Beiträge von Artimis

    Sorry, die Antwort habe ich nicht verstanden.

    Zitat von killerbees19

    venom2k6, deine Beiträge sind wirklich extrem schwer zu lesen. Kannst du nicht ein wenig auf Groß-/Kleinschreibung und Rechtschreibung achten? Das wäre bestimmt für alle angenehmer zu lesen :rolleyes:

    Bzw.:

    "Komm essen wir Opa" => Satzzeichen können LEBEN retten!

    Halli hallo,

    ich habe mal eine saublöde Frage zu insserv.
    Und zwar muss ich zugeben, dass ich diesen Schnickschnack mit Insserve und den LSB Tags nie genutzt habe und auch nicht nutzen möchte. Ich bin sehr wohl in der Lage, meine eigenen symbolischen Links zu Init-Scripten anzulegen, da brauche ich kein Insserv, welches mir dazwischenpfuscht.

    Nun, bisher hat es Insserv auch nicht getan. Auf meinen vServern lässt es die Init-Scripts so, wie ich sie mir doch aus recht sinnvollen Gründen angelegt habe. Und auf meinem NSLU2 läuft es auch so.
    Aber heute habe ich meinen DockStar bespielt und da werden mir nach jeder aptitude-Installation meine Init-Scripts zerstört. Und dabei meine ich nicht kleines Fische, sondern das ip(6)tables-Script, welches eigentlich doch möglichst vor den anderen Diensten starten soll und deshalb von mir ein "S05" verpasst bekommen hat.

    Gibt es eine Möglichkeit, dem System abzugewöhnen, mir so gravierend dazwischenzupfuschen?
    Insserv zu deinstallieren, habe ich mich bisher nicht getraut, wer weiß, was dann alles passiert. Und auf den laufenden Systemen ist es mit gleichen Configs drauf.

    Und nein, ich möchte keine LSB-Informationen vergeben, weil ich es nicht gewohnt bin, Maschinen meine sinnvollen Entscheidungen rechtfertigen zu müssen. Und zu wissen, was das Script macht, braucht sie auch nicht.

    Naja, wäre jedenfalls toll, was zu hören.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    ein etwas angepieselter Artimis ;)

    Naja, da im alten Webinterface manche Bugs vorhanden sind, die aufgrund des neuen Webinterfaces nicht gefixt werden, und solche elementaren Sachen wie IPv6 nicht implementiert sind, werden es wohl auch die Bestandskunden nutzen.

    Btw: Wie weit ist das Webinterface eigentlich? Es war ja mal von Mitte diesen Monats die Rede. Kommt es hin? Kommt es vielleicht früher? Oder doch eher später?

    Nene, ich habe zu Hause auch kein natives IPv6.
    Aber der Server, auf dem der Tunnel liegt, hat (natürlich, das Protokoll ist immerhin 12 Jahre alt) natives IPv6. Und damit kommt der für den Server selbst natürlich überflüssige Tunnel in Konflikt.

    Joa, einfach per /bin/ip.
    Und vergiss bei Servern mit nativen IPv6 (was eigentlich bereits alle sein sollten, jedenfalls wird es über kurz oder lang so sein) nicht, verschiedene Routing-Regeln mit Routing-Tabellen zu benutzen. Es kann nur ein Default-GW eingetragen werden. Sonst versucht der Server, sämtlichen Traffic, ob den vom nativen IPv6 oder den vom SixXS-Tunnel über eine der beiden Verbindungen zu jagen, was natürlich nicht zulässig ist (also technisch problemlos machbar, aber seeehr fahrlässig).

    Bist du sicher? Ein TUN-Device ist eigentlich immer TAP-fähig. Einfach mal statt "Device tun" "Device tap" eintragen. Aber aufpassen mit manchen anderen Paramtern wie z.B. "ifconfig <meine IP> <Ziel-IP>" zu "ifconfig <meine IP> <Subnet>" wird. Außerdem musst du, um nachträglich IPv6-Adressen zu adden, "Device tap[Spezielle Nummer]" nehmen, damit das Interface einduitig ist. Das IPv6-Add-Script kannst du z.B. mit "up ./ipv6.sh" aufrufen lassen.

    Zitat

    Wie routest Du IPv6 mit OpenVPN? Möchte ich auch sobald meine DS IPv6 fähig ist.

    Naja, ich hoste den Tunnel auf einer Maschine, die auch einen openVPN-Server hostet. Und damit sich native IPv6 und SixXS-IPv6 nicht die Routen wegschnappen, habe ich eine eigene Routing-Table für den Adressbereich meines Subnets angelegt.
    Der Witz ist: betreibt man openVPN mit TAP-Device, wird das ganze auf Layer-2-Ebene vereinheitlicht. Es ist also völlig egal, ob das IPv4, IPv6, ARP-Broadcasts oder sonst etwas läuft. So ist das Procedere das gleiche wie ein aiccu-Server im LAN. Toll ist natürlich auch, dass man jedem VPN sein eigens /64-Subnet zuweisen kann, indem man die Adresse des TAP-Adapters auf dem Server dementsprechend vergibt.

