Beiträge von Artimis

    Zitat

    Würdet ihr mir bitte zu den oben genannten Aktionen die Befehle schreiben? Wäre sehr nett
    Danke

    Sorry, aber: Nein
    Die benötigten Befehle sind nicht Basic, die sind das erste, was man bei Linux kennenlernt. Also etwas, was jemand, der sich einen eigenen (v)Server mietet, seit Jahren kennt. Deshalb möchtest du es nicht noch einmal von uns hören, da du natürlich, alles andere wäre ja grob fahrlässig, selbst bescheid weißt, wie es geht. Falls nicht bin ich froh, dass dein Server so nicht zugänglich ist. Mit der Performance sieht es momentan düster genug aus.

    Der Benutzer hat kein Home-Verzeichnis. Lege ihm eines an, sonst versucht, die Shell am Anfang der Session, die nämlich im Home-Verzeichnis beginnt, dieses anzulegen, hat aber natürlich keine Rechte dazu.
    Und für ein sudo muss der User natürlich in der Gruppe sein.

    Es wurde schon früher die These postuliert, dass diese Probleme erst seit der v(olks)Server-Serie auftreten.
    Und es handelt sich mitnichten nur um GameServer. In einem anderen Thread habe ich gerade erst beklagt, dass selbst ein Fitzel-Telefonserver, den selbst ein NAS-Terminal neben diversen Schwergewichten wie Apache und mySQL locker packt, während das Telefonieren mit dem v(olks)Server 1G keine Freude macht.
    Davon mal ab, dass selbst die Konsole gerne mal laggt. Und das kann selbst ein Taschenrechner besser.
    Also, von den 1,5GHz merke ich nicht viel, wenn ein "exit" seine 8min braucht, ein "ls" stolze 60sek und beim Telefonat in einer Sekunde nur ca. 0,3sek übertragen werden.
    Übrigens habe ich fast nichts an Software laufen. Es läuft nur Software, die ich in natürlich angepasster Konfiguration auch meinem NAS-Terminal zumute. Und es laufen keine Ressourcenfressenden Cronjobs und so. Seti@home ist bei mir auch nicht. Und den Swap lasse ich Swap sein, von meinen 1GB RAM benötige ich max. 600MB.
    Aber selbst mit einem frisch aufgesetzten System sind mir diese Probleme damals aufgefallen. Grün wie ich war, dachte ich aber an Probleme mit meiner Internetanbindung.

    @ Proyx:
    Öhm, wir fahren ständig mit dem Fahrrad da durch. Und auch zu Fuß bin ich da schon durch. Warum nicht? Drinnen bestellt man, wenn man sich da hinsetzen will.

    @ Killerbees19:
    Ähm, ich habe auch so ein dringendes Gefühl.
    Und eine dunkle Vorahnung, was eine eventuelle weitergehende Performance angeht...

    OK, ich habe einfach mal ein Backup gemacht und Insserv rausgeschmissen.
    Nach der Installation von weiteren Paketen, u.a. mysql-server, wurde dann klar:
    Der mysql-server trägt sich ordnungsgemäß in die rcX.d ein und mein iptables-Script wird nach wie vor vor den sensiblen Diensten, die iptables schützen soll, gestartet.
    Wunderbar! :)

    Meiner Meinung nach nicht.
    Debian ist schon echt top. Es ist ziemlich transparent, eingängig und intuitiv, hat einfache Konfigurationen und den Fork Ubuntu, welcher sich für Heim-PCs eignet, sodass man nicht einmal einen signifikanten Unterschied zwischen Server und Desktop hat.

    Funktioniert einwandfrei:

    Der Witz ist, dass die Regeln der Reihe nach abgearbeitet werden und bei einem Treffer keine weiteren Regeln beachtet werden.

    Daher:

    Code
    a) Vertrauenswürdige Hosts zulassen (statisch, manuell)
    b) Streng unerwünschte Hosts blockieren (statisch, manuell)
    b) Ports, die immer funktionieren sollen, zulassen (statisch, manuell)
    c) Ports, die nie funktionieren sollen, blockieren (statisch, manuell)
    d) Durch Limit-Regeln blockierte Ports blockieren (automatisch, manuell)
    e) Ports, die normal zugänglich sein sollen, zulassen (statisch, manuell)
    f) Durch Scripts freigeschaltete Ports und Hosts zulassen (automatisch, per Script)
    g) Durch Scripts (z.B. fail2ban) blockierte Ports und Hosts blockieren (automatisch, per Script)
    h) Standard-Policy: Drop (statisch, manuell)

    So sollte man sich nicht aussperren können und dennoch eine funktionierende Kette erhalten.

