Beiträge von Paul

    Ist mir bewusst, aber wenn ich für 8 vCores zahle dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen diese zu nutzen. Natürlich wollte ich keine utopische Load erzeugen. Ich dachte eher an ein paar Kleinigkeiten, die man nebenbei laufen lassen könnte, eben z.B. wie den NTP Pool :)

    Nur so ein persönlicher Gedanke: Ich würde einen Server, der primär für eigene Backups gedacht ist, vielleicht nicht unbedingt gleichzeitig für "public services" nutzen wollen. Nutze ihn lieber für eigene Dienste wie oben schon mal erwähnt z.B. Monitoring oder auch als Repository oder Mirror und beschränke den Zugriff auf eigene Server. Diesen Sicherheitsaspekt sollte man durchaus in Erwägung ziehen.

    Ich bin jetzt schon viele Jahre Kunde bei Netcup (>10 jahre) und habe in dieser Zeit noch nie Daten verloren aufgrund von Hardware-Defekten. Zwar wurde ab und zu mal ein Server auf einen anderen Node migriert, weil es wohl Probleme mit der Hardware gab, aber es hat definitiv nie Datenverlust gegeben. Ein Restrisiko besteht natürlich immer, auch bei einem Raid 10. Auch ein menschlicher Fehler könnte mal dazu führen. Aber genau dafür sollte man ja auch immer Backups haben ;)

    Ich finde, Netcup macht diesbezüglich einen super Job! Und das ist sicherlich auch mit ein Grund, warum ich hier sehr zufrieden meine Server miete :)

    Naja, die Frage ist im Grunde: Worauf laufen die Seiten denn jetzt und was heißt für dich "hoher Traffic"? Die RS G8 haben laut Beschreibung 80TB Traffic inklusive. Danach wird u.U. gedrosselt. Prinzipiell sollte das auf einem RS 2000 G8 eigentlich gar kein Problem sein. Wenn doch, ist ein einzelner Server vielleicht eh die falsche Wahl und man sollte anfangen bestimmte Dienste auszulagern.

    Ein (Netcup) Root Server ist für Webseiten und Foren eigentlich sehr gut geeignet. Ok, oft reicht vermutlich auch schon ein VPS, weil man in diesen Fällen nicht unbedingt dedizierte CPU Ressourcen benötigt. Aber wirklich falsch machen kann man damit nichts. Hast ja dafür auch eine Zufriedenheitsgarantie.

    Ich würde den "/tickets/" Block mal aus dem "/" raus nehmen und parallel konfigurieren. Ebenso auch die anderen Blöcke. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese verschachtelte Konfiguration evtl. zu Problemen führt. Normalerweise braucht man das nämlich nicht. nginx sucht sich den passenden Block schon selbst.

    Da ich selbst in der Brancher arbeite, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es immer besser ist, Wartungsarbeiten tagsüber (während den Bürozeiten) durchzuführen, da

    1. Die Mitarbeiter wach und konzentriert sind (Nachts ist das "menschliche" Fehlerrisiko deutlich höher)

    2. Wenn wirklich mal was schief geht, ist zur Not die ganze "Mannschaft" da und kann helfen.

    3. Der Kunde ist besser zu erreichen (Mitteilungen) und kann die Systeme leichter kontrollieren.

    Systeme, die wirklich keine Downtime vertragen, sollte nach Möglichkeit HA gebaut werden, da es auch sonst jederzeit zu einem Ausfall kommen kann.

    Downtimes und Reboots sind immer unangenehm. Keine Frage. Aber sowas gehört leider dazu. Gerade bei produktiven Systemen muss man sowas mit einplanen.

    Das sieht so stark nach Enterprise Edition aus, bis auf das Site-Building-Feature. Kannst du das bestätigen?

    Die Gitlab CI Funktionalität ist auch in der CE-Edition vorhanden (https://about.gitlab.com/features/gitlab-ci-cd/), Gitlab Pages ebenfalls. Was es dafür braucht, sind zusätzliche Gitlab Runner, aber das ist alles auch in der kostenlosen Version vorhanden. Die Enterprise Editionen bieten dann eher sowas wie LDAP-Integration, Geo Replikationen oder Docker Image Security Scanning. Das o.g. Hugo Beispiel ist so auch mit der CE-Edition problemlos möglich.

    Ich nutze gitea, bin damit sehr zufrieden.

    Einige UI Features sind diskutabel (Read / Clone Access für alle authentifizierten Accounts auf ein Repo ist möglich, wenn das Repo auf 'Visible' gestellt wurde)

    Ansonsten ein sehr schönes Werkzeug.

    Gitea nutze ich privat auch,vor allem weil es so schön schlank ist (im Vergleich zu Gitlab). Läuft bei mir in einer Docker Swarm Umgebung. Bin damit ebenfalls super zufrieden. Dafür ist es halt wirklich nur ein reines Git Hosting Tool.

    Gitlab kann halt darüber hinaus noch sehr viel mehr, weswegen es durchaus was für eNBeWe sein könnte. Sowas meinte ich z.B. https://gitlab.com/pages/hugo. Das baut die Hugo Webseite mit Hilfe einer .gitlab-ci.yml automatisch bei jedem Commit und deployed sie bei Wunsch auch. Man muss nicht unbedingt Gitlab Pages dafür verwenden, wäre aber auch eine Option.

    Ich habe vor einiger Zeit ein CI-System gesucht um mein Blog automatisch mit Hugo zu bauen, wenn ich etwas committe.

