Beiträge von Paul

    Eine Möglichkeit wäre, dass du aktuelle Daten, die momentan noch auf der normalen Festplatte liegen auf den zusätzlich gebuchten (NFS) Speicher verschiebst und zwar so lange bis du wieder unter 50% Belegung kommst. Dann solltest du wieder einen Snapshot erstellen können (fstrim nicht vergessen). Hängt natürlich damit zusammen, ob das überhaupt machbar ist. Dokumente, Bilder, andere Medien sollte hier kein Problem sein. Wenn du eine große Datenbank hast, dann wird das natürlich nichts.

    Welche Funktion genau möchtest du denn im SCP haben? Du hast ja einen Managed Server gebucht, sprich eine Art Webhosting auf einem eigenen Server. Zugriff auf Plesk hast du ja. Funktionen am Server stehen hier natürlich nicht zur Verfügung. Ich habe etwas den Eindruck, dass das SCP nicht das ist, wofür du es hältst. Über das SCP administriert man ja einen Server (Installation, Neustarts, ...). Das sind ja alles Dinge, die du bei einem Managed Server gar nicht selbst machen musst bzw. darfst. Der eigentliche Inhalt wird ja über Plesk verwaltet.

    Die Netstat Ausgaben sind immer mit Vorsicht zu genießen (im Grunde eh deprecated, man sollte mittlerweile lieber ss aus dem iproute Paket nutzen). Schau einfach, ob an deinem Interface eine IPv6 Adresse anliegt (mit `ip a`). Wenn nicht, ist alles ok und du musst dir keine weiteren Gedanken machen.

    wenn ich das richtig verstehe beinhaltet das klassischen Setup kein Weninterface für die Administration.

    Alles über die Konsole zu machen finde ich jetzt nicht so prickelnd.

    Doch, das genannte Postfixadmin ist ja die gewünschte Webadministration: https://github.com/postfixadmin/postfixadmin

    Die fertigen Pakete wie Mailcow haben absolut ihre Vorteile, wenn es darum geht, möglichst schnell was auf die Beine zu stellen. Die Frage ist immer nur, was machst du, wenn es mal Probleme gibt. Wenn man nicht wirklich weiß, was da eigentlich so genau läuft und wie es konfiguriert wurde, dann verliert man in der Problemanalyse schnell mal wertvolle Zeit, die man eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht hat. Wenn man sich aber mit den Komponenten sowieso gut auskennt, spricht da absolut nichts dagegen. Aber gerade zu Beginn kann ich aber nur wärmstens empfehlen, sich auch mit den Grundlagen zu beschäftigen. Früher oder später muss man das sowieso.

    Ich würde in diesem Fall zu einem klassischen Setup raten:

    * dovecot
    * postfix
    * postfixadmin

    Damit lässt sich das alles relativ problemlos einrichten. Letztendlich bauen die fertigen Lösungen auch nur auf diesen bzw. ähnlichen Komponenten auf, sind aber nicht direkt auf das oben genannte Setup ausgelegt, weswegen ein manuelles Setup sicher nicht so viel aufwändiger wäre.

    Ein VPS 200 hat jetzt nicht unbedingt so viel Speicherplatz zur Verfügung. Da wäre die Frage, ob dir das auf Dauer reicht. Oder planst du sowieso noch externen Storage einzubinden? Evtl. über NFS, S3 oder ähnliches?

    Betreibt jemand zufällig eine Gitea Instanz auf dem Webhosting oder kennt sich sehr gut aus und kann mir paar Kickoff Tipps geben?

    Normalerweise nutze ich ja Ansible / Docker / Kubernetes für Setups, aber brauche aktuell was Server unabhängiges wo ich paar private Ansible Playbooks hosten kann und wollte dafür das Webhosting Paket "missbrauchen".

    Danke

    Das wird leider nicht funktionieren. Gitea startet seinen eigenen Webservice, den wirst du so nicht unter einem Webhosting Produkt starten können. Dazu braucht es ja auch einen sshd Service. Für Gitea wirst du um einen eigenen Server nicht herum kommen.

    Zuerst dachte ich nur: hä? Die Beispiele sind ein wenig verwirrend beschrieben. Aber die eigentliche Fragestellung lässt sich wohl recht einfach beantworten. Wenn du bei Netcup eine Domain bestellst, dann wirst du (wenn du einen Wohnsitz in Deutschland hast) auch als Inhaber der Domain bei der Denic eingetragen. Netcup selbst trägt sich hier nur als technischer Kontakt und als Registrar ein. Inhaber bist aber du. Eine Ausnahme ist, wenn du einen Wohnsitz im Ausland hast. Dann wird stattdessen ein Vertreter eingetragen. Juristisch muss man das sicherlich nochmal etwas anders betrachten, da würde ich jetzt auch keine bindende Aussage treffen wollen, inwieweit Netcup hier mehr Rechte haben könnte. Aber prinzipiell sind die Domains, die du bei Netcup bestellt, sicher. Da braucht man sich jetzt keine Gedanken zu machen.

