Beiträge von Paul

    Nachdem ich bei SNDS weitere IP-Adressen autorisiert habe, über die ich gar keine E-Mails versende, sehe ich plötzlich einen weiteren JMRP-Feed von netcup. Der beinhaltet diverse Subnetze der Größen /20 bis /23 aus 188.68.x.x. Dort sehe ich ebenso eine Liste mit Dutzenden Microsoft Accounts, die für irgendeine IP-Adresse in diesem Subnetz eine aktive (SNDS) Berechtigung haben.

    Spannend, was MS da treibt. Bisher war mir das eigentlich egal und ich habe das nie großartig beachtet… ^^

    Genau in diesem Subnetz ist auch meine betroffene IP und genau auf diese Liste habe ich mich dann auch bezogen ;)

    Ich bin seit Jahren mit mehreren /32 nur für SNDS angemeldet, trotzdem sehe ich bei jedem Anbieter etwas unter JMRP:

    IMG_20190426_210135.jpg

    (Die Details eines Mitbewerbers habe ich absichtlich geschwärzt.)

    Der Rest ist identisch zu dem geschwärzten Screenshot eines Vorposters. Namen und E-Mail Adressen (vorwiegend Outlook.com) von Dutzenden anderen SNDS-Nutzern. Und das ist definitiv schon immer der Fall, ich kenne es bei MS nicht anders.

    Hast du den Feed zufällig selbst erstellt? Ganz unten gibt es da ja einen Link für. Vermutlich muss das jemand für das entsprechende Netz gemacht haben. Und wenn man zufällig eine IP hat, für die es ein Feed gibt, sieht man auch alle anderen Nutzer.

    Das ist mir vermutlich jetzt erst aufgefallen, weil ich eine neue IP hinzugefügt habe. Für meine anderen IPs gibt es bisher wohl noch keine Feeds und daher wohl auch noch keine solche Liste.

    Mal wieder Microsoft und ihre Blacklist. Nach einigen Jahren ohne Probleme hat es nun auch meinen produktiven Mailserver erwischt ("Blocked due to user complaints or other evidence of spamming"). Spam habe ich keinen versendet, aber wohl jemand aus dem Netcup Netzwerk.

    Jetzt ist mir aber was aufgefallen. Habt ihr euch schon mal im Microsoft Outlook.com Smart Network Data Services Programm angemeldet und euch die die Liste unter "Junk Mail Reporting Program" angeschaut?

    Unten sehe ich da eine Liste mit Namen + E-Mail Adressen. Wenn mich nicht alles täuscht, sind das alles Netcup Kunden, die eine Server/IP im gleichen Netcup Netzwerk haben und ihre IP dort beobachten. Ob bzgl. dem Datenschutz so ok ist? :/Da habe ich doch einige Zweifel dran.

    Falls jemand noch ein .de Ei finden sollte und es noch nicht ausverkauft ist, bitte ich um einen kleinen Tipp :) Sobald man es dann doch mal braucht, findet man es nicht mehr.

    Eine kurze Frage zu Failover-IPs:

    Wenn ich eine Failover-IP auf einen VPS route, nimmt diese Failover-IP immer die "normale" IP des VPS als Gateway. Also z.B. für IPv4:

    Standard-IP 1.2.3.4, Gateway 1.2.3.1

    Failover-IP 5.6.7.8, Gateway 1.2.3.4

    Bedeutet das jetzt, dass ich mit dem Server sowohl auf 1.2.3.4 als auch auf 5.6.7.8 lauschen muss? Oder reicht es, wenn ich meinem Netzwerkgerät nur die Daten der Failover-IP zuweise?

    Die Failover IP ist ja geroutet. D.h. die normale Public IP wirst du auf dem System trotzdem noch konfigurieren müssen (kannst sie ja zur Not über die Firewall sperren).

    Aber einzelne Services (Webserver) können ruhig an die Failover IP gebunden werden und müssen nicht auf allen IPs lauschen.

    Paul Ich habe es extra mit einem RSA-Key getestet. Nimmt er nicht… :/

    Ah ok, interessant. Noch eine etwas verrückte Idee hätte ich ja. Erwartet das Tool den Key vielleicht in einem anderen Format (https://tools.ietf.org/html/rfc4716) wie ihn Putty in Windows z.B. generiert? Also dass der Key in etwa so aussieht

    Code
    ---- BEGIN SSH2 PUBLIC KEY ----
    xxx
    ---- END SSH2 PUBLIC KEY --

    Kann ich mir zwar nicht so wirklich vorstellen, aber man weiß ja nie.

    Sagt mal, was will mir das Cloud Webhosting damit sagen? :/

    Incorrect format of SSH public key.

    Ich habe es in drei verschiedenen Formaten, jeweils mit und ohne Kommentar versucht. Das Ding akzeptiert meine Public Keys nicht über die Weboberfläche…

    Manuell hinzufügen mittels (S)FTP(S) in eine neue .ssh/authorized_keys klappt problemlos, danach spuckt Plesk den Fehler allerdings permanent aus. Login mittels Keyfile klappt aber wie gewünscht. ^^

    Zufällig ein ed25519 key? :) Habe in letzter Zeit häufig Tools, die das noch nicht unterstützen und stattdessen einen RSA Key erwarten. Manchmal ist das sogar hard coded und prüft den "ssh-rsa" string am Anfang.

