Beiträge von Paul

    Sollte man die UEFI Option eigentlich aktivieren? Jetzt primär für neue Maschinen. Bringt das ganze Nachteile?

    Du kannst das zumindest nicht im Nachhinein ändern. Wenn ein OS mal in einem Mode (BIOS/UEFI) installiert wurde, bootet das nicht ohne weiteres in dem anderen Mode. Da ist entweder einiges an manueller Arbeit nötig oder aber eine Neuinstallation (empfohlen). Einen Vorteil hast du eigentlich nicht direkt. Entweder brauchst du UEFI, dann aber schon während der Installation oder aber es lief vorher schon. Es gibt es eigentlich keinen sinnvollen Nutzen, das später nochmal zu ändern.

    Fühlt sich so komisch an meinen VPS 200 G8 Ostern 2019 zu kündigen. Plötzlich gibt es einen vCore und 40GB SSD für nur 6ct mehr =O

    Das selbe mit dem VPS 200 G8 10Prozent Rabatt (Rabattcode von KB19), mehr Hardware für weniger Geld!

    Es ist so verlockend wild noch mehr zu bestellen, aber ich will nicht sinnlos sammeln ^^

    Biete ihn doch hier im Forum an. Gibt sicher einige, die ihn trotzdem noch gerne nehmen :) Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die alten VPS200 etwas mehr Leistung pro Core liefern. Mein VPS200 hat z.B. etwa 50% mehr Leistung (im Vergleich zu den G11s). Daher relativiert sich das dann doch ein wenig. Wenn man dann berücksichtigt, dass die dann auch schon 3-4 Jahre alt sind, ist ein Zuwachs von 25-30% nach dieser Zeit auch nicht mehr so viel.

    Bin vor allem mal gespannt, was die ARM Server dann so für SPECs bieten werden. Hätte ja gedacht, dass es ARM Server werden, die für wenig Geld mit diesen Daten daherkommen. Könnte aber sein, dass die dann ähnlich wie die aktuellen RS auch erst mit einem 1000er anfangen.

    Jein, maximal anhand einiger Flags, die womöglich sowieso nicht durchgereicht werden.

    Ist die nachfolgende beispielhafte CPU auf den ersten Blick nun ein Intel oder AMD Hostsystem? ;)

    Ok, mit so viel krimineller Energie habe ich jetzt nicht gerechnet ;) . Dass man der VM vorgaukeln kann, es wäre Intel bzw. AMD, obwohl der Host das gar nicht ist, hätte ich zwar eigentlich wissen müssen, ich hätte aber nich damit gerechnet, dass das tatsächlich dann auch funktioniert und es da nicht zu unerwarteten Problemen kommt. Wieder was gelernt. Aufgrund meiner Tests bleibe ich aber dabei, dass das definitiv keine modernen AMD CPUs sind. Es würde ja auch absolut Sinn ergeben, dass Netcup hier etwas ältere Systeme weiterverwendet. Für solche günstige Angebote "vergeudet" man ja nicht seine beste Hardware. Da nimmt man das, was noch da ist.

    Das ist einfach nur die standardmäßig emulierte QEMU Maschine. Die Dinger laufen tausendprozentig auch auf der AMD EPYC™ 7702 Plattform, auf der alle anderen VPS und RS auch laufen.

    Nein ;). Netcup hat ja durchaus noch viele Intel Systeme. Gerade die etwas älteren Server sind ja alle Intel. Ob AMD oder Intel lässt sich aber doch unterscheiden. Die AMD Systeme melden sich mit "AuthenticAMD", die Intel System mit "GenuineIntel" (siehe oben). Ob AMD oder Intel sieht man also auch in einer emulierten QEMU Maschine. Das kann man nicht so einfach verbergen. Von der Leistung her gehen die so Richtung Skylake. Ein AMD EPIC 7702 würde hier ganz andere Werte liefern. Aber welche (Intel) Hardware da tatsächlich dahintersteckt, bleibt wohl das Betriebsgeheimnis von Netcup.

    Genau! Auf dem System einfach mal ein fstrim -a ausführen. Anschließend bei Bedarf auch nochmal eine Speicheroptimierung über das SCP triggern. Es kommt natürlich auch noch darauf an, welcher Festplattentreiber ausgewählt wurde. Mit SCSI sollte das immer funktionieren. Mit VIRTIO funktioniert das nur, wenn der Kernel aktuell genug ist (ich meine, das Feature wäre mit 5.0 hinzugekommen).

    Ist das einer von den neuen kleinen Servern? Vermisse da auch systemd-resolved und systemd-networkd. Da ist dann sogar die /etc/resolv.conf eine stinknormale Datei. NetworkManager?!?

    Genau, einer der neuen G11s. Nein, nicht mal das. Das ganze normale /etc/network/interfaces. Die Images von Netcup sind zwar wirklich praktisch, aber man kann da auch sehr leicht drüber stolpern. Die haben schon noch ihre Macken. Das Archlinux Image (das ein anderer G11s bekommen hat), hat z.B. eine kaputte /etc/sudoers. Da schaut man dann auch erstmal blöd. Da hat H6G schon recht. Wenn man es richtig machen will, installiert man lieber mittels ISO.

    Das Problem ist nicht das gewöhnen, sondern die DNSSEC Probleme, die systemd-resolved zusätzlich verursacht (hatte).