    Auf die gefahr hin, wieder "unfreundlich" betitelt zu werden:

    KarlZink und JanH, ich möchte euch jetzt nicht zu nahe treten und sage dies nur in eurem (und dem anderer Netcup-Kunden) Interesse:

    Meint ihr, dass ihr bereit für einen eigenen Server seid?

    Ihr hast uns jetzt Fragen, ob man eingehenden Traffic mit "input" oder "output" sperrt, was eine "bash" ist, wie man ein Verzeichnis wechselt, wo man die laufenden Prozesse sieht und wie man einen Editor benutzt gestellt.
    Dies sind Fragen, die unter Windows mit "wie mache ich das Startmenü auf" und "wo ist mein USB-Stick" vergleichbar wären, und suggerieren nicht gerade, dass ihr das nötige Basiswissen habt, eine hochgeschwindigkeitsangebundene, voll den Gefahren des Internets ausgesetzten Maschine, für die ihr voll haftbar seid und mit der ihr andere Kunden, deren Existenz teilweise an dem reibungslosen Betrieb ihres Servers hängt, massiv stören könnt.
    Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass ihr für euren Server in den Knast geht (Raubkopien, KiPo) und das Hostsystem inkl. Backup mit was weiß ich wie vielen vServern anderer Kunden über Wochen hinweg beschlagnahmt wird.
    Ihr glaubt, ein vServer ist eine günstige Alternative zu normalem Webspace und managed Servern? Nun, diese Preisdifferenz ist die Arbeit, die ihr selbst in den Server reinstecken müsst, wenn nicht sogar um einiges weniger.
    Ein vServer ist genau so wenig ein Linux-Kennenlern-Testgelände, wie das Auto auf der Autobahn ein Anfahren-lern-Gerät ist (und nein, diese Analogie passt zu 98%, Gegenteiliges wäre zu beweisen).

    Bitte überlegt euch nochmal, auch in Hinblick auf die Threads, wo Kunden ihre laggenden vServer bemängeln (denn dafür sind Leute wie ihr meistens Schuld, Amok laufende Server eben), ob ihr nicht lieber ein paar Etappen zurückgehen wollt und euch nicht lieber erst einmal an einem HomeServer üben wollt. Denn ich möchte euch keiensfalls davon abraten, irgendwann einmal einen Server zu betreiben. Aber bitte nicht als ersten Schritt. Schnappt euch ein Gerät wie dieses hier oder einen alten PC, nehmt die Grafikkarte raus und übt euch dort an einem Linux-basiertem Server. Ich selbst habe 3 Jahre Übung gehabt, bevor ich meinen ersten Server hatte. Und rückblickend muss ich selbst dort mit dem Kopf schütteln.

    Nota bene: FTP braucht mehr Ports als den Steuerport 21/TCP, den die meisten ausschließlich kennen. Port 20/TCP in jedem Fall. Und bei passiven FTP, was fast immer notwendig ist wegen NAT, werden noch ein "paar" mehr Ports im "registered" Bereich benötigt.

    Ich habe in den letzten Tagen ewig daran gesessen, das learn-address Sript von openVPN zum Laufen zu bekommen. Ich erhielt die vielsagende Fehlermeldung "learn-address command failed: could not execute external program".

    Zuerst habe ich mit der Script-Security, die wegen eines Auth-Scripts bereits auf 3 ist, rumgespielt. Dann habe ich mit den Zugriffrechten gespielt, vorrübergehend das chroot deaktiviert und openVPN unter root ausführen lassen. Dann habe ich das Script auf ein einfaches "exit 0" unter Bash beschränkt.

    Und dann irgendwann poste ich meine Frage im openVPN.eu-Forum und siehe da: Ich habe mich einfach vertippt und es nicht gesehen.

    Da beißt man sich echt in den Hintern! :o