Beiträge von Paul

    Hallo,

    ich überlege einen Server für nextcloud zu mieten. Allerdings bin ich ein Server Laie. Auf nextcloud sollen Daten, Mails und Kalender liegen.

    Ist das für einen Laien machbar? Habe leider auch wenig Zeit. Zwei Kinder brauchen Beschäftigung.

    Ansonsten nehme ich Google Drive und leite alles zu Gmail. Bis die Kids größer sind und ich Zeit habe. :)

    Beachte bitte, dass Nextcloud keinen Mailserver bereit stellt. Mit Nextcloud hast du wirklich nur Dateien, Kalender Kontakte (und eine Webmail App). Den Mailserver (imap,smtp) müsstest du dann noch selbst konfigurieren und pflegen. Das könnte der schwierigere Teil werden. Den Nextcloud Teil bekommt man auch als Laie sicherlich noch gut hin. Zur Not helfen wir im Forum auch gerne weiter. Teste es doch einfach mal lokal bei dir in einer virtuellen Maschine (z.B. mit VirtualBox). Da merkst du relativ schnell, ob es dir liegt oder nicht. Das wäre generell zu empfehlen, bevor man sich einen "echten" Server mietet, der dann offen im Internet steht.

    Nach noch nicht allzu intensiver Suche bin ich auf dieses Notebook gestoßen. Das sieht ganz gut aus.

    Grundsätzlich wird wohl ein Notebook für einen DJ im Amateur-Bereich gesucht.

    Budget sind max. 800€, erforderlich sind Tastaturbeleuchtung, als CPU mindestens i5 oder Ryzen 5, mindestens 8GB RAM, mindestens 256GB SSD (kann auch kleiner sein, wenn zusätzliche HDD vorhanden), Full HD Display, eine extra Grafikkarte und halt allgemein eine ordentliche Verarbeitung.

    Da im Sortiment von Lenovo und Schenker/XMG nichts passendes unter 800€ auffindbar war, suche ich halt jetzt nach HP Modellen.

    Ich wäre auch für andere Vorschläge offen, da ich das HP Sortiment nicht wirklich kenne...

    Das genannte Notebook hat jetzt aber keine extra Grafikkarte. Braucht es die wirklich wie im nächsten Absatz beschrieben? Da wird es nämlich schon etwas schwierig, was vernünftiges zu finden. Ansonsten würde ich noch die Dell Latitude Serie empfehlen. Damit habe ich seit Jahren nur gute Erfahrungen gemacht. Sind auch sehr Linux freundlich. Die 5xxx Modelle gibt es bei Händern auch schon teilweise für deutlich unter 1000 €. Meinen Dell E5470 habe ich damals für knapp 800 € bekommen.

    Kann mir jemand was zur Qualität von HP Notebooks sagen?

    Wurde da gerade von ner guten Freundin gefragt, weils wohl Preis Leistungs mäßig eher in ihrem Rahmen liegt, als Lenovo oder Schenker/XMG. Ich persönlich bin ja mehr so der Lenovo Fan, und nutze privat auch nur Lenovo. Aber ich habe bisher auch noch nichts schlechtes über HP gehört, aber ich will mich da auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen... :/

    So pauschal kann man das natürlich nicht sagen. Die Premium Modulle sind schon ordentlich (z.B. die Elitebooks). Bei den Consumer Serien gibt sich das nicht so viel im Vergleich zu anderen Herstellern. Da ist das meist die gleiche Plastik-Qualität mit bescheidenen Displays wie sonst. Kommt wohl stark auf das Modell an. Um welches Notebook handelt es sich denn genau?

    Welche GlusterFS Version kommt denn zum Einsatz? Wie mountest du denn das Volume? Du könntest testweise mal die Option

    Code
    direct-io-mode=disable

    nutzen. Vielleicht hilt das ja was. Gerade Webanwendungen sollten davon profitieren.

    Bleibt nur noch netcup und hier weiß ich nicht, ob meine Mails sicher lagern bzw verschickt werden.

    Also verschickt werden die E-Mails von dem Netcup Server schon sicher, wenn es denn der andere Mailserver auch unterstützt. Wenn der Mailserver des Empfängers kein TLS kann, kann der Netcup Server auch nichts machen. Er würde die E-Mail dann halt unverschlüsselt senden. Oder möchtest du, dass E-Mails dann gar nicht versendet werden? Diese Funktion wirst du aber entweder selbst implementieren müssen (auf einem eigenen Mailserver) oder zu einem der wenigen Anbieter gehen, die so etwas können (Ich meine Mailbox.org hätte sogar so eine Funktion).

