Beiträge von Artimis

    Ja. Sicherheit. Wenn du nur eine DB hast, kannst du natürlich keinem die FTP-Daten geben, da sonst die Daten aller Systeme ausgelesen, gelöscht und/oder manipuliert werden können. Und in gaaaaanz seltenden Fällen ermöglicht man durch Unachtsamkeit oder mieserablen Code den Zugang zur Config. Auch da wäre gleich alles infiltriert.
    Aber die Sicherheitsbedenken sind für die meisten Webspace-Benutzer irrelevant.

    Ansonsten macht es keinen Unterschied, nein.

    Also, früher war es der GAU, wenn man einmal apt-get nach aptitude genutzt hat. Inzwischen ist es nicht mehr schön.
    aptitude ist die quasi eine Weiterentwicklung, die vor ein paar Debianversionen dringend empfohlen wurde. Auch das hat sich inzwischen relativiert.
    Dennoch sollte man möglichst aptitude nehmen, da dieses viel besser mit den Abhängigkeiten und so umgeht.
    Um mich vor Vertippern zu bewahren, habe ich damals, als die dringende Empfehlung zu aptitude statt apt-get und die noch dringendere Warnung, keinesfalls apt-get nach einem aptitude zu nutzen, ein Alias in die .bashrc eingetragen.

    Was glaubst du, warum ich, seit ich einen (v)Server habe, immer eigene NameServer aufgesetzt habe, die direkt in der root-Zone nachfragen. Diese nutzen Freunde, Familie und ich, um nicht zensiert zu werden und tolle TLDs wie .link nutzen zu können, wo wir Shortcuts eintragen können.

    Spätestens, seit Versatel für jede nicht existente Domain eine dumme Fehlersiete zeigt, die einen zwingt, die URL noch einmal komplett einzutragen, nutzt mein bester Kumpel das mit.

    Und seit wir bei meiner Freundin bei Kabel Deutschland eine Streaming-Seite nicht aufrufen konnten, nutzt sie das mit.

    Sauerei. Aber was soll Otto "Ich mach mal das Internet an" Normalverbraucher da machen?

    Ok, ganz so schlimm bin ich nicht.
    Die Funktionen habe ich alle eingebaut, benutze sie aber nicht dafür. Es war eher als Scherz gedacht :D

    Wenn z.B. der PC an ist, habe ich auch Skype an. Also verpasse ich sie schonmal nicht. Und die beiden LEDs habe ich auf zwei Server, je LED einen, gelegt. Quasi als Status-LED.
    Aber der Piepser für sie ist an, damit ich schnell den PC hochfahren kann, um Video zu nutzen. ;)

    Ach ja. Und loggen tu ich ihren Status natürlich nicht. Wohl aber den meiner Server. Da möchte ich wissen, wann sie nicht erreichbar waren.


    Na hör mal. Spätestens, wenn ich die vielen Alarme für ein Event einstelle, WERDE ich krank. Da krieg dich doch Reizüberlastung :D
    Aber machbar wäre es...

    Ne, ist eigentlich auch nur ein Spielchen. Ist halt cool, was man alles basteln kann. Und wenn einem langweilig ist...


    EDIT: Ach, ganz vergessen: Wenn ich ungelesene Emails im Postfach habe, blinkt die oberste LED orange/grün, statt grün zu leuchten.

    Gibt es eigentlich USB-Devices, die LEDs ansteuern können? Wäre echt praktisch für diverse Dienste als Monitor. Meine zwei LEDs reichen gerade mal für Email und Webserver.

    Nennt mich nen Power-Stalker :D

    Wenn meine Freundin in Norwegen ihren PC einschaltet, piept mein kleiner NSLU2, die beiden unteren LEDs machen Lauflicht (und gehen aus, wenn sie off geht) und wenn der PC gerade an ist, spielt er einen Anmelde-Sound und sagt an, dass sie on ist. Außerdem zeigen Statusbilden im Web an, dass sie on ist, und ihre Zeiten werden geloggt.

    Ne, das soll so sein, da sie nicht viel Zeit hat. Und wenn sie on geht, dann, um mit mir (oder manchmal anderen) zu telefonieren. Und das möchte ich ungerne verpassen.
    Und sie ist einverstanden (auch, wenn sie nichts dagegen tun könnte, ich ping sie schließlich nur an).

