Beiträge von Paul

    Mich plagt es auch, Support sagt leider sinngemäß „das ist kein Grund die VM auf einen anderen Host zu verschieben“. Muss da erst was brennen? Was ist denn ein guter Grund die VM zu verschieben?

    Wobei das vermutlich auch nur eine temporäre Lösung ist, bis auch der neue Node entsprechend viele VMs hat und sich die IO Performance auch dort wieder verschlechtert. Das klingt ja alles eher nicht nach Hardware Problemen, sondern schlicht nach Überprovisionierung. Ich würde in diesem Fall einfach mal die iowait über einen längeren Zeitraum messen und falls die entsprechend hoch ist, damit zum Support gehen. Gerade wenn es ein RS ist. Bei VPS Servern hat man wohl einfach Pech gehabt. Wobei mich das auch nicht wundert, wenn hier alle den ganzen Tag über Yabs Benchmarks laufen lassen ;)

    Hat aktuell noch jemand Probleme, Netcup Rechnungen mit Paypal zu bezahlen? Jedes Mal, wenn ich auf den Paypal Link klicke, bekomme ich die Fehlermeldung "Leider ist ein Fehler aufgetreten." auf der Paypal Seite.

    Edit: Ok, hat sich erledigt. Mit einem anderen Browser (Edge statt Firefox) hat es dann geklappt. Hatte damit eigentlich jahrelang nie Probleme...

    Ich mache mich jetzt einfach mal ein bisschen unbeliebt: Was spricht eigentlich gegen WLAN? Die RPis sind eh nicht die schnellsten. Wirklich zwingend braucht man hier keinen physischen LAN Anschluss. Gerade wenn man eh so kleine Geräte nimmt, will man sich ja eigentlich nicht noch einen zusätzlichen Switch hinstellen mit dem ganzen Kabelsalat. Wenn man die Infrastruktur schon hat, ok. Aber jetzt extra dafür einen billigen Switch kaufen?

    Mittlerweile arbeite ich ja lieber mit Tags. Denn manchmal ist es gar nicht so eindeutig in welche Gruppe ein Passwort jetzt genau hingehört. Mit Tags/Labels ist man da etwas flexibler und auch die Suche gestalte sich damit einfacher. Man muss sich halt nur ein wenig daran gewöhnen.

    Kennt Ihr ownCloud Infinite Scale? Dies ist soll nahezu komplett in go geschrieben sein und fucking pfeilschnell sein. Aber wie stehts um die Apps & Anpassbarkeit wie bei nextcloud? Wäre ein Wechsel sinnvoll?

    ownCloud Infinite Scale sieht wirklich gut aus. Das ist aber wirklich nur ein reiner Filestorage. Keine Kontakte, keine Kalender, keine Apps. Das hat mich von einem Wechsel bisher immer abgehalten, auch wenn ich an dieser Stelle zustimmen muss, dass Nextcloud einfach furchtbar langsam ist. Ich habe auch schon so viel versucht, mehrere Server Wechsel hinter mir und am Ende einfach aufgegeben.

    Stelle gerade fest, bei Strota kann man nicht mal einen Reverse DNS Eintrag für die one and only IPv6 Adresse setzen. Autsch, so langsam verstehe ich, warum so viele Mailserver Mails nur per IPv4 annehmen und versenden. Werde ich dort dann wohl auch so handhaben (müssen), reverse DNS "NXDOMAIN" könnte Probleme machen. Zuerst dachte ich ja noch, die Eingabemöglichkeit ist bei Servern mit IPv6 dann vorhanden. Oder sie nehmen einfach automatisch den selben Namen wie für die IPv4. Aber nichts dergleichen, eingeben kann man nichts und nslookup sagt "NXDOMAIN". Naja, ich frage mal nach, ob das auch "irgendwann" kommen wird, wie so Vieles. Für Web ist es ja kein großes Ding ...