    Die Kosten kann man nicht so einfach vergleichen. Entscheidend ist für dich nur, was der Registrar (in diesem Fall Netcup) von dir verlangt. Netcup selbst hat dann nochmal eigene Verträge mit den zentralen Registrierungsstellen und bekommen aufgrund der Anzahl ganz andere Preise. In der Regel lohnt es sich als Privatperson aber nicht, bei der Denic direkt zu bestellen. Bin mir auch gar nicht sicher, ob das überhaupt geht.

    Daher eine neue Idee:

    Die Website im NC Hosting-Tarif belassen und mit der Subdomain auf AWS verweisen. Bei Amazon dann einen Docker-Container für Remark42 betreiben.
    Hier das Angebot, das ich dort im Auge habe: https://aws.amazon.com/de/fargate/

    Müsste das so funktionieren?

    Hat da jemand Erfahrungen?

    Rechne dir aber vorher mal genau aus, was das am Ende kosten wird, nicht dass du da noch eine böse Überraschung erhälst. AWS ist da schon eine ziemliche Hausnummer und recht komplex, was die Abrechnung betrifft. Wenn das Kommentarsystem (ich kenne das genannte jetzt nicht so genau), öffentlich erreichbar sein muss, braucht es auch noch eine Public IP und damit einen AWS Loadbalancer. Das geht dann nochmal zusätzlich ins Geld. Ich würde fast tippen, dass man hier mit einem VPS bei Netcup günstiger fahren würde, aber dann müsste man sich um die Administration des VPS kümmern. Bei AWS bezahlst du halt dafür.

    Technisch ist das alles sicherlich kein Problem, ich würde mir nur gut überlegen, ob sich das am Ende wirklich lohnt!

    Bedenke, dass es sich bei Auslandsreisen nicht immer um Urlaube oder Spaßaktivitäten handeln muss. Es gibt auch geschäftliche Reisen oder Auslandssemester.

    In der Regel sind aber genau solche "Reisen" oft und explizit von sämtlichen Quarantäne- und Testpflichten ausgenommen, was im Grunde völlig absurd ist, aber die völlige Hilflosigkeit und Verzweiflung dieser Maßnahmen zeigt.

    Die Problematik kenne ich. Darüber bin ich damals auch bei meinen Keepalived Setups gestolpert. Was aber helfen könnte, wäre folgende Option

    ```
    preempt_delay 60

    ```


    Das sollte das zu häufige "Flappen" des Masters etwas abmildern. Bei Bedarf noch etwas höher setzen.

    Aus meiner Erfahrung gewinnt immer der erste SOAP Befehl, solange dieser noch "in Arbeit" ist. Bei mir hatte das damals immer so um die 30 Sekunden gedauert, bis die Failover IP Adresse erfolgreich zugewiesen wurde. Wenn dann zwischenzeitlich Keepalived die Floating IP selbst wieder gewechselt hat, hat sie aber trotzdem auf den falschen Server gezeigt und der Service war schlussendlich nicht erreichbar.

    > "Das Programm qemu-guest-agent ist auf Ihrem Server nicht installiert". (ist es aber)

    Das kommt mir bekannt vor. Ist aus meiner Sicht aber eher ein Bug, der nur beim Starten/Herunterfahren erscheint. Vermutlich weil der Service innerhalb des Systems ja auch beendet werden muss. Ich buche die Anzeige daher eher unter "Schönheitsfehler". Zur Not gibt es ja aber immer noch die Möglichkeit eines "Hard Reset", der unabhängig von ACPI funktioniert.

    Graphische Anmeldedienste (Display Manager) sind immer so eine Sache in Cloud Umgebungen. Eigentlich sind die dafür nicht gedacht. Welcher Display Server kommt denn zum Einsatz (Wayland, Xorg)? Vielleicht den mal wechseln.

    Die normale Eingabe scheint ja prinzipiell zu funktionieren. Liegt wohl wirklich nur an deinem speziellen LightDM Setup. Wozu brauchst du das eigentlich? Der Konsolenlogin über das SCP sollte ja noch funktionieren. Remote kann man sich über SSH oder VNC oder so verbinden. Momentan habe ich eher den Eindruck, dass du dir das Leben etwas zu schwer machst ;).