    Wenn du mehr willst, ich habe mal einen sehr ausführlichen Blog-Eintrag geschrieben, der genau das beschreibt.

    Ach so, ne, dann bist du wahrscheinlich über die Frustphase mit der Konsole hinweg. Irgendwo sah ich mal eine Smilie-Folge "Der Werdegang eines Linux-Admins", was in etwa so aussah: ":confused::(:mad::eek::D:rolleyes:".

    Naja, jedem das seine. Ich selbst finde es z.B. einfacher, eben die Apache-Configs selbst zu schreiben und den Apachen mit dem Init-Script zu reloaden.

    Was uns zu deinem Problem führt: phpmyadmin legt bei der Installation eine Config an, die ein Alias definiert. Wenn man ohne Control-Panel arbeitet, läuft diese sofort. Mit Control-Panel: Keine Ahnung, ob das so geht. Auch das manuelle Einbinden könnte sich als schwierig gestalten, wenn z.B. das Control-Panel beim nächsten Cronjob alles überschreibt. Je nachdem.
    Wobei ich mal vermute, dass das Config-Verzeichnis ("conf.d") in Frieden gelassen wird.

    Eine "DAU-Wiki"? :D

    Zitat

    Lektion 1: Wie lasse ich die Maus in Frieden und bediene eine Konsole?
    Lektion 2: Warum funktioniert der WINDOWS-Remote-Desktop nicht ohne Weiteres auf LINUX-Servern?
    Lektion 3: Warum heißt ein auf eine Eingabe wartender Cursor nicht, dass der Server nicht funktioniert? (Hatten wir das nicht hier schon mal? Oder war das im SSF?)
    ...

    Naja, da die Controll-Panels wohl alle darauf basieren, dass Änderungen in eine DB geschrieben werden und möglichst schnell die Änderung greifen soll, sind es durchaus dicke Ressourcen-Killer. Man muss sich nur mal die IO-wait-Logs und Load-Logs ansehen, dann weiß man, dass die Nachbarn auf dem Hostsystem solche Systeme benutzen: Denn auch wenn alle 3 Tage mal eine Änderung stattfindet, werden alle 5min sämtliche Configs neu generiert und geflusht, anstatt das nach einer Änderung manuell zu machen.

    Wenn man diese Control-Panels produktiv einsetzt, etwa, weil man für ein paar Leute Webhoster spielt, sage ich gar nichts. Aber für sich selbst und vielleicht ein paar Kumpels ist es meiner Meinung nach eeetwas überzogen. Zumal ich gerne mit extraordinären Spielereien aufwarte, wo ich mich mit diesen Control-Panels in die Quere kommen würde. Ne, lieber die paar Funktionen selbst schreiben (ist ja nun echt kein Ding, ein eigenes Control-Panel zu basteln) und wissen, was wie funktioniert.

    Du hast Recht, was die Konsole angeht: Am Anfang ist sie abstoßend. Aber nachher kommst du damit besser zurecht als mit jeder GUI. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich mich durch die Klicki-Bunti-Oberfläche von Windows klicken muss, um einfache Einstellungen zu ändern, die ich in der Shell innerhalb von 10sek hinkriege. Denn die CMD von Wind00f ist nicht mit denen von Linux zu vergleichen: Nicht nur, dass die Befehle grausam sind, es gibt meistens keine Konfig-Files, sondern es wird alles unter irgendwelchen kryptischen Schlüsseln in der Registry gespeichert.

    Was ist denn am Arbeiten per Terminal auszusetzen?
    Viele Editoren können um einiges mehr als der dusselige Windows-Editor, zumal die Formatierung manchenmal hinhauen muss.
    Ich z.B. präferiere Nano, da es einfach zu bedienen ist und den Inhalt schön mit Farben unterlegt, nachdem man ihm genug gegeben hat, damit er mehr oder weniger treffsicher die Sprache erkennt.

    Naja, wie auch immer: Als Linux-Admin wirst du dich damit abfinden müssen, dass mindestens 80% des Verwaltungsaufwandes per SSH stattfindet.
    Wegen meiner deutlich mehr, denn von einem sysCP und solche Spielereien für einen Benutzer halte ich absolut nichts und für mehrere User lege ich lieber selbst Hand an und programmiere meine eigenen Webinterfaces. Das ist sicherer, performanceschonender und schöner für den Endbenutzer.

    Stimmt eigentlich auch.
    Und die Woche Wartezeit begrüße ich auch nur. Denn nur, wenn man locker eine Wartezeit Uptime hinkriegt, ist man überhaupt technisch in der Lage, ein solch gewaltiges Subnet sinnvoll zu verwalten. Denn auf einen Client ist es nach wie vor beschränkt.

    Btw: wer sich das Procedere mit dem SixXS-Tunnel nicht antun will oder kann, kann von mir sonst IPv6-Adressen per openVPN bekommen. Mein Tunnel läuft auf einem Server im Netz und verteilt dies zentral an die Haushalte bzw. Roadwarrior.

    Hoffentlich kommt morgen die Verstärkung für meinen NSLU2.