    Naja, ich weiß nicht, was für Applikationen fehlen, die nicht entweder bereits in den Repos vorhanden sind oder die nicht durch das Einbinden einer weiteren Quelle beziehbar sind.
    Zu dem Alter: Man kann den Paketmanager anweisen, auch Pakete im Testing zu ziehen. Diese sind dennoch oft noch ausgereifter als die Ubuntu-Pakete.
    Ansonsten: Lieber einen Monat hinterher als mit den neusten noch ungeschlossenen Sicherheitslücken und kräftigen Bugs, die einem das System zerlegen können, konfrontiert zu sein.

    Wie gesagt: Auf dem Desktop, wo es nicht so auf Sicherheit und Stabilität ankommt, würde ich auch Ubuntu nutzen. Außerdem ist Debian auf dem Desktop grausam.
    Aber ein vServer stellt da ganz andere Anforderungen, die Ubuntu in meinen Augen bei weitem nicht erfüllt. Da kommt es z.B. vor, dass ein Standard-Paket wie mysqld nicht einmal beim Systemstart startet. Für mich wieder einmal ein grober Schnitzer seitens Ubuntu, der unter Debian praktisch nie vorkommen kann.

    Ne, das mit der Aussage meinte ich so:
    Du meintest: Es ist ein generelles Problem bekannt.
    Felix hat es wohl so aufgefasst: Es ist ein Problem, an dem Netcup die Schuld trägt, bekannt.

    Da habt ihr wohl aneinander vorbeigeredet, daher wohl so wenig Verständnis für die andere Seite.


    Deine "erste Wissenslücke" ist keine. Klar muss eine Applikation sich nicht in die Init-Scripts oder eben Upstart eintragen. Aber die meisten machen es schon, allen voran natürlich der mysqld. Es ist keineswegs normal, dass man dort Hand anlegen muss, aber wie gesagt bei Ubuntu keine Seltenheit.

    Dass das Problem vor dem Monitor sitzt, ist korrekt. Aber ich denke da nicht an den deinen. Es ist einfach so, dass die Repos von Ubuntu jede Menge Pfusch enthalten. Bei Debian (sorry, ich kann gar nicht genug betonen, was ich von Ubuntu im Gegensatz zu Debian auf Servern halte) wäre dies ein No-Go, was deshalb auch nicht vorkommt, dass Drittanbietetrsoftware so schlecht angepasst in die Repos kommt, dass es bei einer Installation zu solchen Problemen kommt. OK, dafür muss man auch länger auf die Aktualisierungen warten, denn die werden gründlich auf alle Fehler gecheckt.

    Und keinesfalls will ich deine Kompetenz infrage stellen. Ich benutze meine Server auch nicht kommerziell, sondern bastle daran herum. Nette Gimmiks, die man eigentlich nicht braucht, die aber sehr schön sind. Mein Email-Verkehr und wichtige Websites hoste ich bei einem Webhoster. Aber z.B. Telefonserver, VPN-Server und solche Sachen, die eine tolle Sache sind, die mich im Falle eines Ausfalls jedoch nicht umbringen, hoste ich auf den vServern.

    Aber Netcup hat ja schon wieder sehr kulant reagiert und schaut es sich an.
    Bis dahin kann ich allen Neuinstallierern eigentlich nur raten, sich für das sehr ähnliche, da Ubuntu eben ein Abklatsch von ihm ist, Debian zu entscheiden. Da hat man viel weniger Ärger.
    Generell gilt für mich:
    Server: natürlich Debian!
    Desktop: natürlich Ubuntu!

    Zitat

    Diese Aussage habe ich nicht getätigt. :(

    Doch, hier: ;)

    Zitat

    Wenn aber mehrere Personen ein Problem melden, kann doch nicht die Antwort sein, es wären keine Probleme bekannt. Das leuchtet mir nicht ein...


    Man muss natürlich relativieren. Felix meinte sicher, dass kein Problem seitens Netcup bekannt ist. Wenn sich 10 Kunden finden, die eine Software nicht installieren können, heißt dies nicht, dass damit ein Problem seitens Netcup bekannt sei. Das meinte Felix damit.