    Das ist neben sytemd-timesyncd so ziemlich die einzige Komponente von systemd, die bei mir rausfliegt.

    Das stimmt allerdings. Ich hätte aber echt gedacht, dass das mittlerweile besser wäre. Die DNSSEC Probleme gibt es ja jetzt schon recht lange.

    Daher auch die Empfehlung per ISO zu installieren, damit Cloud-Init und systemd-resolved einem den Tag nicht vermiesen.

    Ja, war ich einfach zu faul gewesen ^^ Wobei ich in der Regel sogar explizit systemd-resolved installiere und einsetze, inklusive systemd-networkd. Wenn man sich mal dran gewöhnt hat, ist es schon super. War sogar eher überrascht, dass das im Debian Image gar nicht dabei war.

    Mittlerweile setze ich sogar auf systemd-boot. Aber das auch nur lokal.

    Gerade mal ein aktuelles Debian 12 mit dem Netcup Image installiert. Da ist doch tatsächlich die /etc/resolv.conf als immutable markiert.

    Code
    # lsattr /etc/resolv.conf 
    ----i---------e------- /etc/resolv.conf

    War das schon immer so? Ich habe mich nämlich gewundert, warum mein Ansible Playbook hier gerade fehlschlägt.

    ich sehe den Dienstleister in der Verantwortung, ein Mail mit Klartext-Passwort erst gar nicht zu verschicken: der Nutzer sollte bei Anmeldung (oder Verlust mittels Link) ein Passwort setzen. Fehlt nur noch, dass Passkopien per eMail auch kein Problem darstellen, da ja eh transportverschlüsselt :S

    Es ist immer ein Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort. Das initiale Root Passwort erhält man ja auch nur nach der Ersteinrichtung des Servers. Weitere Neuinstallationen lassen sich auch ohne E-Mail durchführen. In diesem Fall wird das Password dann einmalig im SCP angezeigt. Durch die automatische Erstinstallation seitens Netcup gibt es im Grunde keine andere Wahl als dass Netcup das Passwort dann per E-Mail übermittelt. Finde ich auch völlig ok. Es ist eine Service Leistung für den Kunden, damit er direkt loslegen kann. In der Regel installiert man über das SCP ja sowieso nochmal sein gewünschtes Image neu oder installiert gänzlich über ein ISO. In diesem Fall hat sich das Thema ja auch erledigt.

    Man kann jetzt natürlich fragen, warum Netcup überhaupt ein Image vorinstallieren muss. Bei anderen Providern werden die VPS oft offline zur Verfügung gestellt und der Kunde muss erst aktiv ein Image installieren. Da sind wir aber wieder beim Thema Komfort. Netcup hat sich dafür entschieden. Aber das macht Netcup jetzt nicht sicherer oder unsicherer als andere Provider. Es ist immer noch die Verantwortung des Admins wie er seine Systeme betreibt.

    Hmpf, doch ein Grund erstmal hier zu bleiben. Danke für dein Check!

    Es gibt auch gar nicht die Möglichkeit eigene ISOs zu mounten bzw. zu installieren oder eigene Images zu nutzen. Daher erübrigt sich die Frage nach BIOS/UEFI im Grunde eigentlich auch. Man ist hier auf die paar Images beschränkt, die zur Verfügung gestellt werden. Ich würde jetzt mal vermuten, dass das der Hintergedanke bei der Frage war.

    Ist z.B. für mich blöd, weil ich gerne Fedora Server einsetze. Gibt es zwar bei Netcup auch nicht (mehr) als Image oder ISO, man kann es aber jederzeit zumindest selbst hochladen und installieren.

    Frage an die Strota-Fraktion hier:

    Können eure Server per UEFI booten?

    Es scheint zwar prinzipiell alles vorbereitet zu sein. Die Images haben auch alle eine EFI Partition, aber sie booten wohl eher in einem BIOS-compatible mode (CSM).

    Code
    Disklabel type: gpt
    
    Device      Start       End   Sectors   Size Type
    /dev/vda1  262144 629145566 628883423 299,9G Linux filesystem
    /dev/vda14   2048      8191      6144     3M BIOS boot
    /dev/vda15   8192    262143    253952   124M EFI System
    Code
    $ efibootmgr 
    EFI variables are not supported on this system.

    Es gibt auch keine Einstellungen um das zu ändern.

    Bei diesem Thema gehen die Meinungen sicherlich auch etwas auseinander. Erfahrungsgemäß läuft für mich (virtio-)scsi aber doch noch etwas besser/stabiler als virtio. Klar, in Benchmarks hat virtio teilweise deutlich die Nase vorn. Aber in der Praxis hatte ich mit virtio doch etwas mehr Probleme. Teilweise unregelmäßige "Hänger" von ein paar Sekunden, höhere iowait. Das ist mir mit scsi weniger aufgefallen. Da lief alles etwas konstanter. Man sollte sich hier von der Peak Leistung, die virtio liefern kann, auch nicht zu sehr blenden lassen. Die wird man in der Praxis meist auch selten benötigen.

    Daher kann ich im Grunde nur empfehlen, dass einfach mal selbst zu testen. Der Treiber lässt sich ja über das SCP jederzeit umstellen. Man muss nur sicherstellen, dass man in der /etc/fstab die Devices richtig angegeben hat (/dev/vdx mit virtio, /dev/sdx mit scsi).