sich etwas besser mit Servern auskennen, es nutzen. Wird vermerkt.

    Gibt es denn auch noch andere brauchbare und zuverlässige Distributionen? :/

    Wenn ich mich heute unbedingt für eine Linuxdistribution entscheiden müsste, dann wäre es wahrscheinlich Gentoo. Weil ich genau das Gegenteil von dem mache, was Dockerfans machen.

    Für die, denen das zu viel Gebastel ist (und die trotzdem nicht auf BSD upgraden wollen...), openSUSE, weil es von den "großen" Distributionen die einzige ist, die auch mal halbwegs aktuelle Sicherheitspatches hat und nicht alle Naslang wegen irgendeiner Upstreamzankerei (-> Fedora/CentOS/Red Hat/...) wahlweise abgekündigt oder ohne technische Notwendigkeit komplett über den Haufen geworfen wird. (Und auf ARM64 sturzfrei funktioniert, aber das ist noch nur am Rande interessant.)

    ...und während tuxproject.de noch seinen Kernel von Hand kompiliert

    Nein.


    und Mailcow mal eben in 10 Minuten "von Hand" installiert

    Ja. Und darum genau weiß, was jedes einzelne Paket auf seinem Server warum tut. Und bei dir so?

    jede(r) andere nimmt Container her

    Nein, wie oben mehrfach ersichtlich.


    Weil sie schlicht praktisch sind.

    Und eine enorm dumme Idee, wie dargelegt.

    Nur schade, dass ...

    Normative Kraft des Faktischen.

    ... von dir keine Antwort auf die faktenbasierte Darlegung kam. Beweis durch Behauptung, das alte Problem. Mit manchen Menschen ist eine technische Diskussion überflüssig, man erkennt sie am "isso weil isso" - denn damit lässt sich deine Antwort auf meine ausführliche Begründung, warum Docker das falsche "Problem" "löst", letztendlich zusammenfassen. Schade.

    Und er hat Debian ne schlechte Distribution genannt. 8|

    Nein, da hast du etwas falsch verstanden: Paketmanager, die dieses supitolle supigeile supiinnovative Docker-"Feature" - Versionen anpinnen - nicht haben, sind schlecht. (Ich würde ja nach Gegenargumenten fragen, aber ich gehe nicht davon aus, dass du welche hast.) Nur trifft das auf Debians apt nicht zu, denn apt kann das. Sicher wusstest du das aber schon. :S

    - Es löst das "aber auf meinem Rechner läuft es" Problem

    Übersetzt: "Es löst das 'Problem', dass Entwickler schlechter Software zu faul für Unittests und/oder CI sind."

    - Es löst das Problem der Notwendigkeit von unterschiedlichen Versionen der gleichen Sache (PHP, Datenbanken u.v.m.)

    Übersetzt: "Es löst das 'Problem', dass Entwickler schlechter Software arrogante Schnösel sind, die glauben, außer ihrer Software müsste auf einem Zielsystem nix laufen."

    - Es baut genial aufeinander auf, man kann einen anderen Container als Basis für eigene Container nehmen, das "schon fast da ist".

    - Es ist ressourcensparend.

    Übersetzt: "Es stellt eine unnötig komplizierte Infrastruktur bereit, die sich mit weit weniger RAM und Plattenplatz auch mit chroot und shared libraries abbilden ließe."

    - Auch und gerade komplexe Systeme sind damit einfach umsetz- und weitergebbar: man sehe sich nur mal ein docker-compose von Mailcow an. Viel Spaß, da alles manuell installieren zu wollen.

    Mailcow oder, wie ich es nenne, zehn Minuten Handarbeit. Keine Ahnung, warum das jetzt ausgerechnet in einem Container besser aufgehoben wäre als nativ im Betriebssystem, wo es anständig (kernelseitig!) gekapselt wird und trotzdem performant und ressourcensparend ist.

    - Updates sind mit neuen Containerversionen einfach realisierbar, die Updates auch teil oder komplett automatisierbar.

    Übersetzt: "Container ignorieren Sicherheitspatches des Betriebssystems, aber das macht ja nichts, weil man mit ihnen auf die viel besseren Sicherheitspatches von Drittanbietern angewiesen sein kann." (?)

    - Durch einfache Updates erhöht sich die Sicherheit (insbesondere wenn automatisiert), da damit Schwachstellen nicht lange online rumhängen.

    Dafür gibt es übrigens auch Lösungen, die ganz ohne Container funktionieren. Man nennt sie... Moment, ich hab's gleich... Dings... ach ja: Systemupdates. (Wenn Docker hier ein Problem für dich löst, weil du dich dazu entschieden hast, ohne technische Notwendigkeit auf einem Internetserver ein System einzusetzen, das keine schnellen Sicherheitsupdates bekommt, dann würde ich ja bei der Problemlösung woanders ansetzen als beim "Container"...)

    Insbesondere Anpassungen an compose Files sind quasi immer nötig.

    Übersetzt: "Man hat mit Containern mehr Handarbeit als ohne sie."

    - Fehler, die nicht rückgängig gemacht werden können, können kaum passieren. Schlicht die letzte funktionierende Version nochmal pinnen und ziehen.

    Das kann jeder gute Paketmanager. Dein System hat keinen guten Paketmanager? Dann siehe zwei Punkte weiter oben.

    - Container internes Networking (man kommt von außen nicht ran) und die Integration eines Proxy Containers ermöglicht es, auch ohne Firewall einen DB Port nicht online zu haben.

    Übersetzt: "Container wie Docker erfinden Solaris-Zonen, FreeBSD-Jails und/oder einfaches UNIX-chroot mitsamt loopback device noch mal neu, nur halt schlechter."

    Ich finde, daß Docker (bzw. das Containerprinzip an sich) die beste Sache seit geschnitten Brot ist - insbesondere für Linux.

    Weil Linux das letzte System war, das noch keine mindestens gleichwertige Lösung im Kernel hatte? ^^

    Für mich gilt: wenn etwas NICHT als Docker Container installierbar ist, dann werde ich es nicht in Betracht ziehen.

    Prima. Dann bin ich ja vor deinen Bugreports sicher. :evil:

    … der in einen weiteren Container gepackt wird, so dass kein Ausbruch/keine Verbindung zwischen "Originalcontainer" und Host möglich ist

    Aus Dockercontainern auszubrechen ist ein beliebter Sport unter Sicherheitsforschern. Wie dem auch sei: Wer das dringende Bedürfnis hat, eine bestimmte Software zu nutzen, aber ihr nicht hinreichend über den Weg traut, so dass er nach möglichst komplizierten Möglichkeiten sucht, sie in Ketten zu legen, der sollte eventuell noch mal 2-3 Schritte zurückgehen und ganz wesentliche Fragen an sich selbst stellen.

    (Zum Beispiel: Traue ich mir zu, einen Internetserver zu administrieren? Sollte ich genau diese Software nutzen? ...)

    auch self hosted möglich.

    Ich würde mir wünschen,

    1. Serveradmins hörten endlich auf, das Hosten einer fremden Blackbox ("Dockercontainer") auf einem frei im Internet verfügbaren Server für eine gute Idee zu halten, und
    2. Ent(jaja)wickler hörten endlich auf, ihre Software so unübersichtlich wachsen zu lassen, dass Docker die einzige "dokumentierte" Installationsweise ist. Erstens wegen 1., zweitens, weil auf hinreichend vielen Betriebssystemen gar kein Docker läuft.

    Faustregel: Software, die zwangsläufig in einem "Container" laufen will, gehört da auch hin... also in den Container.