Beiträge von hoedlmoser

    mag netcup vielleicht damit aufhören für jedes einzelne service eine eigene domain zu verwenden?

    also ich würde hier ja im ersten moment annehmen, daß der netcup DHCP kompromitiert ist. und das whois von .de zeigt auch nicht wirklich details zum registrar an, scheint die technologieführer übertreibens mit der DSGVO.

    ok, zugegeben, die DNS server kann man übers HelpCenter verifizieren https://helpcenter.netcup.com/de/wiki/server/nameserver

    Hier kann ich für jede Domain eigene Domaininhaber Daten eintragen.

    und da kannst Du nicht die email auf eine Dir gehörende ändern um den authCode zu empfangen?

    edit: die wichtigste stelle hab ich überlesen:

    ändern der Domain Owner Daten bzw. den Auth Code, das geht nur über mail vom Domain Owner.

    finds immer lustig welche einschränkungen da künstlich gemacht werden, da lob ich mir die freiheiten von !nwx.

    ja. auf einer komplexen ebene wollen wir unterscheiden, daß wg-quick mit dem wg parameter AllowedIPs und dem eigenen parameter Table das routing im host entsprechend konfiguriert. wg selbst entscheidet auf basis der AllowedIPs aus welchem tunnel packerle mit eben dieser source IP kommen dürfen bzw der destination IP in welchen tunnel es die packerle stopft. da gibt es keinen widerspruch.

    auf einer abstrakten ebene darf man aber der einfachheit geschuldet schon zusammenfassen, daß der AllowedIPs parameter dem entspricht "was an der gegenüberliegenden seite ist bzw was man von dort aus erreichen will".

    hat da keiner die man-page gelesen, da steht es ja eindeutig drinnen. ;)

    Zitat

    AllowedIPs — a comma-separated list of IP (v4 or v6) addresses with CIDR masks

    • from which incoming traffic for this peer is allowed and
    • to which outgoing traffic for this peer is directed.

    The catch-all 0.0.0.0/0 may be specified for matching all IPv4 addresses, and ::/0 may be specified for matching all IPv6 addresses. May be specified multiple times.

    bzw ist es in https://techoverflow.net/2021/07/09/wha…ps-actually-do/ auch schön erklärt.

    sprich, man gibt immer an, was an der gegenüberliegenden seite ist bzw was man von dort aus erreichen will (hier zb am iPhone die 192.168.1.0/24, die selbst nicht am wg-server anliegt, sondern an der wiederrum als client am wg-server verbundenen Fritz!-box).

    also outgoing ist es routing und incoming verifikation der source IP.

    und weil es eben incoming nur eine verifikation der source IP ist braucht es dann noch unbedingt ein paar firewall regeln für die destination IPs bzw ports. andererseits hat man vielleicht eh schon zero-trust und jeder host hat seine eigene lokale firewall.

    Dass ich nicht der erste oder einzige bin, der auf die Idee gekommen ist, ist mir klar. Solange sich die Browserhersteller weigern, das umzusetzen, spielen Standards keine Rolle.

    sorry, ich wollte es nicht als kritik verstanden haben sondern es nur in anderen worten ausdrücken um zu verifizieren ob ich es richtig verstanden habe. und ja, völlig korrekt, wenn es die browser hersteller nicht unterstützen ist es auch als standard wertlos. es sind aber nich nur die browser die das unterstützen müßten, auch jeglicher andere client der TLS machen will.

    Rube-Goldberg-Konstruktionen

    TIL, danke.

    Abstraktion obendrauf

    hm? ob ich das zertifikat jetzt über eine CA oder lokal erneuere hat ja keinen einfluss auf die folgeprozesse der verteilung, reloads und verifikation? oder übersehe ich da etwas? ich seh bei DANE-EE sogar eher noch die herausforderung http server und dns synchron zu halten, gut, nimmt man halt DANE-TA.

    Zertifikate stündlich auf Ablauf überprüfen soll

    nuja, wenn man den prozess schon hat ists ja auch nur mehr die änderung eines parameters.

