Beiträge von Artimis

    Naja, aber das bringt ja dann nur im Falle des Apachen etwas. Mein Server hat, um beim bereits angesprochenem SYN-Floog zu bleiben, noch ein paar mehr TCP-Ports offen, die genutzt werden können. Oder hat cband nichts mit Apache zu tun?
    Das mit cband werde ich mir wohl auf jeden Fall ansehen, sobald ich mal wieder ne ruhige Minute habe ;)
    Aber die Firewalllösung wäre natürlich am schönsten.

    Hast du die Policy momentan im Betrieb? Was hälst du für einen realistischen Wert? 10 pro IP?

    Was wird denn überhaupt limitiert? Die Packete ja wohl kaum. Aber wie sieht das mit UDP aus? Kann man da von einer hergestellten Verbindung sprechen? Jedenfalls ist UDP unerheblich für die Vorbeugung gegen z.B. SYN-Floods...

    Nachtrag: Eben mal ausprobiert:
    alle Adressen, alle Ports an alle Adapter, alle Ports, DROP, Limit: 10/s => Server praktisch offline. Kein SSH, kein HTTP...

    Zitat

    Sag mal Artimis, wie macht sich son Server mit 1TB Ram eigentlich?

    Häh? Den check ich nicht :D

    EDIT: Ah, die Suchfunktion hats aufgezeigt:
    Joa, läuft ganz gut, die Kiste. Kriege halt Sonderkonditionen, weil ich so ein Netter bin xD
    Nur mehr als 0,01% Auslastung hatte ich bisher nicht.

    Habs mal korrigiert ;)

    Ich finde das ganz gut so.
    Wenn ich da einige Angebote anderer Hoster sehe, die jedem 0815-Server ein duzent IPs mitgeben, wo die nun echt für solche Späße zu knapp geworden sind, dreht sich mir der Magen um.
    Zwar könnte Netcup die Beschränkung schon etwas lockern, aus Spaß wird niemand 5€ Einrichtung ausgeben, nur, weil er nichts anders zu tun hat, als sinnlos eine IP zu bestellen.
    Aber jedem Server 3 oder 4 IPs mitzugeben, ob der Kunde sie nun braucht oder nicht, halte ich für Blödsinn.
    Bei IPv6 ist das wieder eine andere Sache.

    Zitat

    Jetzt bin ich seit mehr als einem Jahr bei Netcup und entdecke dieses Feature in der Firewall erst durch deinen Beitrag :eek:
    Danke für den Hinweis, das habe ich gestern am Testsystem gleich ausprobiert, feine Sache


    Ah, ist aber auch echt gut versteckt xD

    Wie muss die Policy gesetzt werden?
    Ich gehe mal von
    tcp/udp, any, any, any, any, drop, limit, [Zahl]
    aus? Oder accept?

    EDIT: Noch eine Frage:
    Gilt die Beschränkung pro IP oder global?

    Es gibt mehr als die Art von dDoS.
    Zum Beispiel ein SYN-Flood, um konkret einen zu nennen. Und da bringt eine Firewall viel.
    DoS steht eig. nur für Dienstausfall. Der Grund dafür kann eine Lahmgelegte Anbindung, ein gecrashter Router oder ein Kernel- oder anderer Software-Zusammenbruch sein. Und das d eben für ein Netzwerk von Angreifern.
    Ist wie der Begriff "Trojaner". Die meisten verstehen ein Backdoor darunter, aber ein Trojaner ist nur als nützlich getarnte Malware im Allgemeinen. Es gibt Backdoors, die keine Trojaner sind, es gibt Trojaner, die keine Backdoors sind.

    Hmm, warum habe ich das Gefühl, dass ich eh nur Müll schnacke, dass so ein vServer so viel Verantwortung mit sich bringt wie das Laden eines Handys und dass sich da demnächst jemand, nachdem er mit dem Remote-Desktop nicht weiterkommt, das erste Mal PuTTY runterläd? :(

    Zitat

    p.s: Wie macht Ihr es wenn Ihr neue Domains bei NetCup auf einem vServer hostet und NetCup aber die Domain(s) nicht über NetCup registriert habt.
    => Ganz einfach, ich verwende den NS des jeweiligen Anbieters


    Ich hoste meine Domains aus Prinzip extern (nichts gegen Netcup, habe meine Gründe aus Erfahrung).
    Wozu bietet jeder Domain-Registrar eigene NameServer an? Meiner hat sogar sehr komfortable, die nicht nur so ziemlich jeden noch so exotischen RR unterstützen, darunter auch den Pseudo-URL-Record, sondern auch per APIs administrierbar sind.
    Anonsten kostet ein DNS-Server auf Miete 20ct/Monat für 50 Domains.
    Und falls auch das nicht: Ich habe noch einen kleinen vServer bei einem anderen Hoster (Thema Redundanz). Der fungiert als Backup-Server für u.a. auch DNS, wobei ich damit keine offiziellen Domains hoste, sondern DNS nur für den Internetzugang im Familien- und Freundeskreis betreibe und dort z.B: .lan oder .link verwende.