    Als Mailserver sind die dort wirklich nicht zu gebrauchen oder nur sehr bedingt. Deren IPs bzw. IP Ranges haben teilweise ein noch schlechteren Ruf als die von Netcup - das muss man erst einmal schaffen ;)

    Cloudflare DNS (1.1.1.1) gerade etwas kaputt?

    Update: https://www.cloudflarestatus.com/incidents/j3h00yhjyw6p

    Hm, Exim ist der Default-MTA in Debian. Ich vermute dadurch auch in Ubuntu. Da wäre nach Deiner Logik _ganz_ vielen Leuten nicht mehr zu helfen.

    Naja, heißt ja nicht, dass man es auch nutzen muss. Ubuntu setzt als Default Postfix ein, was die deutlich bessere Wahl ist. Wenn man sich die folgende Liste anschaut, spricht das halt schon für sich: https://www.cvedetails.com/vulnerability-…/Exim-Exim.html

    Dass Debian immer noch Exim als Default MTA einsetzt, halte ich auch wirklich für einen Fehler und eine schlechte Entscheidung. Vor allem, wenn das auch noch per Default installiert wird.

    Mittlerweile haben die neuen Strat0 Server ja auch eine(!) IPv6 bekommen. Hat das schon jemand erfolgreich getestet? Über DHCP scheint die zumindest nicht anzukommen. Hier gibt es weiterhin nur die IPv4. Ich habe die angegebene IPv6 als /128 mal manuell in die Netzwerk Konfiguration eingetragen und als Gateway fe80::1 konfiguriert. Scheint geklappt zu haben. Server ist per IPv6 erreichbar. Aber irgendwie wirkt mir das noch nicht so richtig ideal.

    Zumindest das ist bei Netcup aktuell noch etwas besser gelöst. Da steht wenigstens alles im SCP, was man für die Konfiguration benötigt. So war das eher mal auf Gut Glück.

    Ich glaube, ich bin Angebots-Verwöhnt. Hab mir gerade die Black-Friday-Angebote von 2022 angesehen, und irgendwie sind das alles "normale" Angebote, nichts "besonderes" dabei gewesen... Das lässt die Vorfreude auf 2023 ordentlich sinken....

    Du bist einfach ein bisschen zu spät dran. Vor ein paar Jahren gab es wirklich noch gute Angebote ^^ Da hatten die Produkte dann nicht nur einen neuen Namen, sondern auch wirklich noch besondere Specs. Das ist eigentlich das, was mir im Moment so ein wenig die Lust an den Angeboten nimmt. Es sind seit Monaten/Jahren eigentlich immer nur die gleichen Produkte, nur der Name ändert sich. Ist ja nett, dass man versucht hier etwas kreativ zu sein. Aber wenn am Ende dann immer nur das gleiche drin ist, kann man sich die vielen unterschiedlichen Namen eigentlich auch sparen.

    Nur, damit ich das richtig einschätzen kann:

    Mein UptimeKuma (läuft auf einem Strota Server) hat mir gerade gemeldet, dass ALLE meine netcup-Produkte für ein paar Sekunden weg waren. Egal ob RS, VPS oder Webhosting (Web-, Mail-, DB-Server). Dann kann ich davon ausgehen das netcup einfach nur ein paar Sekunden einen "Komplettausfall" des Netzwerkes im RZ hatte?

    Hatte ich eben aber auch. Mein externes Monitoring hat ebenfalls einen kurzen Ausfall meiner Netcup Server gemeldet. Aber wirklich nur sehr kurz. Für die meisten Checks war das Intervall zu lang. Aber zumindest ein paar wenige Alarme hatte es getriggert.

    Gerade wenn man sowieso mehrere Server hat, lohnt es sich auch einen Jumphost / MGT Host zu konfigurieren, über den die SSH Verbindungen laufen. Dann kann man auf allen produktiven Systemen SSH komplett schließen und nur vom Jumphost erlauben. Der Jumphost kann dann entsprechend "gehärtet" werden (Fail2ban & Co.) und sollte auch nichts anderes (nach außen) laufen haben als SSH (minimale Angriffsfläche). Ggfs kann man auch noch ein VPN konfigurieren - muss man aber nicht. Das nur nochmal als kleine Ergänzung.

