Beiträge von Artimis

    Es kann sein, dass ich völlig auf dem Holzweg bin.
    Ich habe mich nie mit Limits bei den TCP-Paketen eines Hosts in Verbindung mit Servern wie Apache beschäftigt.
    Aber ich meine, dass es tatsächlich so ist.
    Naja, gut, es kann auch gut sein, dass der Browser nur 10 Files gleichzeitig lädt. Wie auch immer: Die Zahl der Verbindungen kann deutlich höher sein als die der Gäste.

    Boa, ich bin voll fertig.

    Ich möchte mit lynx das SMS-Gateway von sms77.de aufrufen. Dieses ist unter https://gateway.sms77.de zu erreichen, jeodch mit einem Cert, das für https://forum.netcup.de/www.sms77.de gilt.
    Ergo meckert lynx rum.
    Das Problem: Man kann lynx anscheinent nicht abgewöhnen, bei falschem Cert im --dump-Modus einfach abzubrechen. Im normalen Modus fragt er brav, ob er fortfahren soll, aber im --dump entscheidet er sich schlicht für "nö". Es gibt anscheinend weder einen parameter für die CLI, noch eine Option in der Config.
    Zwar bin ich auf "FORCE_SSL_PROMT" gestoßen und habe es in der /etc/lynx-cur/lynx.cfg auf "FORCE_SSL_PROMT:YES" gesetzt, aber anscheinend wird diese File ignoriert. Auch ein Eintrag in der /etc/lynx-cur/local.cfg, die nach eigener Angabe die lynx.cfg überschreiben soll, wird einfach ignoriert.

    wget mit einem Output nach /dev/null kann ich nicht nehmen, da die Seite mir Statuscode und SMS-Sendenummer ausgibt und ich diese speichern möchte. Jedoch auch nicht in jeweils einer Datei, sondern in einer. Daher lynx --dump https://gateway.sms77.de >> /var/scripts/sms.out.

    Kann mir da wer helfen?
    Vielen Dank und liebe Grüße!

    Zitat

    ein "massives" sicherheitsloch? meine firewall ist seit 4monaten aus, und hier war noch nichts.

    Ich habe ja schonmal gebeichtet, dass ich selten mal eine grafische Oberfläche in Form von fluxbox über vnc4server nutze.
    Da der vnc jedoch unverschlüsselt überträgt und ein 8-Stelliges PW nutzt, möchte ich den nur lokal anwählen können.
    Da vnc4server aber afaik keinen "listen"-Parameter hat, blocke ich die Ports schlicht mit der VCP-Firewall und gehe über nen SSH-Tunnel rein.

    Wenn nun aber der Port offen ist, kommt jeder Bruter binnen weniger Minuten rein. :eek:

    PS: Präventiv:
    a) Ja, ich weiß, dass eine GUI ein Sicherheitsleck darstellen kann
    b) Ja, ich weiß, dass eine GUI nach dem Verständnis einiger auf einem Server nichts zu suchen hat (nach meinem im prinzip auch)
    c) Ja, ich habe ernsthafte Anwendungen meiner GUI und ja, ich benutze die Konsole, für administrative Zwecke zu 100%.
    d) blubb :p

    Ich nutze, obwohl ich mich anfangs wehement gegen den Einsatz von beta-Software gesträubt habe, nun doch TS3, hatte da aber noch keine Auffälligkeiten.
    Ich nutzte Beta20 und nun Beta22 (die Beta21 hatte nicht wirklich was im Changelog).

    Wie drücken sich die "Probleme" denn aus?

    Sry nochmal für Offtopic, darunter wirds vernünftig.


    Für die beiden Streithähne: jeder hat irgendwo Recht:

    Ein Hacker ist jemand, der Computersysteme benutzt, um andere Systeme zu fernsteuern. So kann ich z.B. von meiner Freundin aus per Telefon die Rolläden runterfahren und die SMS-Benachrichtigung bei Emails aktivieren.

    Ein Cracker ist jemand, der in ein System einbricht oder es zerstört.

    Die Kombination aus beidem: Ein Cracker, der einbricht und dann als Hacker das System fernsteuert. Btw: Jeder von uns ist Hacker, da er per SSH mit einem entfernt liegenden Server kommuniziert.

    Das ist zumindest die Definition von Hackern im Komilitonenkreis der Informatik-Studenten auf meiner Uni.


    Zum Thema:

    Lacht mich nicht aus, aber wenn ich verschiedene Passwörter selten nutze, mach ich es mir ganz einfach:
    0.a) Ich definiere in der .bashrc eine Funktion, weil man sie immer mal gebrauchen kann:

    Code
    function md5()      # md5sum für Strings
    {
                    echo -n "$1" | md5sum -t
    }

    0.b) Ich denke mir ein recht sicheres Passwort aus und merke es mir.
    1) Ich benötige z.B. für einen mySQL-DB-Nutzer für z.B. proftpd ein Passwort.
    2) Ich pipe einen Textstring per echo durch den md5sum und genieriere wie folgt das Passwort: "md5 [Mein Passwort]-mysql-proftpd"

    So habe ich für alle Systeme ein völlig unabhängiges und ausreichend komplexes Passwort und muss mir dennoch nur eines merken und eben den Weg, es zu erzeugen.
    WARNUNG: IN DER .BASH_HISTORY WIRD DAS PASSWORT UND DER WEG ES ZU ERZEUGEN IM PLAINTEXT GEZEIGT!
    Davon einmal ab ist die Methode bombensicher. Das Passwort ist 20 Stellen lang. Mit dem "-" und dem Verwendungszweck sind es mindestens 25 Stellen. Wer die aus md5 knacken kann, hat einen PC aus der Zukunft. Und man muss eben erst einmal an eines der PWs rankommen. Die paranoiden unter uns können die Ausgabe ja nochmal durch den md5 jagen. Dann wird es de facto praktisch unmöglich.