    Sagt mit Bescheid, wenn ich mich irre:
    Ihr bemäkelt, dass sich der mysqld nicht automatisch in Upstart oder wie das Teil heißt, einträgt, während ihr aber problemnlos den von Upstart gestarteten sshd nutzt?
    Dass man vielleicht nach einer Paketinstallation noch selbst etwas Hand anlegen muss, ist keinesfalls ein Versäumnis des vServer-Hosters. Erst recht bei Ubuntu ist es ganz normal, dass man einiges an Fehler flicken muss, wenn man ein Paket installiert hat (weshalb ich erneut nur zu Debian raten kann, da funktioniert i.d.R. alles auf Anhieb, weil die Software einfach ausgereifter ist und nicht jeder Müll in die Repos kommt).

    Ich will euch jetzt nicht irgendwie angreifen oder mich auf die Seite von Netcup schlagen. Ich will euch nur versuchen zu erläutern, was Netcup vielleicht dazu denkt. Denn für einen Groschen-vServer kann man nicht erwarten, dass Netcup bei jedemm kleinen Fehler erst einmal gründlich prüft, woran es scheitert und ob Netcup trotz der vielen einwandfrei laufenden vServer mit exakt gleicher Ausgangsbasis irgendo Schuld trägt. Da muss schon etwas konkretes vom Kunden kommen. Und mehr als "mysqld startet nach aptitude-Installation nicht", habe ich noch nicht rauslesen können ;)

    Ne, du weißt, dass ich gerade Wert darauf lege, dass sich nicht jeder "Wie FTP geht, weiß ich schon"-Kunde einen vServer zulegt.
    Denn unterm Strich bezahlt man das Gleiche, das sehen die meisten nur nicht.
    Denn was man beim Resellertarif in Geld bezahlt, zahlt man beim vServer durch eigenem Aufwand. Und würde man sich selbst einen Stundenlohn zahlen, käme es wohl aufs Selbe hinaus.

    Ja, das habe ich inzwischen auch spitzgekriegt. Für mich hörte es sich an, als sei das Problem Folge eines Updates, also Kundenverschulden ;)

    Btw: Nehmt doch Debian. Es ist ähnlich wie Ubuntu (schließlich ist Ubuntu ein "Abklatsch" von Debian), aber um einiges stabiler und sicherer (wie man wieder einmal sieht. Ne im Ernst, sucht mal nach Problemen mit Debian und nach Problemen mit Ubuntu, es wird eine gewisse Lastigkeit zu sehen sein). Das wird auch klar, wenn man sich anguckt, wie Ubuntu und Debiab jeweils gepflegt werden.

    Eine Frage zu den Resellerangeboten:
    Schaltet ihr auch externe Domains auf? Denn viele (so wie auch ich) bevorzugen eine unabhängige Domainregistration, weil sie einfach zu schlechte Erfahrungen gemacht haben, dem Hoster beides zu geben.


    Naja, gut, ich setze vielleicht etwas extrem auf verteilte Ressourcen:

    Mein Webspace für einfache Seiten (also ohne Verwaltungseatures für andere Anwendungen wie z.B. den Bind) und den Email-Verkehr hoste ich wegen Ausfallsicherheit auf dem Web-Paket der Firma meines Vater bei den [neuen Medien von so ähnlich wie München].
    Die Domains registriere ich bei einem 4-Buchstaben-Anbieter, weil sie sehr günstig sind und coole NameServer kostenlos bieten.
    Eine Reserve-Email-Adresse samt Domain hoste ich bei einer Fabrik. So habe ich, egal, was kommt noch eine vernünftige Email-Adresse.
    Und meinen Backup-vServer hoste ich leider auch bei einem Colo von Hetzner, aber wenigstens in einem anderen RZ.