    Ansonsten werden die E-Mails auch auf dem Netcup Server sicher gespeichert. Netcup wird da garantiert tägliche Backups erstellen, so dass da eigentlich kein Datenverlust droht.

    E-Mail war nie für die sichere Kommunikation gedacht. Transportverschlüsselung, E-Mail Verschlüsselung etc. kam alles später erst. Aus diesem Grund ist das auch alles so kaputt und schwer umzusetzen. Ähnlich wie dem DNS. Da veranstaltet man jetzt auch Dinge um das irgendwie so umzubiegen, dass es etwas kann, wofür es nie vorgesehen war.

    Nimm E-Mail einfach wie es ist. Als einfaches, dezentrales Kommunikationsmittel. Es war nie sicher. Ist nicht sicher. Wird es auch nie sein.

    Die Wörter Sicherheit und Gmail lassen sich aber nur schwer in einem Satz unterbringen. Du willst aus Sicherheitsgründen deine Mails bei Google lagern, damit die gelesen, analysiert und ausgewertet werden? Das einzige, das da dann sicher ist, ist der Aktienkurs von Google ;-).

    Vielen Dank. Wäre es für mich (ich möchte meine Mails auf dem Server speichern und Sicherheit haben) ratsamer die Mails direkt zu Gmail / Posteo weiterzuleiten?

    Was meinst du mit Weiterleiten? Der Netcup Server soll die E-Mail annehmen und dann an deinen E-Mail Provider weiterleiten? Aber senden möchtest du trotzdem über den Netcup Server? Das hilft dir relativ wenig. Ich sehe eher folgende 2 Möglichkeiten:

    1. Externen Dienstleister nutzen
    2. Netcup Mail im Webhosting Paket nutzen.

    Wenn du aus Sicherheitsgründen Netcup nicht vertraust, bringt es dir ja nichts, wenn du den Netcup Server trotzdem die E-Mails annehmen lässt. Also wenn, dann müsstest du schon ganz auf die Mailfunktion verzichten und ausschließlich deinen externen Provider nutzen.

    Diese SSL/TLS Checks bei Mailservern muss man immer etwas relativieren. Im Grunde ist es immer noch Standard, dass man dort eigentlich alles aktiviert, was irgendwie geht. Wichtig ist bei solchen Tests im Grunde, dass man darauf achtet, dass die neuen/modernen Ciphers ebenfalls unterstützt werden.

    In der Regel untersützen die meiste Mailserver ja auch den unverschlüsselten Empfang/Sendung von Mails, einfach weil es viele Mailserver gibt, die das gar nicht können. Dieses Thema gab es hier im Forum ja auch schon öfter mal. Daher stellt sich hier schon die Frage, ob es so schlimm ist, wenn alte Ciphers unterstützt werden, wenn gleichzeitig unverschlüsselte Verbindungen erlaubt werden.

    Das einzige, was mir jetzt so auf die Schnelle negativ auffällt, ist, dass die E-Mails nicht DKIM signiert sind. Das liegt aber auch ein bisschen an der Natur von einem Shared Webhosting System, weil es für DKIM DNS Records benötigt, auf die Netcup nicht unbedingt Einfluss nehmen kann und im Grunde auch für jede Domain einen eigenen Key.

    Die Mail-Funktionalität ist bei den Webhosting halt einfach dabei. Das kann man nutzen, wenn man möchte, muss es aber nicht. Ist halt eine recht einfache Implementation. Für viele Anwendungsbereiche reicht das aber auch.

    Gibt es zu dem Thema schon Neuigkeiten? Würde gerne nextcloud nutzen und dort Dateien und Bilder hochladen. Wenn aber ein Mitarbeiter einfach so draufschauen kann, dann wäre das doch keine gute Idee. :D

    Da hilft dann nur eine Clientseitige Verschlüsselung. Technisch kann Netcup immer auf die VMs zugreifen. Alle Daten, die unverschlüsselt, auf der Festplatte liegen, sind damit theoretisch immer lesbar. Das Problem hast du aber bei allen Hosting Providern, vor allem in der Cloud. Und eine Verschlüsselung hilft nur etwas, wenn der entsprechende Schlüssel nicht direkt daneben liegt ;) (die Daten müssen also verschlüsselt werden, bevor sie an den Server gesendet werden).

    Ist denn ssl oder Starttsl sicherer?

    SSL (veraltet, korrekterweise TLS) ist im Grunde sicherer als Starttls, weil bei Starttls die Verbindung zunächst unverschlüsselt aufgebaut wird. Aber in der Praxis würde ich dem nicht allzu viel Bedeutung schenken. Richtig implementiert ist beides sicher.

