Beiträge von Paul

    Paul die Zielgruppe wären Kleinstunternehmen, welche keine eigene Serverinfrastruktur gar nicht haben;

    eigene DNS-Resolver zu betreiben, auch wenn dies die 'einfachste' Übung wäre ist aber das letzte was man als Unternehmen macht;

    da macht es mehr Sinn, die File-/Mailserver-Infrastruktur selbst zu betreiben;

    Das widerspricht aber so ein bisschen meinem Verständnis von einer "hochsensiblen Umgebung", womit der Anbieter ja wirbt. Was will denn ein Kleinunternehmen mit ein paar Client PCs denn so hochsensibles machen? Früher oder später braucht jedes Unternehmen irgendeine Art von Serverinfrastruktur. Wer es nicht selbst machen kann oder will, was ja völlig ok ist, geht zu einem Anbieter der auf solche (managed) Services spezialisiert ist. Und die haben sowieso eigene Resolver.

    Falls jemand von dem schon was mitbekommen hat

    https://www.dns0.eu/de/zero

    DNS-Resolver, welche so manches unnütze Zeug wegfiltern;

    Klingt für mich immer so ein bisschen nach Bauernfängerei. Wer "hochsensible Umgebungen" betreibt, nutzt sowieso komplett eigene Resolver. Die würde man nie an einen Public DNS Resolver hängen, geschweige denn überhaupt Zugriff ins Internet erlauben. Daher fehlt mir hier so ein bisschen die eigentliche Zielgruppe.

    Leider sind mir dir DB's zu knapp. Deswegen hatte ich mich so sehr über das Spezial 100 gefreut, bis ich gemerkt habe das dort die Backups nicht möglich sind...

    Wenn du mehr als 10 DBs benötigt, kannst du ja im Zweifel einfach mehrere Pakete buchen ;) Die dürften ja eher nicht nur für ein Projekt sein. Bei 2,58€/Monat sind ja 10 DBs eigentlich mehr als fair.

    Es gibt 2 Möglichkeiten.
    1. Ein simpler bind Mount von einem Ordner auf dem Host in den Container

    Code
       volumes:
          - /host/path/to/volume:/usr/share/nginx/html


    2. Ein Docker Volume, das (standardmäßig) in /var/lib/docker/volumes erstellt wird.

    Code
        volumes:
          - myvolume:/usr/share/nginx/html
    
    volumes:
      myvolume:


    (man beachte das fehlende führende /).

    Als zusätzliche Lektüre empfehle ich: https://docs.docker.com/storage/volumes/

    Geht es um nginx oder traefik? Im Titel steht Traefik, aber die Frage scheint sich ja auf den nginx Docker Container zu beziehen. Kannst du das evtl. noch etwas erläutern? Der normale nginx container hat sein HTML root in /usr/share/nginx/html. Du kannst ja dein gewünschtes (bind) Volume dort hin mounten. Oder legst eine Custom Config an, die dann in dem Container in /etc/nginx/conf.d/ liegen muss.

    Bekäme ich das dann "One-Click" zur Nextcloud? Oder umgekehrt, wenn ich in 5 Jahren sage, ich brauch kein Webhosting mehr, 1:1 wieder auf lokal heruntergeladen?

    Ich würde lokal den Nextcloud Client installieren und die ganzen Daten dann in einem Ordner per Sync aktuell halten.

    Wenn beide Schnittstellen belegt sind, könnte es sich fast lohnen einfach einen zweiten günstigen MINI PC zu holen und die SSD dort als Netzwerk-Laufwerk (z.B. NFS) bereitzustellen, z.B. mit einer stromsparenden N5095 Intel CPU. Die kann dann auch ohne weiteres 24/7 laufen.

    Die Idee hinter den Mini PCs ist es ja eigentlich auch, möglichst wenig zu haben und die dann nicht mit Festplaten zuzubauen. Eine externe Festplatte permanent dran hängen zu haben, ist ja auch keine schöne Lösung. Daher meine Idee mit dem zusätzlichen Homeserver, falls tatsächlich soiviele Daten anfallen, dass 2 Festplatten nicht mehr reichen sollten.

    Du könntest dir aber einen 2,5" Sata M.2 Adapter kaufen und die WD Blue zumindest über diese Schnittstelle nutzen. Die Option hast du ja auch noch. Es bietet sich bei den Mini PCs auch an beide Optionen auszuspielen. Dann kannst du die bestehende NVME als OS Disk nutzen und deine neue WD Blue als Daten Disk über die etwas langsamere SATA Schnittstelle. Ich habe so einen Adapter hier in meinem Intel NUC.

    Da bist du auf dem Holzweg.
    Bei Produkten wäre das so - aber dass der Dienstleister - der ja nur die Domain vermittelt und verwaltet, diese Inhaltlich bewertet wäre meiner Meinung nach nicht rechtens.
    Dann könnten Sie ja auch Domains aus Kundenaufträgen für sich selbst registrieren well Sie die mögen oder als Wertvoll einstufen.

