Beiträge von Artimis

    Hmm, eines verstehe ich nicht:
    Warum sind die Profi-Tarife deutlich schlechter im Memory-Limit als die Business-Reihe?
    Ist das nicht gerade der Sprung von Business zu Profi, dass man weniger Platz aber mehr Performance hat?

    Und die High-Performance-Option verschlechtert in den Business-Tarifen ggf. das Memory-Limit :D

    Naja, das birgt auch gewisse Risiken.
    Erfahrungsgemäß ist der Webserver die größte Schwachstelle. Als ich die Server von der Stadt agecrackt habe, bin ich genau dort eingerdungen.

    Wenn man nicht auch mal einen Blick auf die Logs, die offenen Ports, die laufenden Prozesse, die /etc/passswd usw. wirft, merkt man ja nie, was der Server so treibt.

    Denn es ist ja nicht so, dass es bei Komprimittierung umgehend Ärger gibt. Die erste Abuse-Meudlung bzw. Strafanzeige trudelt oft erst viel später ein, einfach deshalb, weil Amok laufende Server nichts ungewöhnliches sind (was dann wieder obige Haltung unterstreicht) und man nicht den ganzen Tag Zeit hat, jeden Angriff anzuzeigen.

    Ne, fluxbox wird mit dem vnc4server mitgestartet.
    Dazu einfach in ~/.vnc/xstartup folgenden Inhalt einfügen:

    Anschließend vnc4server mit der Portnummer als den VNC-User starten. Ich verwende z.B. folgendes Startscript (ja, es ist unschön. Ich habe es damals in der Anfangszeot geschrieben):

    Der vnc4server hört dann auf TCP/5901 und TCP/6001

    Ich habe dir nie vorgeworfen, deinen vServer bewusst lahmgelegt zu haben. ;)

    Was die Inodes angeht, vielleicht ein paar Hintergrundinfos:
    Linux verwaltet die Dateien mit Registriernummern, Inodes genannt. Diese lassen sich auch durch Hardlinks in verschiedene Verzeichnisse einhängen, sodass die Datei als mehrfach, jedoch immer identisch erscheint. Die Datei wird dabei nicht in einem Verzeichnis gespeichert, sondern global. Und wenn sie im Verzeichnis gelöscht wird, wird nur der Hinweis auf den Inode gelöscht. Die Datei bleibt also erhalten, solange es noch einen Hinweis auf den Inode gibt. Erst, wenn der letzte gelöscht wird, ist der Platz freigegegeben.
    In PHP wird zum löschen der Dateien richtigerweise "unlink" verwendet. Denn ob die Datei tatsächlich gelöscht wird, kann man aus o.g. Grund nicht sagen. Es kann aber der Link zum Inode aus dem Verzeichnis entfernt werden.
    Die Inodes werden in einer Tabelle verwaltet, welche limitiert ist. Die größe der Tabelle kann man mehr oder weniger einfach frei festlegen. In deinem Fall war die Tabelle mit 100.000 Inodes zu klein und wurde vergrößert.

    Naja, das Wesentliche ist wohl der Quellcode. Sonst wird dir da keiner Helfen können, denn zwischen dem, was hinter den Kulissen in PHP passiert, können Welten liegen.

    Wo hast du das Script her? Gibt es dort nicht sonst gezielten Support, wo die Leute ihr Script kennen und wissen, was wo passieren kann?

    Also, ich muss auch sagen. Es ist ja wohl das Mindeste, dass Netcup für die Peanuts, die sie im Monat von uns kriegen, wenisgtens für die Hunderttausende von Applikationen einen gründlichen und promten Support anbieten. Wo kämen wir denn da hin, gäbe es einen Unterschied zwischen einem managed Server und einem Server, den wir eigenverantwortlich administrieren. :rolleyes:

    Mal etwas anderes: Muss es denn unbedingt das Schwergewicht Gnome sein?
    Was ist sonst mit Fluxbox (das läuft bei mir *schäm*. Natürlich als unprivilegierter User und nur per SSH-Tunnel erreichbar).

    Und du weißt auch, dass du mit einem lokalen X-Server die GUIs per SSH auf den Desktop holen kannst?

    Na, dann muss du aber auch anfangen. :rolleyes:


    Joa, mein Lebenslauf:

    Grundschule 1996-2000
    Gymnasium 2000-2009 (Abitur)
    Medieninformatik 2007-2008 (während der Schule)
    Physik und Mathematik 2009-2010
    Physik und Chemie 2010-???


    Ich studiere derzeit auf der CAU Kiel Physik und Chemie.
    Zunächst auf einen Bachelor of Science, danach einen Master of Education für Gymnasial-Lehramt.

    :eek: Üäh, ich sehe gerade, dass ich oben Mist geschrieben habe.
    Ich habe behauptet, auf eine IPv4-Adresse kommen in etwa 18,4 Trillionen IPv6-Adressen, genug, um jedem Quadratmeter der Erdoberfläche 36200 Adressen zuzuweisen.

