Beiträge von Paul

    Crashkernel=no als Kernel-Parameter in Grub müsste kdump deaktivieren und dir dein Ram wiedergeben.

    Ja, das funktioniert aber leider nur temporär für die schon installierten Kernel. Sobald ein Update ansteht, wird das dann wieder überschrieben. Dann greift wieder folgendes Skript:

    Code
    /usr/lib/kernel/install.d/92-crashkernel.install

    was wiederum

    Code
    /usr/lib/kdump/kdump-lib.sh

    ausführt und dort scheint es hardcodiert zu sein. Eine wirklich dauerhaft schöne Lösung ist mir da gerade nicht bekannt. Daher hätte mich mal interessiert, ob da jemand anderes was gefunden hat.

    Letztendlich dauert es keine 5 Minuten und der Server ist mit einem anderen OS komplett neu aufgesetzt. Ich wollte aber mal Almalinux wieder eine Chance geben. Wenn man dann direkt mit so etwas konfrontiert wird, hat man schon direkt keine Lust mehr. Zumal kdump standardmäßig nicht einmal läuft. Der RAM wird also völlig unnötig vorenthalten.

    Gibt es hier zufällig Almalinux User? Bei einem der letzten Updates scheint eine neuer Kernel Parameter hinzugekommen zu sein

    Code
    crashkernel=1G-4G:192M,4G-64G:256M,64G-:512M

    Der führt dazu, dass ein gewisser Teil des RAMs reserviert wird und dem eigentlichen System nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn das System sowieso viel RAM hat, ist es womöglich egal und man merkt es kaum, aber gerade bei kleinen VPS (z.B. die 1 GB Variante), hat das doch enorme Auswirkungen, wenn auf einmal fast 20% fehlen. Mir ist das jetzt selbst bei einem 1 GB VPS aufgefallen, weil hier auf einmal selbst einfache dnf Update Prozesse mit oom gekillt wurden und das ganze OS praktisch unbenutzbar wurde.

    Man findet dazu relativ wenig. War das bei euch schon mal Thema? Ich überlege gerade wie man das am besten deaktiviert, denn das scheint ja kein Parameter aus der /etc/default/grub oder so, sondern durch die Kernel Installation selbst hinzugefügt worden zu sein.

    Unter Almalinux 9.2 gab es das nämlich noch nicht. Irgendein Update seit dem scheint das mitgebracht zu haben.

    Steht dein ARM VPS zufällig in VIE? Hier scheint es aktuell wirklich ein paar Probleme im SCP zu geben. Ich kann dort ebenfalls nichts machen und bekomme in allen Kategorien nur die Fehlermeldung

    "Die Informationen können zurzeit nicht ermittelt werden. Bitte versuchen Sie es in wenigen Minuten erneut."

    angezeigt. Aber der Server an sich läuft. Da gibt es keine Probleme. Nur über das SCP lässt sich dort aktuell nichts machen.

    EDIT: Kaum habe ich die Antwort abgeschickt, schon geht es wieder. Aber das zeigt, dass es hier definitiv nicht ganz rund läuft.

    Ich nutze ebenfalls die zen.spamhaus.org Liste. Hier scheint es aktuell aber (noch) keine Probleme zu geben.

    Jun 19 09:50:50 xxx postfix/dnsblog[62919]: addr x.x.x.x listed by domain zen.spamhaus.org as 127.255.255.254

    Allerdings sehe ich gerade, dass die Domain zen.spamhaus.org gar nicht mehr auflöst :/

    Lässt sich halt nur schwer mit der Zufriedenheitsgarantie und/oder dem Widerrufsrechts vereinbaren. Wenn am Ende ein Großteil der Systeme zurückgegeben wird, bringt das netcup auch nicht viel. :(

    Ach, da gibt es sicher Möglichkeiten wie man diese Produkte davon ausnehmen kann. Einen Lottoschein ja ich ja auch nicht zurückgeben, nur weil meine Zahlen nicht gezogen wurden ;)

    Ich fände ich es ja spannend, wenn es je Ergebnis nur ein Produkt zur Auswahl gäbe und man dieses schon vor dem Spiel kaufen müsste. Je nach Ausgang hat man dann eben Glück oder Pech. Da käme noch etwas Nervenkitzel dazu. ;)

    Das ist meines Erachtens nicht optimal, weil Wireguard mit UDP arbeitet. UDP Port 443 ist in den meisten Firewalls nicht offen, sondern nur TCP.