    Ist mir ehrlich gesagt zu komplex und zu aufwändig.


    Danke, schaue ich mir mal an. Gibt es Alternativen zu Grafana? Bin mit Grafana & Prometheus nicht warm geworden. Auch hier zu viel Query, zu viel Aufwand.

    Zabbix? Läuft hier auf einem VPS 200. Schwöre ich seit Jahren drauf :) Durch den Einsatz von Docker/Kubernetes kommt das mittlerweile zwar auch an seine Grenzen (dafür nutze ich dann auch Prometheus+Grafana), aber für alle klassischen Systeme und für die generelle Infrastruktur leistet das hier super Arbeit.

    Der größte Vorteil gegenüber Nagios/Icinga & Co. ist, dass der Monitoring Server die Daten sammelt und selbst auswertet. Bei einem klassischen nrpe check macht dies der Monitoring Agent selbst. Dadurch fehlen ihm aber die Daten aus der Vergangenheit und er kann immer nur den IST-Zustand checken. Oft ist es aber interessant, wie sich die Werte verändert haben und anhand der Veränderung bestimmte Alarme zu triggern. So funktioniert ja auch Prometheus. Aber ich stimme dir da schon zu. Wenn man nicht zufällig ein vorgefertigtes Template hat, ist dies ein unverhältnismäßiger Konfigurations-Aufwand.

    Ansonsten wäre auch netdata (https://my-netdata.io/) interessant. Das kommt wohl out of the box mit sehr vielen Daten/Graphen daher.

    Ich könnte es jetzt gar nicht mit Sicherheit sagen, ob dieser Text schon seit dem Herbst dort steht. Weiß das zufällig jemand? :/

    (Screenshot müsste ich erst suchen. In der Wayback Machine ist das Produkt nicht.)

    Zumindest kam der Text relativ zeitnah dazu und war noch 2018 zu sehen. Ich meine, während den Black Friday Angeboten (bei denen ich dann auch zugeschlagen hatte) wäre mir das schon aufgefallen.

    Also meine VPS schaffen auch im vLAN Medium (max 500MBit/s) die vollen 500Mbit/s. Also entweder ist die Beschreibung nicht mehr ganz aktuell oder aber nicht ganz korrekt. Ich kann mich zumindest nicht beklagen :-).


    Schade das es irgendwie keine Vergünstigung zu dem RS 2000 G8 Root Server gibt :( Oder war ich einfach die ganze Zeit blind?

    Hat jemand Erfahrung wie sich Leistungstechnisch die 4 dedizierte Kerne mit 8vCores aus dem VPS Eierpower 2 vergleichen lassen?

    Schöne Ostern euch allen.

    Ich teste aktuell den Root Server Spring 2019 (2 dedizierte Cores) gegen den VPS 1000 (4 virtuelle Cores). Unter dem Strich sind 4 virtuelle Cores in der Gesamtleistung besser als 2 dedizierte. Die Single Core Leistung ist bei dem Root Server etwas besser. Daher kommt es etwas auf den Anwendungszweck an. Je nachdem wie gut die Applikation mit mehreren Cores umgehen kann, lohnt sich das eine oder andere.

    Nicht zu verachten ist aber die deutlich bessere IO Performance eines Root Servers (SSD) im Vergleich einem VPS (SSD). Das muss man auch immer berücksichtigen. Das kann durchaus die Gesamtperformance beeinflussen.

    Die Erfahrungswerte dürften sich ohne Weiteres auch auf mehrere Kerne übertragen lassen.

    Du müsstest auch die postgresql.conf entsprechend anpassen, so dass der Dienst nicht nur auf localhost lauscht. Zudem werden wohl Anpassungen in der pg_hba.conf vorgenommen werden müssen, so dass Zugriffe von extern möglich werden. Ich möchte hier aber keine direkte Anleitung geben, da es nicht ganz ohne Risiko ist, wenn man Datenbanken so ohne weiteres öffentlich zugänglich betreibt. Daher hier nur kurz die entsprechende Hinweise für weitere Recherchen, damit du dich mit dem Thema ein bisschen besser auseinandersetzen kannst :)

    TL;DR

    * postgresql.conf anpassen
    * pg_hba.conf anpassen
    * firewalld anpassen

    MIt einem kurzen Blick in die Doku sollte das recht leicht umzusetzen sein.

    Vielen Dank für diese transparente Erklärung! Dies erklärt auch ein wenig, warum der "Spring 2019" Root Server nur 2 Kerne, aber stolze 20 GB RAM bekommen hat :-). Aus Provider Sicht absolut nachvollziehbar. Umso mehr bin ich aber auf kommende AMD Server gespannt und hoffe, dass diese den Markt mal wieder etwas beleben werden. Die technischen Specs der EPYC CPUs können sich ja jetzt schon durchaus sehen lassen.