    Eine kleine Frage, die nicht soo mit der Materie zu tun hat:

    Wie lange arbeitest du schon mit Linux auf Konsole?
    Was hast du so für Erfahrungen, was den Serverbetrieb angeht?
    Dein wievielter Server wird das?

    Ich möchte Netcup keine Kunden vergraulen, aber einen (v)Server zu mieten, weil er ja doch um einiges günstiger ist als ein GameServer mit TS und HP, obwohl man null-komma-null Peiling von der Materie hat, ist nicht schlicht eine riesen Dummheit.
    Ich möchte dir dabei jetzt nichts unterstellen! Mag sein, dass du der Crack in spe bist. Aber wenn nicht, überlege dir bitte nochmal, ob dein Motiv zum Mieten eines (v)Servers das richtige ist und ob dir das Risiko, so richtig zur Kasse gebeten zu werden oder gar strafrechtliche Konsequenzen zu erfahren, die 3 Euro im Monat wert sind. ;)

    Wenn ich mir so die Auslastung meines Nodes ansehe...

    Mir stehen "2,5 GHz" CPU-Leistung garantiert zu.
    Das System hat momentan ca. 70% CPU-Idle.
    Mein Node hat 16 Intel Xeon E5520 mit je 2,27 GHz.

    Nach Milchmädchenrechnung könnte ich so in dem Moment
    "25,4 GHz" CPU-Leistung in Anspruch nehmen.


    Und ich denke mal, das wird auf den anderen Nodes ähnlich sein,
    denn wer schöpft seine ihm garantierte Leistung schon voll aus?

    Du wirst hier also jedenfalls nicht an CPU-Leistung verhungern. ;)

    Zitat

    Ich würde dennoch keinen Key auf einem Webserver ablegen, das wiederspricht ja auch irgendwie dem Sinn des Schlüsels..

    Naja, nicht unbedingt. Ich habe z.B. mal Praktikum bei einer Firma gamacht, die hatten ein paar Türen mit Schlüssel und dan der Wand davor einen High-Tec-Tresor, wo der Schlüssel drin war. Der Witz ist: Meine NSLU2 mit Unslung kann aus unerfindlichem Grund nur 8-stellige PWs, was mit deutlich zu wenig ist. Daher möchte ich mit Keys arbeiten, die ich mit mehr als 30 Stellen verschlüsselt habe. Da ich aber von überall schnell rankommen möchte, muss das Ding auf 'nen Webserver, das ist der Hintergrund.

    Naja, die Dinger sind jedenfalls mit dem AES-256 verschlüsselt. Das war es, was ich im prinzip wissen wollte. Ich halte es also für unnötig, das Kind noch zusätzlich zu sichern (mcrypt oder so).

    Zitat

    Mir war so, dass der TE Windows hat. Und da ist es einfacher die Keys auf dem Server zu generieren.

    Jo, zu Hause und vor allem unterwegs nutze ich Wind00f.
    Am einfachsten ist es, die Keys mit dem openSSH-Tool auf dem Server zu generieren und den private Key in den PuTTYgen zu importieren. Dann hat man zwar den private Key in zwei unterschiedlichen Formate, aber wenigstens nur einen public Key.

    Zitat

    Ich sage nur SmartFTP, gibt es aber nur für Windows und kostet etwas

    Wichtiger ist eher Linux. Und der Kostenfaktor gefällt mir iwie nicht xD

    Zitat

    Filezilla kann auch für eine sftp Verbindung keyfiles nutzen

    Das wäre mein Favorit. Aber ich habe verzweifelt danach gesucht. Wichtiger ist mir ein Client unter Linux. Mit gFTP habe ich schon einen SSH-Parameter versucht, aber selbst ohne Passphrase klappts nicht.
    Kannst du mir verraten, wie das mit Filezilla klappt? Welche Version?