    Das ist natürlich Quatsch.

    Auf eine IPv4-Adresse kommen ca. 80 Quadrilliarden Ipv6-Adressen. Und diese reichen, um jedem Quadratmikrometer der Erdoberfläche 155 IPv6-Adressen zuzuweisen.

    Hintergrund: IPv4 bietet einen Pool von 2^32 möglichen Kombinationen. Dort fallen jedoch einige Bereiche weg (Subnet-Identifier, Broadcast, reservierte Blöcke...), was ich jedoch vernachlässigt habe.
    IPv6 bietet dagegen einen Pool von 2^128 möglichen Kombinationen, wo um ein unverhältnismäßig großes Vielfaches weniger Adressen wegfallen. Alleine der Pool ist also ca. 80 Quadrilliarden mal so groß.


    Fazit: Mit der Einführung von IPv6 wird das Zertifikatgehühner aus dem Gedächtnis gelöscht werden. Und zwei Jahre später wird königlich darüber gelacht werden.

    Ich möchte es gerne zurückgeben: Oft neigen Leute die (zumindest vermeintlich) Peilung haben dazu, Anfänger nicht in ihre "erhabene Sphäre der Serveradmins" vordringen zu lassen.
    Natürlich ist ein vernünftig abgesichertder Server schon recht sicher und es werden auch nicht 2 von 3 Server kompromittiert.
    Allerdings kommt es hier im Forum immer wieder dazu, dass ein recht sicheres System (nämlich das frisch aufgsetzte) durch zweifelhafte Tips (da bei weitem nicht ausreichend für das Drum-herum) anderer hier erst ein Scheunentor an Unsicherheit öffnen. Und dann auch noch mit dem verqueren Argument, doch wenigstens zu helfen und diejenigen, die statt dessen zu managed Servern und Webspace raten, seien einfach nur unfreundliche Pöbler.

    Was den Knast angeht: Nun, das ist wirklich worst case. Aber nicht unrealistisch. Natürlich wird ein normaler Admin auch dann nicht in den Knast kommen, wenn sein vServer Kinderp0rnografie durchs Netz jagt. Wie du schon sagtest: Wenn jemand bei dir einbricht, eine Waffe findet und damit Menschen tötet, haftest du nicht.
    Wenn man aber die Haustür sperrangelweit offen lässt und die Waffe auf die Fußmatte legt, haftet man sehr wohl. Genau so haftet man, wenn Fremde mit dem vServer Kinderp0rnografie verbreiten, wenn man sich einen vServer mietet, die SSH noch nie gesehen hat und sein FTP-Passwort unverschlüsselt durch Netz schickt. Denn das ist dann grobe Fahrlässigkeit und für Kinderp0rnografie ist i.d.R. eine Freiheitsstrafe drin, auch, wenn in Deutschland Raubkopiererei noch deutlich schärfer bestraft wird (ebenfalls mit Knast). Ein ähnliche Lage findet man übrigens auch bei WLAN-Netzen: Betreibt man es ungesichert oder unzureichend gesichert (inzwischen auch WEP), übernimmt man die volle Haftung für sämtliche damit begangenen Straftaten. Bricht jedoch jemand in das WPA2-geschützte über VPN laufende Netz ein, kann man da nichts für.

    Wir sollten vielleicht festhalten:
    Einen Linux-Server zu administrieren, ist kein Zauberwerk. Jeder, der sich ein wenig damit beschäftigt, kann es recht schnell lernen. Natürlich nicht mit einem vServer, sondern zu Hause. Dann wird er auch keine dummen Patzer machen und haftet nur begrenzt für den eher unwahrscheinlichen Schaden. Seine vielen Wissenslücken darf er gerne duch gezielte und intelligent gestellte Fragen von der Community schließen lassen, denn kein Meister ist je vom Himmel gefallen.
    Mietet jedoch jemand einen vServer, ohne das Wort "Linux" jemals auf einen Kernel zurückzuführen gekonnt zu haben und ohne zu wissen, was überhaupt eine Shell ist, handelt dieser höchst fahrlässig, wird in dem deutlich wahrscheinlicherem Fall, dass da etwas passiert, voll haften und sollte von einer verantwortungsvollen Community ausschließlich den Hinweis erhalten, den vServer abzubestellen und statt dessen zu managed Lösungen zu greifen.

    Einverstanden? :)

    Und wo wir schon bei Risiken sind: Wie loggst du dich per VNC ein?
    Doch hoffentlich nicht über einen auf einem frei erreichbaren Port laufenden von root gestartenen VNC-Server über eine unverschlüsselte Verbindung mit eine bis zu 8-stelligen Passwort (denn mehr werden afaik nicht unterstützt), oder?