Beiträge von Paul

    Da die IP ein persönliches Datum darstellt, glaube ich nicht, dass dieser Anwendungszweck DSGVO konform wäre.

    Aber die IP gehört ja zu keinem Internet-Anschluss. Die gehört ja zu einer virtuellen Maschine, die sowieso öffentlich im Internet steht. Diese könnte im Zweifel nur Netcup einer menschlichen Person zuordnen. Und sämtliche Listen, die so arbeiten (Spamlisten) arbeiten ja mit öffentlichen IP Listen. Da würde ich jetzt kein größeres Problem drin sehen.

    Mal ne Frage zur Performance von den kleinen VPS 200. Aktuell laufen Bitwarden und die Mailkuh mit vielen Domains, aber wenigen Usern. Soweit alles kein Problem. Wie verhält sich das bei knapp 100 Mails am Tag? Mir fehlen da echt Erfahrungswerte.

    Überlege noch zusätzlich 2 3 VPN mit pritunl laufen zu lassen. Maximal 10 User.

    Übersehe ich iwas, sollte doch eigentlich ohne Probleme laufen oder? Denke mal ressourcenhungrig ist bei Mailcow eher SOGo.

    Die Mails an sich sind harmlos. Das ist kein Problem. Da geht noch einiges mehr bei einem VPS200. Teuer sind nur so Spielereien wie Webmail, Virenscanner, etc. Das müsste man eher ein Auge drauf werfen.

    Nur vom Gefühl her würde ich es allerdings schon eher trennen. Passwort-Manager, Mail und VPN hätten jetzt z.B. bei mir nichts auf einem gemeinsamen Server verloren. Aber das ist Ansichtssache.

    Ich sag ja, nen persönliches Startscript wäre die Krönung. Damit kann dann jeder seine Kiste so installieren wie er mag :)

    Man kann ja jetzt schon sein eigenes Images verwenden. Mit Cloud-Init wird man da sicherlich noch etwas flexibler. Schön wäre jetzt nur noch, wenn man hochgeladene Images/Isos etwas länger als 24h speichern könnte. Von mir aus gerne auch als extra Service. Dann könnte man ja monatlich für X € den Speicherplatz mieten, wenn es aus Kostengründen so gemacht wird.

    Hat jemand spontan eine Idee, weshalb der cronjob nicht greift? (Logs leer, kein Filedownload (tut das Script im Regelfall))

    Manuell geht es, die Rechte stimmen also schonmal. (als vplanbot)

    Die Datei ist ausführbar? Kann mir gerade nicht vorstellen, dass der relative Pfad funktioniert. Der Cronjob sollte besser absolute Pfade nutzen.

    Im Cron Log steht auch nichts (Datei nicht gefunden o.ä.)?

    Edit: Achso und noch etwas, wieso bist du denn als vplanbot User im /root Verzeichnis? :)

    Zitat
    wir führen dringende Wartungsarbeiten am Wirtsystem Ihres Servers durch. Dadurch ist Ihr Server am 14.01.2019 zwischen 19:45 und 20:00 Uhr für circa 30 Minuten nicht erreichbar

    ;)

    Vielleicht noch ein paar kleine Anmerkungen, die helfen könnten:

    * Wenn du Teile auf den VPS auslagerst, musst du dort auch SSL terminieren (z.B. mit einer extra Domain images.mydomain.tld)
    * Beachte aber, dass rein statischer Content auf dem Webhosting auch sehr schnell ausgeliefert wird. Netcup setzt da ja mittlerweile auch einen nginx proxy ein. Ob ein eigener VPS das wirklich so viel schneller kann, bezweifle ich ein wenig.
    * Was auf dem Webhosting natürlich langsamer ist, sind die ganzen PHP/DB Abfragen, also der ganze Content, der quasi on-the-fly generiert werden muss. Da würde sich ein eigener VPS natürlich schon lohnen.
    * Alternativ brauchst du einen eigenen Caching Server. Das könnte z.B. ein wie von mir oben erwähnter Varnish sein, oder auch ein nginx mit proxy_cache. (Nebenbemerkung: Bei Cloudflare ist es im Grunde auch ein nginx), der dann die "generierten" Seiten aus dem Cache ausliefern kann, so dass das PHP/DB Backend entlastet wird. Das kann allerdings je nach Anwedung/Webseite aufwendig/kompliziert sein. Ist aber definitiv möglich und wäre quasi dein eigener CDN Dienst.

    * Von was für einem VPS reden wir denn überhaupt? Bei einem kleinen VPS200 ist das dann natürlich auch wieder viel Aufwand für wenig Nutzen :)

    Paul Hab vor einen fixen VPN Tunnel direkt am Router im Büro einzurichten. Damit ich meine Sachen erreichen kann.

    Bin mir nur nicht sicher ober der Speed ausreichen wird. Bis jetzt habe ich mir für Unterwegs immer eine lokale Kopie der benötigten Daten erstellt und diese danach Zuhause wieder mit den Netzwerk synchronisiert.

    Im Büro habe ich 100/20 MBit/s.

    Schreibst du denn viele/große Daten? Ich versuche so etwas meist zu vermeiden und lasse die Daten selbst im entsprechenden Netzwerk. Diese sollten möglichst nicht über das VPN gehen. Notfalls mit einem JumpHost, was sich in diesem Fall auch anbieten würde. Dann spielt nämlich auch die Verbindungsgeschwindkeit keine große Rolle.