    Wo lagert ihr eigentlich eure SSH Keys? Ich ersetze meine RSA Keys mit ed25519, und überlege mir wie ich die sonst noch sichern kann. Z.B. USB Stick im Keller und Dachboden einfach nur falls was damit passieren sollte

    Ich habe einige als Backup im Passwort Manager. Aber generell ist ja ein SSH Key jetzt nichts, was man nicht auch mal ersetzen könnte, falls er doch verloren geht. Daher hält sich der Schaden durchaus in Grenzen. Man müsste den generell eigentlich gar nicht sichern. (Solange er sonst niemanden in die Finger fällt - aber dann braucht man den auch im Backup nicht mehr ;)). Ich würde mir da gar nicht so viele Gedanken zu machen.

    Wie rufst du die Seite denn auf? Schon mit https://, oder? Du hast ja im Moment deinen vHost auf Port 80 ebenfalls noch offen. Dort könntest du (da jetzt der https vHost funktioniert), einen http->https redirect einrichten. Das wäre jetzt mal das erste, was mir einfallen würde.

    Um das zu erreichen kannst du in deinem Port 80 vHost die ganze Proxy Konfiguration raus nehmen und stattdessen das hier eintragen

    Code
    Redirect / https://deine.wiki.url/

    Bekommst du im Gastmodus das Apache Default Zertifikat angezeigt?

    Von der reinen Rechen- und Netzwerkleistung her sind die Dinger wirklich gut in Relation zum Preis. Speicherplatz ebenso. Von der Plesk-Lizenz, enthalten selbst im kleinsten 1€-Server, ganz zu schweigen. IO ist ein wenig schwach, reicht aber für die allermeisten Zwecke gut aus. Kurze Mindestlaufzeit von 1 Monat möglich ohne höhere laufende Kosten. Was m.E. fehlt sind die Dinge im Umfeld, Cloud VLAN, zusätzliche/Failover IPs, IPv6 (jetzt wohl zumindest eine IPv6 enthalten). Wenn man das nicht unbedingt braucht sind sie eine echte Alternative. Gerade wollte ich noch schreiben, dass die Aktivierung eines Servers zu lange dauert, jetzt ist er bereitgestellt. Und eine (1) IPv6 scheint tatsächlich dabei zu sein, sichtbar erst nach der Installation des OS.

    Fairerweise muss man aber sagen, dass es das schon gibt. Das sind halt dann eher "Cloud Features", die gibt es unter dem Stichwort ServerCloud. Ist halt ein anderes Paket als die normalen VC. Die werden dann individuell mit CPU / RAM / Disk konfiguriert und abgerechnet. Die VC sind dann eher günstige, einfache VPS, wie man sie so kennt. Failover IPs, private Networks & Co. gibt es dann im Cloud Paket. Ist dann natürlich auch etwas teurer. Aber wenn man es braucht, gibt es das schon.

    Was macht ihr (alle, die sich angesprochen fühlen) eigentlich mit den ganzen Servern / Webhostings? :/

    Ist wie mit Schuhen. Für jeden Anlass ist der passende im Schrank / Account ;). Ich vermute mal, die Frage bezieht sich vor allem auf die private Nutzung (viele hier machen das ja auch zum Teil beruflich - da erübrigt sich die Frage wohl). Aber es gibt ja viele Projekte, die man so machen kann. Ist halt gefährlich, wenn man einmal anfängt, dann kommen immer mehr dazu. Vom Mailserver, über Nextcloud, Git, Monitoring, Backup, Jump Hosts, Wikis, Blogs, etc. ist ja alles dabei. Eltiche sind aber sicherlich auch auf Halde und gar nicht produktiv im Einsatz oder nur Testsysteme.