    "Dank" http3 kommt das jetzt aber auch nach und nach, dass neben TCP auch UDP offen sein muss. Aber prinzipiell hast du schon recht, gerade weil es in Umgebungen, die das in der FW sperren sehr oft dauern kann, bis neue Protokolle wie http3 dann tatsächlich aufgenommen werden.

    Selbst wenn du den Aktionsserver 2 Jahre lang nutzt, bist du immer noch bei einem Durchschnittspreis von 4,50 €. Das ist immer noch sehr günstig. Selbst bei 3 Jahren ist man mit 5 € noch gut dabei. Das lohnt sich dann schon. Meist gibt es nach ein paar Jahren dann sowieso neue Angebote und auch neue Hardware.

    Da will man mal fernab der ganzen Technik anfangen mit dem Zelten und beschäftigt sich damit - und bekommt direkt einen großen Dämpfer.

    Camping ist ja praktisch verboten außer auf dafür vorgesehenen Plätzen, wo man dann auch nicht alleine sein kann.

    Bleibe ich halt bei Survival Spielen ;(^^

    Das ist leider eine ziemliche Grauzone in DE. Zelten an sich ist in der Regel verboten, biwakieren allerdings nicht. Solange du das nicht gerade in einem Naturschutzgebiet machst und dich nicht erwischen lässt, sollte das in den meisten Fällen sogar gehen - vermeide es aber es an die große Glocke zu hängen, es zu filmen und auf YouTube zu stellen - dann hättest du eine Strafe nicht anders verdient ^^ . Es kommt halt sehr stark darauf an, wo du es machst. Hier in DE Haben wir so gut keine wilde Natur mehr und daher ist es generell schwierig einen einsamen und ruhigen Platz finden und sei es der Förster, der einem einen Besuch abstattet.

    Fedora läuft trotz seiner Aktualität ziemlich stabil. Habe ich selbst seit vielen Jahren im Einsatz (sowohl im Server als auch im Desktop Umfeld). Selbst die OS Major Upgrades laufen hier dank dnf system-upgrade so gut wie sonst bei keinem anderen OS. Muss man halt einmal im Jahr machen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass Fedora bei den RedHat Entwicklern selbst eingesetzt wird und daher Bugs entweder sehr schnell korrigiert bzw. gar nicht erst im stable Branch landen. Ich bin trotz meiner fortschreitenden Skepsis gegenüber RedHat immer noch sehr zufrieden mit Fedora, weil es hier auch wenig Alternativen gibt.

    Bitte auch berücksichtigen, dass durch eine Vollverschlüsselung der Server nicht mehr bootfest ist. Du wirst das Passwort dann bei jedem Start eingeben müssen, also bei jedem Patching oder Neustart. Dafür musst du dich dann jedes Mal im SCP einloggen und die VNC Konsole bedienen. Da diese für solche Eingaben ein wenig umständlich ist, wird das dazu führen, dass du hier ein sehr einfaches Passwort wählen wirst, was der Sicherheit der Verschlüsselung nicht gerade zuträglich ist. Das will sich eigentlich niemand freiwillig antun für einen solch marginalen Nutzen.

    Ich habe es bisher nur mit Fedora aarch64 Isos getestet. Damit hat es aber problemlos funktioniert. Ein OpenSUSE aarch64 wollte aber auch nicht booten - egal was ich versucht hatte. Daher funktioniert es zwar generell, aber nicht unbedingt mit jedem ISO.

    Ich würde daher wie von andreas. vorgeschlagen mal ein gängiges ISO (Debian, Ubuntu, Fedora, ...) testen um zu verifizieren, dass es überhaupt geht. Es könnte nämlich durchaus an den xBSD Isos liegen.

    Einen Mailserver betreibt man ja auch, weil man es will, nicht weil man es muss. Daher passt das schon. Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Meine Mailserver laufen jetzt seit über 10 Jahren bei Netcup. Wirklich Probleme hatte ich nie, auch wenn sich ab und zu mal die IP geändert hat.