    Meine Anforderungen waren a) self-hosted b) kein Java c) kein Docker. Im Endeffekt bin ich bei Buildbot gelandet, aber komfortabel ist was anders...

    Kennt ihr vielleicht noch irgendwas anderes?

    Wie wäre es mit (einem selbst gehosteten) Gitlab? Das hat mittlerweile echt nette CI Funktionalitäten. Damit solltest du das recht komfortabel einrichten können.

    Docker bietet ja eigene Repositories an. Warum gibt es docker-compose dann nicht in diesen Repos sondern man muss sich die Binary wgetten oder per pip installieren?

    docker-compose stammt ja noch aus der Zeit vor Docker Swarm. Docker Swarm ist ja das, was man heute eigentlich nutzen möchte. Das (alte) docker-compose Tool hat ja im Grunde auch nur standalone Container gestartet. Docker Swarm nutzt ja weiterhin Docker Compose Files, allerdings in Version 3 und neuer, ist nicht komplizierter als docker-compose, bietet aber viel mehr Funktionen. Ich würde docker-compose eigentlich als "deprecated" bezeichnen und verstehe daher schon, dass Docker das nicht im offiziellen Repo anbietet. Einzelne Distros haben das aber noch in ihrem Repo.

    Achja, man darf das docker_service Ansible Modul nicht mit dem "docker service" Befehl verwechseln, das hat nichts miteinander zu tun, worüber ich selbst schon sehr unsanft gestolpert bin am Anfang :/ Da braucht es dringend eine Anpassung/Namensänderung.

    Die IP(s) und die Email Adresse stehen eh im Mail Header (und das vermutlich für immer. Wer löscht heutzutage noch Emails...). Das scheint auch niemanden zu stören. Oder eben noch nicht ;-).

    Hallo geekmonkey,

    erstmal danke für's Teilen :) Es ist immer gut, wenn man Code öffentlich zur Verfügung stellt und vor allem andere drüber schauen lässt.

    Aber da du schon fragst, einen (konstruktiven) Verbesserungsvorschlag hätte ich dann doch: Heutzutage schreibt man eigentlich keine Shell Skripte mehr für die Installation und Konfiguration von Serverdiensten. Dafür gibt es Konfigurations-Management-Tools wie Ansible (https://www.ansible.com/), was mittlerweile das Standard-Tool für Automatisierung geworden ist. Damit ist es unglaublich viel einfacher solche Szenarien abzubilden und den Code später mit anderen zu teilen.

    Auf https://galaxy.ansible.com/ gibt es z.B. schon so viele Rollen/Playbooks, die gerade solche Dienste wie Webserver/DB/LAMP etc. auf sämtlichen Betriebssysten abbilden. Ok, auf Galaxy muss man immer etwas aufpassen, weil das meiste einfach Schrott ist ;-). Aber oft ist es ein guter Anhaltspunkt um seine eigenen Ansible Rollen zu schreiben, was man auf jeden Fall mal gemacht haben muss, wenn man Ansible einsetzen möchte.

    Daher, wenn du eh gerade Zeit hast, schau es dir unbedingt mal an. Die Lernkurve dabei ist enorm. Vielleicht dauert es am Anfang einen kleinen Moment, bis man mal drinnen is im Thema, aber dann willst du garantiert nichts mehr anderes nutzen! :)

    Wir werden vermutlich Cloud-Init zukünftig anbieten. Hier wäre, wenn der Kunde dieses wünscht, auch bei einem Vorhandenen Image nachträglich ein Tausch von SSH-Keys möglich.


    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

    Das wäre wirklich klasse!

    Ist aber vermutlich einiges an Aufwand, wenn man sämtliche Images neu erstellen und "Cloud-Init-Ready" anbieten möchte. Aber an sich sehr begrüßenswert, da dadurch auch Systeme wie RancherOS gut nutzbar wären. Bin auf jeden Fall sehr gespannt, was da kommen wird ;-).

    Da bin ich doch echt froh, dass ich mir privat ein ordentliches Business Notebook von Dell gekauft habe (Latitude E5470). Das hat direkt wenige Tage nach Bekanntwerden ein Bios Update bekommen. Es gibt sogar eine extra Anleitung um Bios Updates unter Linux einzuspielen, wenn man wie ich gar kein Windows hat. Das finde ich sehr vorbildlich. Mein Desktop PC wird das vermutlich nie sehen (Asus Mainboard, letztes Update irgendwann 2015).

    Nextcloud kann auch S3 als Primary Storage nutzen. Daher würde es sich hier durchaus anbieten, auf dem Storage Server einen simplen S3 Dienst laufen zu lassen (ich empfehle hier einfach mal Minio Server https://www.minio.io/) und diesen dann verschlüsselt über HTTPS in Nextcloud einzubinden. Das würde die Problematik mit der unverschlüsselten Verbindung sehr elegant lösen.

    Ich plane aktuell nämlich ein ähnliches Setup, konnte es aber noch nicht umsetzen, da es aktuell keine Möglichkeit einer Migration von einem herkömmlichen Filesystem Backend auf ein S3 Backend seitens Nextcloud gibt. Getestet habe ich es aber schon erfolgreich in einer Testumgebung (allerdings ohne Performance Tests).

    Ich verweise hier dann nochmal auf die offizielle Nextcloud Doku. Die ist hier eigentlich recht gut und sollte alle weiteren Fragen kären. https://docs.nextcloud.com/server/12/admi…ry_storage.html