    Aaaaber: Netcup ist quasi mein Hauptprovider (wenn es nach dem Preis geht), denn das sehr große Webpaket bezahlt die Firma. :)

    Naja, ich hatte auch blöde Erfahrung. Ich war mal bei [einem Blauen]. Dort ist dann irgendwann der Server sehr langsam geworden. In den Nebenzeiten schnarchend, in den hauptzeiten oft gar nicht erreichbar. Ich habe also beim Support auf meine Telefonkosten Terror gemacht und dann wegen Nichterfüllung des Vertrages gekündigt. Die hätten fast meine Domain gelöscht, ich musste sie aus der Quarantäne holen, obwohl ich ausdrücktlich umziehen wollte.
    Und beim neuen Webhoster wollte ich alles in Ruhe einrichten und habe so die Pakete einen Monat parallel gemietet. Alles war fix und fertig, es hätte zu keinem Ausfall kommen dürfen. Was war: 8 Wochen kein Email, 8 Wochen keine Webs.
    Deshalb hoste ich lieber alles separat. ;)

    Also, Designtechnisch finde ich die jetzige Lösung sehr klasse. Es sieht viel mehr nach Web 2.0 aus, ist runder und harmonischer, verspielter aber nicht verwuselt. Die Farbabstimmung passt gut, beißt nicht und suggeriert Professionalität.
    Sehr schön!

    Die Produktnavigation und -übersicht ist auch viieel besser: Vorher musste man erst die Produkte anklicken, um dann auf einer nach billigem Baukasten aussehenden Übersichtsseite lieblos (in der Formatierung) übereinandergeschriebene Infos zu bekommen. Wollte man vergleichen, brauchte man Zettel und Stift. Oder ein gutes Gedächtnis.
    Hier ist es gut gelungen, alle Infos ohne Überladung auf eine Seite unterzubringen: Man kann gut in einer Klasse vergleichen und auch gut zwischen den Klassen.

    Auch die Features sind spitze! Da beschwert sich ein Kunde, dass der safe_mode fest aktiviert ist, und schon kann man den ganzen Webserver umkonfigurierten. Ihr spinnt doch! :D

    Wo ich ein kleines Manko sehe:
    Die Resellertarife sind ja (natürlich) teurer als die normalen. Ich weiß jedoch aus Erfahrung, dass ich und einige andere Resellerpakete gerne dazu nutzen, um den Familienangehörigen, Freunden, dem Partner usw. ein eigenes Webend zur Verfügung zu stellen, dass sie nicht gegenseitig rumschnüffeln können. Vorher musste der Besitzer des Webpakets die nötigen Accounts wie Email und FTP einrichten, aber das Webhosting-Paket wurde dennoch für mehrere Präsenzen geteilt.
    Wenn es also nur um zusätzliche voneinander getrennte Verwaltungs-Webends geht, ist der Preisunterschied für mich eher unattraktiv. Dann müssen die Familienangehörigen, Kumpels und der Partner eben eine Mail absetzen und ich richte es ihnen ein.
    Und ich weiß nicht, ob das professionell eingesetzt werden kann. Wer als Reseller fungieren möchte, wird sich doch eher einen vServer mit viel mehr Space und viel weniger kosten zulegen, als das Resellerangebot, oder?

    Just my two cents... ;)

    Naja, HTTP-Uploads über 4MB sind technisch gesehen einfach grober Unfug:
    Der massiver Overhead sorgt für einen um einiges größeren Traffic als die 4MB (es ist von 12MB auszugehen) und die lange Uploadzeit des Browsers suggeriert so manchen Benutzer, die Verbindung habe ich aufgehangen, sodass ein Klick auf Refresh ansteht.
    Die lange Zeit, während der Upload läuft, müsste zudem das Script laufen, was die Performance teilweise massiv einschränken würde, wenn die Scripts entsprechen Schwergewichte sind.

    Wenn man einen One-Klick-Hoster aufmachen will, sollte man sich einen eigenen Server zulegen, kein Webhosting-Paket dazu verwenden. ;)

    Ja, aber hier hat niemand Zeit und Lust nach dem Script zu googlen, sich ggf. vor dem Down,oad registrieren zu müssen, die Datei herunterzuladen, zu entpacken und sämtliche Dateien nach kleinen Anhaltspunkten durchzugreppen, bis wir die richtige gefunden haben, um dir dann deine fehlerhafte Zeile zu finden.

    Zumal es da wahrscheinlich verschiedene (teilweise anscheinend schlecht geschriebene) Versionen gibt.

    Nun, die erste Fehlermeldung erklärt sich selbst:
    Dein GameServer-Home-Verzeichnis liegt nicht in den von openbasedir erlaubten Pfaden (was auch generell gut so ist)

    Zur zweiten Fehlermeldung:
    Da wird wohl ein nicht definiertes Objekt verwendet.
    Ein bisschen Code um den Fehler rum wäre toll.