    Sehe ich ehrlich gesagt nicht so eindeutig. Inhaltlich darf ein Vertrag selbstverständlich bewertet werden. Du könntest du ja auch eine Domain registrieren wollen, die im Namen schon verbotene Wörter oder Dinge nennt. Das würde ja dann auch überprüft und ggfs. storniert werden. Die genauen Details des Ablaufs kennen wir ja nicht.

    Beim Markenrecht geht es um die Verwendung der Domain. Solange da keine Inhalte drauf liegen kann man auch nicht Belangt werden.
    Die Entnahme aus dem Kundenaccount würde ich als Diebstahl bewerten und anzeigen.

    Kommt wohl auch darauf an, ob denn schon eine Rechnung ausgestellt und bezahlt wurde. Ist ja bei vielen Dingen so, dass der Vertrag erst mit Abschluss der Zahlung überhaupt zustande kommt. Vorher bleibt die Ware Eigentum des Verkäufers. Als juristischer Laie würde ich die Sache nicht ganz so eindeutig beurteilen wie hier teilweise dargestellt. Wie Netcup hier reagiert hat, ist eine Sache, aber juristisch könnte das durchaus ok sein (solange die Domain noch nicht bezahlt wurde).

    Wie ist das eigentlich bei einer normalen Bitwarden Installation mit dem MSSQL Server? Kann man den einfach so betreiben - ohne kostenpflichtige Lizenz? Das war eigentlich immer einer der Gründe, warum ich das selbst nie mal aufgesetzt und immer links liegen gelassen habe. MSSQL findet man ja normalerweise im OpenSource Umfeld eher weniger. Zumindest ist mir vorher noch nie ein Projekt über den Weg gelaufen, wo man das zwingend gebraucht hätte.

    Passwörter im Browser sind zwar sehr komfortabel, aber aus Sicherheitsaspekten bedenklich. Jeder mit lokalem Zugriff kann die in der Regel einfach so auslesen. Im Grunde kann man die dann auch gleich im Klartext in einer Textdatei speichern. Besser einen richtigen Passwort Manager nutzen und ein entsprechendes Browser Plugin installieren, welches die Passwörter einträgt. Dann gibt es auch weniger Stress, wenn man mal den Browser wechseln möchte/muss.

    Zum Generieren nutze ich das unter Linux bekannte pwgen (pwgen -s $LÄNGE). In der Regel 16 Zeichen. Ein Passwort sollte man jederzeit auch manuell eingeben können. Daher im Zweifel nicht zu lang und nicht zu komplexe Sonderzeichen nuztzen. Immer im Hinterkopf behalten, dass man auch mal an einer Tastatur mit US Layout sitzen könnte. Daher nur die Zeichen nutzen, die man auch auf anderen Layouts gut findet. Generell ist Länge eh immer besser als Komplexität.

    Im Zweifel würde ich der Angabe im CCP glauben. Globale IP-Adress-Datenbanken sind nie zu 100% richtig bzw. aktuell. Passiert immer wieder mal, dass eine IP/Subnet einem falschen Land zugeordnet wird, gerade wenn dies öfter mal den Besitzer wechselt.

    Ich denke auch, dass das Thema Kryptowährungen eigentlich einen eigenen Thread verdient hätte. Das geht hier doch arg in Richtung Off Topic. Mir würde bei dem NAS aber ehrlich gesagt auch der Stromverbrauch etwas zu denken geben. Bei 110 Watt sind das ja knapp 1kWh im Jahr. Ist schon 'ne Menge für ein einfaches NAS. Die Sonne scheint halt auch nicht immer - vor allem nicht im Winter. Daher wäre ich mir nicht so sicher, ob die Rechnung tatsächlich so aufgeht. Technisch ansonsten ein schönes Ding! Der i3-12100 ist für so etwas ja genau der richtige Kandidat. Gefällt mir den in so einem Einsatz zu sehen.

    Es gibt auch Proof of Stake (ETH) ganz ohne Mining wie bei Bitcoin, was Proof of Work ist und tatsächlich viel Strom verbraucht. PoS tut das nicht.

    Würde es eher "Proof of Strength" nennen. Derjenige, der das meiste hat, hat auch das meiste Sagen. Ist jetzt auch eher ein fragwürdiges System. Blockchain an sich ist ja durchaus ein spannendes Thema. Das als Währung zu nutzen ist halt der Fehler. Das skaliert einfach nicht und ist viel zu teuer im Unterhalt. Die Energieverschwendung ist ja gerade Teil des Systems und macht das ganze ja erst sicher. Wenn man das wegnimmt, bricht das ganze ja in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Mit PoS versucht man etwas zu retten, was eigentlich nicht zu retten ist, weil die "Probleme" Grundlage des Systems sind.