    Einen kleinen Tipp noch: Achte auf solche Spielereien wie Dual Stack Lite, falls das irgendwo eingesetzt wird. Das kann ein echter Spielverderber werden. Daher um sicher zu gehen: Mach das VPN besser gleich IPv6 ready ;)

    Paul Danke. Ich habe im Off Topic bereits den Tipp erhalten für die Verteilung der Let's Encrypt Zertifikate. Ich kam aber noch nicht dazu dies genauer anzusehen. Wenn dies natürlich so Multifunktionell ist muss ich mir das mal genauer anschauen. Mit YAML habe ich mich noch nicht beschäftigt. Aber ich denke auch das kann man lernen ^^

    Gerne! Es lohnt sich auf jeden Fall. Also YAML ist im Grunde nur die Sprache um die Aufgaben zu beschreiben/definieren (zusammen mit jinja2 für Templates). Der eigentliche Code von Ansible ist Python. Die ganzen Plugins, die letztendlich die Aufgabe erledigen, sind also in Python geschrieben (falls du zusätzliche Module benötigen solltest).

    Ansible führst du dann entweder lokal auf deiner Workstation aus oder von einem zentralen "Ansible Host". Dieser braucht lediglich SSH Zugriff auf die zu administrierenden Hosts. Daher lässt sich das sehr flexibel einsetzen.

    Frage an die Leute die ein Büro haben:

    Ich bekomme jetzt eins :) Was sind so eure Tipps wie ihr sowohl in Büro als auch Zuhause arbeiten könnt?

    Oder generelle Tipps bin für alles dankbar :)

    Mir war es wichtig, dass ich exakt die gleiche gleiche Arbeitsweise nutzen kann, daher: Notebook+VPN. Das nutze ich sowohl im Büro als auch ggfs. im Homeoffice ohne den reinen Workflow ändern zu müssen. Oft ist es ja so, dass man im Büro selbst gar kein VPN benötigen würde. Das halte ich aber für einen Fehler, da oft manches nicht mehr funktioniert oder besser gesagt oft funktioniert, was im VPN Probleme macht.

    Daher ist es am einfachsten, wen man sowieso immer das VPN nutzen muss. Da spielt es dann gar keine Rolle, ob man jetzt im Büro sitzt oder am Strand.

    Das ist eigentlich so mit der wichtigste Tipp, den ich geben würde. Mach dein Arbeitsgerät unabhängig vom Ort und es spielt keine Rolle, wo du arbeitest. (Jetzt mal von neugierigen Blicken in öffentlichen Verkersmitteln abgesehen ;) )

    Was natürlich noch passen muss ist deine ReverseDNS Adresse. Die muss auf den HELO Hostnamen auflösen.

    Das ist natürlich klar. Da war für mich ja eben die Frage, was passiert, wenn die Namen unterschiedlich sind. Der PTR zeigt ja entweder auf postfix.hostname oder system.hostname. Oder halt beides, wenn es gleich ist. Aber entscheidend ist wohl wirklich der system.hostname.

    Ja, da hast du wohl recht, gerade mal getestet. Im Mail Header steht dann z.B. ja sowas

    Zitat
    Code
    Received: from my.postfix.hostname (system.hostname [IPv6:xxx])

    Hatte jetzt in der Praxis nur noch nicht den Fall, dass sich die beiden Namen unterscheiden. Zumindest nicht bei sauber konfigurierten Mailservern. Aber das scheint wirklich kein Problem zu sein.

    Ja gibt es. Meine Container und VMs tragen alle einen FQDN in der lokalen Domain (.loc) als Hostnamen. Auf meinen Mail Container äußert sich Postfix nach außen (HELO) mit dem entsprechenden gültigen FQDN (.de). Konfigvariable ist myhostname

    Danke dafür. Und das gibt in der Praxis keine Probleme, wenn sich der Host mit einem anderen Namen meldet?

    Ich überlege gerade, ob der Postfix Hostname zwingend mit dem System Hostnamen übereinstimmen muss. Bisher hatte ich das immer so und eigentlich nie darüber groß nachgedacht, ob das nicht vielleicht auch anders möglich wäre. Gibt es evtl. Szenarien, wo das Sinn machen könnte?

    Der Snapshot kann meiner Meinung nach schon dazwischen funken. Dadurch könnte es zu einer erhöhten Last und einer (bleibenden) Fragmentierung kommen.

    Ob das die Werte wirklich so extrem beeinflussen kann, ist eine andere Geschichte. Ich habe derzeit aber keine Zeit und Lust das zu hinterfragen oder auszutesten… :rolleyes:

    Zumindest bei mir hat auch eine Defragmentierung über das SCP nicht geholfen. Auf den Gedanken kam ich nämlich auch schon.

    Es geht um die massive Erhöhung der Disk Latency kurz vor dem Jahreswechsel. Das fällt genau mit der Erstellung eines neuen Snapshots, einem Serverreboot und dem Kernelupdate von 4.18 auf 4.19 zusammen. Ich habe es allerdings noch nicht weiter analysiert, weil soweit alles einwandfrei läuft. Ohne Munin wäre es mir noch gar nicht aufgefallen. Könnte auch sein, dass der Snapshot oder das Kernelupdate schuld sind, ich weiß es noch nicht…

    Lustigerweise habe ich auch im Laufe des Dezembers mal ein Snaphot gemacht. Die ersten Benchmarks liefen dann auch noch als der Snapshot vorhanden war. Hatte genau aus diesem Grund dann mal den Snapshot gelöscht. Danach war es aber immer noch so. Ist der einzige Server, von dem ich einen Snapshot gemacht hatte. Daher, wäre zwar etwas kurios, aber wer weiß...

    OS ist übrigens bei mir Fedora 29 (Server Edition), ebenfalls mit dem Kernel 4.19

    Im Rettungssystem habe ich aber ähnliche Ergebnisse. Daher sollte es nicht am Kernel liegen.