    Schlüssel längst im DNS hinterlegt

    was Du beschreibst ist doch DANE-EE?

    muss man den Kram eben automatisieren

    nicht nur, es bedarf eben auch eines entsprechenden monitorings. hier werden zb zertifikate 30 tage vor ablauf erneuert, verteilt und dann die daemons reloaded, schlägt dabei etwas fehl gibts eine notifikation. zusätzlich meckert dann ein externes monitoring 28 tage vor ablauf auf service (!) ebene.

    ich denke, den letzten punkt hat netcup nicht oder mangelhaft umgesetzt.

    Ist es dann nicht eine eher fragwürdige Idee, ein Betriebssystem einzusetzen, das ohne technische Notwendigkeit noch gut funktionierende Hardware aus dem Support schmeißt?

    vom welchem OS sprichst Du? Windows und macOS habe ich hoffentlich schon vorhin ausreichend abgehandelt. Debians i386 support habe ich auch schon erwähnt. in OpenBSD ist die i386 unterstützung offensichtlich auch nicht mehr vollständig: "only easy and critical security fixes are backported to i386. The project has more important things to focus on." https://www.openbsd.org/i386.html

    und irgendwann ist es nur mehr liebhaberei oder faulheit ein so altes system (weiter) zu betreiben. zusätzlich wirds dann auch bald unwirtschaftlich wenn man zb die watt pro zb geekbench score betrachtet.

    eigentlich gings ja um

    alternative Betriebssysteme

    zu Linux am desktop. ich wiederhole meine frage etwas einfacher: welche?

    Ich fasse nur zusammen.

    subjektiv. und weil ich Deine erfahrung nicht teile erscheint es mir als fantasie. so what?

    Ich glaube

    Du kannst nicht sinnentnehmend lesen, ich habe nirgends behauptet mit BSD am desktop erfahrung zu haben. was an der von mir verlinkten beschreibung der installation eines WindowManager in OpenBSD ist falsch? man muß also nicht zusätzliche berechtigung einem unpriviligierten user geben, um den rechner runterzufahren?

    Es ist gefährlich naiv, davon auszugehen, dass zeitgenössische unixoide Systeme diesseits von macOS komplett ohne Aufruf der Kommandozeile installiert, gewartet und im Zweifelsfall repariert werden können.

    ich soll mir also bei meinem neuen auto den fensterheber selbst einbauen müssen? man muß also mechaniker-meister sein, um ein auto fahren zu dürfen?

    was ist daran abwegig wenn anwender und administrator nicht in personalunion sind?

    "Ökologisch" ist das falsche Wort, das stört mich daran eigentlich am meisten. "Lange unterstützt" wäre ein guter Begriff.

    selbst der Duden nennt "umweltverträglich, kosten- und energiesparend" als beispiel für ökologisch. und auf das läufts hinaus wenn man zb ein ThinkCentre aus 2017 günstig aus leasing-rückläufen als zb Proxmox-host mit einem leerlaufverbrauch von knapp 5 W weiter betreibt. oder auch am desktop reichen diese alten Intel i5 und i7 vollkommen aus. ein windows 11 läuft da nicht mehr drauf, ein macOS wäre nicht mal installierbar (von ein paar hacks abgesehen). mit einem unix-ähnlichen betriebssystem ist ihnen noch leben einzuhauchen.

    Weil Ottonormalverbraucher ohne regelmäßige Abstürze und sich nach jedem dritten Update völlig neu verstellte Konfigurationen, umbenannte Geräte und komische Fehlermeldungen leider völlig irritiert wären?

    zuerst "fake news", jetzt fantasierte "errfahrungsberichte"? können wir bitte bei beleghaften argumenten bleiben?

    zurück zum otto: ich hab keine persönliche erfahrung mit BSD am desktop, aber das herumgehampel auf der command line ist halt einem alten windows user nicht zuzumuten, siehe zb https://www.k58.uk/openbsd.html

    bei einem zb Linux Mint kommt das in einem guss, man muß sich auch keine sorgen machen, daß der unpriviligierte user die kiste runterfahren darf.

    OpenBSD und NetBSD laufen auch noch auf Rechnern, die seit vielen Jahren nicht mehr von Linux unterstützt werden. Wäre so meine Empfehlung für alle Leute

    ich würde diese BSD varianten nicht als alltagstauglich für otto-normal-verbraucherin sehen. und das war die eingangs-anforderung, linux als client bzw für den desktop.

    Mit "ökologisch" ist also "lange Support für alte Hardware" gemeint?

    wie würdest Du es formulieren?