    TLS an sich sollte man bei IMAP nutzen (Port 993). Bei SMTP geht quasi nur STARTTLS (Submission Port 587). Es gibt zwar auch eine veraltete TLS Variante über Port 465, die gilt aber schon länger als deprecated.

    Ich würde an deiner Stelle dann einfach die Mail-Funktionalität des Webhosting Pakets nutzen. Hast du eh bezahlt und sollte dafür auch reichen. Die Sicherheit deines Kontos kannst du mit einem starken Passwort selbst bestimmen. Netcup setzt hier ja die gleichen Standard Protokolle ein wie andere Anbieter auch (imap,smtp,...). Man sollte nur im Mail Client darauf achten, dass man jeweils die TLS Option wählt (Port 993 für imaps, Port 587 für smtp über starttls).

    Was ist denn dein Ziel bzw. was verstehst du unter "Sicherheit"?

    Bei E-Mails darf man nie vergessen, dass diese immer auch als Kopie beim Empfänger/Sender liegen. Wenn dein Kommunikationspartner Gmail, GMX & Co. verwendet, dann nützt es auch relativ wenig, wenn deine Kopie verschlüsselt bei Protonmail liegt. Daher ist das alles oft eher relativ. Da müsstest du schon etwas weiter ausholen um eine konkrete Empfehlung abzugeben.

    Aktuell wirft deren Seite einen 502 Bad Gateway. Daher kann ich es gerade nicht mehr überprüfen. Es bestätigt nur etwas meinen Anfangsverdacht, dass ich das lieber nicht nutzen würde ;)

    äh, eigentlich ist es nur eine Gelddruckmaschine; f. SSL/TLS brauchts den Plunder mal grundsätzlich nicht;

    schon mal durchgesehen wieviele Built-in Token Du im Certstore Deines OS/Browsers hast?

    es brauchen nur böse Jungs auf unorthodoxe Art zu einem Intermediate kommen,

    welchem der Browser vertraut, dann bist verkauft;:D

    Da hast du prinzipiell schon recht. Aber das ist ein generelles Problem, was die Art der Zertifikats-Ausgabe betrifft (unabhängig vom Anbieter und der Frage ob self-hosted oder nicht). Rein technisch ist die Verschlüsselung trotzdem gut. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann ja auch mit Client Zertifikaten arbeiten. Bei einem eigenen Server kein Problem, bei einem externen Dienstleister schon eher ;)

    Oha? Ehrlich? Der Hoster mit dem grünen Check bietet für die Domain .dev für < 40€ im Jahr an.

    Der reguläre Preis beträgt dort auch "nur" $14,98, aber der "early access" Preis ist entsprechend hoch. So kann man wohl sehr schön die ganzen Firmen melken, die ihre Domain sichern wollen.

    Auf dem iPad starte ich Pages von Apple und kann direkt meine Dokumente bearbeiten. Ohne Browser öffnen, einloggen und los gehts. :)
    Die Schreibprogramme sind durch die App auch bestens auf das mobile Verhalten ausgerichtet.

    Würde Collab über mein Webhostingpaket gehen, würde ich es testen.

    Wobei Pages & Co. von Apple durchaus noch was anders ist als die Dienste von Google. Bei Apple hat man zumindest noch den Hauch von Gefühl, dass denen Datenschutz wichtig ist. Kenne durchaus einige, die das nutzen, weil die Integration in iOS bzw. MacOS schon gut ist.

    Läuft leider auf meinem, Sharedhoster nicht. Für Collab benötige ich einen Server und da traue ich mich nicht heran. :D

    Und eine App gibt es dafür auch nicht um von unterwegs die Dateien zu bearbeiten oder?

    Du meinst einen mobilen Browser? Sollte es eigentlich auf jedem Smartphone geben :P

    Muss aber auch zugeben, dass ich das selbst nicht nutze. Aber bearbeitest du wirklich "Word" Dokumente, Präsentationen, etc. unterwegs auf dem Smartphone? Das funktioniert? Ich finde das ja schon an einem PC nervig. :)

    Ich glaube, die neue Zeit hat keinen festen Arbeitsplatz mehr und daran hakt die Thunderbird, Synology und Office Generation (wie ich).

    Die drei Dienste laufen auf dem PC super, sobald es ans Arbeiten aufm Tablet oder außer Haus geht, wird es schon eng.


    Ich kann als Laie mir keine Infrastruktur aufbauen die etwas wie bei Google oder Office 365 zulässt. Bei Google habe ich Drive, Word/Präsentationen und Gmail. Alle Dienste laufen auf allen Geräten und es hakt nirgends. Ich kann von unterwegs arbeiten und Dokumente ändern und komme zu Hause an und kann diese weiter bearbeiten.

    https://nextcloud.com/collaboraonline/ ;)